Immer wieder Skepsis

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Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 513
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 12.12.2017
 

Hallo Andy,

… Wie geht ihr sowas an?

So würde ich es tun.

Möchte ich (als kleiner Heilpraktiker) einen Arzt überzeugen, komme ich mit max. 2 Blatt Papier mit meinem zu diskutierenden Thema (also Screenshots u.a. Textauszüge geschrieben von anderen Dr. der Medizin und immer mit wissenschaftlicher Quellenangabe,) zu ihm und bitte um ein paar Gesprächsminuten (regelrecht einen Gesprächstermin), vielleicht so ca. 20 min oder mehr kurz vor Feierabend.

Vorteil: Die 1-2 Blatt Papier ersparen erste Gesprächsminuten zu Verständnis, gleichzeitig eine gewisse Ernsthaftigkeit zum Thema und möglicherweise auch ein wenig staunender Respekt auf der anderen Seite. Deinen Text natürlich vorher geben vielleicht schon mit der ersten 5 Fragen hintendran, nicht erst zum Fachgespräch selbst. 

Gruß

Ramona

Veröffentlicht von : Anonym
Beiträge: 350
Angemeldet am : 02.06.2005
Veröffentlicht am : 12.12.2017
 

Hallo Andy,

am Besten den Beruf wechseln!

Wenn das nicht geht, selbständig machen. Wenn das nicht geht, Scheuklappen und durch.

Nein, das musst Du schon selber mit Dir ausmachen. Ich kann Dir nur den Rat geben, lass es sein, Ärzte und Patienten zu missonieren. "Lernen" ist etwas individuelles. Das kann man nur selber machen. Den ein oder anderen Denkanstoß kann man aber schon mal mitgeben.

Viel Erfolg dabei

Hubert

 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1234
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 12.12.2017
 

Ich trage bedauerlicherweise auch den Missionar in mir und ecke gern und oft an. Habe vor Ärzten keine Angst, da ich mich im Bereich der Biochemie inzwischen gut auskenne. Und Ärzte eben idR nicht...was ein Riesenfehler ist.

Also...ja, ich diskutiere gern mit jedem :-)...wobei ich in Berlin ja auch zu einem Arzt gehe, der integrativ unterwegs ist. Dem mache ich nix vor...aber mein Zahnarzt ist immer sehr interessiert :)

Veröffentlicht von : Yellowbubb
Beiträge: 199
Angemeldet am : 09.09.2016
Veröffentlicht am : 12.12.2017
 

Hallo Andy,

das ist ein schwieriges Thema. In meinem privaten Umfeld stoße ich sowohl auf Zustimmung, wie auch auf Ablehnung. Ich sehe da eher ein Mentalitätsproblem beim deutschen Bürger, da er sehr Obrigkeitsgläubig ist und der "Staat" wird für einem schon die richtige Entscheidung treffen.

Mein Hausarzt gibt offen zu, daß er die Thematik nicht uninteressant findet, er aber schlicht und ergreifend wenig Ahnung davon hat. Da wird halt beim Labor die Blutwerte gemessen und solange sich die Werte innerhalt der Bandbreite befinden, ist doch alles gut! Einzig die Problematik von B12 und D3 hat er erkannt. Bei B12 zögert er nicht lange und gibt Infusionen.

Die Skepsis betrifft nicht nur den Bereich Gesundheit. Ich bin in der Finanzbranche tätig und auch hier ist die Obrigkeitsgläubigkeit im vollen Gange. Auf meine Warnungen 2007 wurde mit großem Gelächter reagiert, nur um 1 Jahr später mit den Depotauszügen bei mir zuahsue auf dem Sofa zu sitzen.

Ich habe es längst aufgegeben, Menschen zu missionieren!

Viele Grüße

Thomas

 

Veröffentlicht von : chris790
Beiträge: 95
Angemeldet am : 16.09.2017
Veröffentlicht am : 12.12.2017
 

Ich mache nur Andeutungen. Wer Interesse hat fragt nach, wer kein Interesse hat, lässt es bleiben.

Schwierig ist es, wenn Menschen, die einem wichtig sind, "deswegen" krank sind und keine Hilfe annehmen wollen. Im Zweifel schaut man beim Sterben zu. 

Veröffentlicht von : Andy H.
Beiträge: 1
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 12.12.2017
 

Hallo zusammen,

ich bin überzeugt von der orthomolekularne Medizin. Leider wird diese Überzeugung von meinem Umfeld nicht geteilt. Ich habe bereits einiges gelesen. Von Strunz bis edubily über LC zu NC. Lese regelmäßig die News. Mache gerade die Ausbildung zum Heilpraktiker und würde mich hier wohl gern auch spezialisieren.

Nun gleich zu den Skeptikern, beginnt bei meiner Frau. Sie arbeitet mit psychisch Kranken. Oft sind sie geplagt von Depression und Antriebslosigkeit.  Da denke ich mir gleich, wie ist der Tryprophanspiegel, wie der Lithiumspiegel, wurde Vitamin D gemessen? Meine Frau meinte nur; glaubst du nicht, dass so etwas in der Klinik gemesen wird. Es ist bekannt, das hier Defizite herrschen können.

Meine Frage, messen sie wirklich alles, werten sie alles richtig aus? Wir hören doch immer wieder das dies nicht gemacht wird. Wie ist eure Erfahrung?

Noch ein Bespiel. Ich habe einen Bekannten, dieser ist Orthopäde und Osteopath. Er hat Probleme mit seinem Magen, hat extreme Nierensteine. Diese wurden bereits entfernt, kommen jedoch wieder. Da er viele gute Ärtze kennt, ging er auch dieses mal zu einem Nierensprezialisten. Dieser meinte wohl, er müsse seinen Stoffwechsel ändern.

Man weiß ja wohl nicht genau, wie Nierensteine entstehen. Aber ich dachte mir gleich, hier muss ein Mangel sein. Fragte gleich ob umfangreiche Bluttestungen gemacht wurden. Schlagwört Amminosäureprofil, kann mir auch Vorstellen Kalzium, Magnesium. Er meinte nur, das wurde wohl gemacht, ist nichts dabei rausgekommen. Hier Frage ich mich wieder, wurde es richtig gemacht und ausgewertet. Haben "normale Ärtzte" wirklich keine Ahnung und vor allem haben "spezialisierte Ärtzte" wirklich keine Ahnung? Das kann doch nicht sein.

Zu der Stoffwechsel Umstellung, da kommt mir gleich in denn Sinn LC / NC, meinte er nur. An der Ernährungsweise kann es nicht liegen. Kohlenhydrate sind nicht schlecht. Fette sind nicht so gut, vor allem so viel.... Was soll ich da sagen. Ich als kleiner angehender Heilpraktiker kann doch einem Mediziner mit so viel Erfahrung nichts erzählen. Zumindest kann ich das nicht.

Wie geht ihr sowas an? Was für Erfahrungen habt ihr?

LG

Andy

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