Impfen gegen Masern BGH-Entscheid

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Veröffentlicht von : Albrecht B.
Beiträge: 57
Angemeldet am : 14.07.2016
Veröffentlicht am : 29.10.2017
 

@Plebejer,

um erkennen zu können, dass die von Dr.Lanka, dem Beklagten in diesen Rechtsstreit, in dem von Dir in Bezug genommenen Artikel gezogenen Folgerungen nicht in Übereinstimmung stehen mit den Aussagen, die die beteiligten Gerichte getroffen haben, sollte man sich schon die Mühe machen, die im Prozess ergangenen Entscheidungen vollständig zu lesen.

Das Gericht erster Instanz, das Landgericht Ravensburg, hat der Klage gegen Dr. Lanka stattgegeben. (LG Ravensburg, 12.03.2015 - 4 O 346/13 "https://openjur.de/u/770089.html") Es stellt sogar fest: "...Zusammenfassend gelangt die Kammer zur Überzeugung, dass die klägerseits vorgelegten Publikationen in ihrer Gesamtheit auch den Nachweis für die Erregereigenschaft des Masernvirus - gerade auch mit Blick auf die Koch-Henle´schen Postulate - belegen.")

Das Oberlandesgericht Stuttgert (OLG Stuttgart, 16.02.2016 - 12 U 63/15 - "https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Stuttgart&Datum=16.02.2016&Aktenzeichen=12%20U%2063%2F15" ) hat auf die Berufung des Klägers hin die Klage abgewiesen, weil der von LG Ravensburg als geführt angesehene Beweis nicht in EINER, sondern anhand mehrerer Publikationen geführt worden sei. In diesem Zusammenhang führt das OLG aus:
"Die Beweiswürdigung des Landgerichts dahingehend, dass aufgrund des eingeholten Sachverständigengutachtens bewiesen sei, dass die vom Kläger vorgelegten Publikationen in ihrer Gesamtheit den Nachweis für die Existenz und die Erregereigenschaft des Masernvirus belegten und auch die Bestimmung des Durchmessers in der vom Beklagten verlangten Form gelungen sei, ist im Ergebnis nicht zu beanstanden."

Der Bundesgerichtshof (BGH) wies die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision zurück, weil die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hatte, die auf die Verletzung von Verfahrensgrundrechten gestützten Rügen nicht durchgreifen und die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts auch im Übrigen nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Von einer näheren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen.

Jeder darf, kann, muss nun selbst seine Schlussfolgerungen aus der gesamten Sache ziehen

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1171
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 29.10.2017
 

Ok, das erklärt jetzt Einiges!

Es handelt sich also um die Ausführungen des Dr. Stefan Lanka; eines der Prozessbeteiligten. Der schildert das Urteil natürlich im Sinne seiner persönlichen Sichtweise.

Ich möchte dazu mal auf den Komentar von "impfkritik.de" verweisen:
"Das Erste, was mich beim Lesen von Lanka [...] irritiert, ist das Fehlen von Originalquellen. Der BGH-Bescheid ist nämlich bis heute (Montag, 23. Jan.) nicht online verfügbar und ein PDF mit dem Originalschreiben des BGH und dem genauen Wortlaut der Begründung stellt Lanka leider auch nicht zur Verfügung. Das ist eigentlich nicht die Vorgehensweise eines echten Wissenschaftlers.
[...]
Der BGH habe entschieden, dass es keine Beweise für die Existenz des Masernvirus gäbe, so der Tenor.
Ich muss alle meine Leser herzlich bitten, vorsichtig mit der Weiterleitung von solchen Sensationsmeldungen zu sein, selbst wenn sie von prominenten Kritikern der Mainstream-Medizin stammen.

Es gibt zwei ganz wichtige Fragen, die bei der Beurteilung einer jeglichen Meldung zu stellen sind:

    Sind alle Behauptungen mit Quellen belegt?
    Kann der Autor [und der Leser!] zwischen Tatsachenbehauptung und Meinung unterscheiden?

Wenn keine Originalquelle angegeben ist, irritiert mich das. Wenn ich mich beim Lesen einer Meldung mehrmals frage, ob das jetzt eine Tatsachenbehauptung war (die ich ggf. anhand von angegebenen Quellen überprüfen kann) oder ob der Autor nur seine ganz persönliche Meinung und Interpretation von sich gibt, dann ist dies in der Regel keine Meldung, die ich an Dritte weiterleite!"

Das Obige sollte man auch gelegentlich mal auf die News von Dr. Strunz anwenden. Er hat ebenfalls einen Hang dazu, seine eigene Meinung als die Ergebnisse (!) der Studien zu verkaufen, auf die er sich bezieht.

Weiter mit den Ausführungen auf Impfkritik.de:
"Das Gericht entschied nicht mehr und nicht weniger, dass die von Dr. Bardens vorgelegten sechs wissenschaftlichen Publikationen keinesfalls die Auslobungsbedingungen Lankas erfüllten - denn der hatte die Vorlage "einer" wissenschaftlichen Publikation mit einer vollständigen Beweisführung gefordert."

Über die Existenz bzw. Nicht-Existenz von (Masern)Viren hat das Gericht eben nicht entschieden!!

Lieber Plebejer, da bist du wohl leider in Aussage und Interpretetion des Sachverhaltes ein wenig das Ziel hinaus geschossen {#emotions_dlg.foot_in_mouth}

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Plebejer
Beiträge: 375
Angemeldet am : 24.06.2014
Veröffentlicht am : 28.10.2017
 

Wie versprochen:   http://quantisana.ch/gesundheit-neu-denken/expertenberichte/der-bundesgerichtshof-laesst-den-glauben-an-die-viren-untergehen/?utm_source=QuantiSana+Newsletter+Oktober+2.0&utm_medium=email&utm_campaign=eNewsletter&bpid=2131057976&nlid=2218368669&mid=2076995410&chk=DFAJeX2D3L

Veröffentlicht von : Albrecht B.
Beiträge: 57
Angemeldet am : 14.07.2016
Veröffentlicht am : 28.10.2017
 

dieser Rechtsstreit eignet sich nicht dazu, daraus irgend ein Argument für oder gegen die Existenz von Masernviren abzuleiten. Denn die Existenz dieser Viren war nicht Gegenstande des Rechtsstreites.

Im Prozess ging es NUR um die Frage, ob die vom Beklagten gesetzten Bedingungen, bei deren Erfüllung er das Preisgeld an den Kläger hätte bezahlen müssen, vom Kläger erfüllt waren.

Nach der Entscheidung der Vorinstanz, des Oberlandesgerichtes Stuttgert vom 16.Februar 2016 (Az. 12 U 63/15), die dadurch rechtskräftig wurde, dass der Bundesgerichtshof das dagegen eingelegte Rechtsmittel zurückwies, hatte der Text der Auslobung im Wesentlichen folgenden Wortlaut:
"Das Preisgeld wird ausgezahlt, wenn eine wissenschaftliche Publikation vorgelegt wird, in der die Existenz des Masern-Virus nicht nur behauptet, sondern auch bewiesen und darin u. a. dessen Durchmesser bestimmt ist...Das Preisgeld wird nicht ausgezahlt, wenn es sich bei der Bestimmung des Durchmessers des Masern-Virus nur um Modelle oder Zeichnung wie ... handelt ...“

Gegenstand des Rechtsstreites war ausschliesslich die Frage, ob der Kläger die vom Beklagten ausgelobte Bedingung erfüllt hatte, dass nämlich in einer einzigen wissenschaftlichen Arbeit (nicht in zwei oder mehr) die Existenz des Masernvirus nachgewiesen wird UND dass zusätzlich in dieser Arbeit die gemessene Grösse des Masernvirus angegeben wird. Nur darüber hatten die mit diesem Rechtsstreit befassten Gerichte zu entscheiden !

Veröffentlicht von : Plebejer
Beiträge: 375
Angemeldet am : 24.06.2014
Veröffentlicht am : 27.10.2017
 

Der Bundesgerichtshof - das ist das höchste deutsche Gericht - hat bereits im Februar 2016 (!)nach 5 Prozessjahren entschieden, dass Impfungen gegen Masern 

              JEGLICHER WISSENSCHAFTLICHER GRUNGLAGE ENTBEHREN!

Ob dies nicht auch mit anderen Impfungen so ist? {#emotions_dlg.surprised} 

Ich bin bemüht, Euch hier einen Link zukommen zu lassen; mein neuer Rechner (Window 10) :-((((( mit anderem als Office Schreibprogramm macht das nicht. Verweigert mir das Übertragen per Mausklick.

Morgen, falls dafür Interesse besteht, wird es mit meinem alten Rechner klappen - so hoffe ich

Gruß Plebejer

P.S. Ist das nicht sonderbar, dass man davon sonst noch nie etwas gehört hat?

 

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