Keine Kalorien zählen???

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Veröffentlicht von: Plebejer
Beiträge: 290
Angemeldet am: 24.06.2014
Veröffentlicht am: 31.08.2017
 

Kenne eine Dame älteren Semesters, vor 10 Jahren habe ich sie das Letze Mal gesehen, und sie hielt sich wacker schlank , mit Kalorien zählen bei Weight Watchers. Und nun wieder vor 3 Wochen:: WW abgesetzt, ich kannte sie bald nicht wieder: einen 2 1/2-fachen Körperumfang. {#emotions_dlg.surprised}

Veröffentlicht von: Klara B.
Beiträge: 2
Angemeldet am: 31.08.2017
Veröffentlicht am: 31.08.2017
 

Abnehmen ist in meinen Augen vor allem eine mentale Sache. Mit der richtigen Willenskraft kann man es eben schaffen, den Sport und die gesunde Ernährung durchzuziehen.

 

Kallorien zählen könnte die Motivation drastisch senken. Weil man dann schnell an einen Punkt kommt, wo man scheinbar fast gar nichts mehr essen sollte. LG

Veröffentlicht von: Roxana M.
Beiträge: 10
Angemeldet am: 28.08.2017
Veröffentlicht am: 28.08.2017
 

Hallo zusammen! 

Kallorien zählen ist meiner Meinung nach der größte Schwachsinn. 

Am Ende des Tages kommt es einfach auf eine ausgewogene Ernährung an und da sagen dir die Kalorien nun wirklich gar nichts! 

LG

Veröffentlicht von: Kerstin J.
Beiträge: 15
Angemeldet am: 26.12.2016
Veröffentlicht am: 28.12.2016
 

Ohje ich glaube ich das einmal gemacht. Hab auch meine 52 Kilo gehalten. Doch seit meine Tochter da ist, bin ich froh, dass ich zum essen komme neben dem Spielen und Arbeiten.

Veröffentlicht von: Heiko
Beiträge: 182
Angemeldet am: 23.11.2016
Veröffentlicht am: 19.12.2016
 

Wie ich schon sagte, zum Spaß, um mal einen Überblick zu bekommen oder mehr über Lebensmittel zu erfahen ist es ok. Du kannst auch halbwegs deinen eigenen Bedarf und Umsatz erkennen.
Aber um abzunehmen, in diesem Kontext also, ist es eher eine trügerische Methode.

Neben allen Punkten die ich schon geschrieben habe:
Warum wirkt zB das intermittierende Fasten (14-16h nichts essen oder 2x pro Woche komplett Fasten) bei gleicher Kalorienzufuhr besser?
Warum wirken ketogene Diäten oder bereits eine Erhöhung der Eiweißmenge besser, bei gleicher Kalorienzahl?

Die Gefahr die ich sehe: Durch das zählen drücken die Menschen immer weiter die Kalorienzufuhr, um endlich abzunehmen. Und zerschießen völlig ihren Stoffwechsel. Nehmen zu, werden im Extremfall krank.

Meine (!) Überzeugung: Die Gesamtkalorien sind für uns nicht wichtig. Unser Körper "hungert" nach Mirkonährstoffen. Vitamine, Mineralien, Spurenelement, Ballastsoffen. Deswegen haben wir mehr Hunger und essen immer weiter, wenn wir uns ungesund ernähren. In einem gewissen Rahmen ist es unserem Körper egal, ob wir 1600, 2000 oder 2500 kcal zuführen, solange wir ausreichend von den leneswichtigen Stoffen bekommen. An die Gesamtmenge passt sich unser Körper an.

Veröffentlicht von: Nadine B.
Beiträge: 15
Angemeldet am: 11.12.2016
Veröffentlicht am: 19.12.2016
 

Aber ist es nicht tortzdem eine gute Idee (nur für den allgemeinen Überblick), wenn man die aufgenommenen Kalorien "zählt"? Also ich würde es auch nicht zu extrem nehmen, aber es gibt ja teilweise sehr schöne Abbildungen im Internet, wie viel 200 kcal eigentlich sind. (also in Abhängigkeit vom Lebensmittel) - das ist doch meiner Meinung nach eine super Orientierung

Veröffentlicht von: Heiko
Beiträge: 182
Angemeldet am: 23.11.2016
Veröffentlicht am: 15.12.2016
 

Hallo Janina,

Du schreibst von einem Kaloriendefizit von 200-300 kcal. Dafür musst du aber 2 Werte kennen: Was dein Körper aufnimmt (nicht, was du ihm zuführst) und was du verbrauchst. 

woher willst du wissen, was du wirklich aufnimmst? Was geht "durch den Darm verloren, wieviel setzt du in Wärme (Thermogenese) um, was verbraucht du, nur um das gegessenen zu verstoffwechseln?

Die gleiche Frage beim Verbrauch: Wie hoch ist dein! Grundumsatz, wie ist dein Aktivitätsumsatz? Schon beim Grundumsatz (es gibt Formeln), kann der Wert um bis zu 500kcall daneben liegen. 

Du kannst also, mit ganz viel Glück, annähernd richtig rechnen. Du kannst aber auch mal eben 500-1000kcal daneben sein.

Als nächstes: Du nimmst ab. Selbst wenn du es schaffst, nur Fett und keine Muskelmasse zu verlieren, sinkt dein Grundumsatz. Und jetzt? Weiter reduzieren? Das mag bis zu einem gewissen Punkt gehen, dann wehrt sich der Körper und reduziert seinen GU weiter - bis du deinen Stoffwechsel zerschießt! Wenn du jetzt normal oder etwas mehr isst, speichert der Körper es sofort, um für den nächsten Versorgungsengpass gerüstet zu sein. Der sicherste Weg in den Jojo-Effekt.

Nochmal: Um einfach mal einen Überblick zu bekommen, ist es nett. Um vielleicht 1-2kg zu verlieren oder als Test, seinen eigenen Umsatz zu ermitteln, ist es auch noch ok. Aber nicht, um viel oder dauerhaft abzunehmen.

Und machen wir uns nicht vor: Dicke Menschen, die nicht durch jegliche Art von Krankheit oder total falscher Ernährung (Fruchtsäfte, Obst, Zucker) ein schweres Problem haben, wissen im Grunde warum. Ich brauche keine Kalorien zu zählen, wenn ich mir jeden Tag Torte, Schokolade und Weingummi (die ohne Fett {#emotions_dlg.wink}) reinziehe.

Es gibt viele Wege, um Fett zu verlieren. Nicht jeder ist für jeden passend. Zählen ist für alle der Unsicherste 

Veröffentlicht von: Janina K.
Beiträge: 6
Angemeldet am: 13.12.2016
Veröffentlicht am: 15.12.2016
 

Hey Heiko,

es ging für mich nur um die Abnehmphase. Weight Watchers erzielt schon gute Ergebnisse, dass aber die Leute direkt danach wieder auf eine Nutella-Diät umsteigen sind einfach nur alte schlechte Gewohnheit. Ich kenne auch die Strategie nicht exakt - ich weiß nur, dass das System auf Punkten basiert. Wie der Nachfolgeplan aussieht ist mir unbewusst. Hier gleich auch eine wichtige Anmerkung: Um dauerhaft schlank zu bleiben, muss eine generelle Umstellung der Ernährung erfolgen.

Und eine Kalorienreduzierung bringt definitiv was. Es gibt zum Abnehmen auch diese magischen Pillen, die das Hungergefühl reduzieren. Dadurch können Leute enorm viel Gewicht in kurzer Zeit fehlen. Aber Achtung: Das ist defintiv für den Körper ungesund! Auch hier gilt wieder, dass man nur leicht im Kaloriendefiziet ist (so 200-500 kcal) um eine gesunde Abnahme zu fördern und wogegen sich der Körper auch nicht mit allen Mitteln wehrt.

Fazit: Nach meiner Erfahrung trägt Kalorienzählen stark zum Erfolg bei, ist jedoch keine dauerhafte Lösung. Das Zählen ist nach der Diät aber auch nicht wichtig, weil man danach ein Gefühl hat was zu viel ist. Hier dürfen dann aber Süßigkeiten und Fast Food nur Ausnahme sein und nicht wieder zur Routine werden.

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 934
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 13.12.2016
 

und schon gar nicht rechnen:

Heute habe ich 2356 kcal zu mir genommen und mit Grundumsatz und Sport 3606 kacl verbraucht.
Das ergibt ein Kaloriendefizit von 1250kcal, das entspircht 125g Fett. Dazu geht noch etwas Wasser flöten. D.H. ich muss jetzt ca. 150g leichter sein.

Oh welche Enttäuschung, 200g zugenommen... Wie konnte das bloß passieren...

Veröffentlicht von: Heiko
Beiträge: 182
Angemeldet am: 23.11.2016
Veröffentlicht am: 13.12.2016
 

Weight Watchers ist effektiv? Ich kenne kaum jemanden, der langfristig sein Gewicht gehalten hat. Sobald der Druck (die Kontrolle/Gruppenzwang) nachläßt, kommt es oft zum Jojo-Effekt.

Warum ICH gegen das zählen bin:
Zunächst einmal finde ich es als kleine Unterstützung nicht schlecht. Man sieht mal, was man so ungefähr zu sich nimmt. Und wie die Verteilung der Makronährstoffe durchschnittlich ist.

ABER: Niemand hat durch Kalorien zählen langfristig abgenommen. Man kann nicht einfach weniger essen und nimmt ab. Unser Körper wehrt und schützt sich. Eine Ernährungsumstellung hilft. Die richtigen Vitamine und Mineralien helfen. Sport hilft. Alles zusammen, in Kombination. Nicht nur eines davon.

Also: Um es als Gadget zu benutzen, bitteschön. Habe ich keine Probleme mit. Ebenso wenig wenn es darum geht, mehr über das zu erfahren, was wir so täglich in uns reinschieben. Aber nicht, um mit Hilfe des Zählens abzunehmen.

Veröffentlicht von: Janina K.
Beiträge: 6
Angemeldet am: 13.12.2016
Veröffentlicht am: 13.12.2016
 

Ich weiß gar nicht, warum ihr alle so gegen Kalorienzählen seid. Was meint ihr, warum Diäten wie "Weight Watchers" so dermaßen effektiv sind? Da werden halt keine Kalorien, sondern Punkte gezählt. Außerdem lässt man den ganze Süßkram weg.

Also meiner Meinung nach ist Kalorienzählen die effektiveste Methode, aber sehr aufwendig und die Motivation wird früher oder später nachlassen. Das Umfangmessen dient nur zur Kontrolle, ob es in die richtige Richtung geht.

Veröffentlicht von: Yangfan P.
Beiträge: 21
Angemeldet am: 12.12.2016
Veröffentlicht am: 12.12.2016
 

Ich glaube, es geht vor allem auch darum, eine Änderung im Denken zu erreichen. Deshalb crashen doch so viele NACH einer Diät. Weil sie eben nicht dauerhaft umstellen. 

Veröffentlicht von: Gitti B.
Beiträge: 34
Angemeldet am: 25.11.2016
Veröffentlicht am: 01.12.2016
 

Also ich weiß nicht, ich fand das Zählen von Kalorien immer ganz hilfreich, wenn man keine bestimmte Diät macht, sondern nur schauen will, dass man insgesamt weniger zu sich nimmt. Einfach, weil man dann sicher sein kann, dass man abnimmt und nicht nur das Gewicht hält.

Gerade auch wenn man an der Art des Essens nicht so viel ändern will. Prinzipiell kann man dann ja alles essen, nur muss man eben schauen, dass man in der Bilanz drunter bleibt. Problematisch ist es nur, wenn man sich dann weiter ungesund ernährt, einfach aus Gewohnheit. Achtet man nur auf die Kalorien, sind ja Vitamine etc. total außen vor. 

Veröffentlicht von: Heiko
Beiträge: 182
Angemeldet am: 23.11.2016
Veröffentlicht am: 30.11.2016
 

Ich bin da völlig bei Thorsten. Kalorienzählen mag eine nette Spielerei sein und ab und an mal ganz interessant. Aussagekräftig ist es aber nicht.

Messen ist da viel hilfreicher: Bauchumfang, Arme, Oberschenkel..eventuell Caliperzange zur Fettmessung und regelmäßig Selfies vor dem Spiegel zeigen Veränderungen viel besser an.

Meine persönliche Meinung: Wer sich gesund ernährt, sich regelmäßig bewegt und Sport treibt, wird auf Dauer sein Körperfett senken. Darum geht es doch - das Gewicht ist sekundär. Ich hatte zunächst 6kg abgenommen, was ich sehr überraschend fand (von 71 auf 65 bei 175cm). Hatte aber schon vorher gemerkt, dass ich den Gürtel immer enger schnallen musste{#emotions_dlg.wink} Nachdem ich den Kraftsport intensiviert hatte, habe ich wieder 2-3kg zugenommen, aber mein Körperfett weiter reduziert.

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 30.11.2016
 

Lieber Ulrich,  :-)

 

recht hast Du! 

Nur - wenn man 1x sich nicht beherrscht und z.B. den Geburtstagskuchen bei Tante Frieda isst, dann werden die Gelüste wieder übermächtig. Man muss also immer(!) verdammt konsequent sein und Ausrutscher möglichst nicht zulassen.

 

Ich bin garantiert nicht die einzige, die das bei low carb / no carb erlebt hat. - Traut Euch, auch davon zu berichten.  ;-)

 

 

Lieben Gruß Gundula

Veröffentlicht von: UlliS
Beiträge: 168
Angemeldet am: 02.08.2003
Veröffentlicht am: 30.11.2016
 

Hallo Dirk,

wenn man auf „Low Carb“ oder “No Carb“ umstellt, hat man wesentlich weniger/seltener Hunger, und isst automatisch weniger. Du willst dann gar nicht täglich 100g Nussmischung essen. Kalorienzählen ist dann (meistens) überflüssig.

Gruß

Uli

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 934
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 30.11.2016
 

Hallo Dirk

"ich verstehe aber nicht, wieso Kalorienzählen überflüssig sein soll?"

Weil es viel zu ungenau ist und allenfalls eine sehr grobe Abschätzung ermöglicht.

Der persönliche Kalorienverbrauch / -bedarf läßt sich nur sehr ungenau abschätzen (ohne Atemgasanalyse und Spiroergometrie).
Das Gleiche gilt für den Kaloriengehalt der Nahrung, bzw. deren Verwertungsmöglichkeiten durch den Körper.

Wer also z.B "plant", täglich 300kcal weniger zu sich zu nehmen, als er (vermeintlich) verbraucht, bewegt sich damit immer noch innerhalb der kombinierten Schwankungsbreite und kann entweder immer noch zu viel zu sich nehmen, oder viel zu wenig und den Körper ins Sparprogramm zwingen (und dann passt die Berechnung/Abschätzung sowieso nicht mehr).

Selbst tägliches wiegen hilft oft nicht weiter (allenfalls 1x wöchentlich, für langfristige Tendenzen). Sinnvoller ist da eine Beobachtung der körperlichen Entwicklung (Bauchumfang, Gürtel enger?, Fettfaltendicke, etc.).

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von: Dirk B.
Beiträge: 20
Angemeldet am: 06.10.2012
Veröffentlicht am: 30.11.2016
 

Hallo zusammen,

ich möchte mit der Diät von Dr. Strunz abnehmen und habe seine "Neue Diät" gelesen, ich verstehe aber nicht, wieso Kalorienzählen überflüssig sein soll?

Ich esse z.B.gerne Nussmischungen, was nach Dr. Strunz auch ok ist. Wenn ich davon aber täglich 100g esse, dann werde ich wohl nicht abnehmen. Will sagen: Völlig kann man die Kalorien doch nicht "aussen vor" lassen, oder habe ich hier etwas nicht verstanden?

Danke!!

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