Ketogene Diät bei Epilepsie

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Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 647
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 11.06.2018
 

"aber er sollte schon mal etwas über Farbenlehre und additive und subtraktive Farbmischung gehört haben."

Und das schließt du --- genau woraus!?

Du bist also ganz sicher, dass jemand, der noch nie "etwas über Farbenlehre und additive und subtraktive Farbmischung gehört" keine (schönen) Bilder malen kann?

Die hier ist recht berühmt geworden: https://de.wikipedia.org/wiki/Maud_Lewis

Verbietest du deinen Kindern, zu malen, bevor sie sich mit Farbenlehre beschäftigt haben? Ist das deiner Meinung nach "nicht richtig"? Oder kann einfach nichts dabei rauskommen?

 

"Übrigens, Handeln ohne zu wissen wäre dann wahlweise glauben, hoffen oder bloßer Aktionismus; oder Glücksspiel."

Ungefähr so würde ich den einen Teil des Zitats auch interpretieren, da stand ja:

"[...] Weisheit: um Erfahrung, Pragmatik und Intuition [...]"

Es ist natürlich immer gut, etwas nochmal in eigene Worte zu fassen. ;-)

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 251
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 11.06.2018
 

Guten Morgen,

"Was den Weisen angeht, der kann eben gerade aufgrund seines Wissens zum richtigen Zeitpunkt richtig handeln."

wuerde ich minimal korrigieren zu:

Was den Weisen angeht, der kann eben gerade aufgrund seiner Erfahrung zum richtigen Zeitpunkt richtig handeln.

...Bin mir sicher, dass es keine angelesene Weisheit gibt...

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1372
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 10.06.2018
 

Liebe Christine,

ich bin da ganz bei dir. Der Maler muss nicht notwendigerweise über die Farbmoleküle Bescheid wissen (auch wenn es vermutlich nicht wirklich Schäden würde), aber er sollte schon mal etwas über Farbenlehre und additive und subtraktive Farbmischung gehört haben.

Was den Weisen angeht, der kann eben gerade aufgrund seines Wissens zum richtigen Zeitpunkt richtig handeln. Das Wissen ist dabei notwendige Voraussetzung. Dr. Strunz hat ganz sicher das Wissen...

Übrigens, Handeln ohne zu wissen wäre dann wahlweise glauben, hoffen oder bloßer Aktionismus; oder Glücksspiel.

LG, Thorsten

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 647
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 10.06.2018
 

Und:

„Es geht vielmehr um Weisheit: um Erfahrung, Pragmatik und Intuition. Der Weise ist nämlich nicht der, der einfach nur alles weiß, sondern der, der zum richtigen Zeitpunkt auch richtig zu handeln weiß. Und dies ist nur möglich, wenn man erkannt hat, was wichtig ist und was nicht.
Zusätzliches Fachwissen ist ganz nett, es hilft Dir jedoch nicht weiter.“ - Der Wille zur Kraft von Christian Zippel.

https://store.kobobooks.com/de-DE/ebook/der-wille-zur-kraft

Das hat er schön zusammengefasst, finde ich. :-)

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 647
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 10.06.2018
 

Gerade ein schönes Zitat bei Christian Zippel gefunden:

"Wenn du ein Bild malen möchtest, musst Du nicht wissen, wie Farbmoleküle aufgebaut sind. Du musst wissen, wie Du durch die gezielte Komposition der richtigen Farbtöne ein Meisterwerk erschaffen kannst.“ - Der Wille zur Kraft von Christian Zippel.

https://store.kobobooks.com/de-DE/ebook/der-wille-zur-kraft

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 647
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 07.06.2018
 

Zucker ist "intuitiv" richtig, weil er Energie gibt. Ist nur scheiße, wenn er im Überfluss vorhanden ist.

Getreide ist "intuitiv" richtig, weil es schnell Energie gibt, schön entspannt und Schmerzen wegmacht. (Und außerdem ist es wahnsinnig praktisch, lässt sich super anbauen und lagern.) Ist nur scheiße, wenn es im Überfluss vorhanden ist - die fehlende Fressbremse ist intuitiv nämlich auch richtig, weil die Natur üblicherweise nicht Nahrung im Überfluss bietet. Wenn es welche gibt tut man also gut daran, sich jede Menge davon einzuverleiben. :-)

Sich auf die faule Haut zu legen ist intuitiv auch richtig, denn im "Normalfall" (natürliche Lebensweise) ist es absolut richtig, Energie zu sparen, wenn man sie gerade nicht braucht.

Alles Zivilisationsprobleme....!

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 647
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 07.06.2018
 

Wir haben eben zwei Hände, und nach Dr. Strunz' Mental-Buch wächst das Hirn, wenn man die feinmotorisch nutzt.

Größeres Hirn, geschickte Hände -> Werkzeuggebrauch. Immer komplexere Werkzeuge.

Und da stehen wir heute, mit unseren unzähligen, tödlichen, komplexen Werkzeugen.....! Und so langsam fällt es uns schwer, damit zurecht zu kommen. Alle überfordert.

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 647
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 07.06.2018
 

"Was ist Intuition wert, wenn sie durch fragwürdige Angebote (der Industrie) so schnell und so leicht ausgehobelt werden kann."

Das ist eine gute Frage!

Nur es ist dabei die Frage, wie herum man das Pferd aufzieht - ist die Werkzeug falsch, oder der Missbrauch?

Was ist an der Intuition auszusetzen, wenn es das Tool ist, das uns als Menschen (besser: Säugetiere) durch die Jahrtausende gebracht hat, und auch heute noch ein extrem leistungsfähiges Tool ist?

- Es dürfte ja allgemein bekannt sein, wie viel Psychologie in Werbung steckt!?

Genau so werden Produkte verkauft - man untersucht Menschen, ihre Wünsche (Umfragen!), ihre Verhaltensweisen, und dann beschreibt man die Produkte so, dass sie "gefallen". Was sind Verpackungen, Werbevideos usw. nicht getunt!?  Autos werden getunt um Geräusche und Gerüche und was nicht noch alles genau auf die Psyche abzustimmen, damit das ganze Zeug auch schön gekauft wird.

Perfide, oder? Und nicht zu vergessen - das sind alles unsere Mitmenschen....die ihr "Wissen" ausbauen und an der Masse testen.

Aber ok, das nenne ich eben Evolution - man tut etwas, und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist guckt man woran's lag. Ach du je, jetzt ist ja der Kopf ab. ;-)

Auch Psychologie ist Wissenschaft......die missbraucht wird, in dem Fall.

Einen Dr. Strunz braucht es (meiner bescheidenen Meinung nach) eben genau deswegen, weil seit ein paar Jahrhunderten immer mehr Wissenschaftler immer mehr halbseidene "Erkenntnisse" auf den Markt bringen, mit denen immer schlimmer Missbrauch betrieben wird.

Und dieses Forum braucht es, um auf der Grundlage von Dr. Strunz' und anderen (hoffentlich belastbaren) Erkenntnissen den ganzen Wust zu sortieren und die 99% rauszufiltern, die Sch**** sind. WEIL wir irgendwann mal vom Pfad der Intuition abgewichen sind. ;-)  Ich sage gleich dazu, dass ich das nicht verurteile - Wissenschaft kann ja sehr nützlich sein (das sagte ich auch schon oft), nur man muss sie richtig durchführen und mit größter Sorgfalt anwenden - und nicht für den Zweck der Gewinnmaximierung missbrauchen.

Meiner bescheidenen Meinung nach wäre es jetzt an der Zeit, da ein paar systematische Korrekturen vorzunehmen.

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1372
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 07.06.2018
 

Also ich kann zu meiner diesbezüglichen Intuition nur sagen, mit der war es nicht so weit her. Sonst hätte es nämlich keine Notwendigkeit gegeben, ein Forum wie dieses zu frequentieren.

Kann ja sein, dass eure Intuition da deutlich besser ist. Dann frage ich mich aber, warum diskutieren wir hier unsere Gesundheits- und Ernährungsprobleme?

Was ist Intuition wert, wenn sie durch fragwürdige Angebote (der Industrie) so schnell und so leicht ausgehobelt werden kann.

LG, Thorsten 

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 647
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 07.06.2018
 

Gute Punkte, Stefan und Martin.

Was könnte wichtiger sein, als Kindern die absolute Basis unserer Existenz schon in der Grundschule beizubringen?

Die besteht aus: Einem funktionierenden Ökosystem, Nachhaltigkeit im Anbau unserer Nahrung, und überhaupt Nahrung, die alle Nährstoffe enthält, die wir brauchen. Plus körperliche Anstrengung in dem Maße, dass ein Körper gesund bleibt.

Danach folgen musische Fächer (da die irrsinnig viel für die Ausbildung von Kompetenzen machen), Soziales (denn nur in der Gruppe können wir überleben), und dann kommen die ganzen kognitiven Fächer.

Auch hier - einfach der falsche Fokus, bisher. 

Aber wenn wir so schlau sind wie wir denken dann korrigieren wir das schleunigst.

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 647
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 07.06.2018
 

"Eine kollektive intuitive Meisterleistung!"

Würde ich in dem Fall überhaupt nicht sagen!

Da muss man doch schauen, wer da die Lebensmittel hergestellt hat und mit welchen Absichten!

Was geleistet wurde: Überfluss und (prinzipiell) gute Versorgung für alle zu erreichen, mit ganz hervorragendem Erfolg, und mit wissenschaftlichen Methoden (industrielle Agronomie, Pestiziden, Kunstdünger, dadurch reine Massenmaximierung).

Aber mit dem falschen Fokus!

Es wurde nicht mehr auf die Qualität des Bodens und der Nahrungsmittel geachtet. Und es wurde das gesamte Ökosystem völlig ignoriert.

Wo das hinführt wissen wir heute.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 07.06.2018
 

Mag sein, allerdings - wenn es um das Thema Ernaehrung geht, hat all die Wissenschaft bisher nicht viel geleistet.

Moin Stefan,

das kann ich so nicht stehen lassen. Die Wissenschaft hat ne Menge geleistet. Sie hat es geschaft den Verbraucher so präzise zu analysieren, dass sie uns Produkte anbieten kann die regelrecht Suchtcharakter haben.

Daraus resultiert Umsatz. Wenn das mal keine Leistung ist.

So, genug der Ironie. Dass das nicht gesund ist wissen wir ja, aber das Problem in der Welt ist eben, dass alles am Umsatz/Gewinn hängt. Womit erdient Ihr denn Eurer Geld, mit dem Ihr eure Bio-Produkte bezahlt??

Sinnvoller wäre es vermutlich wenn die Wissenschaft sich in der Ernährugnsfrage darauf beschränken würde das Volk auszubilden sich korrekt zu ernähren und die in der Grundschule beginnen würde.

Aber so funktioniert das System nicht. Und mal ehrlich, versuch mal nem 6Jährigen klarzumachen, dass Schokolade Kacke ist!!!! hahahaha....viel Spaß.

Bildung hat eben was mit Ausbildung zu zun, solte also früh anfangen und lange dauern.....und möglichst wenig kosten.

Hier sollte der Staat sich engagieren und nicht so nen Scheiß wie Elite-Unis, wo nur die Leute mit Geld hin können und natürlich uach die besten Lehrkräfte. Amiland ist absolut betrachtet eigentlich Mist. Aber ich schweife ab.

Die Menschen haben sich noch nie vernünftig ernährt, sondern immer von dem was available ist.

Und das ist heutzutage ne Menge. Deswegen braucht man da eigentlich (schon fast) nen Führerschein.

Wer hats erfunden???? Die Wissenschaft.....ist eben doch ne Leistung....fragt sich nur.....was für eine???

LG

Martin

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 251
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 07.06.2018
 

Morning Thorsten,

"Wissen ist Macht."

Mag sein, allerdings - wenn es um das Thema Ernaehrung geht, hat all die Wissenschaft bisher nicht viel geleistet. es werden immer, abhaeging von den "letzten" Erkenntnissen, bestimmte Fakten angepriesen, die sich dann Jahre spaeter mitunter doch als falsch rausstellen.

"Was die menschliche Intuition in Ernährungsfragen wert ist, sieht man ja wunderbar an den industrialisierten Gesellschaften..."

Auch diese Fehlentwicklung haben wir dem menschlichen Forschergeist (sprich der Wissenschaft) zu verdanken. Denn erst dadurch wurde es moeglich, die Massen mit billigem Schrott zu fuettern. Wenn man das Thema Intuition und Ernaehrung in einem wissenschaftsfreien Umfeld beleuchten wuerde (Naturvoelker), wuerde man feststellen, dass das sehr wohl gut zueinander passt.

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1372
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 06.06.2018
 

Was die menschliche Intuition in Ernährungsfragen wert ist, sieht man ja wunderbar an den industrialisierten Gesellschaften und denen, die auf dem Weg dahin sind. Weg von gesunder traditioneller Ernährung, hin zu westlicher Junk-Food Ernährung; mit allen dazu gehörenden gesundheitlichen Implikationen. Eine kollektive intuitive Meisterleistung!

Dann doch lieber Studien...

 

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 647
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 06.06.2018
 

"Mein persönliches Fazit: Ich kann mich nur motivieren, mich für die richtige Variante entscheiden, wenn ich alle...alle...Fakten auf dem Tisch habe."

Ich versteh schon was du sagen willst, und jeder muss seinen Weg gehen.

Nur - alle Fakten wirst du niemals bekommen. Sondern immer nur das, was bisher bekannt ist!

Unsere Intuition ist deutlich ausgereifter als unsere Wissenschaft - nur mal so nebenbei. ;-)  Gibt's einfach schon länger.

Auch wenn Intuition manchmal interessante Blüten treibt. Aber was aufgrund von Studien alles so "verkauft" wird (ob nun monetär oder ideell) finde ich ehrlich gesagt um Dimensionen absurder. Und zum Teil deutlich tödlicher.

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1372
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 06.06.2018
 

Na klar, wenn eine Intervention funktioniert, kann der betroffenen Person das „wie“ bzw. „wieso“ egal sein. Akzeptieren und freuen.

Wenn man aber den tatsächlichen Wirkmechanismus kennt, eröffnen sich auf einmal eine Vielzahl neuer und alternativer Möglichkeiten.

Z.B. die Erkenntnis, warum eine bestimmte Intervention bei einer bestimmten Person nicht funktioniert (z.B. Mikrobiom durch Antibiotika zerschossen). Oder was man ändern kann, damit sie funktioniert. Oder ein alternativer Ansatz, der den gleichen Wirkmechanismus u.U. sogar besser auslöst.

Wissen ist Macht.

Erst Wissen ermöglicht es einem, eine eigene, eigenverantwortliche Entscheidung treffen zu können und auch mal Aussagen hinterfragen zu können.

LG, Thorsten 

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 917
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 06.06.2018
 

"Immer nur zu schreiben: das geht nicht, weil da und da gezeigt wurde, daqss Krebszellen auch von Fett, Ketonen etc. leben können ist nicht wirklich motivierend"

Völlig richtig Martin! Ich schrieb nie, dass Keto nicht funktionieren kann. Ganz im Gegenteil, bei TKTL1-positiven Krebsen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Keto...begleitend zur Chemo...Wirkung zeigt.

Sich wird es auch funktionieren, auf Keto allein zu setzen...bei bestimmten Krebsen in bestimmten Stadien. Nur welche das sind, kann niemand sagen. Leider kann es auch genauso gut anders herum verlaufen.

Mir persönlich bringt eine Motivation nichts, bei der man mir die Hälfte verschweigt. Die große Gefahr die ich da seh ist, man setzt auf das falsche Pferd! Man vernachlässigt zielführende Therapien zugunsten einer "Roulett-Therapie". Die nachfolgende - mögliche Enttäuschung - wäre deutlich demotivierender!

Hierzu noch ein Link, der das Thema noch einmal gut zusammen fasst (...im zweiten Teil):

http://edubily.de/2018/03/fit-sein-im-alter-krebskrank-trotz-keto/

Mein persönliches Fazit: Ich kann mich nur motivieren, mich für die richtige Variante entscheiden, wenn ich alle...alle...Fakten auf dem Tisch habe.
Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 06.06.2018
 

Hallo Thomas,

geb ich dir 100% recht. Leider wird das Thema ketogene Diät und Krebs regelmäßig versucht verallgemeinert zu werden. Die Argumentation basiert eigentlich immer auf Präzedenzfällen.

Dass es gelegentlich funktioniert in Zusammenhang mit Keto scheint klar zu sein. MAn solte aber bei diesen Präzedenzfällen immer hervorheben, was sonst noch alles gemacht wurde.

Das gilt aber auch für die Studien. Wenn z.B. in Vitro, dann bitte dies auch FETT/KURSIV und UNTERSTRICHEN
hervorheben. Ein One-Size-Fits-All gibts halt leider nicht. Wirds auch nicht geben.

Aber eine präzise Fallbeschreibung könnte dem diszuiplinierten Patienten helfen, sich am eigenen Zopf aus dem Sumpf zu ziehen. Erfolgsgarantie ist selbstverständlich ausgeschlossen.

Wir machen unsere Selbstversuche ja auch eigenverantwortlich. Nur:

Immer nur zu schreiben: das geht nicht, weil da und da gezeigt wurde, daqss Krebszellen auch von Fett, Ketonen etc. leben können ist nicht wirklich motivierend. Und Motivation ist genau das, was ein Patient mehr als alles andere braucht.

Deswegen immer dran denken: Gewinner finden Lösungen, Verlierer finden Ausreden. => Think positive!!!!

LG

Martin

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 917
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 06.06.2018
 

bei krebs ist es doch die frage, ob keto überhaupt hilft, oder ob sie nicht auch genau das gegenteil bewirken kann!

es gibt krebse und metastasen, die gedeihen besonders gut unter dem fasten und verstoffwechseln besonders gern ketonkörper!

mir ist es unverständlich, wie einige hier im forum, bekannte fakten einfach ignorieren.

noch einmal: es gibt keine diät, die auf alle krebserkrankungen anwendbar ist...punkt!

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 251
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 06.06.2018
 

"Dann sinds die KH eben indirekt, aber sie sinds eben trotzdem."

Excellent Point - Martin!

Ich frag' mich ohnehin, warum wir immer versuchen, etwas bis ins kleinste Detail rational zu erschliessen. Meiner Meinung nach muss man die genauen Mechanismen gar nicht kennen, solang man erfolgreich anwenden kann, oder?

Das macht den Unterschied zwischen einem Uni-Professor (bzw. einer DGE Praesidentin) und einem Sportler...

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