Ketogene Ernährung - News v. 13.12.2016

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Veröffentlicht von : Heiko
Beiträge: 212
Angemeldet am : 23.11.2016
Veröffentlicht am : 14.12.2016
 

Leider kann auch ich nirgends den O2 Wert finden. Was ich habe ist, dass bei der Umsetzung von Fett zwischen 108 und 146 ATP pro Fettsäure (je nach Fettsäure) entstehen.
Bei der Umestzung von Ketonkörpern 21,5 Mol ATP.

Laktat (der anaerobe Weg) bringt übrigens gerade mal 2 ATP

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1097
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 14.12.2016
 

Hi Greg,

warum so polemisch ("mal von euch praktiziert oder wird hier nur theoretisches Blabla nachgeplappert....")?

"Es geht nicht darum, welches Stoffwechselkonzept das "Bessere" ist, oder den Heiligen Gral "Ketose" anzukratzen, sondern einfach um die Gebenüberstellung widersprüchlicher Aussgen:" !

Die (ursprüngliche) Frage war einfach die nach der O2 Effizienz. Welche Form der Energiebereitstellung  verbraucht denn nun wieviel, oder mehr , oder wengier Sauerstoff?

Glukose? Keton-Körper (inkl. Synthese in der Leber!)? ß-Oxidation /Fettstoffwechsel?

Dahinter stecken biochemische Reaktion, die das ganze quantitativ greifbar machen (sollten). Für Glukose hatte ich etwas gefunden und gepostet. Für die beiden anderen Energielieferanten würde ich es auchgerne wissen, habe aber (noch) nichts gefunden. Statt dessen aber widersprüchliche Aussage / Ergebnisse in wissenschaftlichen Texten und verschiednen News.

Hat also nix mit Blabla oder persönlicher Erfahrung oder Meinung oder Bauchgefühl  oder Theorie vs. Praxis zu tun.

LG,Thorsten

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 597
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 14.12.2016
 

hallo greg. habe es nicht nur ausprobiert, mich nicht nur auf mein subjektives gefühl verlassen- das war positiv gegenüber keto/lowest carb - sondern auch nachgemessen! die Ergebnisse unter keto waren nach einem halben jahr optimal, nach einem jahr aber richtig schlecht!

vom feeling her, war es alles super...nur die blutwerte sprachen eine andere sprache.

Veröffentlicht von : GregP
Beiträge: 116
Angemeldet am : 23.10.2013
Veröffentlicht am : 14.12.2016
 

Hallo Zusammen,

ich kann die News mal wieder zu 100% bestätigen. Ich mache es und der Erfolg gibt mir recht. Ich finde es immer wieder amüsant, wieviele von euch hier sich ständig argumentativ übertrumpfen wollen. Wird das was in den News steht - sowohl high carb als auch no carb - mal von euch praktiziert oder wird hier nur theoretisches Blabla nachgeplappert....

Gruss

Greg

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 597
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 14.12.2016
 

super...und da ich nicht abnehmen will drück ich mir gut 200 ml olivenöl/mct rein, komme ich auf 1800 kcal plus die 800 aus dem eiweiss und fertig ist die ketomischung...ach nee, jetzt produziert mein körper ja fleissig glucose aus dem eiweiss{#emotions_dlg.surprised}

sorry Leute, aber mir geht das ketothema allmählich auf den keks! 

bei bestimmten krebsarten, alzheimer und anderen krankheiten ist es sinnvoll. zum puschen beim sport ebenfalls - aber nicht über jahre!  für den normalo auch zum abnehmen oder bei kurzfristiger anwendung auch als metochondrienbooster oder zum training der metabolischen flexibilität.

da macht keto auch bei mir sinn, ohne dass ich unmengen an fetten zu mir nehmen muss: katabol in der ketose, anabole stoffwechsellage unter eiweiss/moderat carb.

Veröffentlicht von : Jean S.
Beiträge: 234
Angemeldet am : 12.03.2016
Veröffentlicht am : 14.12.2016
 

@Thorsten

Ob das bei 1500 Kcal der Fall ist ?? Da zweifele ich.

Bei < 1000 Kcal wol schon eher.

 

Lieb Grüße,

 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1097
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 14.12.2016
 

Ich bin gerade über eine interessante Arbeit gestolpert:

"Oxidative metabolism: glucose versus ketones."

Besonders interessant fand ich:
"The rationale is ketone bodies are a more efficient fuel than glucose. Indirect calorimetric analysis revealed a moderate increase in VO2 and decreased VCO2 and heat with ketosis. These results suggest ketosis induces a moderate uncoupling state and less oxidative efficiency compared to glucose oxidation."

{#emotions_dlg.undecided}

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1097
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 14.12.2016
 

@ Markus

Das würde bedeuten, dass z.B. der vielbemühte "Geheimplan" (einzige Nahrung 6 EW-Shakes pro Tag, mit Milch; ~200g EW + 50g Fett + 50 Milchzucker = ~1500kCal => hypokalorisch) auch in die Kathegorie "Ketogenic Diet" fallen würde, aber die Produktion und Verbrauch von Ketonen so ausgeglichen sind, dass sie per Teststreifen im Urin (Ausscheidung überschüssiger Ketone, aber kein Überschuß vorhanden) nicht nachgewiesen werden können.
Interpretiere ich das Richtig?

LG,Thorsten

Veröffentlicht von : Markus
Beiträge: 703
Angemeldet am : 25.07.2013
Veröffentlicht am : 14.12.2016
 

@Thomas: such dir eine Methode aus:

 

https://pbs.twimg.com/media/CzdlP21UUAAoyFE.jpg:large

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 597
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 14.12.2016
 

für mich ist der große pferdefuß der ketose, das thema eiweiss: wie soll ich in der ketose einen guten eiweißspiegel von 8+ erreichen oder halten?

offenbar und ja auch gut nachvollziehbar ist ein guter eiweißspiegel und ein gut gefülltes aminogramm essentiell. nur wie soll ich den erreichen, wenn ich der ketose zuliebe diesen drastisch senken muss um die gluconeogenese...ja, ja, wieder dieses böse wort;)...zu vermeiden, oder auf ein minimum zu reduzieren?

Außerdem hat sich bei mir persönlich in der ketose der fettstoffwechsel durch die massive fettzufuhr negativ verändert, cholesterin stieg an, das hdl fiel von 61 auf 31! fett musste ich massiv zuführen, da ich schlank bin und die fehlenden carbkalorien kompensieren musste.

auserdem stieg der harnsäutespiegel grenzwertig an.

also...nicht nur licht in der heiligen ketose, auch viel schatten: ganz großes problem dabei, ich erwähne es wieder, dieses böse wort:  GLUCONEOGENESE

Folge: physiologische insulinresistenz, abnehmende insulinsensitivität im laufe langer anwendung von ketose bis hin zur pathologischen insulinresistenz. 

frage: wie soll ich den körper auf eine optimale fett - und CARBVERBRENNUNG trainieren, wenn ich den carbstoffwechsel dauerhaft quasi lahmlege?

ich muss also beide stoffwechsel trainieren, indem ich sie auch fordere!

Veröffentlicht von : Heiko
Beiträge: 212
Angemeldet am : 23.11.2016
Veröffentlicht am : 13.12.2016
 

Ich denke man muss schon unterscheiden, ob es um (intensiven) Sport geht oder den Alltag. Ich kann mir das so vorstellen, dass bei mittlerer Belastung in der Ketose weniger Radikale entstehen als durch Kohlenhydrate. Und bei hoher/höchster Belastung Glucose mehr Leistung, aber auch mehr Radikale erzeugt.

Aber: Ist es nicht so, dass auch bei "normaler" Atmung freie Radikale entstehen? Sind es nicht auch gerade die viel gelobten Omega 3 Fette, die die Zellatmungswände durchlässiger machen und mehr freie Radikale entstehen lassen??? Müsste dann nicht ein hoher Fettanteil in der Nahrung für mehr Radikale sorgen? (ernstgemeinte Frage) Oder ist es so, weil das Fett in Ketonkörper umgewandelt wird, dann weniger Radikale erzeugt werden?

 

 

Veröffentlicht von : GüntherS
Beiträge: 145
Angemeldet am : 21.08.2015
Veröffentlicht am : 13.12.2016
 

Thorsten, zum einen musst Du berücksichtigen, dass das heute - wie bereits gestern angekündigt - wohl eher ein Zitat war. Und zwar zu Frau Pfeifers Buch. Zum anderen musst Du zwischen "Effizienz" und "(Höchst)Leistung" unterscheiden. Frau Pfeifer´s Text und die von Dir zitierten Strunz-News sind somit kein Widerspruch, sondern beschreiben ganz unterschiedliche Aspekte. Nämlich das "normale",gesundheitsorientierte Leben (Training) einerseits und den "Wettkampf" andererseits.

Ja, klar, man kann mit Kohlenhydraten eine etwas höhere Maximal- bzw. Dauerleistung erbringen (angeblich). Allerdings nur unter Inkaufnahme von zahlreichen Nebenwirkungen. Nebenwirkungen, die der "Normalsterbliche" im Alltag nicht in Kauf nehmen muss. Damit beschäftigt sich Frau Pfeifer scheinbar. Der Doc. in der Regel auch, nur halt nicht in den von Dir zitierten beiden News-Beiträgen (in diesen geht er - wohl auf vielfachen Leserwunsch :-) - auf den kleinen Vorteil der Kohlenhydrate unter ganz bestimmten Bedingungen ein).

Und den Ausdruck "Energiepotential im Training!!!" ... tja, den solltest Du vielleicht noch einmal auf der Zunge zergehen lassen und über der Bedeutung dieser Wörter meditieren ;-). Stichwort "Trainingsweltmeister".

Veröffentlicht von : Jean S.
Beiträge: 234
Angemeldet am : 12.03.2016
Veröffentlicht am : 13.12.2016
 

Hallo Thorsten,

 

Dazu ein Auszug aus einem Artikel von Ulrike Gonder:

Um das Gehirn funktionstüchtig zu halten, wäre daher ein alternativer Brennstoff gut. Den gibt es nicht nur, die Leber kann ihn sogar selbst herstellen. Dazu braucht sie jedoch Fett. Aus den darin enthaltenen Fettsäuren bastelt sie so genannte Ketonkörper oder Ketone und gibt sie ans Blut ab. Außer der Leber selbst und den roten Blutkörperchen können alle Körperzellen Ketone zur Energiegewinnung nutzen, auch das Gehirn. Nachdem die Ketone lange Zeit als eher unerwünschte Nebenprodukte des Hungerstoffwechsels angesehen wurden, haben Forschungen der letzten Jahre gezeigt, dass man ihnen damit Unrecht tat. Denn Ketone sind besonders effiziente Treibstoffe und sie „verbrennen“ im Gegensatz zu Zucker praktisch rückstandsfrei. Auch benötigt ihre Verwertung weniger Sauerstoff, sodass sie selbst bei Sauerstoffmangel noch gute Dienste leisten. Außerdem sind sie in der Lage, die empfindlichen Hirnzellen vor allerlei schädlichen Einflüssen wie etwa Entzündungen und aggressiven freien Radikale zu schützen, die als Mitursache der Alzheimer-Krankheit gelten.

Quelle: http://www.ugonder.de/mehr-fett-fuers-hirn/

 

Liebe Grüße,

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