Kupfer (-mangel) verursacht durch Vitamin C

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Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 668
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 03.04.2018
 

Hallo Andrea,

"Ich schätze, die EBV Titer haben was damit bei mir zu tun. Habe bei Gröber gelesen, dass Zink bei Viruserkrankungen verbraucht wird in großen Mengen ... "

da bin ich bei Dir. Das glaube ich auch!

Mein Zink war gut, war dann nach zuviel NAC schlecht (wie alles) und ist jetzt fast schon wieder gut. Nein sehe gerade +2%. Es ist gut. Trotzdem ist mein Kupfer mit 0,55 Katastrophe und CP habe ich 0,19. Also auch schlecht.

Ich würde übrigens auf keinen Fall kein Kupfer nehmen. Aber ggf. auf 2mg runtergehen :-/ ...aber mal schauen, was mein Arzt in 2 Wochen zu den Werten sagt. Wobei wir dann erstmal sicher bei ihm ein großes BB machen werden.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 333
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 03.04.2018
 

Habe letzte Woche meine neuen Kupfer- und Zinkwerte bekommen. Vollblut UND Serum. Beides wie immer und seit vielen Jahren (seit ich messen lasse) schlecht (im Mangel). 

Ich bekomme ja seit Anf. Dezember 2 x wöchentlich Vit. C Infusionen. Es hat aber nichts geändert an diesen Werten, weder, dass sie noch schlechter geworden sind oder eben besser.

Ich kann praktisch machen was ich will: 6 mg Kupfer am Tag nehmen (egal welche Form, Glukonat, Citrat etc.) und 50-100 mg Zink oder eben Kupfer weglassen und nur Zink. Oder Zink als Infusion und kein Kupfer (meinte einmal ein Arzt zu mir "wenn wir Zink hoch bekommen geht Kupfer auch mit hoch" - habe aber immer nur das Gegenteil gelesen). Hatte ein paar Infusionen, das Kupfer wurde damals  aber nicht besser, hatte 10 Infusionen mit Zink, Zink stieg damals, Kupfer blieb unverändert immer im Mangel (wurde aber durch die Zink-Infusionen nicht besser).

Ändert alles, was ich mache, also rein gar nichts.  

Jetzt hat das Labor dazu geschrieben: Ich soll kein Kupfer mehr nehmen. 
Hinweis zum verminderten Kupfer:

Da der Kupfermangel in einigen Fällen auf einen Coeruloplasmin-Mangel zurückzuführen ist, empfehlen wir derzeit keine Kupfersubstitutiion, da bei heterozygoten Mutationen des Coeruloplasmin-Gens mit entsprechend niedrigen Coeruloplasmin-Spiegeln langfristig neurodegenerative Erkrankungen nicht auszuschließen sind. 

Nun ja, morgen muss ich wieder zur Blutabnahme. Vor Jahren hatte ich schon den C-Wert testen lassen, der lag damals bei 20 (darunter ab 19 wäre der Mangel gewesen), man damaliger Arzt fand den Spiegel nicht beachtenswert (da ab 20 schulmedizinisch ein "normaler Spiegel" vorliegt). also jetzt noch mal messen lassen sowie irgendeinen genetischen Marker.

Dann wird man weitersehen.

Erklärt aber wahrscheinlich doch nicht, selbst wenn der C-Spiegel zu niedrig wäre, warum mein Zink auch immer im Mangel ist (wenn ich gar nicht substituiere dann noch schlimmer). Ich schätze, die EBV Titer haben was damit bei mir zu tun. Habe bei Gröber gelesen, dass Zink bei Viruserkrankungen verbraucht wird in großen Mengen ... 

Veröffentlicht von : Nils
Beiträge: 227
Angemeldet am : 30.11.2016
Veröffentlicht am : 26.03.2018
 

"Wenn der Ironman Michalk jetzt hinter dem Ofen hockt und in der warmen Stube nach Studien sucht, hat er leicht reden."

1.000 Likes, Herbert!

Die einzige Gemeinsamkeit zwischen Michalk (der sein Bio-Studium mittlerweile "abgebrochen" haben soll - ebenso wie Bio u. Sport auf Lehramt davor) und Ironman besteht darin, dass M. weiß, aus wieviel Disziplinen der Ironman besteht ...

Veröffentlicht von : Annka
Beiträge: 24
Angemeldet am : 12.01.2016
Veröffentlicht am : 26.03.2018
 

Hallo Robert, 

Ich wünsche dir viel Erfolg! Vielleicht reicht es ja! 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 668
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 26.03.2018
 

Hallo Annka,

ich gehe etwas hoch auf 5mg, warte aber erstmal meinen Arzttermin ab. Ich habe auch noch meinen Verdauungstee mit Bitterkräutern, der eigentlich sehr gesund ist, in Verdacht, dass er ggf. zu sehr Leber/Galle anregt und dabei zu viel Kupfer ausgebracht wird. Den reduziere ich auch mal auf eine Tasse am Tag (weg von 5-6 Tassen).

VG

Robert

Veröffentlicht von : Annka
Beiträge: 24
Angemeldet am : 12.01.2016
Veröffentlicht am : 25.03.2018
 

Wirst du denn mehr Kupfer nehmen oder bleibst erstmal bei den 4mg? 

Veröffentlicht von : Annka
Beiträge: 24
Angemeldet am : 12.01.2016
Veröffentlicht am : 25.03.2018
 

Die gelben Flecken können auch woanders herkommen, das stimmt schon. Ich habe auch nur auf Englisch-sprachigen Seite blaue Flecken als Cu-Mangelsymptom gefunden. Allerdings denke ich auch, dass die Auswirkungen bei jemandem, der halbwegs gesund ist anders sind als bei einem extrem immungeschwächten Menschen. Wenn der mehr oder weniger Gesunde krank wird und der Kupferspiegel mal runter geht, wird der nicht gleich gelbe Flecken bekommen. Derjenige, der aber schon ewig kämpft, bekommt immer mehr. So ist es für mich jedenfalls logisch ;-) 

Omega 3 reichen mir 2g am Tag um einen Wert von 12% zu halten. Die Flecken hatte ich schon bevor ich Omega 3 eingenommen habe. 

Ich merke bei mir, dass sich nun langsam etwas tut. Die erste Infektion ist am Abklingen (hatte mir im Januar noch etwas eingefangen), also denke ich, dass das Kupfer jetzt vielleicht endlich ausreicht um vorwärts zu kommen.

Danke für die Tipps. Arginin ist auch so ein schwarzes Loch bei mir. Ich habe für dieses Jahr beschlossen alle 2 Monate zu messen, vielleicht auch in kürzeren Zeitabständen um endlich gesund zu werden und vermehrten Verbrauch sofort abzufangen.

Ich nehme alle Stoffe dementsprechend ein und auch einzeln, vor allem die Aminos. Die Verdauung haut überhaupt nicht hin...das liegt an den vielen schweren Infektionen, wie gesagt gefühltes schwarzes Loch, aber die NEMs kommen an, wenn richtig dosiert...das sieht man im Blut. Ich brauche wirklich viel, hab aber auch einiges zu bekämpfen ... (Borreliose, EBV, Mikrosporidien, ...)

 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 668
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 25.03.2018
 

Kein Ding, Annka, antworte so wie es passt. Und wenn es Tage/Wochen dauert, auch ok.

Dein Wert ist an der unteren Grenze, das schon, aber meiner ist aktuell deutlich drunter und solche Sympthome habe ich nicht.

Gelbe/Blaue Flecke bekomme ich auch nicht leicht...also nicht schlimmer als sonst. Dazu nimmst Du die doppelte Menge von mit ein :-/ ...komisch das es dann ... nicht richtig ankommt.

Nimmst Du ggf. zu viel Omega-3? Also mehr als 3g ...das könnte es dann auch sein. Blutverdünner wirst Du ja wahrscheinlich nicht nehmen. Würde es auch erklären.

Zur Stärkung des Immunsystems empfehle ich Dir, neben VitC, was Du schon nimmst, Arginin+Citrullin. Wenn Du niedrigen BD hast, dann eher weniger, aber das scheint gut was zu bringen.

Danke für Die Antwort.

VG,

Robert

PS: Ist Deine Verdauung stabil? So was wie Durchfall oder dünner Stuhl darf nicht vorkommen. Das könnte ein Grund für eine schlechte Aufnahme sein. (Bei mir nicht mehr...davon bin ich zum Glück geheilt. Hat aber auch gut 1 Jahr gedauert...Thema Leaky Gut.).

Veröffentlicht von : Annka
Beiträge: 24
Angemeldet am : 12.01.2016
Veröffentlicht am : 25.03.2018
 

So ganz aktiv bin ich hier auch nicht, weil ich im Moment schwer mit mir selbst zu tun habe. 

Na klar darfst du fragen. Ich messe meist über Ganzimmun im Vollblut und hämatokrit korreliert. Zwischendurch auch schon mal im Serum im Labor vor Ort, wenn es schnell gehen soll. Der letzte Vollblutwert lag bei 0,77 mg/l (0,76 - 1,2) Die Werte waren jetzt über ein Jahr lang unten... Ich nehme zur Zeit Kupfercitrat und Kupfergluconat zu gleichen Teilen und über den Tag verteilt zu den Mahlzeiten ein und auch zusammen mit anderen NEMs, also drei Mal pro Tag. Bisglycinat steht zum Testen auch schon bereit. 

Bei mir ist ein eindeutigis Cu-Mangelsymptom, dass ich überall am Körper gelbe Flecken bekomme, ohne dass ich mich gestoßen habe. Haarausfall, Infektanfälligkeit könnte man wohl auch dazu zählen, aber das können auch andere Mängel sein bzw. das Gesamtimmunsystem, dass einfach noch zu schwach ist. Habe im letzten Jahr auch auffällig viele neue weiße Haare bekommen und Kupfer war der eine Wert, der durchgehend unten war. 

 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 668
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 25.03.2018
 

Guten Morgen Herbert, guten morgen Annka,

>Du gehst sehr umsichtig, penibel und mit langem Atem zu Werke. Das wird schon klappen!

Stimmt und danke für die motivierenden Worte. Ich will auch gleich mal auf einem Zeitstrahl aufmahlen, wann ich was verändert habe (wobei das nicht viel war in den letzten Monaten) und wie der Kupferwert da mitspielte. Ich weiß immerhin, dass ich das gesamte letzte Jahr 4mg Kupfer eingenommen habe. Also inzwischen 15 Monate...davor bereits 2mg ein Jahr lang.

Zink und Molybdän nehme ich Abends ein, zum Abendessen, also 6-12h getrennt.

@AnnKa: Vielen Dank für Deinen Input. Wir "kennen" uns ja noch nicht, glaube ich, sprich haben noch nicht viel diskutiert. Könnte sich ändern, da wir anscheinend das gleiche Problem bzgl. Kupfer haben ;-)

Wenn Du so vorgehst (viele machen das ja leider nicht), dass Du regelmässig misst, dann habe ich nix gesagt :) ...prima, mache ich auch und kriege die letzten 3 mal nur jedes Mal einen Schrecken ;-)...ok, NAC hochdosiert war wohl mein Fehler; denn da war ja nicht nur Cu unten, da war fast alles an Mineralien rot. DAS sah diese Woche viel besser aus, Mg + Zink fast wieder in der Mitte. Also alles grün bis auf besagtes Cu.

Darf ich fragen, wie Du misst, wie Deine Werte bzgl. Kupfer sind und wie Du Kupfer einnimmst? Sprich wann wieviel und mit Essen oder ohne?

Ich fange mal an: Ich nehme morgens Kupferbisglycinat (2mg) und Mittags Kupfergluconat (2mg).

Woran stellst Du körperlich den Kufpermangel fest? Bei mir scheint alles ok zu sein bis auf die heftige Schmerzempfindlichkeit. Letztes Jahr im Urlaub wurde ich gleichmässig braun. Das wäre ja auch ein Hinweis.

Ich habe mich geschon gefragt, ob ich mir noch Kupfercitrat zulegen sollte...als dritte verfügbare Form :-/

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Herbert A.
Beiträge: 79
Angemeldet am : 08.07.2013
Veröffentlicht am : 25.03.2018
 

Hallo Robert,

ich kann Annka nur zustimmen. Übrigens nennt Gröber 10 mg als Obergrenze, und ich hatte immer den Eindruck, dass er Vorsicht walten lässt.

Wenn die Versorgungsseite in Ordnung ist, kann es nur am generellen Gleichgewicht, speziell den Antagonisten liegen. Davon gibt es eine ganze Menge (eine grundlegende Pathobiochemie ist ja eher selten):

Siehe zB: http://www.vitalstoff-lexikon.de/Spurenelemente/Kupfer/

„Bioverfügbarkeit

Verschiedene Nahrungskomponenten sind in der Lage, den Kupferstoffwechsel zu beeinflussen, indem sie zu Veränderungen in der Absorptions- und Ausscheidungsrate sowie der Cu-Verteilung im Körper führen.
Beispielsweise fördert die gleichzeitige Zufuhr von Vitamin C (Ascorbinsäure), einigen Aminosäuren, Glucosepolymeren, Proteinen, Fumarsäure – Fumarat –,Oxalsäure – Oxalat  sowie anderen organischen Säuren, wie Citrat, Malat und Lactat, die Kupferabsorption. Ascorbinsäure ist in der Lage, Cu2+ zu Cu+ zu reduzieren und damit die Cu-Aufnahme zu steigern [4, 9, 10, 12, 13, 25, 29].

Zu hohe Konzentrationen an BallaststoffenCalciumPhosphat, ZinkEisen,Molybdän, CadmiumSulfid und Phytate bezie­hungsweise Phytinsäure vermindern hingegen die Absorption von Kupfer. Sehr ausgeprägt sind die Effekte bei Eisen und Zink [9, 10, 12, 13, 20, 25, 29]. Letzteres Spurenelement kann einerseits zur Hemmung des Cu-Transports in die Enterozyten  Zellen der Dünndarmmukosa beziehungsweise ‑schleimhaut  und andererseits zur intrazellulären Bindung an dem Speicherprotein Metallothionein während der Mukosapassage führen. Dadurch wird einerseits eine Cu-Überladung der Zelle, andererseits der Cu-Transport an die basolaterale Enterozytenmembran und damit die Cu-Aufnahme in die Blutbahn verhindert [4].
Ebenso können sich hochdosierte Gaben von Antazida oder Penicillamin negativ auf die Kupferversorgung auswirken [16].“

Zu den Superoxiddismutasen: SOD-2 braucht Mangan, SOD-1 und SOD-3 benötigen jeweils Zink und Kupfer (zB Kuklinski, 23). Daraus würde ich schließen, dass man beide, Zink und Kupfer, am oberen Rand (Vollblut) halten sollte, was immer es braucht. Zink kann man ungeachtet der Konkurrenz nicht kleinreden, Ascorbinsäure auch nicht (die Angloamerikaner sind da schon seit Jahrzehnten weiter: Pauling, Saul, Hickey, Cathcart, Klenner …).

Du gehst sehr umsichtig, penibel und mit langem Atem zu Werke. Das wird schon klappen!

Veröffentlicht von : Annka
Beiträge: 24
Angemeldet am : 12.01.2016
Veröffentlicht am : 24.03.2018
 

Ich denke nicht, dass es am Vitamin C liegt, sondern an meinem Immunsystem. Es ging mir schon einmal deutlich besser vor ein Paar Jahren...da bin ich mit 4 mg Cu hoch gekommen bei gleichzeitig 8g Vit C.

Ich spreche nichts mehr mit einem HP oder Arzt ab. Die Erfahrungen waren zu schlecht und so schwer ist es nicht zu messen und die Dosis anzupassen. Und auch die unbedenklichen Höchstmengen interessieren mich ehrlich gesagt nicht....wenn mir 8mg nicht reichen, der Spiegel unten ist und die Mangelsymptome nicht besser werden, dann kann die Höchstmenge sein wie sie will, dann brauch ich einfach mehr. Ich nehme aber auch 90 bis 150mg Zink um meinen Spiegel zu halten. Und auch bei Selen bin ich grad bei über 500mcg. Allerdings mache ich das nicht blind. Alle zwei bis drei Monate messe ich nach und passe die Dosis an. 

Ich wollte mit meinem Beitrag auch nur sagen, dass es manchmal eben mehr braucht aus welchen Gründen auch immer. Ich habe so viele Infektionen, dass ich kaum lebensfähig war und was Nährstoffe angeht ist mein Körper gefühlt wie ein schwarzes Loch....

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 668
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 24.03.2018
 

Hi,

es könnte sein, dass Dein niedriger Kupferspiegel mit der hohen Einnahme von Vit.C zusammenhängt. Da hast Du schon gelesen hier im Thread, oder?

Und 16mg halte ich für bedenklich. Es werden maximal 8mg als unbedenklich eingestuft. Hast Du das mit einem HP/Arzt besprochen? Oder probierst Du das einfach aus?

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Annka
Beiträge: 24
Angemeldet am : 12.01.2016
Veröffentlicht am : 24.03.2018
 

Hallo zusammen, ich habe auch große Probleme mit Kupfer, weil mein Immunsystem am Boden liegt. Ich habe drei Monate 8mg genommen ohne dass es half. Nun habe ich auf 16mg erhöht und endlich tut sich langsam etwas. Vitamin C ist auch noch nicht in Ordnung, da habe ich von 6g auf 10g erhöht. Vielleicht hilft das weiter. 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 668
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 24.03.2018
 

Hallo Christine,

schon ok, nur finde ich meinen Vollblutwert inzwischen nicht mehr witzig, so dass mir groß nach spassen ist :-/ ...und Vitamin C ist nun aus meiner Sicht die Hoffnung bzw. der Schuldige ;-)...durch die Ausleitungsfähigkeit von VitC gibt es da auch einen logischen Zusammenhang.

Ich wüsste sonst nix. Sonst habe ich nur die Aufnahme von Eiweiß durch Shakes erhöht, aber gemessen an anderen hier im Forum bin ich auch da ein DGE-ler...ich nehme jetzt vielleicht täglich 100g Eiweiß ein (bei 70 kg Gewicht).

Ich esse wesentlich mehr Eier (3-5 St am Tag) als sonst, das könnte es noch sein. Ei ist neben Whey meine Quelle für Eiweiß.

Aber ich habe ja auch einen Termin bei meinem Mito-Doc...zwar erst in 4 Wochen, aber dann kann man da auch gleich nachmessen und schauen, ob sich der Wert schon verbessert hat.

Anosnten wären da nur noch Taurin + L-Glutamin, wobei ich diese beiden Stoffe mit 1,5 g täglich wahrlich nicht hoch dosiere. Und des nehme ich schon seit 2 Jahren. Aber nun ja, vielleicht spielt das Ausleiten da mit rein. Das es aber ausgerechnet Kupfer sein muss, was bei mir schon seit 15 Jahren schlecht ist. *kopfschüttel*

Bin gespannt wie das ausgeht. Immerhin habe ich noch kein schlechtes rotes Blutbild, das erleichtert mich. Wobei da wahrscheinlich auch wieder wichtig sein könnte: Wo genau muss das Kupfer vorhanden sein. Im Plasma isses ja bei mir ok, dett wes ick! Nur intrazellulär isses anscheinend alle alle. Muss ich nachher auchmal ausrechen...jetzt geht es erstmal zum Sport ;-)

VG,

Robert

 

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 302
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 23.03.2018
 

Sorry, Robert, wenn einer den Schaden hat ist Feixen nicht fein! Zum Glück seid ihr ja zu dem Schluss gekommen, dass das Ganze wohl individueller ist als es scheint. Und vielleicht hilft es ja in deinem Fall, VitC zu reduzieren.

Mein Kupferspiegel ist gut, trotz 5-6g VitC und 15-60mg Zink täglich, in den Wochen vor der Messung.

Ich mache mir aber auch täglich 3TL gutes Bio Kakaopulver in den EW-Shake, zusammen mit 1 Banane, Kurkuma, Ingwer, Salz und Pfeffer.

Wie viel Kupfer darin ist weiß ich natürlich nicht genau, die Angaben gehen so von 3.5-4mg/100g. Vielleicht ist es bei mir aber auch die Mischung, wenn ich mir diese Liste anschaue.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 668
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 23.03.2018
 

Hallo Herbert,

ok, jetzt gebe ich mich geschlagen ;-) und die Umrechnung passt genau, ich komme dann bei Dir auf 1,39 mg/l als obere Grenze. Und das Labor Bremen kannte ich noch nicht.

"Tja, jetzt steh ich hier, ich armer Tor und bin so klug..."

Der Körper ist dann leider keine Mathematik. Trotzdem ziehe ich, aufgrund der Dr-Arbeit, meinen Schuh durch und reduziere VitC auf die besagten 300mg am Abend, zusammen mit 25mg Zink (nehme ja 4mg Kupfer). Ich bin ja auch nicht LC unterwegs, sondern nennen wir es MC...moderate carb :-) ...oder eben GeKo. Sprich bei mir springt mindestens einmal am Tag die Carb-Verwertungsmaschine an, nämlich am Abend, und recycled VitC per GLUT1.

Und Du bist ein prima Gegenbeispiel, dass die Studie dann keine generelle Aussagekraft hat. Wahrscheinlich war mit n=13 die Teilnehmerzahl zu klein? Vielleicht ist die Lage bei mir auch speziell, da ich letztes Jahr 15 Ausleitungen bekommen habe und dadurch ohenhin viel rausgekratzt wurde?...who knows...oder Menschen reagieren individuell auf hohe Vit.C Kuren?

Ich mache mir jedenfalls Sorgen...zum Glück sieht mein restliches Blutbild sehr gut aus (insbesondere das der roten BK)...so dass ich den Mangel aktuell wirklich nur durch eine sehr hohe Schmerzempfindlichkeit bemerke.

Einzig Brom ist bei mir zu hoch (wie wahrscheinlich beim Rest der Bevölkerung)...leicht zu hoch. Ich schaue jetzt mal bei Brownsteins Vortrag, was zu hoch bedeutet ;-) ...aber das ist auch ein anderer Thread, nämlich der Jod-Thread.

VG

Robert

PS: Danke für die Zitate von Gröber. Das Buch kommt auf meine Wunschliste ;-) ...im Burgerstein steht da nix zu drin :-(...keine Warnung.

Veröffentlicht von : Herbert A.
Beiträge: 79
Angemeldet am : 08.07.2013
Veröffentlicht am : 23.03.2018
 

Hallo Robert,

auf Nachfrage wurde mir von 2 Stellen bestätigt, dass es sich bei Kupfer (wie auch bei Zink, Selen, Magnesium) um eine Vollblutmessung handelt (µmol/L!) – und so ist’s auch auf der Rechnung ausgewiesen. Bestimmung im Medizinischen Labor Bremen.

Den Kupfer-Serumspiegel habe ich früher schon bestimmen lassen, wie erwähnt: 134 µg/dl (70 – 140).

Uwe Gröber, „Mikronährstoffe“ (Ausgabe 2011), schreibt:

„Verschlechterung der Kupferresorption: … Calcium, Eisen, Zink, Vitamin-B6-Mangel.“

“Abfall der Kupferserumspiegel: …. Zink (> 50 mg/d), Vitamin C (> 1,5 g/d: Aktivität Cu-haltiger Ascorbat-Oxidase steigt an).“

„Spezielle Interaktionen: … Vitamin C: Bei hoher oraler Dosierung von Vitamin C (z. B. 1500 mg/d, p.o.) ist vereinzelt in Studien ein Abfall der Coeruloplasmin-Oxidase-Aktivität beobachtet worden. … Zink ist ein kompetitiver Hemmstoff der Kupferresorption. In hoher Dosierung (z. B. 50 mg/d, p.o.) kann Zink eine metallothionein-induzierte Störung der Kupferresorption auslösen (Morbus Wilson).“ [Fettmarkierungen von mir]

Anm.: Scheint mir auf Störungen in Einzelfällen beschränkt zu sein, setzt mithin spezifische Stoffwechselbedingungen voraus. Zink nehme ich ebenfalls viel ein, Calcium und Eisen sporadischer, B6-Mangel habe ich nicht.

Gröber ist eine Macht (siehe Publikationsliste mit Titeln, die weit zurückreichen); sicherlich der kompetenteste Apotheker, der die Brücke zur Orthomolekularen Medizin schlagen kann. Das genannte Bändchen hat eine Detaildichte und Präzision, die mich begeistert. Weist leider viele Tipp- und Grammatikfehler auf, die bei einer hoffentlich bald stattfindenden Neuauflage bestimmt bereinigt werden. Darüber hinaus sind einige Positionen (Ernährungsempfehlungen, etwa zu Lowcarb) zu korrigieren oder jedenfalls zu relativieren.

Überhaupt Relativierung: Allerweltsformeln sind nicht zielführend, Augenmaß ist verlangt, folglich Unabhängigkeit. Wenn der Ironman Michalk jetzt hinter dem Ofen hockt und in der warmen Stube nach Studien sucht, hat er leicht reden. Soll ich mich täglich unter Last bringen und zuwarten, bis die Glutathionsynthase aussetzt und das Immunsystem zu spinnen beginnt? Man kann ja leicht sagen: Kein Mensch muss jeden Tag bei Wind und Wetter zwei oder drei Stunden durch die Gegend hetzen, Nun, ich kenne Leute, die ihre Zeit schlechter verbringen.

Sorry, ich will nicht gemein sein. Aber einer meiner größten Erfolge besteht darin, dass ich trotz Belastung meinem Herpes labialis das Wasser abgegraben habe. Klopft er in großen Abständen mal leicht an, ist die Sache mit Lysin, Vit. C und Zink schnell erledigt. Ich halte es für eine schlechte Lebensführung, Probleme rekurrent werden zu lassen (egal wo). Kenne genug Leute, die ständig an irgendetwas laborieren. Betrifft ja auch die so wichtige Regeneration.

Veröffentlicht von : Ingo W.
Beiträge: 142
Angemeldet am : 29.09.2015
Veröffentlicht am : 22.03.2018
 

Schon gut, Robert.

Ganz im Gegenteil, ich denke Dir, daß ich mich darin üben durfte, nicht in denselben Ton zu verfallen. ;) Das Ganze wirklich ohne Wertung oder Vorwurf. Ich denke jedenfalls eine Ahnung davon zu haben, was derzeit energetisch auf alle Bewohner dieses Planeten einwirkt.

Also dann, weiterhin alles Gute für Dich beim Finden der Ursache.

Den von Dir beschriebenen Zusammenhang zwischen Fe und Cu kannte ich noch nicht, doch was ist 'Cp'? ("dass VitC das Kupfer vom Cp ablöst")

 

LG ingo

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 668
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 22.03.2018
 

Hallo Ingo,

sorry, ok, dann habe ich es falsch verstanden und dann tut mir mein forscher Ton leid. Nehme ich zurück!

Ja...anders denken. Erstmal warte ich ab was mein Experiment, nämlich auf 300mg VitC am Abend zurücktzugehen,bringt.

Zudem habe ich einen Termin bei meinem Doc gemacht und bespreche die Sache mit ihm, da ich bei meinem Wert so langsam Angst bekomme.

Denn eine Mangelerscheinung wären reißende Gefäße aufgrund des dann defekten Kollagens. Ggf. Herzinfakt. Danke, brauche ich nicht.

Und dazu kommt, dass aktuell kein anderer einen Wert im Vollblut bringen kann, weshalb die Anmerkungen von Christine aktuell noch ins Leere geht, wa?  Also bitte wissenschaftlich vorgehen...oder mathematisch korrekt.

Aber auch wenn bei Herbert der Wert im Plasma gemessen wurde...er ist an der oberen Grenze...bei Mg weiß man, dass das keine Aussage zuläßt. Nun ist es aber bei Kupfer so, dass 70% im Plasma vorliegt und 30% in der Zelle (bei Mg ist es umgedreht). Von daher...ick wes es auch nicht.

Aber auf Basis der Dr-Thesis ist es für mich nachvollziehbar, dass es bei mir VitC sein könnte! Sehr sogar. Daher reduziere ich es nun stark auf eine Portion am Abend, zusammen mit Zink. Die beiden mögen sich ja ;-)

Aber ich warte auch mal mit Spannung auf meine weiteren Blutwerte, denn ein Kupfermagel geht mit einem Eisenmangel einher! Aha...nur wenn der Körper gut Kupfer hat, kann er Eisen ans Häm. binden. Muss man wissen...und daher bekommt man wohl bei Kupfermangel auch eine Blutarmut...und Eisenmangel. Sehe ich in Kürze ;-)...ob des schon eingetreten ist.

Liegt wohl auch wieder daran, dass VitC das Kupfer vom Cp ablöst...und Cp dadurch weniger aktiv ist (siehe Dr-Thesis).

VG,

Robert

 

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