Kupfer (-mangel) verursacht durch Vitamin C

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Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 524
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 02.12.2018
 

Das ist interessant.

Ich habe ja lange kein Kupfer mehr genommen da ich meine Werte für freies Kupfer berechnet hatte und diese ja erhöht waren.

Meine Kupferwerte sind auch weiterhin "stabil" - gem. IMD in der Referenzrange (0,71-0,75 schwankend) obwohl ich 75 mg Zink pro Tag nehme wegen meiner KPU/HPU. 

Wg dem Vitamin C: ich hatte in einem anderen Thread gepostet, dass mein Mann bei 5 g Vit. C täglich (gemixt: aus Ascorbinsäure sowie aus natürlichen Quellen) dennoch immer noch einen Vit. C-Mangel hat. 

Er nimmt jetzt 10 g täglich, ich ca. 5-6 g. Mein Vit. C-Wert ist damit im normalen Bereich lt. Blutuntersuchung (vorher auch im Mangel). Meinen Mann hab ich noch nicht wieder zum Arzt geschleppt bekommen (ist immer viel Überredungskunst notwendig) ...

Ich denke, es hat auch viel etwas mit der Ausleitung zu tun, die Du gemacht hast bzw. am machen bist. Mein Mann ist ja auch belastet (die mitochondriale DNA) sowie ich selbst auch. 

Alles in allem ist das super.
Was jedoch unterm Strich immer noch am wichtigsten ist: Das subjektive Wohlbefinden. Es bringt nix, Blutwerte "ganz oben" zu haben wenn man nichts am Wohlbefinden bemerkt - also keine Verbesserung etc. 



Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1445
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 02.12.2018
 

Mir fällt noch was ein: Ich habe in den 6 Wochen keine Milchprodukte konsumiert. Hmm...Mist, es waren wieder viele Parameter...

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1445
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 02.12.2018
 

Hallo Andrea,

ich habe gestern ein neues Blutbild bekommen mit Auswertung der Mineralien. Ich hatte ehrlich gesagt Angst, es aufzumachen, da ich echt schlechte Werte erwartet habe...und gefühlt auch ein paar Sachen nicht optimal waren...so z.B. ein Wadenkrampf vor 2 Wochen.

Und dann dachte ich, mir fallen die Augen aus dem Kopp...oder es sind die Proben verwechselt worden. Was natürlich nicht der Fall ist.

Aber plötzlich habe ich einen Kupferwert von 0,81 mg/l (-1% vom Mittelwert). Grün..zum ersten seit 8 Jahren GRÜN! Normal!

Vor noch 6 Wochen hatte 0,58 mg/l, rot mit -29% vom deutschen kranken Durchschnittsmichel.

Whow.

Dito Magnesium. Ich habe 37,4 mg/l Mg im Blut. Das ist der beste Wert der letzten 15 Jahre. Und +9% vom Mittelwert. Hatte ich noch nie...über dem Mittelwert.

Selen 155...nur Natrium niedrig obwohl ich mindestens 10g Salz am Tag konsumiere...aber noch im grünen Bereich.

Alle SM im Blut so gut wie nicht vorhanden.

Leider habe ich kein Cp gemessen, werde ich aber bald nachholen.

Hm...was hat sich geändert? Ok...ich habe nur noch Alu eingelagert. Kein Schwermetall mehr.

Ich trinke meinen Verdauungstee (mit Wermut) nicht mehr. Absicht.

Ich  nehme nur noch natürliches Vitamin C aus Amla und Acerola.

Ich nehme 4mg Kupfer als Kupfergluconat...kein Chelat mehr.

Und ich hatte in den 6 Wochen keine Ausleitung. Muss aber sagen, dass ich letztes Jahr schonmal so eine Phase hatte ohne das die Werte hochgegangen sind. Nur hatte ich letztes Jahr auch noch Belastungen mit SM.

Aber im Kern: Es erholt und normaliert sich.

Zu diesem abgefahren guten Mg-Wert schreibe ich gleich noch was im Mg-Thread.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1445
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 21.10.2018
 

Hallo Andrea,

nachdem ich heute nochmal den Burgerstein zu Rate gezogen habe zwecks Dosierung von Vitamin A bin ich auf einige interessante Zeilen gestossen, die Dich sicherlich auch interessieren:

Und zwar wird Vitamin A benötigt, um Eiweiße in der Leber zu bilden. Wie auch Zink...aber das wissen wir Strunzis ja. Nur VitA...aha...und eben auch IgA.

Aber zur Leber und Proteinen. Na rate mal, welches Kupfertransportprotein in der Leber gebildet wird ;)

Richtig: Coeruloplasmin.

Mal schauen, ich pumpe ja gerade mein VitA wieder auf normal bzw. gut normal hoch (war vor 10 Jahren ohne NEM bei 0,67 und 05/2018 nur noch 0,3 trotz der Einnahme von 3000 IE und mehren Möhren am Tag).

Was war inzwischen passiert? Eine Menge, u.a. die Darmprobleme, die schlimmer wurden (und Eiweiße benötigen, so auch VitA verbrauchen)...wie auch das hochpowern von Vit.D....

Sehr interessant, diese Zusammenhänge...bin gespannt ob VitA hilft, Cp wieder normal zu bekommen.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 524
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 19.08.2018
 

Hallo Robert,

wunderbar, danke. Das erklärt ja alles. 
Wenn ich also mein organisches Quecksilber und das Formaldehyd (beides "erhalten" durch die schöne Schulmedizin) wieder los bin wird sich der Wert also von selbst normalisieren. 

Ich werde mir das Buch mal jetzt besorgen. Wieder ein Punkt wo ich jetzt schlauer bin als mein derzeit behandelnder Arzt. Wie erschreckend, wie erschreckend kann ich da nur sagen frown

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1445
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 18.08.2018
 

Hallo Andrea,

endlich habe ich mal "einen geraden Satz" gefunden zum Thema Coeruloplasmin, von Dr. Mutter. Pass auf, ist spannend:

Aus dem Buch, "Lass Dich nicht vergiften", Seite 88:

"Allerdings kann sich der Vorrat an Cp verbrauchen, so dass bei Vergiftungen zu niedrige Werte gemessen werden. Nach dem Entfernen der Vergiftungen steigen die Werte wieder an (Normalwerte: 15-60 mg/dl).

So...endlich eine vernünftige Erklärung...kein Wort davon in den 1500Seitern von Thomas, Siegnthaler, etc...ach ja, ich vergass: Der Mensch hat ja gar keine Probleme mit Schwermetallen und Giften. Schulmedizinisch gibt es das nicht...

Warum steigt in mir wieder so eine unkontrollierbare Wut hoch ;-)

VG,

Robert

PS: Man beachte auch den Normalwertbereich von Dr. Mutter...demnach ist bei mir alles ok...wenn auch knirsch.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1445
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 17.08.2018
 

Hallo Andrea,

ich sehe es auch gelassen und beim Ferritin: Da will ich erst Studien am Menschen sehen :-) ...eben, es gibt zu viele Leute, die bei niedrigen Ferrtin gar keine Energie hatten. Niedrige Spiegel sollen erstmal andere ausprobieren ;-)

Beim Ausleiten musst Du übrigens auch auf Ferritin achten...das ist bei mir 25% runtergegangen mit DMPS/EDTA. Was normal ist. Jetzt kenne ich leider nix zu Deinem Mittel :-(

Was ich Dir noch schuldig bin ;-)...ich habe gerade im großen Thomas nachgeschaut zum Serum-Kupferwert von Frauen. In der Tat ist der wesentlich höher:

Und es wird differenziert: Mit Hormoneinnahme: 100-200 mcg/dl und ohne Hormone: 68-169 mcg/dl.

Für Männer: 56-111 mcg/dl.

Für Männer folgt daraus übrigens, dass 160 mg Cp (was unter 200mg liegt und eigentlich ja viel zuwenig ist) 54 (=160*0,34) mcg Cu  transportieren kann. Tja...da kommt wieder der Verdacht in mir hoch, dass Cp doch etwas niedriger sein kann.

Ich werde es im Auge behalten, mache mir aber jetzt keinen Kopp mehr. Zumal auch gesagt wird, dass MW eigentlich mit 16 Jahren anfängt, die Leber zu zerstören...plus neurologische Auffälligkeiten (Tremor usw. usw.)

Und sonst gibt es keinen sinnvollen Tipp in all den Büchern, warum Cp niedrig ist. Ich glaube, das wird auch einfach selten gemessen...oder anders: Da hat keiner so echt Ahnung von.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 524
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 17.08.2018
 

Nun ja, wenn Cp ein Entzündungsmarker ist und unserer Cp relativ niedrig ist kann man das auch wieder positiv sehen.

ich bin übrigens jetzt im Bilde was Eugen ("Root Cause Protocol") da geschrieben hat, aber na ja. das sind auch für mich alles Vermutungen. Nur weil ein Arzt etwas sagt springe ich (heutzutage) längst nicht mehr darauf. Ich traue niemandem mehr, nicht mal mehr mir selbst und stelle alles infrage - Stichwort "gebranntes Kind". 

Als mein Ferritin war 40 lag war ich mehr als müde. Nach den Infusionen war wieder Energie da. Ich weiß nicht wie man bei 0 überleben kann. Ich kenne auch niemanden, der einen solchen Wert hat.

Ich kontrolliere das weiterhin (wird mit Zink ab und zu mitbestimmt). Ich nehme aber auch schon seit 3 monaten kein Kupfer mehr - mein Wert hat sich nicht verändert und von daher sehe ich es gelassen. 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1445
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 16.08.2018
 

Hallo Andrea,

mein Serumwert liegt auch immer so ca. bei 70-75 mcg. Das alte Intervall ging von 77-140 und das neue nun von 55-111 für Männer. Ich meine bei Frauen hätte sich das nicht so groß verändert...schaue ich am WE aber mal nach!

D.h. nach dem neuen Intervall habe ich keinen Mangel, nach dem alten schon.

Das was zu Coerulplasmin im Buch "Innere Medizin" steht bringt leider nicht so wirklich mehr Licht ins Dunkel. Einzig wird dort bestätigt, dass der menschl. Körper auch andere Eiweiße zum Transport benutzen kann anstatt Cp und Cp ein Entzündungsmaker ist. Wie Ferritin im übrigen auch.

Tja...ich habe für mich beschlossen, das Thema Cp erstmal ad acta zu legen und es so zu sehen: Mir geht es prima und Cp ist eben knirsch unterhalb. Transferrin auch...aber ich habe keine Blutbildstörung und Ferritin liegt mit 100 im Blut vor. Also passt alles. Wo im Thread von Eugen das Thema Ferritin auch ganz anders gesehen wird. Es gibt dort einen Forscher, der den optimalen Ferritinwert bei 0 sieht, da er meint, dass Ferritin im Plasma nicht vorkommen solle...auch eine interessante Idee, die ich aber erstmal nicht weiter verfolge. Steht ja auch mal wieder komplett konträr zur Lehrmeinung...aber da warte ich erstmal ab. Ich nehme ja auch kein Eisen ein.

Ich halte es aktuell mehr und mehr nach Kuklinski: Mir geht es gut...bis sehr gut. Noch das Alu rauskratzen und dann lediglich drauf auchen, dass die Mineralien ok im Blut sind. Dito Vitamine und Eiweiß.

Denn was ist, wenn dem wirklich so ist, dass solche "Entzündungswerte" wie Kupfer, wie Eisen bei LC-lern sich anders verhalten als bei dem normalen Carbloader? Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Dann jagt man ein Gespenst. Ich werde Kupfer nun auch langsam ausphasen...nehme nur noch 1mg am Tag zusätzlich zum Essen, was dank der Nüsse inzwischen auch reichhaltig an Kupfer ist.

VG,

Robert

 

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 524
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 15.08.2018
 

Robert, das ist sehr interessant, was Du da schreibst. Berichte mal, was Dein Fachbuch sagt (wenn Du weiterhin so viele Bücher liest wirst Du bald mehr wissen als die meisten Ärzte ... aber wen wunderts ...)

Wie war denn vor 8 Jahren noch der Serumspiegel bzw. die Referenzwerte für Kupfer? Ich habe mich gewundert, dass ich lt. neuem Befund von IMD (da lässt Du doch auch testen??) nicht im Mangel bin (ab 70 ist bei denen der Kupferwert normal, ich habe glaube ich 75). 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1445
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 13.08.2018
 

Ich habe mir gestern Abend noch das Lehrbuch "Pathophysologie" von Prof.Siegenthaler zu Coeruloplasmin angeschaut.

Dort steht sogar was (neben M.Wilson) zu Cp, zB das Cp nicht essentiell für den Kupfertransport ist. Deckt sich also mit dem großen Thomas.

Und das Cp eher so funktioniert wie Ferritin...als Speicher.

Jetzt wurde vor 8 Jahren der OK-Bereich für den Serumspiegel von Cu um ca. 20% gesenkt, einfach so, für Cp aber nicht.

Finde ich komisch...ehrlich gesagt. Oder?

Vielleicht sind die niedrigen Werte für Cp und Transferrin auch einfach vollkommen normal...und nur der Wertebreich ist falsch zu hoch?

Könnte auch sein.

Und wieso berechnet man das freie Kupfer anhand von Cp, wenn andere Eiweiße auch Kupfer transportieren. Das wären Fragen, die ich gern an Hr. Siegenthaler stellen würde :-)

VG,

Robert

PS: Habe mir noch ein Fachbuch zur inneren Medizin bestellt...da ist Cp wohl auf 3-5 Seiten abgehandelt. Hoffe, da noch ein wenig Honig draus zu ziehen.

PPS: Wenn der Körper wirklich funktionell zu wenig Cp hat, dann hat man Eisenmangel und bekommt eine Anämie. Davon bin ich mit einem Ferritinwert von 111 weit weg.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1445
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 12.08.2018
 

Hallo Andrea,

mein Spiegel mit Transportproteinen ist weiterhin schlecht. Cp und Transferrin, beide zu niedrig. Vor 12 jahren waren sie noch knirsch an der unteren Kante...jetzt zu niedrig. Ich habe immer noch keine Idee, woran das liegen mag. Bor ist inzwischen im Körper :-/...vielleicht hat man auch einfach so einen niedrigen Spiegel und muss damit leben.

Wobei bei Dir war es ja auch so, dass Du schon Kufpermangelerscheinungen hattest. Also absolut nicht ok. Mal schauen...ich nehme jetzt weniger Kupfer, da mir auch aufgefallen ist, dass ich inzwischen viel natürliches Kupfer durch eine korrekte Ernährung (Nüsse, Bohnen, Fleisch) zu mir nehme. Werde auch mal wieder Leber einbauen...

Ich betrachte es jedenfalls aktuell frei nach Kuklinski: Keine Messwerte behandeln, sondern Menschen. Und ich fühle mich gut...zudem ist das rote BB auch gut. Mein Doc hat ja die Vermutung, dass es am Aluminium liegen könnte. Glaube ich aber ehrlich gesagt nicht...da Cp in der Leber gebildet wird und die ist bei mir pefekt (GGT=12...bester Wert ever).

Im großen Thomas steht, dass Cp gar nicht für den Transport von Kupfer verantwortlich ist, sondern dass es wohl ein anderes Eiweiß sei...die in diesem Zusammenhang genannte Studie ist dann nur leider falsch. Da steht kein Wort drüber drin :-(...es soll wohl eher Histidin sein, eine Aminosäure. Cp soll aber sehr wichtig für den Eisenstoffwechsel sein. Und Eisen habe ich genug...vielleicht kommt der Körper auch einfach mit weniger Cp aus? ...

Idee: Cp geht hoch bei Entzündungen, steht auch so im großen Thomas. Vielleicht kommen die zu hohen Werte statistisch daher, dass der durchschnittliche Deutsche höhere Entzündungswerte hat? ...Fragen über Fragen, die einem keiner beantworten kann :-(

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 524
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 05.08.2018
 

Hallo Eugen, Du hast geschrieben:

Hört auf euch mit Kupfer- und Eisenpräparaten zu VERGIFTEN! Die Ärzte/Therapeuten haben NULL Ahnung von Kupfer und Eisen. Das Problem ist nicht, dass wir zu wenig davon aufnehmen, sondern ZU VIEL und meist das FALSCHE! Von wegen "Wohlfühlwerte" von Ferritin über 100. Das sind ENTZÜNDUNGSWERTE[1][2]

HPU/KPU ist keine Krankheit, sondern eine FOLGE, des aus dem Gleichgewicht geratenen Kupfer-Eisen-Stoffwechsels. Deswegen kommt es zu solchen Störungen in der Häm-Synthese ("falsches" Häm), wo dann Mikronährstoffe wie Zink/B6 "gebunden" werden.

Vitamin D verdrängt das Retinol (Vitamin A) aus der Leber = kein Retinol = keine Bildung von Cp (= Ferroxidase)!

Mangel an Cp = Kupfer- und Eisenüberladung; sowie Kupfer- und Eisenmangel. Logisch, wenn das Cp fehlt...

Ascorbinsäure (AS) wirkt sich NEGATIV auf den Kupfer-Eisen-Stoffwechsel aus. Darüber gibt es auch Studien ([1][2]), wo allein schon 605 mg AS täglich ausreichen, um die Ferroxidase-Aktivität um 21% zu verringern.

Zunächst vielen Dank für Deine Beiträge. Ich lese immer gerne Kontroverses!
Aber:

Ich kann das, was Du schreibst, nicht nachvollziehen: Ich hatte Probleme mit Zinkmangel noch bevor ich Eisen-Infusionen bekommen habe (vorher lag mein Ferritin bei 40, früher mal bei 60). 


Mein Retinol ist in Ordnung (neueste Messung jetzt vor 2 Wochen), mein Coeroplasmin-Wert jedoch trotzdem nur bei 16.9 (unterer Grenzwert ist lt. Labor 20). Den untersten  Wert von 20 hatte ich vor ca. 3 Jahren. 


Mein Kupferspiegel gem. Labor-Referenzbereich IMD in Ordnung (liegt bei 75, erst unter 70 ist man da wohl im Mangel).
An diesem Wert hat sich trotz der Gabe von 3 Vitamin C-Infusionen (je 30 g) und ca. 15 Vitamin C-Infusiionen von ca. 15 g nichts geändert, weder nach oben noch nach unten. Auch eine Kupfer-Supplementierung (da ich dachte, ich wäre im Mangel) hat daran nichts geändert. 

Ich habe Deine Posts in dem anderen Forum (symptome.ch) gelesen. Morley Robbins, der "Gründer" des Root Protocols, wird da zitiert mit:

When the body can't make its primary anti-oxidant, CP (Coeruloplasmin), to bind up the volatile Cooper ion, it turns to Estrogen, which is ALSO an anti-oxidant...It helps that Cu activates the enzymes to make Estrogens... - 
Quelle:
Morley Robbins - Musings from Mag - Volume 1

Das kann ich nicht bestätigen. Mein CP ist sehr niedrig UND mein Estrogen ist niedrig. ??? So, und nun? Stehe ich auf dem Schlauch oder passt das alles doch nicht zusammen?

Ich bin ehrlich, ich habe mir nicht den ganzen Thread da durchgelesen. Es sind so viele Infos, das grenzt ja shcon fast an ein Medizinstudium. 
Ich bin aber immer offen für Infos und Kritik.

BTW ich habe komischerweise nirgndwo irgendwelche Erfahrungen von Leuten gelesen, die nach diesem Protocol vorgehen. Wo kann man was nachlesen?

Oder kann es sein dass es letztlich auch nur um den Verkauf gewisser Supplemente (z.B. das überteuerte Mitosynergy) geht? 

 

 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1445
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 01.08.2018
 

Hallo Eugen,

schau mal hier:

https://www.rosenfluh.ch/media/ernaehrungsmedizin/2010/01/Die_Bedeutung_von_Kupfer_im_menschlichen_Koerper.pdf

Dort ist schön beschrieben, wie der Mensch mittels Metalloreduktase aus Cu2+ Cu+ macht. (Steap2 oder dCytb)

Und in den Studien zu Alzheimer steht:

1. Das es gesamt gesehen keinen Zusammenhang gab zwischen dem Abbau kognitiver Fähigkeiten und der Menge Cu, die gegessen wurde.

nur

2. Das bei Leuten, die mehr als 60% der Fette per Transfette (Wahnsinn!) zu sich nahmen, Cu zustätlich negativ bemerkbar machte. Da würde ich sagen: Liegt nach allem, was wir wissen, zu 100% an den Transfetten. Allein schon wegen Punkt 1.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1445
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 01.08.2018
 

Hallo Eugen,

gibt es irgendeine Quelle / Studie zum Thema Cu2+ und Cu+? Das CU2+ wirklich "giftig" ist...und wenn es durch Vitamin C reduziert werden kann, wieso sollte das dann nicht im Körper passieren.

Bei Selen isses sogar so, dass man das (als Natriumselen) getrennt von Vit.C einnehmen muss, da es sonst bereits im Verdauungstrakt reduziert wird und nicht aufgenommen werden kann.

Hast Du eine Quelle zum Thema Kupfer?

VG,

Robert

Veröffentlicht von : chris790
Beiträge: 101
Angemeldet am : 16.09.2017
Veröffentlicht am : 31.07.2018
 

@Eugen:

Ich blicke bei deinen Links nicht durch. Das ist alles sehr polemisch. Gibt es dazu eine bessere Doku?

Mal als Beispiel:

STOP Ascorbinsäure (Ascorbinsäure unterbricht die Kupfer <> Cp-Bindung)

START Vitamin C Ergänzungen (PRODUKT1 oder PRODUKT2: 400 - 800 mg / Tag (Hauptquelle für Kupfer)

Abgesehen davon, dass im zweiten Satz zwei Klammern aufgehen und nur eine zu und ich den Bezug dadurch nicht erkenne, steht bei Wikipedia bei Ascorbinsäure "Trivialname: Vitamin C". Das lässt mich ratlos zurück. Zumal mir für jeden Step noch die entsprechende nachvollziehbare(!) Begründung fehlt.

Veröffentlicht von : Eugen S.
Beiträge: 4
Angemeldet am : 08.02.2015
Veröffentlicht am : 31.07.2018
 

Hallo Robert,

natürlich wird das Kupfer aufgenommen, wieso sollte es auch nicht aufgenommen werden. Das ist ja das Problem, dass wir zu viel Schrott aufnehmen. Fakt ist, dass unsere Transportproteine (ATP7A, ATOX1, CTR1) nur Cu+ transportieren können und Cu2+ TOXISCH für uns ist. Mehr brauche ich nicht als Grund, um die Finger davon zu lassen. Auf eine sichere Reduktion in unserem Körper werde ich mich mit Sicherheit nicht verlassen und das solltet ihr auch nicht tun. Das ist ja wie mit der Chemo, auf gut Glück. Nein, danke!

Eine sichere Reduktion von Cu2+ zu Cu+ findet in Pflanzen und Pilzen statt, oder durch verschiedene Synthesen mit geeigneten Reduktionsmitteln, wie z. B. die Ascorbinsäure. Es gibt noch vulkanische Schloten und Mineralbecken die Cu+ enthalten, aber das hilft uns auch nicht weiter.

Bei den Chelaten sollte man beachten, dass hier die SALZE für die Aufnahme und Transport zuständig sind. In Deinem Präparat ist das Cu2+ an Bisglycinat gebunden. Das Bisglycinat wird direkt über den Dipeptidkanal absorbiert und transportiert, der normalerweise für die Proteinpeptidabsorption verwendet wird und durch diesen Kanal wird dann auch das Cu2+ transportiert. Wo, wie und wie viel da jetzt reduziert wird, weiß kein Mensch. Ist natürlich Deine Entscheidung was Du einnimst, aber ich würde dieses Präparat nehmen und in die MÜLLTONNE schmeißen. Ja, nicht einmal verschenken würde ich es.

Es gibt genug Alternativen für gutes und bioverfügbares Cu+. Im Symptome-Forum habe ich sogar eine Kurzanleitung geschrieben, wie man sich ganz einfach und günstig ein eigenes Kupfer(I)-Nikotinat (MitoSynergy!) herstellen kann. Das Kupfer(I)-Nikotinat ist ein sehr guter Komplex und enthält Cu+ gebunden an Nikotinat, das Salz der Nikotinsäure (B3/Niacin). Dann gibt es noch die Rinderleber, was Cp-gebundenes Kupfer, sowie  Zink enthält und das Gute ist, dass das Zn/Cu-Verhältnis in der Leber genau richtig ist. Aber auch Kofaktoren wie Vitamin A/D, B-Vitamine, Häm-Eisen usw., sind enthalten. Ich kenne auf jeden Fall nichts nährstoffreicheres wie die Leber.

Wir brauchen Cp und das können wir nur mit Cu+ und den wichtigen Kofaktoren erhöhen. Dafür wurde auch das RCP (Root Cause Protocol) entworfen. Früher hieß es Coeruloplasmin-Protokoll.

Nur zur Info: Die Labordiagnostik kann nicht zwischen Cu, Cu+ oder Cu2+ unterscheiden. Deswegen braucht ihr euch auf eure Vollblut- und Serumwerte nicht verlassen. Man sollte schauen ob es Auffälligkeiten im Serum-Kupfer, Cp und freies/ungebundenes Kupfer gibt. Dazu am besten noch das Serum-Eisen, Ferritin, Transferrin, Transferrinsättigung und Hämoglobin kontrolieren lassen. Nur das Ferritin zu checken, bringt überhaupt nichts.

 

Sonnige Grüße aus dem Schwarzwald,

Eugen

 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1445
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 30.07.2018
 

Hallo Eugen,

vielen Dank für Deinen Input. Ich kann aktuell nur für Kupferbisglycinat sprechen, was ich nehme.

2-3 Wochen, nachdem ich das genommen habe, war mein DAO besser und meine HI weg. Es scheint also aufgenommen zu werden. Der entscheidende Satz:

"Weil wenn die Reduktion von Cu2+ zu Cu+ nicht ordnungsgemäß abläuft oder sonst welche Umwandlungsprobleme stattfinden, besteht die Gefahr (wie auch bei Eisen) für Kupferablagerungen.

"

Das scheint bei mir schon einigermaßen zu funktionieren. Aber interessant wäre hier zu schauen, wodurch das nicht ordnungsgemäß ablaufen könnte...mein Gott ist das alles komplex ;-)

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Eugen S.
Beiträge: 4
Angemeldet am : 08.02.2015
Veröffentlicht am : 30.07.2018
 

Ich bin nur zufällig über das Thema hier gestolpert. Ein paar Sätze würde ich gerne hierlassen, bevor ich wieder weg bin, weil ich mich schon in einem anderen Forum aktiv an diesem Thema beteilige und Doppelarbeit kann ich nicht gebrauchen.

Hört auf euch mit Kupfer- und Eisenpräparaten zu VERGIFTEN! Die Ärzte/Therapeuten haben NULL Ahnung von Kupfer und Eisen. Das Problem ist nicht, dass wir zu wenig davon aufnehmen, sondern ZU VIEL und meist das FALSCHE! Von wegen "Wohlfühlwerte" von Ferritin über 100. Das sind ENTZÜNDUNGSWERTE! [1][2]

HPU/KPU ist keine Krankheit, sondern eine FOLGE, des aus dem Gleichgewicht geratenen Kupfer-Eisen-Stoffwechsels. Deswegen kommt es zu solchen Störungen in der Häm-Synthese ("falsches" Häm), wo dann Mikronährstoffe wie Zink/B6 "gebunden" werden.

Vitamin D verdrängt das Retinol (Vitamin A) aus der Leber = kein Retinol = keine Bildung von Cp (= Ferroxidase)!

Mangel an Cp = Kupfer- und Eisenüberladung; sowie Kupfer- und Eisenmangel. Logisch, wenn das Cp fehlt...

Ascorbinsäure (AS) wirkt sich NEGATIV auf den Kupfer-Eisen-Stoffwechsel aus. Darüber gibt es auch Studien ([1][2]), wo allein schon 605 mg AS täglich ausreichen, um die Ferroxidase-Aktivität um 21% zu verringern.

Da gibt es sehr viel, auf was man achten sollte/muss. Hier wird das Thema aktuell diskutiert: The Root Cause Protocol (RCP). Damit möchte ich keine Werbung für ein anderes Forum machen, nur sollte JEDER darüber informiert werden. Viel Erfolg!

 

Sonnige Grüße,

Eugen

 

 

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 524
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 12.06.2018
 

Robert,

das Problem ist ja zur Zeit auch, dass ich zu viel freies Kupfer habe. Wird also nicht (zumindest im Moment) aufgenommen von meinem Körper.

Nehme dennoch dessicated Liver - hatte Annka ja geschrieben, macht auch ihr Vater - (getrocknete Leber quasi, in Kapseln, aber mit Vorbehalt, weiß nicht ob ich das weiter nehme wg. Schadstoffmengen in Innereien), da ist wohl auch Kupfer drin, esse auch jede Menge Nüsse (eingeweicht und getrocknet, also ohne Lektine), also theoretisch müsste ich einen Super-Kupfer-Wert haben!

Hinzu kommt noch KPU (mein erhöhter Wert), wo man ja eh immer mit niedrigem Zink Schwierigkeiten hat. Kupfer senkt ja wieder Zink.

Ist alles etwas vertrackt.

Ich hab jetzt lang kein Zink mehr genommen, gehe wieder zum Testen jetzt, wette aber, dass der  Wert wieder unten sein wird. Kupfer bleibt irgendwie halt immer gleich (schlecht). 

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