L C H F ist S U P E R !

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Veröffentlicht von : Melila
Beiträge: 9
Angemeldet am : 05.04.2015
Veröffentlicht am : 12.03.2018
 

Ich kann euch wirklich den youtube Kanal von Chris Masterjohn empfehlen! Er hat mehrere Videos über Ketose, Gluconeogenese, Insulin, carbs, Sportperformance in Ketose usw.! https://www.youtube.com/watch?v=p4fRnit_thU

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1043
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 06.03.2018
 

Hallo,

so ich habe eine Antwort von Dr. Baker bekommen ob der Frage, ob er denn eine Studie dazu hat, dass die Leber 14% Ihres Gewichts über Nacht verliert und das auch noch Glukose sein soll.

:-/

Tja...er hat keine. Und dann lese ich in Siegenthaler und Co, dass die Leber insgesamt Glukose von nur 10% ihres Gewichts speichert. Zudem das die Leber 3 Energieformen nutzen kann: Glycerin, Aminos und Glukose.

Und ich kann in der von ihm benutzen Studie, die ich ja auch zitiert habe, keinen Satz darüber finden, dass die Leber Glukose in der Nacht benötigt...nur dass sie in der Nacht den Blutzuckerspiegel regelt und der sogar leicht über dem normalen Tageslevel liegt.

ERGO: Ich finde bislang keinen einzigen Hinweis dazu, dass es Sinn macht, Carbs unbedingt am Abends zu essen. Im Gegenteil...die Studie von ihm zeigt auf, dass Carbs am Abend dazu führen, dass man einen längeren Peak im Blut hat als wenn man Carbs am Morgen isst...

Seltsam...bislang hatte alles Hand und Fuss, was Dr. Baker geschrieben hat...

VG

Robert

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1043
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 28.02.2018
 

Hallo Stefan,

uups, mein Fehler! Da habe ich doch glatt Grundumsatz mit Tagesenergiebedarf verwechselt. Aber keine Angst: Ich halte meine 69 KG +/- 1 KG stabil seit ca. 7 Monaten ;-) ...also ich ess wohl soviel wie ich verbrauche. Ich habe lediglich ein paar Kilo Fett nach Muskeln transferiert, was die Hosengröße in 12 Monaten in der Tat von 25->24 reduziert hat ;-)

Aber danke für den Hinweis,

Robert

PS: Schade aber, dass keiner was zum Leberverbrauch von ca. 200g Glukose in der Nacht mal gelesen hat. Ich werde die Tage mal Sid Baker anschreiben...

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 218
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 28.02.2018
 

Hi Robert,

ja geht mir aehnlich - das mit dem Rumsitzen...

Trotzdem scheimt 1600 sehr niedrig. Bitte bedenke, dass der Bett-Liege-Grundumsatz in jedem Fall ueberschritten wird, auch wenn man sich nur auf Arbeit begibt und da wieder sitzt. Selbst das Denken braucht Energie...

Hypokalorisch unterwegs sein macht langfristig auch Probleme.

Kannst ja hier noch einmal checken:

https://www.online-ernaehrungsberatung.com/tools/bmr-grundumsatz-rechner

Ich bekomme bei Deinen Daten: ohne Sport 2100kcal und mit 1 bis 3 mal Sport pro Woche 2400kcal...

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1043
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 28.02.2018
 

Hallo Stefan,

ich bin 1,72 mit 69 KG. Und da hat sich wohl der Wert 1600 berechnet...für einen Nicht-Sport-Tag! ...ich sitze ja den ganzen Tag leider aufm Hintern...

VG

Robert

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 218
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 28.02.2018
 

Hi Robert,

kurze besorgte Frage: Bist Du sicher, dass 160g KH bei Dir 40% der Gesamtkalorien ausmachen? Da kommen 1600 kcal Gesamtbedarf heraus - das sieht mir extrem wenig aus...

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 27.02.2018
 

Hi Stefan,

 

vor Nachahmung wird gewarnt...cool. Das ließe sich sogar noch steigern, wenn man z.B. das Ernährungsprinzip von John Kiefer zugrunde legt (Carb-Backloading). Da wird die gesteigerte Insulinsensitivität direkt nach dem Training auch noch berücksichtigt.

Ich hab mir das Konzept mal im Detail angeschaut, aber das ist mir zu extrem.

Wer sich damit auseinander setzen möchte, hier gibts noch diverse andere Ernährungssysteme:

https://aesirsports.de/category/content-artikel/guides/ernaehrungsguides/

Alternativ hier:

https://www.team-andro.com/ernaehrung/

Aber wie gesagt. Das meiste ist mir zu heftig. Ich will noch ein bisschen Spass am essen haben.

Die Jungs haben sich auch genau ausgerechnet wieviele Carbs man in Abhängigkeit von der "Leanmass" am ersten Tag der Loadingphase essen soll, am zweiten Tag, etc.

Aber wie gesagt: ich mach keine Kniebeugen mit 500kg. Und ich hab auch keine Ambitionen nen Triathlon in meiner Altersklasse (M50) zu gewinnen. Dafür liebe ich den Schmerz nicht genug!!

 

LG

Martin

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 218
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 27.02.2018
 

Hi Robert,

ich hatte da Dr. Lutz zitiert. Evtl. musst Du noch einige Beitraege weiter zurueck blaettern...

Das "gesund" bezog sich nicht auf die Ernaehrung - sondern auf die Bevoelkerung... Bei dem ganzen Thema ging es um die naechtliche Glukoneognese, die unweigerlich auch beim gesunden KH-Esser den Glukosestoffwechsel nachts aufrechthaelt.

Hi Martin,

coole Holzhammermethode. Kannte ich noch nicht.

Ich weiss auch nicht ob eine GlykSuperKomp notwendig ist - bzw. denke ich dass da sehr viele Regelmechanismen parallel laufen und ineinander greifen. Irgendwie regelt es der Koerper, denn Schnellkraft und Sprintfaehigkeiten (im Amateur-Bereich) sind trotz Keto-Ernaehrung noch vorhanden.

Wahrscheinlich ist es genau wie Du sagst, wenn man wie Dr. Di Pasquale power-liften will, dann muss man, ansonsten kann man...

 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1043
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 27.02.2018
 

Hallo Stefan,

was meinst Du mit:

"Wenn dem so waere, muesste keiner der sich normal ernaehrenden gesunden Bevoelkerung nachts Eiweiss verzuckern. Nachweislich passiert aber genau das - auch bei gesunden. Also gilt, wenn man sicher sein will, trainiert man die Fettverbrennung gezielt."

Ich würde erstmal in Frage stellen: Wer ernährt sich gesund? 1%...1,5% der Gesamtbevölkerung. Oder eher 1 Promille?

Und was ist gesund? ...haben wir ja alle auch nur so ein Bauchgefühl. Meinst sagt mir: Steinzeit-Zusammensetzung passt...mit ca. 160 g Kohlenhydrate am Tag, also ca. 40%, dann 30% Eiweiß, 10% Ballaststoffe und Rest Fett.

Oder?

Definiere gesund? Und das erreicht doch schon kaum einer: Die Bevölkerung trinkt Säfte/Cola/Bier/Wein ...isst Pizza, Brot, Kartoffeln, Süssstücke und Zeugs usw. und kommt locker auf >500g Kohlenhydrate. Klar, wenn man jetzt noch BCAAs dazugibt, dann verzuckern die. Meinst Du das?

Ich mit meinen 100-200 g je nach Tag sehe da kein Problem ;-) und bin bei Thorsten. Mit persönlich geht es aktuell mit diesen 100-160g Carbs a day super.

VG

Robert

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 27.02.2018
 

Hi Stefan,

da stimm ich Dir zu. Wer ein Verdauungs-/Resorptionsproblem hat, kann dann nur noch die "Holzhammermethode" anwenden:

Glukosesirup mit Leucin (für maximalen Insulinausstoß) plus Ceylonzimt mit Chrompicollinat um die Insulinsensitivität zu maximieren (ist geschmacklich allerdings ne echte Herausforderung). Allerdings ist die No-Carb-Liga  ja der Meinung, dass eine Glycogensuperkompensation gar nicht erstrebenswert ist.

Für den Hobbyausdauerathleten sicher richtig. Für ambitionierte oder Profi-Athleten - speziell im Maximalkraftbereich  - sicher falsch.

Was meinst Du?

 

Grüße

 

Martin

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 218
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 27.02.2018
 

Hi Martin,

nee - nicht auf Ironie verzichten! Ein nachgesetzer Smiley tuts auch...

Ich denke es gibt Menschen, bei denen funktioniert eine phase-shift diet aus Verdauungsgruenden nicht. Selbst wenn man einmal woechentlich Glukogen-Superkompensation anstrebt, und sich dann nur quaelt, weil man die mengenmaessig verfuegbaren KHs nicht bzw. schlecht verdauen kann, dann bringt es einfach nichts...

Unsere Darmflora bestimmt sozusagen, welche Ernaehrungsform fuer uns richtig ist.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 26.02.2018
 

Hallo Stefan,

 

sorry, Ironie ist fehl am Platze. Verkneif ich mir zukünftig.

Natürlich ist rohes Getreiden eigentlich ungeniesbar.

Das Einzige was hier möglich wäre: Du besorgst Dir ein "Sprossenhaus".

Also ein Gerät in dem Du die Körner keimen lassen kannst. Derartige Keime sind eine leckere und gesunde Einlage in jeden Blattsalat und andere Gerichte. Das wär die einzig sinnvolle Methode um Getreide roh zu essen. Geschmacksache.

Ansonsten ist Getreide eben nur gekocht geniesbar. Deswegen der Tip mit dem Niedertemp.-Garen in Vakuumverpackung, damit alle Mineralstoffe und ein paar Vitamine übrigbleiben. Sonst hast Du eben wieder leere Kalorien. Wir wissen ja, was Dr. Strunz dazu meint. Aber letztendlich müssen ja nicht alle 100% seiner Meinung sein.

 

LG

 

Martin

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 218
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 26.02.2018
 

Hi Martin,

ich stimme Dir grundsaeztlich zu.

Nur warum das Essen von rohem Getreide etwas bringen soll, erschliesst sich mir nicht so ganz!? Was soll das bringen ausser Verdauungsstoerungen?

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 26.02.2018
 

Wenn Ihr Euch das hier mal anschaut,

https://dr-barbara-hendel.de/ganzheitliche-medizin/krankheitsbilder/unvertraeglichkeiten/fructose-tabelle-gemuese/

werdet Ihr feststellen, dass die von Dr. Strunz empfohlenen "KH-Lieferanten" immer Glukose und Fruktose enthalten.

Vielleicht ist ja die individuelle Fruktose-Intoleranz auch eine Regelgröße des Organismus um uns mittzuteilen: jetzt reichts!!

Da der Blutzucker praktisch nur aus Glukose besteht, klappt das hier nicht.

Deswegen sollte man eben High-Carb-Lebensmittel wie Getreide eben nur Roh essen.

Dann merkt man schnell wann genug ist. Ziemlich schnell!!!

Wer seine KHs trotz allem garen will, dem empfehle ich die SouVide-Methode bei 60°. Das kann allerdings ne Weile dauern. Genaue Zahlen hab ich da leider nicht. Die Literatur empfiehlt für Kartoffeln schon 75-80°C.

Wie lange das bei 60°C dauert kann ich nur raten bzw. mal den Versuch durchführen. (bei Fleisch kann das bis zu 72Std. dauern). Inwieweit, die Zeit, das Temperaturniveau kompensiert, was die Zerstörung der Vitamine angeht, gibts sicherlich noch weniger Info. Nur das Geschmackserlebnis ist beeindruckend. Wenigstens ein Vorteil.

Grundsätzlich würde ich deswegen sagen: High-Carb-Lebensmittel, wenn überhaupt, dann nur zyklisch zur Unterstützung von sportlichen Ausnahme-Aktivitäten wie Wettkämpfen (oder Familienfesten!!).

Und auch da sollte man sich fragen ob man das als Freizeitbeschäftigung macht oder tatsächlich olympische Ambitionen hat. (in Bezug auf Sportwink).

 

Grüße

 

Martin

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 218
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 26.02.2018
 

Hi Thorsten,

naja Reis ist auch nicht gerade regional und roh geniessbar - ist aber von allen Carblieferanten noch der beste, das stimmt. Merke ich wenn ich mich einem Sushi-fest ergebe! :)

"Die These von der metabolischen Flexibilität (inkl. IR, Glucosetoleranz) überzeugt mich nicht ganz, sie ist mir zu plakativ – wie alles, was unter „unstructured“ fällt. Natürlich muss man auf negative Auswirkungen achten (Infektfreiheit unter Last ist ein wichtiges Kriterium). Die Zuordnung von Symptomen ist leider schwer – und bei einem willkürlichen Hin und Her fast unmöglich. "

Hier stimme ich Herbert voll und ganz zu!

 

Veröffentlicht von : Herbert A.
Beiträge: 84
Angemeldet am : 08.07.2013
Veröffentlicht am : 26.02.2018
 

Hallo zusammen!

Die Diskussion der letzten Zeit ist mir leider entgangen. Hier noch einige Anmerkungen:

Du hast formal völlig recht mit Deinem Hinweis zu Horn (102), Robert, doch bezieht sich das ja auf die üblichen Bedingungen: „direkte Zuckerbereitstellung aus der Nahrung oder aus dem Glykogen-Abbau der Leber“.

In dem von mir angesprochenen Kontext (und Schaubild) geht es jedoch um den Hungerstatus, und „in bestimmten Situationen“ ist der Körper „auf eine funktionierende Glukoneogenese angewiesen“. Im nächsten Abschnitt werden dann die bekannten Substrate genannt: Alanin, Laktat, andere [glukogene] Aminosäuren und Glycerin (aus dem Fettabbau).

Daher meine implizite, vielleicht etwas kurzschlüssige Überlegung: Wenn die genannten abhängigen Organe mindestens 160 g Glukose benötigen, wird die Leber das im Hungerstatus (unter LC-Bedingungen) auf jeden Fall durch Gluconeogenese bewerkstelligen. „Schon nach einer Nacht wird verstärkt Glukoneogenese betrieben, richtig kräftig geht es dann bei längerem Fasten oder schwerer körperlicher Arbeit zur Sache.“ (102)

Die Stoffwechselwege der Leber sind freilich komplex. Man muss es letztendlich austesten. Ich mache das seit fünf Jahren und setze dabei sehr stark auf die Gluconeogenese. Im Prinzip hat sich das hervorragend bewährt: Hohes Energieniveau; perfekte Regeneration, keine muskulären Probleme trotz hoher Dauerbelastung; planmäßige Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit von Jahr zu Jahr. Folglich muss sowohl die Gluconeogenese als auch der Cori-Zyklus (Laktatnutzung bzw. ‑abbau) gut funktionieren. Dem entspricht übrigens auch mein Aminogramm.

Die These von der metabolischen Flexibilität (inkl. IR, Glucosetoleranz) überzeugt mich nicht ganz, sie ist mir zu plakativ – wie alles, was unter „unstructured“ fällt. Natürlich muss man auf negative Auswirkungen achten (Infektfreiheit unter Last ist ein wichtiges Kriterium). Die Zuordnung von Symptomen ist leider schwer – und bei einem willkürlichen Hin und Her fast unmöglich. Auf jeden Fall erwarte ich flankierend aussagefähige Parameter jenseits der üblichen Blutwerte.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 23.02.2018
 

Danke Stefan,

nur als Ergänzung. Wenn Ihr Euch die Ernährungsstrategien von Bodybuildern anschaut, werdet Ihr sehen, was es da an unterschiedlichen Konzepten gibt.

Viele davon sind wissenschaftlich sehr fundiert. Die Herren haben damit auch diverse Weltrekorde geschafft.

"Die wissen, wovon wir reden"!!

Deswegen kann ich euch nur nahe legen, soviel wie möglich zu lesen und auszuprobieren. Denn auch hier gilt wieder:

Nicht alles ist für jeden geeignet.

 

Grüße

Martin

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 218
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 23.02.2018
 

Ja da hat Martin recht - siehe hier:

https://www.team-andro.com/the-metabolic-diet.html

Hi Thorsten,

was Du da machst ist eine "unstructured phase shift diet". Die klappt meiner Meinung nach nur, wenn man sich erst in einer Adaptionsphase wirklich an low carb gewoehnt hat und sich von dieser Seite dann an diese Variante anschleicht. Hast Du aber getan, wenn ich mich recht entsinne. Ansonsten laeuft man - wenn man noch nicht fat-adapted ist - Gefahr beim kleinsten Problemchen die Carb-Schublade aufzumachen und zu "schlemmen"...

Aus diesem Grund wuerde ich auch wieder Deine Warnung:  "Ansonsten einfach mal auf die (negativen) Auswikungen (trockene Schleimhäute, frösteln, trockene Augen, geringer Grundumsatz, niedrige SD Hormone, Infektanfälligkeit, schlechtere Regeneration / Muskelaufbau, etc.) von LC achten und ggf. Carbs schrittweise erhöhen." etwas relativieren wollen, denn wenn nicht fat-adapted Leute so herangehen wuerden, kaemen sie nie zur fat-adaptation. Ich hatte uebrigens auch eine Vielzahl dieser Dinge - allerdings nur in der Umstellungsphase.

Die Sache mit der phase shift diet wollte ich uebrigens auch schon immer einmal probieren, aber leider scheitert der Versuch immer daran, dass ich keine gesunden Carbs in den notwendigen Mengen finde. Wahrscheinlich bin ich da zu einfaltslos, aber ich versuche regional und seasonal zu essen und wenn moeglich nur Dinge die man roh essen koennte, auch wenn man sie dann kocht. Da bleiben als effektive Carbquellen nur Moehren und Suesskartoffeln und soviel bekomme ich davon dann auch nicht runter...

Schoenes Wochenende!

 

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 23.02.2018
 

Und wenn man das Ganze jetzt noch ein bisschen strukturiert, heisst es: "Anabole Diät" nach Dr. Mauro de Pasquale.

Gibts als Buch von Stefan Korte und Klaus Arndt.

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1295
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 23.02.2018
 

Hi Stefan,

"wenn Du sagst: "Nö. Metabolische Flexibilität reicht völlig aus." dann widerspreche ich Dir noch nicht einmal, sondern moechte nur nachfragen, wie man diese metabolische Flexibilitaet erkennt. Wie kann man also praktisch erkennen und sicher sein, dass man metabolisch flexibel ist? Meiner Meinung nach geht das nur, wenn man durch - von mir aus auch nur zyklische - Low carb Perioden sicherstellt, dass der Stoffwechsel eben auch ohne viele Carbs gut funktioniert. Oder sehe ich das falsch?"

Genau das ist mein Ansatz. Zyklen, Perioden (eher tageweise als wochenweise) abgestimmt auf Trainingsanforderungen. Mal LC, mal sogar Keto, mal HC; immer mal im Wechsel. Frei nach dem Motto "Use it or lose it"; gilt auch für Stoffwechselfunktionen.
Ansonsten einfach mal auf die (negativen) Auswikungen (trockene Schleimhäute, frösteln, trockene Augen, geringer Grundumsatz, niedrige SD Hormone, Infektanfälligkeit, schlechtere Regeneration / Muskelaufbau, etc.) von LC achten und ggf. Carbs schrittweise erhöhen.

LG,
Thorsten

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