Lithiumspiegel im Blut

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Thema Lithiumspiegel im Blut

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Veröffentlicht von: Hans W.
Beiträge: 89
Angemeldet am: 25.02.2010
Veröffentlicht am: 22.05.2013

Hi zusammen, Lithium wird typischerweise als Phasenprophylaktikum bei bipolaren Störungen verwendet (also Manie UND Depression abwechselnd). Lithium zu geben bei einer affektiven Störung, die NUR depressive Episoden aufweist, finde ich ungewöhnlich, da in dem Fall klassische Antidepressiva idR. besser wirken. Oder eben Tryptophan / 5HTP laut Doc. Gruß, Hans

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Veröffentlicht von: Gretchen B.
Beiträge: 89
Angemeldet am: 23.02.2012
Veröffentlicht am: 21.05.2013

Hallo Jochen, sei mit Lithium vorsichtig, wenn du es als NEM einnehmen möchtest, es kann ab 1,4 mmol/l toxisch wirken, weshalb man es streng kontrollieren lassen muss! Normalerweise wird Lithium in der Schulmedizin bei manischen(bipolaren) Depressionen verordnet, um die manischen Phasen zu unterdrücken, also diese starken Schwankungen der Stimmung zwischen total niedergeschlagen und extrem leistungsfähig/exzessiv zu stabilisieren. Ich weiß nicht, ob deine Depression eben eine solche ist und ich weiß auch nicht, ob Lithium dir bei einer "normalen" Depression den Durchbruch bringt. Wenn du es versuchst, dann solltest du eben nur auf regelmäßige Kontrolle achten. Viel Erfolg, liebe Grüße, Gretchen

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Veröffentlicht von: Jochen B.
Beiträge: 3
Angemeldet am: 01.05.2013
Veröffentlicht am: 07.05.2013

Hallo Christiane, auch dir Danke für die Antwort. ich verwende Hirschquelle, hat 1310mcg/l. Eigentlich ist der Lithiumgehalt wohl ganz gut, nur wieviel soll ich pro Tag trinken? Auf der Flasche steht 3x tägl. 0,3 Liter, aber reicht das aus, um den Lithiumspiegel anzuheben? Hat sonst noch jemand Erfahrung mit der Lithiumanalyse im Blut? Gruß Jochen

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 07.05.2013

Hallo Jochen, lithiumreiches Wasser kannst du als problemlosen Versuch auch ohne Messung trinken. Die Ergänzung von Lithium sollte sicher von einem Facharzt erfolgen. So ganz ungefährlich ist das ja nicht. Deshalb wohl der Hinweis vom Doc auf den Neurologen. Und einen solchen(den das interessiert) muss man auch erst mal finden. Deine Beschreibung von "Medikament reinkippen und abwarten, was passiert" glaube ich aufs Wort und kann es mir gut vorstellen. Nach den letzten Berichten aus dem Fernsehen scheinen wir Deutschen auch total unterversorgt mit Psychologen, Psychatern, (Neurologen?)zu sein. Und Medikamente reinkippen sind die entsprechende Schnellbehandlung. Oder wir sind zu viele Depressive. LG Maritta

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Veröffentlicht von: Dr.Christiane S.
Beiträge: 49
Angemeldet am: 06.02.2012
Veröffentlicht am: 07.05.2013

Hallo Jochen, bei meiner Suche nach einem lithiumreichen Mineralwasser bin ich auf "sunshine" Mineralwasser aus dem schönen Kärnten gestoßen. Kann man über das Internet bestellen,schmeckt sehr gut und hat einen Lithiumgehalt von 1400mcg/l. L.G.

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Veröffentlicht von: Jochen B.
Beiträge: 3
Angemeldet am: 01.05.2013
Veröffentlicht am: 04.05.2013

Hallo, danke für die schnellen Antworten. @Maritta, mein Arzt ist "normaler" Hausarzt. Mir ist schon klar, dass an den Depressionen nicht nur der Lithiummangel schuld ist, aber er kann seinen Teil dazu beitragen. Leider kommt von den Ärzten hierzu keine Info. Ich war auch in stationärer Behandlung auf einer Depressionsstation, auch hier wollten die Ärzte nichts davon wissen. Mir kam es immer so vor, als ob einfach ein Medikament in die Patientan "reingekippt" wurde, und dann wurde abgewartet ob es etwas bringt, sonst wird halt das nächste Medikament verwendet. Lithium war halt eins von vielen (wurde bei mir nicht getestet, trotz Nachfrage).

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Veröffentlicht von: Roschee
Beiträge: 414
Angemeldet am: 08.07.2002
Veröffentlicht am: 02.05.2013

Hallo Jochen, mit dieser Thematik beschäftige ich mich auch gerade ein bisschen - ich habe versucht herauszufinden, welches Mineralwasser da gut unterstützen kann, da man Lithium am besten übers Wasser zuführt. Ich habe mal verschiedene Hersteller kontaktiert, da der Lithiumgehalt nie mit ausgewiesen wird. In den gängigen Wässern ist der Gehalt verschwindend gering, therapeutisch also uninteressant. Aber es gibt welche mit höheren Werten, einfach mal ein bissel googeln diesbezüglich.

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 02.05.2013

Hallo Jochen, Lithium kannst du u.a. durch Trinkwasser bekommen. Es gibt dazu schon Forumsbeiträge. Gib mal Lithium als Suchbegriff ein. Unsere Lithiumwerte waren auch zu niedrig. Wir trinken seitdem Fachinger Wasser. In einem Forumsbeitrag findest du auch eine Empfehlung und Zuspruch für das Buch: Mood cure - was die Seele essen will. Oft ist nicht nur Lithiummangel an Depressionen und Angstzuständen "schuld". Dr. Strunz verweist bei Ergänzungsbedarf von Lithium an einen Neurologen. Aus was für einem "Fach" ist dein Arzt? Liebe Grüße und alles Gute Maritta

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Veröffentlicht von: Jochen B.
Beiträge: 3
Angemeldet am: 01.05.2013
Veröffentlicht am: 01.05.2013

Hallo, ich habe mein Lithiumspiegel in einem Labor messen lassen. Mein Wert ist <0,05mmol/l, normal ist laut Ausdruck 0,60-1,2 mmol/l (im Serum). Mein Arzt sagte mir dann in einem Gespräch, dass man Lithium nicht messen kann. Auf meine Frage, weshalb das Labor den Lithiumspiegel denn gemessen hat (messen kann), konnte er mir keine Antwort darauf geben, das Thema war für ihn damit durch. Ich habe starke Depressionen und Angstzustände, da einige Bekannte mit Depressionen Lithium bekommen, und es ihnen besser geht, wollte ich eben meinen Lithiumspiegel messen lassen. Bei mir geht kein Arzt auf die Gabe von Lithium ein, trotz des wohl offensichtlichen Mangels. Hat hier jemand Erfahrungen, oder irgendwelche Infos für mich? Ich wäre für jeden Tip/Hilfestellung dankbar. Dr. Strunz misst laut einem Bericht Litium ja standardmäßig. Leider traue ich mich nicht, die weite Strecke zum Dr. Strunz zu fahren, ansonsten wäre ich schon lange da gewesen. Danke.

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