Low-Carb Diät: Zunahme von Depressionen und Ängsten, Nachteilig für Gehirn

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Thema Low-Carb Diät: Zunahme von Depressionen und Ängsten, Nachteilig für Gehirn

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Veröffentlicht von: Daniel K.
Beiträge: 333
Angemeldet am: 08.12.2012
Veröffentlicht am: 27.08.2015

Zusatz:

Man kann ja auch intervallartig LC + Keto betreiben.

Also z.B. abwechselnd eine Woche LC und High Protein und die nächste Keto und High Fat inkl. Omega 3.

 

Basierend auf dem bekannten Prinzip, dass die Leber bei hoher Protein- und geringer Fettzufuhr mehr Glukose produziert. Die erwähnten Aminosäuren aus dem Eiweiss wirken zusätzlich positiv..

Weiterführende Indizien: http://www.uksh.de/Presse/Pressemitteilungen/2014/Wie+Ern%C3%A4hrung+das+Gehirn+sch%C3%BCtzen+kann.html

Welche auch pro zusätzlicher Einnahme von Vitamin B3 spricht. Die meisten Leser dieses Forums nehmen aber wohl auch schon einen B-Komplex ein. Meine Empfehlung mal Googlen: b-complex ethisch korrekt.

 

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Veröffentlicht von: Daniel K.
Beiträge: 333
Angemeldet am: 08.12.2012
Veröffentlicht am: 27.08.2015

 

Tryptophan und Glutaminsäure, z.B. in Milchkefir und Reisprotein, dazu Omega 3 Fischöl sorgen für eine Hochstimmung.

LC und Keto heisst aber auch, wie beim Fasten, mehr Wasser trinken und hochwertige NEMs zuführen.

Schlechte Laune und Depression sind eigentlich eher als Zeichen einer unvollendeten Anpassung an den veränderten Stoffwechsel bzw. Symptomen von Entzugserscheinungen zuzuordnen.

Daher ist die Urpsungsaussage eher der Zuckerlobby zuzuschreiben.

Ansonsten wären die Steinzeitmenschen ja auch ständig depressiv und suizidgefährdet durch die Gegend gerannt. Die Wurzeln, welche da gegessen wurden, enthielten ja mehr unverdauliche Ballaststoffe. Die zur Optimierung der Fettverdauung dienten. In diesem Sinne: Going back to the roots!

Zudem

"Wenn man sich überlegt, welche Nahrung/Ernährungsweise sich heilsam auf erkrankte Gehirne, sowie bei Zellentartung/Krebs und Entzündungen auswirkt. Erkennt man doch allein daraus schon die Grundkompatibilität und den wirklichen Nahrungsbedarf unseres Gehirns und Körpers. Was langfristig natürlich auch der Gesunderhaltung und Optimierung der Funktionsleistung dient." Quelle

 

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Veröffentlicht von: Agena B.
Beiträge: 50
Angemeldet am: 12.01.2010
Veröffentlicht am: 25.01.2010

wahrscheinlich haben die den stoffwechsel nicht umgestellt, dann nicht genügen EW bekommen und nicht genügend der wichtigen fettsäuren - et voilá, der körper "frisst" sich selber auf ... tada! traue keiner studie die du nicht selbst gefälscht hast. ;-)

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Veröffentlicht von: George K.
Beiträge: 36
Angemeldet am: 09.01.2002
Veröffentlicht am: 08.12.2009

Interessant ist die folgenden texste zu lesen auch in Bezug auf das heutige Thema von Dr. Srunz "Stöbern": "LESSON #19: You can’t always trust or believe the negative studies on low-carb, should be required reading for health reporters. For example, he mentions a study that was reported in the media as evidence that sweets are good for your mood. After picking apart those conclusions on his blog, he received this email: I am writing in response to your blog concerning the press reports on our work on sugar and stress. I am the principal investigator on the project. I want to note that, as is often the case, the press reports missed the point of our study. Our work indicates that eating sweets may be a form of ’self-medication’ against stress; we feel that this is a physiologically maladaptive response to stress that is a likely contributor to our current ‘obesity epidemic’… In no way do we advocate carbs, sweets, etc. as a therapy for stress. I hope this clarifies the issue you raised. I guess you’re doing something right when the principal investigator on a study feels compelled to reply." Das ist von einem genialen Filmmacher Tom Naughton. Siehe seine heutigen Blog. Eine andere Doc schreibt:"Measuring the number of small LDL particles is the best index of carbohydrate intake I know of, better than even blood sugar and triglycerides. In other words, increase carbohydrate intake and small LDL particles increase. Decrease carbohydrates and small LDL particles decrease....Many people are confused by this. "You mean to tell me that reducing carbohydrates reduces LDL cholesterol?" Yes, absolutely. While the world talks about cutting saturated fats and taking statin drugs, cutting carbohydrates, especially wheat (the most offensive of all), cornstarch, and sugars, is the real key to dropping LDL.....mall LDL therefore serves as a sensitive index of carbohydrate intake, one that responds literally within hours of a change in food choices. Anyone following the crude Friedewald calculated LDL will likely not see this. This includes the thousands of clinical studies that rely on this unreliable measure and come to the conclusion that a low-fat diet reduces LDL cholesterol." Dr. William Davis, hoffentlich auch bekannt bei Dr. Strunz, ist lesenswert!

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 07.12.2009

Hallo Karel, danke für die Unterstützung. Ich denke es sagt einem ja schon der gesunde Menschenverstand: wenn man stur in die Extreme fällt, wird man eben griesgrämig. Das muss man gar nicht so hochgestochen als "psychische Symptome" bezeichnen. Bei mir war es einfach so, dass ich auf gut deutsch gesagt zickig war, und jetzt wo ich lockerer geworden bin, läuft wieder alles wie am Schnürchen. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Sandra C.
Beiträge: 445
Angemeldet am: 08.07.2009
Veröffentlicht am: 07.12.2009

Wenn ich LC lebe, habe ich ständig Lust auf Schokolade. Esse ich relativ normal KH´s, brauch ich Schokolade gar nicht.

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 05.12.2009

Hi Michaela, du hast volkommen recht und es heißt ja auch Low-Carb und nicht No-Carb... ;-) Normaler Weise sind ja schon in Milchprodukten so einige KH enthalten. No-Carb wäre wirklich kaum umsetzbar. Auf Obst würde ich auch nicht verzichten, nur mit sehr kohlenyhdrathaltigem wie Bananen etwas maßvoller umgehen. Allein durch Obst, Gemüse und fettarme Milchprodukte kommt man locker auf 60-90g Kohlenhydrate am Tag - aus gesunden Quellen und in vernünftigem Ausmaß. Außerdem würd ich gar nicht dran denken, mir nicht auch mal einen Tag zwischen zu nehmen, wo ich mir mal Süßigkeiten, Pizza genehmige - sofern mir danach ist. Aber das Verlangen danach hat aber inzwischen doch ziemlich abgenommen. Was die tägl. 2-3 Bier vom Reinhard angeht (vielleicht 60-90g KH) so würde ich mir lieber bewusst was richtig leckeres am Abend gönnen ohne schlechtes Gewissen und das Bier auf 1 im in der Woche oder besser im Monat reduzieren.... Ich hab die besten Erfahrungen damit, was Süßes oder besser Vollkorn erst später am Abend zu essen, denn sollte man davon Hunger bekommen, verschläft man den ja einfach... Tagsüber würde man dann noch mehr zulangen. Entspannter und mit Verstand rangehen... dann ist es alles gar kein Problem und man kann nur gewinnen :-) Das ist es was diejenigen, die sich mit Low-Carb nicht anfreunden können, meist nicht verstehen: Das es nämlich alles besser wird nicht schlechter. Man muss sich doch gar nix versagen, wenn man nicht dauern mehr an süßes denkt. Nur muss man da erstmal hinkommen und nicht schon vorher die Flinte ins Korn werfen... Weite gutes Gelingen. liebe Grüße Karel

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 02.12.2009

Hallo zusammen, Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich durch den Verzicht auf Brot die Blutwerte in Bezug auf Vitamine und Eiweiß verschlechtern. Low-Carb bedeutet ja in der Regel, dass man automatisch mehr Eiweiß zu sich nimmt. Sonst wird man überhaupt nicht satt. Ich persönlich habe vor zwei Jahren für einen Zeitraum von 6 Monaten sehr low-carb gelebt, und dabei sehr viel Gemüse und Fisch/Fleisch/Eiweisspulver/Eier gegessen (mit NEM ergänzt). Nachdem die anfängliche Euphorie sich gelegt hatte, wurde ich zunehmend reizbarer. Gegen Ende dieses Zeitraumes wurde ich sogar in vielen Situationen auffällig aggressiv, konnte mit Stress nicht mehr so gut umgehen. Die Gelassenheit und Freude kehrte sofort zurück, als ich wieder etwas KH in Form von Vollkornbrot, Obst etc. in kleinen Mengen aß. Wohlgemerkt in kleinen Mengen. Die Figur hat nicht darunter gelitten, im Gegenteil,sie wird immer besser. Von damals BMI 23,8 auf jetzt 22,0. Entspannt und lächelnd. Jeder ist anders. Der eine kompensiert mit einem kleinen Stück Brot, der andere mit zwei bis drei Bier am Abend (gell Reinhard). Mein Fazit: einfach mal etwas entspannter an die Sache herangehen. Hauptsache das Leben ist schön! LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Rabea H.
Beiträge: 265
Angemeldet am: 15.02.2009
Veröffentlicht am: 02.12.2009

und außerdem.... wurde denn überhaupt genug Eiweiß zugeführt??? Warum schreibt jem. soetwas hier im Forum???? Was soll das bringen/bewirken?? Soll doch jeder essen (zu sich nehmen) was er für richtig hält - bzw. jeder der Studie glauben, die er für die korrekteste hält. Das beste ist immer noch der gute Selbstversuch und der ist mehr als überzeugend ;-)) Grüsse Rabea

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 01.12.2009

Da kann ich Karel nur zustimmen. Es ist nirgends die Rede von Eiweiß, also scheint man da nicht drauf geachtet zu haben. Falls da Männer dran teilgenommen haben, ist die Kalorienzahl auch absolut zu wenig. Da baut sich der Körper ja selbst ab... Kein Wunder, dass es einem dann schlecht geht.

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 01.12.2009

Haben die denn berücksichtigt, ob die Low-Carb-Diäten die übrige Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen, wie Mineralien, Vitaminen usw. sicherstellte? Es ist vielleicht nicht so klar, ob der Effekt wirklich auf die Kohlenhydrate zurückzuführen ist oder auf einen sonstigen Mangel, der das gleiche bewirkten könnte. Nicht alle Low-Carb-Diäten sind identisch. schöne Grüße Karel

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Veröffentlicht von: Sandra C.
Beiträge: 445
Angemeldet am: 08.07.2009
Veröffentlicht am: 30.11.2009

Zu jeder Studie gibt es Gegenstudien... ich denke, jeder muß für sich allein rausfinden, was gut für ihn ist. Der eine mit Fleisch, der andere ohne... einer mit KH, ein anderer ohne... usw. usw...

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 30.11.2009

Blasphemie!!! -zumindest hier im Forum...

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 30.11.2009

Hallo, das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen.

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Veröffentlicht von: J. P. B.
Beiträge: 25
Angemeldet am: 28.11.2009
Veröffentlicht am: 28.11.2009

Kohlenhydratarme Diät belastet die Psyche stärker als fettarme Diät Eine Diät, bei nur sehr wenig kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel wie Nudeln, Reis und Getreideprodukte zugeführt werden, wird häufig Übergewichtigen zum Abnehmen empfohlen. „Über einen längeren Zeitraum kann sich jedoch die stark verringerte Versorgung mit Kohlenhydraten negativ auf das Wohlbefinden auswirken. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Menschen, die sich über mehrere Monate an eine so genannte Low-Carb Diät halten, stärker zu Symptomen von Depressionen und Ängsten neigen als Menschen, die ihre Fettzufuhr reduzieren um abzunehmen", berichtet Prof. Richard Raedsch vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Er bezieht sich dabei auf eine Studie von Forschern um Grant Brinkworth von der University of South Australia in Adelaide. Die Arbeit ist in der Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine erschienen. Die Wissenschaftler beobachteten 106 übergewichtige Studienteilnehmer mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren über einen Zeitraum von 1 Jahr. Die eine Hälfte der Teilnehmer bekam eine kohlenhydratarme, jedoch fettreiche Kost, die andere Hälfte eine fettarme aber kohlenhydratreiche Ernährung. Die Kalorienzufuhr betrug in beiden Fällen zwischen 1433 und 1672 kcal. „Bei der Gewichtsabnahme unterschieden sich die beiden Methoden kaum. Im Mittel verloren die Teilnehmer beider Gruppen jeweils 13,7 kg. Bei Tests auf Symptome von Depressionen und Ängsten sowie auf den Grad von Verwirrung und Ärger zeigten sich bei den Teilnehmern der Low-Carb-Gruppe deutlich höhere Werte", erklärt Prof. Raedsch. „In den ersten Wochen verbesserte sich bei beiden Gruppen das psychische Wohlbefinden. Während die Beschwerden bei der Low-Fat-Gruppe auf einem relativ niedrigen Niveau blieben, stiegen die Werte im Falle der Low-Carb-Gruppe im Studienzeitraum zum Teil über die Ausgangswerte." Vor einigen Monaten gab es bereits Hinweise darauf, dass eine sehr kohlenhydratarme Ernährung sich nachteilig auf Prozesse im Gehirn auswirken kann, doch diese Studie erlaubt nun auch eine Aussage zum Langzeiteffekt dieser Ernährungsweise. „Menschen, die eine Diät über einen längeren Zeitraum planen, ist anzuraten, dabei auf eine ausgewogene, aber insgesamt kalorienreduzierte Ernährung zu achten. Am besten lässt sich dies mit reichlich Gemüse und Obst, Vollkornprodukten, Fisch sowie Fleischwaren und Milchprodukten in Maßen verwirklichen", empfiehlt Prof. Raedsch. Quelle: Internisten im Netz - internisten-im-netz.de/de_news_6_0_736_kohlenhydratarme-di-t-belastet-die-psyche-st-rker-als-fettarme-di-t.html

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