Lupineneiweiss

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Thema Lupineneiweiss

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Veröffentlicht von: Roschee
Beiträge: 414
Angemeldet am: 08.07.2002
Veröffentlicht am: 09.12.2014

Leider ist meine Frage etwas untergegangen. Ich plaziere noch mal hier: Lupinenkaffee. Hat da jemand zufällig schon Erfahrungen mit? Soll dem -echten-recht ähnlich sein?

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Veröffentlicht von: Dr.Christiane S.
Beiträge: 49
Angemeldet am: 06.02.2012
Veröffentlicht am: 08.12.2014

Hallo Ueli, in der neuen Auflage von dem Buch "For ever young" benennt Dr.Strunz Lupinen auch als mögliche Eiweißquelle. L.G.

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Veröffentlicht von: Daniel K.
Beiträge: 333
Angemeldet am: 08.12.2012
Veröffentlicht am: 06.12.2014

Tiermast und Massentierhaltung sind grundsätzlich bedenklich. Dezentrale Lösungen und Erziehung zum Verzicht und bewussten Genuss, wie es genetisch korrekter wäre, sollten gefördert werden. Dann brauchen wir auch keine Kriege - als Auswirkung einer kippenden Dekadenz - mehr, um eine Rückkehr zu Bescheidenheit und einem nachhaltigen Wertegefühl zu bewirken. Überfluss vergiftet den Charakter.

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Veröffentlicht von: Roschee
Beiträge: 414
Angemeldet am: 08.07.2002
Veröffentlicht am: 05.12.2014

Ich bin auf einem Hof aufgewachsen. Mein Vater hat jahrelang Schweine aufgezogen und gemästet. Die bekamen täglich einen Brei aus gekochten, gestampften Kartoffeln verrührt mit Wasser und Weizenschrot. Täglich und somit kontinuierlich. So essen doch die meisten Deutschen: Kartoffeln und Weizen. Und noch dicke Soße (auch mit Weizen) und Fleisch dazu. Da weiß man, wo’s herkommt.

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Veröffentlicht von: Rolf W.
Beiträge: 166
Angemeldet am: 09.06.2009
Veröffentlicht am: 05.12.2014

Okay Ueli, dann weisst du ja jetzt dank Michaela, wie du in kürzester Zeit "schön massig, schwammig und fettig" werden kannst :-)(

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 04.12.2014

Ein Bekannter hat mir davon erzählt, der sich mit Schweinemast beschäftigt. Das ist jetzt kein Witz und auch nicht negativ gemeint. Das Lupinenmehl/ Lupinenprotein ist stark im kommen bei den Bio-Schweinezüchtern, weil sie einen Ersatz für Soja suchen. Für einen guten Masterfolg muss das Schwein viel Eiweiß bekommen, mit einer sehr ausgewogenen Aminosäureverteilung. So ein Schwein muss innerhalb von sechs Monaten sehr viel Muskelmasse bilden, und auch für das Immunsystem ist ein hochwertiges Eiweiß unabdingbar. Für jemanden, dessen Existenz davon abhängt dass 500 Schweine erfolgreich und gesund heranwachsen, hat es eine enorme Bedeutung, ob Lupine funktioniert oder nicht. Ich muss mich unbedingt noch mal erkundigen, ob die Umstellung erfolgreich war. Also Fazit für mich: Lupine ist nicht unbedingt ein exotischer Modegag, sondern könnte eine echte Alternative im Bereich Pflanzenprotein darstellen. Einen schönen Hinweis an dieser Stelle habe ich noch bekommen: Um auf ein ausreichendes Schlachtgewicht zu kommen muss die Sau auch Fett ansetzten. Schließlich soll Wurst draus gemacht werden. Und wie macht man das? Na klar. Man füttert Getreide hinzu. Dann wird das Tier schön massig, schwammig, fettig. So wie wir es später auf dem Teller gern mögen. Ja, die Landwirte wissen bescheid. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Daniel K.
Beiträge: 333
Angemeldet am: 08.12.2012
Veröffentlicht am: 02.12.2014

Süßlupine ist die verträgliche Zuchtform. http://de.wikipedia.org/wiki/Lupinen Siehe dort auch das Allergiepotential bezüglich Kreuzallergien, z.B. bei Birkenpollenallergie. Wer mal ein hochwertiges hypoallergenes pflanzliches Eiweiss probieren will, der bemühe mal die Suchfunktion mit dem Begriff "Reisprotein".

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Veröffentlicht von: Julia K.
Beiträge: 247
Angemeldet am: 04.07.2010
Veröffentlicht am: 26.11.2014

Hallo Hans, nein ich kann es mir nicht vorstellen, aber manchmal denke ich auch, es gibt nichts was es nicht gibt. Durchaus kommen aus der Pflanzenwelt Bestandteile zum Einsatz, die giftig sind. z.B. Maiglöcken in Medikamenten. Diese sind auch giftig. Meine Frage oben war durchaus ernst gemeint , dennoch möchte ich mich für diese offensichtlich dumme Frage bei Dir entschuldigen. LG Julia

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Veröffentlicht von: Martina M.
Beiträge: 184
Angemeldet am: 18.03.2010
Veröffentlicht am: 24.11.2014

Süßlupinenmehl gibt es schon länger. Ich bestelle es im Internet und verwende es zusammen mit Mandel- oder Kokosmehl als Mehlersatz beim Backen. Es schmeckt gut und macht Brot oder Tortenboden schön locker und gleichzeitig knusprig. Außerdem gibt es dem Teig eine appetitliche gelbe Farbe.

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Veröffentlicht von: Hans K.
Beiträge: 141
Angemeldet am: 25.08.2014
Veröffentlicht am: 24.11.2014

Lupineneiweiß ist nichts außergewöhnliches, -dagegen jedoch Nachtigallenzungenpastete, deren Ausgangsprodukte nur dann geerntet werden dürfen, wenn man selber fliegen kann. Hallo Reinhard M.: Du warst doch auch schon mal besser...? An Julia: Kannst du dir vorstellen, dass giftiges Lupineneiweiß verkauft werden könnte?

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Veröffentlicht von: Daniela P.
Beiträge: 117
Angemeldet am: 26.10.2010
Veröffentlicht am: 24.11.2014

Also bitte nicht alles durcheinander bringen: Lupinenmehl (aus den Samen) hat einen typisch grasigen Geschmack, aber wer's mag... Da ist aber auch nicht viel dran herumbehandelt. Das was Ueli meint, ist bestimmt das isolierte Lupinen-Protein, für das gerade der deutsche Zukunftspreis vergeben wurde. Soll von der Zusammensetzung Soja ähneln. Und nein, Lupinen sind nicht giftig. Sie gehören zu den Hülsenfrüchten werden auch so schon als Gründünger eingesetzt und als Viehfutter.

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 24.11.2014

Hi Ueli, entschuldigung, ich meinte natürlich geröstete Otternasen.

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Veröffentlicht von: Ueli E.
Beiträge: 5
Angemeldet am: 28.11.2013
Veröffentlicht am: 23.11.2014

Zu Reinhard M Gegen starke Unterbelichtung hilft offensichtlich auch keine Orthomolekularmedizin.

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Veröffentlicht von: Roschee
Beiträge: 414
Angemeldet am: 08.07.2002
Veröffentlicht am: 21.11.2014

Es gibt auch Lupinenkaffee. Der wird auf der Seite vom Budewig-Leinöl empfohlen. Hat da jemand zufällig schon Erfahrungen mit?

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Veröffentlicht von: Manfred S.
Beiträge: 50
Angemeldet am: 08.07.2002
Veröffentlicht am: 21.11.2014

Erfahrung habe ich keine damit. Jedoch möchte ich aus dem Zentrum der gesundheit zitieren: "(Zentrum der Gesundheit) - In der Lupine steckt ein hochwertiges basisches Eiweiss. Das Lupineneiweiss enhält alle acht essentiellen Aminosäuren, die der Mensch benötigt. Das Lupineneiweiss ist ein basisches Eiweiss, da es nahezu frei von harnsäurebildenden Purinen ist. Lupinenmehl ist vielseitig einsetzbar. Es kann als Proteindrink getrunken oder aber auch ganz einfach in viele Back-Rezepte integriert werden. Auf diese Weise können Sie den Kohlenhydratgehalt dieser Rezepturen senken und deren Proteingehalt erhöhen." LG Manfred

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 21.11.2014

Hast du schon mal Nachtigallenzungenpastete probiert?

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Veröffentlicht von: Julia K.
Beiträge: 247
Angemeldet am: 04.07.2010
Veröffentlicht am: 21.11.2014

Lupinen? Sind das nicht diese giftigen Pflanzen? Oder verwechsel ich da etwas? LG Julia

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Veröffentlicht von: Ueli E.
Beiträge: 5
Angemeldet am: 28.11.2013
Veröffentlicht am: 20.11.2014

Ich habe von sog. Lupineneiweiss Kenntnis erlangt das seit Anfang dieses Jahres auf den Markt gebracht wurde. Hat jemand damit Erfahrung?

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