Macht künstliche Intelligenz die medizinische Arbeit leichter?

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Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 862
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 14.01.2019
 

Läßt sich denn im Nachhinein noch nachweisen, woher der Typ1 kommt bzw. möglicherweise schwächt der Vit D Mangel die Abwehr gegen das Virus.

Vermutlich kann man das pauschal sagen. Mit einem perfekten Immunsystem können Dich alle Viren mal kreuzweise.

Ich denke da an Ebolafälle, die mit Vit C i.V. sehr erfolgreich behandelt wurden. Den Spiess kann man vermutlich auch umdrehen und sagen: wenn imer genügend vorhanden ist, wird auch keiner krank.

Naja, das ist der Stahndardtenor vom Doc. Und vermutlich hat er recht. Erbkrankheiten mal ausgenommen.

Mit angeborenen Gendefekten hat man eben von Anfang an schlechtere Karten.

Gibts eigentlich farbenblinde Tiere?

LG

Martin

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1817
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 14.01.2019
 

"Aber Du wirst sicher einsehen, dass Dr. Coimbra recht hat, wenn er sagt, dass eine medizinische Studie zur Darstellung der Kausalität ethisch mehr als grenzwertig ist."

D'accord.

 

Nachtrag aus Finnland:
https://www.heise.de/tp/news/Diabetes-Schutzimpfung-moeglich-2049312.html

"Forscher im finnischen Tampere haben nun bekannt gegeben, dass sie in Zusammenarbeit mit ihren Kollegen an den Universitäten Turku und Oulu fünf Enterovirenstämme entdeckten, die in die Bauchspeicheldrüse eindringen und dort Diabetes Typ 1 auslösen können."

DT1, ein durchaus multifaktorielles Problem.

Unabhängig davon ist ein guter Vitamin-D Status aber sicher nicht von Nachteil.

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 862
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 14.01.2019
 

Ja Thorsten,

geb ich dir recht. Aber Du wirst sicher einsehen, dass Dr. Coimbra recht hat, wenn er sagt, dass eine medizinische Studie zur Darstellung der Kausalität ethisch mehr als grenzwertig ist.

LG

Martin

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1817
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 14.01.2019
 

"In diesem Zusammenhang weise ich nochmal auf die aktuelle NEWs zuum THema Diabetes Typ1 bei Kindern und Vit D hin."

Mit welcher Relevanz für Deutschland?
Ich gehe mal davon aus, dass die Sonnenscheindauer und -Intensität, sowie wie durchschnittlichen Tagestemperaturen (und damit verbunden die AUfenthaltsdauer im Freien zusammen mit der exponierten Hautfläche) nicht ganz irrelvant sind.

Finnland liegt um einiges nördlicher als Deutschland.

Ich sehe zwar durchaus einige starke Indizien für einen Zusammenhang Vitamin-D : Diabetes T1, aber so wie sich das aus der News liest, ist es erst mal "nur" eine Korrelation und noch keine Kausalität.

Wie sieht es wohl bei anderen Völkern aus, die im Bereich des Polarkreises leben?

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 862
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 14.01.2019
 

Eine Bias freie Würdigung und Bewertung von Studieninhalten und eine darauf fußende, differenzierte Empfehlung für Betroffene; das wäre der Oberhammer. Und könnte so manches Dogma oder so manche Fehlinformation ausräumen.

In diesem Zusammenhang weise ich nochmal auf die aktuelle NEWs zuum THema Diabetes Typ1 bei Kindern und Vit D hin. (bzw.: "da lachen ja die Hühner". Asterix und die Normannen)

LG

Martincool

 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1785
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 13.01.2019
 

Falls Ihr das nicht mitbekommen habt...des ist ja mein Fachgebiet: China ist hier schon mehrere Schritte weiter:

https://www.heise.de/tp/features/Chinesischer-Roboter-besteht-weltweit-erstmals-Zulassungspruefung-fuer-Mediziner-3894858.html

Das ist auf jeden Fall die Zukunft und könnte sogar dazu führen, dass spezialisierte Ärzte mehr Zeit für den Patienten haben wenn so eine zertifizierte Maschine 90% der Krankschreibungen wegarbeiten kann.

Dazu können komplexere Probleme ganz sicher mit solchen Insellösungen wie Alpha-Zero angegangen werden. Auch zur Unterstützung des Arztes. Die Geschichte um Alpha-Zero ist auch sehr spannend. Ein selbstlernendes Regelwerk welches in kürzester Zeit besser spielt als jeder Mensch und sich alle Tricks selbst beigebracht hat. Das ist das abgefahrene...es hat nicht, wie früher, alle Weltmeister-Spielzüge gefüttert bekommen. Sondern hat sich alles selbst beigebracht. Aber es braucht auch nen bißchen Bums im Ärmel (Prozessoren...)

Nur man muss keine Angst vor diesen Insellösungen haben, denn Sie können sich nicht selbst programmieren. Da arbeite ich dran :-D ...nein nicht wirlich. Wäre ein spannendes Thema...das wäre dann auch sowas, wo man sich fragt: Nehme ich das in Betrieb? Ist schon unheimlich...und könnte bei Cylons enden.

Aber ich weiche, wie immer, ein wenig vom Thema ab. In der Medizin (wie auch in der Jura) werden solche Programme/Roboter einziehen. Bin ich sicher.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Steph
Beiträge: 66
Angemeldet am : 27.01.2018
Veröffentlicht am : 13.01.2019
 

Ich glaube in der Diagnostik kann künstliche Intelligenz sehr wertvoll werden.

Auch beim Auswerten von Blutwerten im Zusammenspiel mit Genen etc wird es da in Zukunft große Unterstützung geben. 

Veröffentlicht von : Huland
Beiträge: 225
Angemeldet am : 26.02.2018
Veröffentlicht am : 12.01.2019
 

Künstliche Intelligenz ist doch das wo sich Blondinen die Haare braun färben? *duck und weg* cool

LG

H

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1817
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 04.12.2018
 

Ich sehe das THema KI + Medizin kritisch.

Sinnvoller fände ich, erst mal die natürliche Intelligenz auszubauen, zu schulen und zu nutzen.

Über Expertensysteme (kurz vor KI) in der Medizin ist ja nach dem Watson Fehlschlag wieder ernüchterung eingekehrt.

Andererseits erreicht schon Google bei bloßer Eingeben von Symptomen und Beschwerden ein diagnostische Trefferquote, die dem durchschnittlichen Hausarzt in nichts nachsteht.

Eine "echte" KI, also logischer Intellekt ohne emotionalen Ballast, könnte ich mir bei entsprechender Leistungsfähigkeit durchaus gut vorstellen, zum Sichten des vielfältigen Studienmaterials zu gesundheitlichen Themen. Eine Bias freie Würdigung und Bewertung von Studieninhalten und eine darauf fußende, differenzierte  Empfehlung für Betroffene; das wäre der Oberhammer. Und könnte so manches Dogma oder so manche Fehlinformation ausräumen.

LG,
Thorsten

 

 

Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 630
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 04.12.2018
 

Derzeit bin ich beruflich mit einem >>zukünftigen<< Thema beschäftigt, „Künstliche Intelligenz im Vertrieb“.

Da liegt es nahe medizinische Zukunftsthemen gleich mit zu lesen.

z.B. diese hier:

https://www.trendsderzukunft.de/personalisierte-medizin-wie-virtuelle-doppelgaenger-leben-retten-koennen/ …. erinnert ein bisschen an einen Hollywoodfilm. (Die Insel)

https://www.trendsderzukunft.de/us-forscher-lebende-augen-und-ohren-aus-dem-3d-drucker-sorgen-fuer-besondere-faehigkeiten/ (u.a. mit einer knapp 2 Std.-Doku)

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 660
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 11.01.2018
 

Beispiel 1+2 finde ich gut, 3 nicht so....wie wir wissen brauchen wir nicht neue Medikamente, sondern die Bereitschaft, mit Vitalstoffen zu heilen.

Eine KI in einem kleinen Ort, der sich kein Krankenhaus leisten kann, wäre vielleicht nicht schlecht, insofern die KI bezahlbar ist.

Und ein Algorithmus, der einfach Massendaten verarbeiten kann, was ein überarbeiteter Krankenhausarzt vielleicht nicht kann - warum nicht....

Der Mensch liebt seine Werkzeuge, und sie werden eben immer komplexer. Einiges wird nützlich sein, mit einigem werden wir gegen die Wand fahren, wie immer. :-)

Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 630
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 10.01.2018
 

M

Manch einer mag jetzt meinen: 

KI ist auf dem Vormarsch. Sollten wir nicht erst mit natürlicher Intelligenz versuchen?

 

3 Beispiele:

KI (Diagnose-Software) sagt Lebenserwartung voraus

Forscher der University of Adelaide haben eine künstliche Intelligenz entwickelt, die computertomografische Bilder des Brustkorbs von Testpersonen analysiert und so künftige Erkrankungen erkennt. Dadurch kann das Programm die Sterbewahrscheinlichkeit der Person innerhalb der nächsten fünf Jahre mit 69-prozentiger Sicherheit und damit ähnlich präzise wie ein Mediziner vorhersagen. Das Erkennen von Krankheiten und das Erstellen von Prognosen war bislang Personen mit umfangreicher medizinischer Ausbildung vorbehalten.

„Doktor“ Watson diagnostiziert Herzklappenfehler

IBM bringt seine Watson-Technologie nun erstmals in Krankenhäusern bei der bildgebenden Diagnostik von Herzklappenfehlern zum Einsatz. Die Watson-Technologie soll die Ärzte bei der schwierigen Diagnose unterstützen, indem sie Arztberichte abruft, sie mit anderen relevanten medizinischen Daten vergleicht und schließlich die Aufnahmen vom Herzen des Patienten analysiert.

Software findet neue Medikamente

Das Start-up Atomwise hat die Software „AtomNet“ entworfen, die Molekularstrukturen mit Potenzial für medizinische Wirkstoffe analysieren kann. Die gewonnenen Daten helfen zu erkennen, wie verschiedene Moleküle miteinander reagieren und sich aneinanderbinden. Auf diese Weise könnte die initiale Phase des systematischen Ausprobierens neuer Medikamente drastisch verkürzt und Forschungskosten könnten gesenkt werden.

Quelle: http://www.absatzwirtschaft.de/zehn-beispiele-fuer-intelligente-software-die-unsere-arbeit-erleichtern-wird-116403/

Digitalen Gruß

von Ramona

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