Mag. im Serum od. Gesamtblut

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Veröffentlicht von: Aexa W.
Beiträge: 1178
Angemeldet am: 12.12.2008
Veröffentlicht am: 14.06.2011
 

Nochmal: VOLLBLUT. Messen gehen und dann mit deinen Werten wieder kommen.

Veröffentlicht von: W. K.
Beiträge: 91
Angemeldet am: 26.02.2011
Veröffentlicht am: 14.06.2011
 

Hi Markus, es kommt halt immer drauf an, was man will. Natürlich kann man im Serum messen, kannes mit Normwerten vergleichen und kriegt ein Ergebnis. Ist man dort sehr gut also an der oberen Grenze, würde ich es damit belassen. Da aber die meisten von uns (ohne NEM) einen Mg-Mangel haben, ist dieser Fall selten. In diesem Fall können deine Serum-Werte normal sein, hast aber trotzdem einen Mangel, da einfach das MG im Serum (mangels Masse) nicht richtig gemessen werden kann. Dafür braucht man den Hämatokrit (die festen Bestandteile des Butes). Die Aussage ist dann also: Wieviel Mg (im Vollblut) finde ich für diesen Hämatokrit. Das ist eine exakte Aussage, die am wenigsten Messfehler beinhaltet. Dafür (Mg im Vollblut) gibt es inzwischen auch Normwerte, die aussagekräftiger sind als der normale Serumwert. Hoffe, das hilft dir weiter. Fred

Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1812
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 14.06.2011
 

Hallo Fred, warum so dogmatisch? Hallo Markus, die Referenzwerte von Vollblutmagnesium sind etwa 3 mal so hoch. Aber man kann beide Werte nicht miteinander vergleichen. Sie korrelieren nicht. Siehe meine Ausführungen oben. Auch bei den Serumwerten ist ein Vergleich zwischen verschiedenen Labors problematisch. Tja, leider. Schau mal den Link. Da ist das sehr gut dargestellt: http://www.labor-bayer.de/publikationen/1_mineralstoffbestimmung.pdf

Veröffentlicht von: Markus B.
Beiträge: 412
Angemeldet am: 20.10.2010
Veröffentlicht am: 10.06.2011
 

danke für die antworten. ich muss aber trotzdem nochmals nachfragen. 1. sicherstellen, dass ich das messergebnis auch interpretieren kann. der doc weist in den pdf's der praxis magnesium 1x als mg/l aus und 1x mmol/l. ich habe inzwischen eine umrechnung zwischen mg und mmoml gefunden für magnesium. werde ich die messwerte immer in diesen zwei einheiten kriegen und kann somit selber umrechnen und mit den refernzwerten vom doc vergleichen? 1.1. spielt es eine rolle ob vollblut oder serum was die gemessenen werte betrifft. bzw. kriege ich so oder so mg/l oder mmol/l? 2. das mit dem hämatokrit begreiffe ich nicht, das geht mir schon sehr zu tief in die materie. 3. kriege ich im serum gemessen nicht schon eine gute richtschnur wo ich liege? wie sind denn die abweichungen zum im vollblut gemessen?

Veröffentlicht von: W. K.
Beiträge: 91
Angemeldet am: 26.02.2011
Veröffentlicht am: 10.06.2011
 

Mg immer im Vollblut messen. Ist ja im Serum kaum vorhanden. Ein gutes Labor misst das Mg im VOllblut und zwar "Hämatokrit korreliert". D. h. der Hämatokrit wird gemessen und das Mg dazu ins Verhältnis gesetzt. Das ist die exakteste und sinnvollste Messung. Machen halt nur wenige Labore. Im Serum zu messen ist natürlich billiger. Will man aber wirklich sinnvolle Werte, muss man im V'ollblut messen. Aber man kann im Labor anrufen, die wissen meist wo man es machen lassen kann, wenn sie es nicht selbst können.

Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1812
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 10.06.2011
 

Entschuldigung, da habe ich mich um eine Zehnerpotenz vertan, also 0,7 0,8 0,9 etc.

Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1812
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 09.06.2011
 

Hallo Markus, jedes Labor hat seine Macken. Die findet man in der Regel in den Referenzwerten wieder, weil die Labors ihre Fehler meistens kennen. Ich würde den Mindest- und Höchstwert des Labors verwenden und meinen Wert als Prozentwert davon errechnen. Dann weisst du ungefähr, wo du stehst. Lt. Dr. Kübler haben die Labors Abweichungen bis zu 15% vom tatsächlichen Wert. Das bedeutet, bei z.B. 8 mmol/l könnten es auch 7 oder 9 sein. Also, so genau gehts nicht.

Veröffentlicht von: Markus B.
Beiträge: 412
Angemeldet am: 20.10.2010
Veröffentlicht am: 08.06.2011
 

ja reinhard das glaube ich auch, hatte ich auch in etwas so woanders nachgelesen. und dachte mir das gleiche. der doc wird davon ausgehen, dass sie aufnahme nicht schwankt und somit kurzzeitspeicher mit langzeitspeicher übereinstimmt mehr oder weniger. mir geht es aber eher um die umrechnung, ich will nicht nachher zahlen haben, womit ich nichts anfangen kann und wo die umrechnung fast unmöglich ist.

Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1812
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 07.06.2011
 

Hallo Markus, ich glaube, das Verhältnis Serum : Hämatokrit liegt bei 20 : 80 Prozent MG. Wenn du in einem zu wenig hast, hast du sehr wahrscheinlich im anderen auch zu wenig. Im Serum ist das MG, das aus der Nahrung kommt, im Hämatokrit ist es bereits verarbeitet. Da kann es schon mal absinken, ohne dass das Vollblut betroffen ist. Das Serum würde ich also als Kurzzeitspeicher, Vollblut als Langzeitspeicher betrachten. Wenn du allerdings 9,0 mmol/l bereits im Serum hast, ist ein Mangel im Vollblut äußerst unwahrscheinlich. Darauf baut Dr. Strunz.

Veröffentlicht von: Aexa W.
Beiträge: 1178
Angemeldet am: 12.12.2008
Veröffentlicht am: 06.06.2011
 

Wolfgang M. schrieb unter Erfahrungsberichte: ... So ist z. B. Magnesium im Serum kaum vorhanden, man muss es im VOLLBLUT messen. ... Man kann z. B. völlig normale Magnesium-Werte (im Serum) haben und trotzdem ein eklatantes Defizit (nur im Vollblut nachweisbar). Das gleiche gilt übrigens auch für Zink. ... VOLLBLUT

Veröffentlicht von: Markus B.
Beiträge: 412
Angemeldet am: 20.10.2010
Veröffentlicht am: 03.06.2011
 

ich möchte mein mag. demnächst mal messen lassen. das labor hier gibt an, messung im serum. spielt das eine rolle ob im serium oder gesamtblut für den vergleich der frohwerte von drstrunz.de? (mmol/l oder mg/l)

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