Magnesium Transdermal?

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Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 369
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 23.02.2018
 

Seh ich anders. Warum solltest Du auf die Orale Aufnahme verzichten?

Wenn diese für die nicht ausreichend ist, brauchst du doch etwas was zusätzlich was bringt. Nicht zwangsläufig einen Ersatz. Daher kann die Methode Mg-Öl mit der Blutdruckmessung als Prüfverfahren individuell funktionieren. Und zwar mit relativ geringem Aufwand und ohne Risiko.

Eine Studie macht auch nicht anderes.

Man designed einen Versuch, kombiniert dies mit einem Prüfverfahren und führt das ganze an einer statistisch relevanten Anzahl von Testpersonen durch. daraus wird dann eine Wahrscheinlichkeit ermittelt mit der dies auf alle Menschen zutreffen soll.

Führe ich diesen Versuch an mir selbst durch und der Blutdruck sinkt, so habe ich einen messbaren Effekt.

Diesen kann ich jetzt noch zusätzlich durch eine Untersuchung der Konzentration im Plasma, Vollblut etc. ergänzen und dann weiss ich ob das bei mir funktioniert. Da würde mir schon reichen, wenn ich damit mein individuelles Problem gelöst bekomme.

LG

Martin

Veröffentlicht von : bellasenta
Beiträge: 3
Angemeldet am : 12.10.2017
Veröffentlicht am : 23.02.2018
 

Hallo Martin, genau der Vergleich mit dem Duschgel hat mich dazu bewogen, der transdermalen Aufnahme von Mg-Öl nicht (mehr) zu vertrauen. Nach der Logig würden z. B. beim Duschgel deren Inhaltsstoffe über die Haut ins Blut gelangen? Bei arbeiten mit Motorenöl müsste dies auch ins Blut gelangen? Bei arbeiten mit Essigreiniger gelangt diese Substanz auch ins Blut? Usw. usw. Ich bin eben auch nicht mehr geneigt, ein Experiment mit Mg-Öl über einen gewissen Zeitraum durch zuführen, um eine eventuelle Wirkungsweise festzustellen. Um ein "ordentliches" Ergbnis zu bekommen, müsste auf die orale Aufnahme von Mg verzichtet werden. Sollte sich aber nach z. B. einem halben Jahr die Wirkungsweise als NICHT gegeben herausstellen, ist man durch die fehlende orale Aufnahme sehr wahrscheinlich in einen Mangel gerutscht. Dies möchte ich als Läufer nicht riskieren. Zumal es konsens ist, das ein Mg-Mangel nur über einen langen Zeitraum ausgeglichen werden kann. Dies heißt für mich im Umkehrschluss aber auch, dass ein einmaliges Mg-Öl - Bad o. ä. nicht wirklich messbar ist. Auch nicht über eine anschließende Blutdruckmessung. Wahrscheinlich helfen hier nur standardgerechte Studien weiter. Die gibt es aus meiner Sicht nicht. Die Frage ist warum? Die Antwort könnte einer gewissen Branche nicht gefallen. Die letzte Frage die sich mir heute stellt, ist, ob Herr Dr. Strunz durch den heutigen Artikel die Beiträge hier liest (lesen läßt), bzw. verfolgt, ggf. darauf reagiert, oder auch nur stur-stumpf (den Ausdruck hat Dr. Strunz geprägt) auf seine Meinung beharrt. Ich sehe aber auch den Umstand, dass es zu viel verlangt ist bei der Menge der Beiträge.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 369
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 23.02.2018
 

Magnesium und Bluthochdruck!

Im heutigen Newsletter mal wieder der Tip mit Mg-Öl un der Bezug zum Bluthochdruck bzw. bei welchen Mg Mengen dieser um wieviel sinkt.

Da haben wir doch einen Messparameter für die Wirkung von transdermalem Magnesium.

Blutdruck messen - Einreiben/massieren - nochmal messen.

vorher zum Vergleich das gleiche, aber nur mit z.B. Duschgel, Abspülen nicht vergessen.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 369
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 22.02.2018
 

Grad les ich im Forum über DMSO .

Eine Art Resorptionsbeschleuniger für die Haut. Hat auch noch ein paar andere positive Eigenschaften.

Allerdings leider auch ein paar Nebenwirkungen. Zum experimentieren vermutlich nur bedingt geeignet.

Könnte aber die transdermale Aufnahme von MgÖl verbessern. Vorausgesetzt man möchte das hier riskieren:

"Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören allergische Reaktionen, Hautreaktionen, ein unangenehmer Mund- und Körpergeruch sowie Verdauungsstörungen". (Zit.:http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Dimethylsulfoxid&search=Dimethylis%20sulfoxidum)

 

Grüße

 

Martin

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 369
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 21.02.2018
 

Hallo bellasenta,

 

als Streusalz kannst Du das MgCl natürlich auch verwenden. Würd ich aber nicht tun.

Probier das Thema transdermale Aufnahme einfach aus. Ich hab schon sehr viel positives darüber gelesen.

Meine eigenen Versuche laufen noch. Hab mir auch größere Mengen besorgt und verwende diese für Bäder.

Also ca. 1kg/100l für ein Vollbad. Mit MgÖl gelößt in Franzbranntwein hab ich mich auch schon eingerieben, aber das finde ich eher unangenehm. Gibt nen klebrigen Film auf der Haut der juckt.

Letztendlich: Versuch macht klug

wenn Du nach langen Läufen verhärtete Waden hast, einfach eine Wade mit MgÖl massieren, die andere z.B. nur mit Wasser. Dann wirst Du sehen obs nen Unterschied gibt.

Oder Du reibst eine Wade vor dem Laufen ein und die andere nicht und beobachtest ob du während dem Lauf einen Unterschied feststellst. Eventuell mit Kompressionsstrümpfen.

Viel Spass beim experimentieren

 

LG

Martin

Veröffentlicht von : bellasenta
Beiträge: 3
Angemeldet am : 12.10.2017
Veröffentlicht am : 21.02.2018
 

Hallo, ich hatte bereits am 12.10.2017 in einem Beitrag die Frage nach der transdermalen Aufnahme von Magnesium gestellt. Zu dem Zeitpunkt war das Echo sehr gering. Dies wunderte mich sehr, da dies für mich auch als Läufer, eine wichtige Frage ist, die auch diesmal wohl nicht beantwortet werden kann. Oder lese ich die Beiträge nicht richtig? Warum kann diese Frage im 21. Jahrhundert nicht eindeutig beantwortet werden? Die Wichtigkeit eines hohen Magnesiumspiegels ist unbestritten - eine transdermale Aufnahme würde diesen fördern, da eine orale Verwertung nur zu 30% statt findet. Es gibt viele Unternehmen, die ihr Geld mit einer Homepage zum Thema Magnesuim oder mit transdermalen Magnesiumprodukten verdienen. Auch ich habe zu Hause einen 5 kg Eimer mit Magnesiumchlorid stehen. Für mich ist momentan, auch nach diesem Artikel https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=66705 aber die Tendenz zu erkennen, das eine transdermale Aufnahme von Magnesium nicht möglich ist. Also werden wir hinters Licht geführt? Bitte nicht falsch verstehen: ich bin ein Fan und Nutzer von den Büchern und auch Produkten von Dr. Strunz. Aber hier hat der Doc einen Artikel mit zitierten Studien geschrieben, die normalerweise nicht seinen Ansprüchen genügen. Welchen Medien oder Quellen kann ich denn vertrauen, wenn ich mich zum Thema Gesundheit belesen will? Bleibt für mich die offene Frage - funktioniert die transdermale Aufnahme von Magnesium? Und kann ich zumindest mit meinem 5 kg Eimer Magnesium vereiste Gehwege streuen?

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 369
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 20.02.2018
 

Tja, warum ist das so schwer vorstellbar? Mit Nikotin oder TNT als Wirkstoff auf Pflastern funktioniert das doch auch.

Diese Moleküle sind signifikant größer als ein Mg2+-Ion. (siehe Wikipedia)

Oder transdermale Aufnahme von Wirkstoffen über Liposomen mit größen von 100-1.000nm.

Ich denke mal, das Hauptproblem ist der eindeutige messtechnische Nachweis der Aufnahme, wie Robert schon gesagt hat.

Deswegen ausprobieren und prüfen ob eine Wirkung erzielt wird. Nicht nur ob irgendwelche Messwerte ansteigen.

Denn das ist es doch was wir wollen: ein bestimmte Wirkung. In meinem Fall der Tinitus.

 

Grüße

 

 

Martin

Veröffentlicht von : bchannel
Beiträge: 5
Angemeldet am : 05.03.2017
Veröffentlicht am : 20.02.2018
 

Wirklich schwer vorstellbar, dass der Mineralstoff durch die Hautschichten durch diffundieren soll und den Mg  Wert generell im Blut erhöhen soll, wenn man bedenkt wie schwer  es schon alleine mit im Darm gelöstem Pulver  oder Tabs ist, dies oral zu bewerkstelligen.

Weswegen ich eigentlich schreibe ist, wenn man sich die Bewertungen in "Bezos Magical  Store" der dort vertriebenen handelsüblichen Magnesium Öle (Sprays)  durchliest, kommt man zu dem Schluss, dass es sich überwiegend um Vertreibung  von Muskelkater oder durch Sport ausgelöste Verspannungen handelt. Das ist generell vorstellbar, wenns hilft und evtl. eine Probe aufs Exempel wert.

Nur mal so... Grüße in den Morgen... 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1038
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 19.02.2018
 

Hallo Martin,

das was Labor Bayer schreibt, ist absolut nachvollziehbar. Und ich habe es am eigegen Leib bei Mg und Cu auch exakt so festgestellt. Cu ist im Plasma immer total stabil bei 77, der Wert intrazellulät schwankte jedoch sehr stark im letzten Jahr. Und dito Mg...ich habe 2 Labore, wo ich messen lassen. Ich werde die Mineralien jedoch nur noch bei Vollblut messen lassen, denn so klar wie das Labor Bayer das darstellt, ...hatte ich es auch noch nie gelesen.

Was man natürlich schon vermuten kann: Wenn die Plasmawerte total im Keller sind, also weit im roten Bereich, dann werden sehr wahrscheinlich auch die Zellen komplett leer sein, da die das nicht mehr kompensieren können.

Ansonsten wird es einfach sehr stark davon abhängen, was man zuvor gegessen hat :-/ ...von daher: Vollblut. Und über die Haaranalyse zu gehen ist auch irgendwie...total an den Haaren herbeigezogen, wa? :-D

VG

Robert

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 369
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 19.02.2018
 

Hallo Robert,

 

Danke für den Tip. Habs mir gerade mal angeschaut. Wenn wir mal davon ausgehen, dass das was Labor Bayer geschrieben hat stimmt, dann ist Magnesium messen ein bisschen wie Kaffeesatzlesen...cool.

Dann hilft eigentlich zu schauen, was man durch erhöhen von Mg erreichen will, und hoffen, dass der Versuch klug macht. Sprich: auffüllen und sehen was passiert.

Ich versuche damit meinen Tinitus loszuwerden, bisher leider erfolglos. Sollte sich da irgendwann Besserung zeigen, werd ich nochmal messen und sehen ob ich von 0,8 (ich vermute mal im Plasma, so genau hab ich die Analyse nicht gelesen) nach oben gekommen bin.

 

Grüße

 

Martin

Veröffentlicht von : Dirk S.
Beiträge: 1
Angemeldet am : 19.02.2018
Veröffentlicht am : 19.02.2018
 

Dass das Magnesiumöl funktionieren soll, ist mir auch schleierhaft. Wie soll das funktionieren? Durch die unteren Hautschichten gelangt doch nur, was fettlöslich ist, lediglich die oberste Hautschicht, das Stratum corneum hat die Eigenschaft etwas Wasser zu binden. Hier greift ja auch der Harnstoff als therapeutisches Mittel bei trockener Haut, da der Harnstoff eine große Wasserbindungsfähigkeit besitzt und somit wesentlich zur Hydratisierung des Keratinmantels im Stratum corneum beiträgt.

Das so genannte Magnesiumöl ist nun aber kein Öl, wie der Name vermuten lässt, sondern eine 69%ige, wässrige Magnesiumchloridlösung.

Die unteren Hautschichten sind nun aber wasserundurchlässig. Wäre dem nicht so, müssten sämtliche Urlauber, die im Toten Meer schwimmen gehen, unweigerlich sterben - der Salzgehalt des Wassers besteht zu großen Teilen aus Magnesium, Kalzium und auch Kalium. Würden nun diese wässrigen Lösungen durch die gesamten Hautschichten hindurchdiffundieren, würden beispielsweise neben Magnesium- auch große Mengen an Kaliumionen in die Blutbahn gelangen, Herzrythmusstörungen wären die logische Folge bis hin zu Todesfällen.

Selbst Nikotinpflaster basieren auf einer Lipidbasis, damit der Wirkstoff durch die Haut bis in die Blutbahn gelangen kann. Und auch die Schmerzpflaster, die bei der perkutanen Lokalanästhesie eingesetzt werden, enthalten ein Öl.

Wie also soll das dann mit diesem Magnesiumöl funktionieren?

 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1038
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 19.02.2018
 

Hallo Martin, hallo Thorsten,

eine Sache vorweg: Ich kann nix dafür, dass die Welt so ist, wie sie ist! ;-)

Labor Bayer hat das schön dargstellt und Dreisatz hilf nicht, weil, die Zelle immer versucht, dass Plasma stabil zu halten...wie für fast alle Werte im Plasma!

D. h. die Zellen nehmen auf wenn zuviel und geben ab wenn zu wenig.

Es gibt seit Jahrzehnten etablierte Richtwerte für die Mineralien im Vollblut dito Plasma. Iss ja auch einfache Statistik über die eingeschickten Proben. Easy...und ich poste nochmal den Link aus dem Magnesium>1 Thread:

http://www.labor-bayer.de/publikationen/1_mineralstoffbestimmung.pdf

Lest mal...sehr interessant.

VG

Robert

 

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 369
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 19.02.2018
 

@ Robert

 

du meinst also wenn der Wert im Plasma steigt, sagt das nichts aus?

Das seh ich anders. Wenn ein Wert steigt, dann steigt er. Also ist mehr da als vorher.

Das seh ich mal grundsätzlich positiv. Ob dann absolut genügend da ist darf angezweifelt werden.

Aber zumindest sieht man eine Verbesserung.

Einverstanden??

 

Grüße

Martin

Veröffentlicht von : Thorsten
Beiträge: 41
Angemeldet am : 11.06.2015
Veröffentlicht am : 19.02.2018
 

Die Vollblut-Analytik mag ja theoretisch einleuchten, sie ist aber überhaupt noch nicht etabliert. Für mich ist das wenig mehr als ein Heilpraktiker-Geschäftsmodell.

Mir konnte bisher niemand sagen, wie die Referenzbereiche in der Vollblut-Analytik festgelegt wurden. Während Referenzbereiche in der Serum-Analytik jeweils 95% der gemessenen gesunden Probanden abdecken, ist das bei den bisherigen Anbietern von Vollblutanalysen ganz sicher nicht der Fall.
Vollblutanalysen sind auf den Mangel angelegt, das ist das Geschäftsmodell.

Alle Anbieter von Vollblut-Analysen, die ich kenne, benutzen die gleiche Grafik der Aufteilung der Elektrolyte zwischen Serum und Blutzellen. Und danach sind bei Magnesium 30% im Serum und 70% in den Blutzellen. Diese Information findet man überall.

Mit ein bisschen Dreisatzrechnung komme ich vom Serumwert auf den Vollblutwert. Warum also im Vollblut messen?

Die einzig mögliche Antort: weil die Verteilung ja auch anders sein kann. Dann frage ich zurück: Wenn schon alle Vollblut-Analytiker eine Grafik verwenden, die falsch ist, warum soll man ihnen ansonsten über den Weg trauen?

Veröffentlicht von : strunzo
Beiträge: 32
Angemeldet am : 11.11.2017
Veröffentlicht am : 19.02.2018
 

Danke Robert! Du hast es auf den Punkt gebracht.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1038
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 19.02.2018
 

Falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte ;-) ...interessant/aussagekräftig ist einzig und allein der Mineralienwert, der im Vollblut gemessen wird. Der im Plasma sagt nix darüber aus, was in der Zelle vorliegt. Nix. Ebenso aussagelos sind die Haaranalysen.

Lasst Euch einfach das Vollblut untersuchen. Der Witz ist...es kostet kaum mehr als im Plasma gemessen...

VG

Robert

PS: Wenn man das als Grundlage nimmt, dass die Plasma-Werte aussagelos sind, dann kann man so ziemlich alle Studien zu Mg in die Tonne treten...auch ein interessanter Gedankengang.

Veröffentlicht von : Annte
Beiträge: 21
Angemeldet am : 26.01.2018
Veröffentlicht am : 19.02.2018
 

Ausprobieren kann wirklich nicht schaden. Ich nehme seit ein paar Wochen Magnesiumchlorid als ÖL, Vollbad und Fußbad und habe immerhin meinen Wert jetzt schon auf 0,98 gebracht. Das ist doch schonmal nicht schlecht! Allerdings nehme ich zusätzlich noch Magnesiumcitrat. Also kann ich natürlich nicht sagen, wass letztlich meinen Wert erhöht hat.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 369
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 19.02.2018
 

Tja, die Wissenschaft ist sich also einig, dass es nicht geht.

Nur weil sie einige Methoden geprüft hat, die nachweislich nicht funktionieren, heißt das noch lange nicht, das es grundsätzlich nicht funktioniert. Man hat eben noch keine Methode gefunden, die nachweislich funktioniert.

Betrachtet man das Thema mal anders herum und schaut sich an, wie der Körper Mg verliert, so stellt man fest, dass eine der Möglichkeit "über den Schweiss" ist. Sprich: die Schweissdrüsen lassen Mg durch.

fragt sich nur ob sie das auch bidirektional machen. Und wenn sie das machen, wird das vermutlich mit dem Konzentrationsunterschied zunehmen.

Nimmt man also Mg-Öl und massiert dies ein, drückt man das mechanisch in die Oberfläche der Haut und hat bei gesättigter Lösung auch einen ganz massiven Konzentrationsunterschied. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht funktioniert. (Druckinjektionen funktionieren ja mit allem möglichem, ist nur eine Frage des Drucks)

Das ganze könnte man noch steigern, wenn man dafür liposomales Mg. verwendet. Denn wen Vit C in liposomaler Form einen bessere Resorption hat, dann könnt dies mit MgAscorbat oder auch MgCl auch besser funktionieren.

Probieren geht über studieren. Das Zeug ist schließlich nicht giftig, sprich: es kann nur besser werden!!

 

Grüße

 

 

Martin

Veröffentlicht von : Peter B.
Beiträge: 5
Angemeldet am : 03.06.2014
Veröffentlicht am : 19.02.2018
 

Bez. der Haaranalyse:

Haaranalysen sind ebenfalls zweifelhaft.

Vor allem da vor kurzer Zeit erst nachgewiesen wurde, das Haare durchaus Umweltbelastungen aufnehmen.

(IIRC war das eine Haaranalyse, die THC im Haar eines Kindes nachgewiesen hat, worauf den Eltern die Erziehung entzogen wurde, weil das Gericht annahm, dass das Kind Haschisch bekommen hätte. Dabei war das nur "passiv") ...

 

Ein Laborant hat dann nachgemessen und konnte so zeigen, dass "tote" Haare durchaus noch von "außen appliziertes" aufnehmen.

 

P

Veröffentlicht von : Peter B.
Beiträge: 5
Angemeldet am : 03.06.2014
Veröffentlicht am : 19.02.2018
 

Die News von "heute" (19.02.18) ist sehr irritierend. Wissenschaftliche Meinung bzgl. transdermaler Zufuhr von Magnesium ist weder umstritten, noch zweifelhaft: es geht nicht.

Das es geht wird zwar in diversen Foren/Gruppen im "Gesundheitsinternet" gerne verbreitet, einen Nachweis dafür konnte aber bisher niemand liefern. Erfahrungen und n=1 "Studien" sind KEIN Beweis!

Einzig eine Durchdringung der äußersten der Hautschichten wurde bewiesen!

Eine relativ neue Zusammenfassung der Themen (sogar aus Deutschland): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5579607/

 

P

 

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