Malabsorption

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Thema Malabsorption

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 24.11.2008

Hallo Michael, sag mal, wie gehts dir eigentlich mit den anderen Kohlenhydraten. Verträgst du die ohne weiteres?

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Veröffentlicht von: Michael S.
Beiträge: 78
Angemeldet am: 18.11.2008
Veröffentlicht am: 21.11.2008

Malabsorption die Dritte! Ich bin ganz offensichtlich mal wieder zu flüchtig über einen Text, den von Michaela, geflogen und habe gemeint, sie würde insgesamt nur 100 Gramm Obst am Tag essen. Nun sehe ich, liebe Michaela, dass Du alle vier Stunden 100 Gramm isst. Das ist zwar immer noch nicht viel, aber auf dreihunder Gramm kann man da wohl kommen. Ich glaube, dass ich das jetzt auch probiere, weil mir einfach etwas fehlt, wenn ich kein Obst habe. Wie bist Du auf die 100 Gramm gekommen: durch ausprobieren? Hallo, Reinhard, ich glaube, dass bei einer so genannten intestinalen Fructoseintoleranz, das ist die erworbene, um die es auch bei mir zu gehen scheint, teilweise auch Fruchtzucker aufgenommen werden kann, nur ab größeren Mengen Probleme auftreten. Wirklich genau weiß das offenbar niemand, jedenfalls ist das, was man alles darüber im Netz lesen kann, teilweise sehr widersprüchlich, auch wenn es von Ärzten kommt. Angeblich würde man bis 25 Gramm Fruchtzucker am Tag gut vertragen können. Wenn aber die Problematik schon weit vorangeschritten ist, heißt das auch, dass die Darmflora stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Um die sich wieder vollkommen regenerieren zu lassen, wird halt oft (aber nicht immer) empfohlen, für zwei bis sechs Wochen gänzlich auf Obst zu verzichten und stärker fruchtzuckerhaltiges Gemüse ebenfalls zu meiden. Wie gesagt, das ist der Tenor, es gibt aber auch Stimmen, die anderes raten, etwa, dass man eben bis maximal 25 Gramm Fruchtzucker täglich genießen könne und sich am besten relativ fruchtzuckerarmes Obst, wie Banane, Mandarine, Grapefruit und Papaya, aussuchen soll. Ich werde jetzt jedenfalls erst einmal das ausprobieren, was Michaela praktiziert, nämlich all vier Stunden geringe Mengen Obst essen. Michaela isst dann immer 100 Gramm, ich selber will das ausprobieren und vielleich auch bis maximal 200 Gramm testen. Mal sehen, wie es wird!

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Veröffentlicht von: Michael S.
Beiträge: 78
Angemeldet am: 18.11.2008
Veröffentlicht am: 20.11.2008

Ich habe diesen Beitrag zwar ursprünglich selbst verfasst, möchte aber auf die Antwort Michaelas noch etwas erwidern. Du schreibst, dass Du mit 100 GrammObst täglich die Blähungen in den Griff bekommen hast. 100 Gramm sind ja wahrlich nicht viel, vor allem nicht viel Obst. Trotz allem glaube auch ich, dass es -natürlich!- die Menge ist, die die Problematik entwickelt. Ich denke, dass zuviel Zucker, egal welcher Art am Ende, die Bauchspeicheldrüse und den Darm und die Leber überlasten muss. Wir leben heute in einer Zeit, die mit nie dagewesenen, unglaublichen Mengen an allem, also auch an Zucker respektive Obst aufwartet, weil wir das züchten. In der freien, vom menschlichen Eingriff verschonten Natur, findet man wahrscheinlich sehr viel weniger Obst als in unseren Märkten. Das dürfte das Problem sein. Ein weiteres problem stellen wahrscheinlich die überzüchteten, sehr zuckerreichen Sorten dar, die in der freien Natur ebenfalls nicht vorkommen. Südfrüchte weisen zum Beispiel sehr oft viel weniger Fruchtzucker auf als Äpfel, die gar keine so gute Wahl darstellen. So kann man vielleicht sagen, dass 100 Gramm Obst nicht viel sind, aber besser als nichts und besser auch als 1000 Gramm oder mehr. In meinen Extremzeiten habe ich bis zu acht oder gar neun Kilo Äpfel am Tag gegessen. Unglaublich, aber wahr. Es gibt eine Ernährungsrichtung, die sich vollkommen stärkefrei, nur von Fleisch, Fisch, Eiern, diversen Fetten, Gemüse, Wurzeln, Kräutern, gelegentlich Nüssen und urnahem Obst ernährt. Diese Richtung versucht, nicht mehr als insgesamt sechs Broteinheiten über Obst aufzunehmen. So viel könne die Bauchspeicheldrüse unproblematisch verwerten. Ich werde auf jeden Fall jetzt erst einmal eine Obstkarenz (und also fast vollständige Zuckerkarenz) bis zum 4. Januar 2009 einhalten, damit sich mein Darm beruhigen kann. Danach, also ab 5.Januar will ich Schritt für Schritt wieder Obst essen und langsam dabei austesten, wieviel ich vertrage. NAtürlich habe ich nicht die Absicht, für immer und ewig auf Obst zu verzichten!!! Mit freundlichem Gruß an alle, die mir geantwortet haben!

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 19.11.2008

Hallo Michael, ich habe das gleiche Problem wie Du. Ich habe schon immer gern und viel Obst gegessen, aber seit ich im Sommer meine tägliche Ostration auf 2 kg erhöht habe, habe ich diesen gigantischen Blähbauch. Ich konnte es kaum glauben, denn Obst ist schliesslich Natur, und es hat mich beim Sport auch immer sehr beflügelt. Ich trainiere täglich seit zehn Jahren, und habe mich seit einigen Jahren auch eiweissreich ernährt, allerdings esse ich keine reine Rohkost, sondern alles nach Lust und Laune, mal roh, mal gebraten oder gedünstet. Mir geht es prima, aber die Blähungen kann ich letztendlich meinen armen Mitmenschen nicht zumuten. Mit dem ziepen im Darm und der komischen Optik (dicker Bauch)könnte ich mich ja noch abfinden. Aber die Winde! Pfui! Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass ich nur eine bestimmte Menge (ca. 100 g Obst) auf einmal vertrage, und dann auch keine Blähungen bekomme. Wenn ich nach ca. 4 Stunden wieder 100g esse, ist immer noch alles im grünen Bereich. Vielleicht versuchst Du es auch mal so? Gar kein Obst zu essen habe ich noch nicht probiert, denn da blutet mir das Herz. Willst Du das mit der Fruchtzuckerkarenz mal ausprobieren? Dann hoffe ich, dass Du hier in diesem Forum darüber berichten wirst. Viel Glück!

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Veröffentlicht von: Lisa Maria S.
Beiträge: 123
Angemeldet am: 07.11.2008
Veröffentlicht am: 19.11.2008

Hallo! Strunz sagt, daß, wenn alle notwendigen Stoffe ausreichend vorhanden sind (Vitalstoffe,Aminosäuren, Omega 3), dann auch eine Fructoseintoleranz verschwindet. Du müßtest Dein Blut untersuchen lassen und alles, was nicht oder nicht genügend da ist, auffüllen. Idealwerte stehen in "Frohmedizin". Ich bin seit 4 Monaten am auffüllen und vertrage Obst mittlerweile bestens..früher hatte ich bei größeren Mengen auch ein Blähbauch. Bloß nicht Obst weglassen! grüße, lisa

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 19.11.2008

Hallo Michael, schau mal in Wikipedia. Wenn deine Theorie zutrifft, sollte in deiner Stuhlprobe vermehrt Fruktose enthalten sein. Also: Ich würde mal meinen Stuhl untersuchen lassen. Gegen deine Theorie spricht, dass du mit weniger Obst auch weniger Energie hast. Das heisst, dir fehlen Kohlenhydrate. Das wiederum heisst, dass du Fruchtzucker eben doch aufnimmst.

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Veröffentlicht von: Michael S.
Beiträge: 78
Angemeldet am: 18.11.2008
Veröffentlicht am: 18.11.2008

Hallo und guten Tag! Ich bin fast 54 und ein recht erfahrener Läufer. Vor nun mehr zehn Jahren kam ich mit Rohkost in Berührung, von der ich auch heute noch überzeugt bin, aber... Ja, es gab oder gibt auch ein Aber. Nach etwa sieben oder acht Monaten 100% Rohkost entwickelte sich nach und nach ein Blähbauch, der mich bis heute nicht verlassen hat. Ich habe alles mögliche vermutet, Candida und sonst noch was, aber heute glaube ich, dass es sich um eine Fructosemalabsorption handelt. Wahrscheinlich habe ich zu viel Obst gegessen, und ich habe sehr viel Obst gegessen! Wahrscheinlich auch, dass ich zu wenig Fleisch und Fisch gegessen habe, was ich nun nachholen will. Ich spüre aber immer, wenn ich kaum Obst esse, dass zwar mein Blähbauch zurückgeht, gleichsam aber auch meine Energie zum Laufen. Am besten läufts sichs mit fruchtzuckereichem Obst, das aber macht mir auch die meisten Probleme, will sagen, es lässt meinen Blähbauch wachsen. Höre ich ganz mit Obst auf, verschwindet der Blähbauch auch, langsam, nach und nach, aber ganz offensichtlich. Nun habe ich gelesen, dass jemand, der an einer erworbenen Fructoseintoleranz leidet, diese durch strikte, mindestens zwei bis sechswöchige Fruchtzuckerkarenz auch wieder loswerden kann. Danach muss er abtesten, welches und wieviel Obst er verträgt. Das will ich jetzt versuchen. Was sagen Sie dazu?

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