Mediation

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Thema Mediation

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 02.12.2011

Hi Friedemann, schön, dass Du mal was zuschreibst. Schade natürlich anderseits, dass es Dich vom Stil her nicht angesprochen hat. Es sind wörtliche Reden, die frei gehalten wurden und hier nur für ein Buch aufgearbeitet wurden. Viel WICHTIGER finde ich allerdings Deine Aussage: "Der Inhalt ist sicher richtig"! Mich haben die Bücher von Krishnamurti übrigens seit über 10 Jahren bis heute extrem motivieren können, aufgrund der direkten wertvollen Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich daraus ziehen konnte. Ich mag auch den Stil (vielleicht deshalb) - aber es ist ganz sicher nicht nötigt, dass jeder das so sieht, oder? Über Deine Anregungen von Rene Egli werde ich mich auch mal erkundigen. Schöne Grüße Karel PS. Was hält Du/Ihr von einer Literaturliste hier im Forum, in die jeder einträgt, was er grad so gelesen hat? Zu Anregung für andere? Dazu könnte man einen Thread machen

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Veröffentlicht von: Friedemann H.
Beiträge: 292
Angemeldet am: 26.10.2009
Veröffentlicht am: 01.12.2011

Hallo Karel, wie versprochen wollte ich dir Rückmeldung zu dem Buch "Einbruch in die Freiheit" geben. Mir hat das Buch NICHT gefallen. Der Inhalt ist sicher richtig, aber der Schreibstil könnte kaum schlimmer sein. ich habe mir die letzten Seiten gespart. Bei mir ist es wichtig dass ich davon irgendwie angesprochen und motiviert werde. Ein Buch in dem ähnliche Inhalte stehen, nur deutlich motivierender geschrieben, ist für mich "Das LOLA Prinzip" von Rene Egli. Darin blättere ich oft herum und werde immer wieder motiviert. Trotzdem danke für deine Anregungen. Für weitere (motivierende) Buchempfehlungen bin ich immer offen. Gruß Friedemann

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 19.10.2011

Hi Rainer, mir gefällt die Diskussion auch und ich freu' mich, dass Du mir offenbar nichts nachträgst ;-) Ich kann Dir sogar zustimmen, dass man Dinge aus anderen Kulturen nicht einfach unbesehen übernehmen kann und sollte. Im Grund trifft dies aber auch auf die Übernahme jeglicher von Methode von Mensch zu Mensch zu. Bei Krishnamurti schätze ich ja das gerade so sehr, dass er sagte, jeder müsse selber die Wahrheit erfahren und eben dürfte nichts unbesehen von anderen übernehmen. Da ich das als für mich richtig erfahren habe, kann ich ihm da allerdings zustimmen. Mein Lieblingszitat von ihm lautet: "Bitte zitieren Sie niemanden, auch nicht den Sprecher" (so ungefähr, finde die Stelle nicht mehr) ;-) In einigen andern Punkten stimme ich ihm nicht ganz zu, aber einige Erfahrungen hätte ich ohne ihn wohlmöglich nie gemacht. Kurkuma ist übrigens auch gut für den Magen... und es soll das Krebsrisiko senken, wenn man täglich 1 TL davon aufnimmt... LG Karel

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Veröffentlicht von: Rainer S.
Beiträge: 399
Angemeldet am: 22.02.2010
Veröffentlicht am: 19.10.2011

Hallo Maritta, mein Dank an DICHT war aufrichtig und ehrlich gemeint!!: schön, einfach und für mich umsetzbar. Ich weiß manchmal bin ich ironisch vielleicht sogar zynisch, aber hier meinte ich meinen Dank vollkommen ernst. Es passt auch einfach besser zur westlichen Lebensweise. Nochmals Danke, ich fühle mich echt nicht auf den Schlips getreten. Und Karel, ich lehne das indische nicht ab, ich weise darauf hin, dass sich diese Techniken, diese Lebensweisen aus Indien sich nicht ohne weiteres übertragen lassen. Ich glaube an das was für mich funktioniert. Es muss zu unserer Kultur und Lebensweise passen, sonst bringt es nichts. Übrigens teilt ein Inder (35 Jahre, seit 8 Jahre in der BRD) diese Ansicht ebenso. Aber jeder soll nach seiner Facon glücklich werden, das ist meine Überzeugung. Diese Diskussion ist zwar leidenschaftlich geführt, gefällt mir aber sehr. Ein (wiederum aufrichtiges) Danke für Eure Meinungen und Tipps. Jamon - Rainer Ja Kurkuma ist sehr lecker, beim Schwitzen hat man aber weniger leckere Ausdünstungen. Sagt zumindest meine Frau.

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 19.10.2011

Hi Friedemann, ...so sollte es sein. Falls Dir das Buch zusagt freut mich das, wenn nicht, dann hast Du Dir eben Deine eigene Meinung gebildet und das ist auch gut. Das Buch ist keine leicht Kost, aber hat mir aber viel gegeben. Ich persönlich fand das Buch "Jenseits der Gewalt" zugänglicher, aber sind beide sehr interessant. Hallo Hans, Du kennst ihn schon oder? Sind dies Eigenerfahrungen? Auch im Zen gibt es Parallelen. LG Karel

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Veröffentlicht von: Friedemann H.
Beiträge: 292
Angemeldet am: 26.10.2009
Veröffentlicht am: 18.10.2011

Hallo Karel, du hast mich neugierig gemacht - ich habe mir grad das Buch "Einbruch in die Freiheit" von JK bestellt. Bin mal gespannt....

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 18.10.2011

Rainer, womit bin ich dir denn jetzt auf den Schlips getreten? Und was hat das mit Wessies zu tun? Und Achtsamkeit ist auch nicht ominös. Kannst es auch Aufmerksamkeit nennen. Mental ist auch ein "gutes" Thema, aneinander vorbeizureden oder sich misszuverstehen. Ich mag deine Beiträge trotdem. Hau weiter rein, M

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 17.10.2011

Nachtrag für Rainer: Übrigens möchtest Du doch auch keinem Guru folgen, wie Du oben geschrieben hast. Aber warum glaubst Du die Aussagen Deines eigenen Lehrers so sehr, dass Du jetzt gegenüber weiteren Anregungen vollkommen ablehnend bist? Nachdenkliche Grüße Karel

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 17.10.2011

Hallo Rainer, Du ich schätze Dein ehrliche Art und wir gehen ja auch fair miteinander um. Daher nimmst Du mir die ebenso offene Kritik jetzt hoffentlich nicht krumm! Allerdings kann ich obiges so einfach nicht gelten lassen. Du hast Dich mit J. Krishnamurt offensichtlich kaum oder nicht befasst, äußerst Dich aber über ihn. Stell' Dir vor ich würde einen unfitten Menschen namens Rainer kennen. Und nun erkläre ich, dass allen Personen, die Rainer heißen, für mich keine Ansprechpartner für Krafttraining sind. Was Du schreibst ist auch inhaltlich falsch: 1. Seine Philosophie ist kaum in der indischen Kultur verwurzelt und gerade das hat J.K. besonders gekennzeichnet, dass er sich von diesen Traditionen ganz berußt distanziert hat. 2. Seine Ideen sind für westliche Menschen zugänglich. Beweis: Ich habe es selber mehrfach erfahren. Allerdings passen sie nicht für jeden - das ist auch ok. 3. Mantra-Meditation stammt ebenfalls aus Indien. 4. Krishnamurti ist kein Guru und wollte vor allem auch keiner sein. Dies ist wesentlicher Bestandteil seiner Gedanken, nämlich das es falsch sei, einem Guru zu folgen. 5. K. lebte viele Jahre gar nicht in Indien. Vor allem sein Name ist indisch. 6. Mantra Mediation und Achtsamkeits-Meditation sind im Resultat nicht dasselbe, daher auch nicht austauschbar, weder in Ost noch West. Außerdem bezweifle ich, dass "indisch" so "in" ist. War wohl eher in den 70er Jahren so. Persönlich interessiert mich die indische Kultur außerdem nicht und ich habe mich damit auch nicht befasst, allenfalls mit Kurkuma als Gewürz. Letzteres lege ich jedoch allen auch in geschmacklicher Hinsicht an Herz ;-) Nix für Ungut, lg Karel

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Veröffentlicht von: Rainer S.
Beiträge: 399
Angemeldet am: 22.02.2010
Veröffentlicht am: 17.10.2011

Hallo Maritta, herzlichen Dank, das ist ein sehr schöner und unkomplizierter Tipp oder Hilfestellung. Absolut brauchbar und umsetzbar. So muss es sein und nur so kann es für uns Wessies funktionieren. Aufrichtiges Danke für den wertvollen Beitrag. Mach´s gut! Übrigens, wie würdest Du diese ominöse "Achtsamkeit" definieren? Ist wohl etwas ganz anderes aus Aufmerksamkeit.

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 14.10.2011

@Rainer Wenn beim Meditieren die Gedanken kommen, lenke ich meine Achtsamkeit in mich hinein. Dort ist es dunkel aber nicht unheimlich. Kommen dann noch Gedanken, Stelle ich mir vor, ich stehe auf einer kleinen Brücke, unter mir fließt ein klarer Bach. Der Gedanke ist ein buntes Herbstblatt und fließt davon - so kann er gehen ohne zu "stören". Ich bin allerdings immer noch am üben. Muss mir mehr regelmäßig angewöhnen. Mir haben auch zwei Tagesseminare bei einem Meditationslehrer neue Möglichkeiten eröffnet. Grüße

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 14.10.2011

@Hans Wo ist das her, was du in deinem Beitrag geschrieben hast? Die Erfahrung mit der Angst habe ich als Ursache Dinge zu tun oder nicht zu tun, mit denen ich "nicht eins" gemacht Grüße

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Veröffentlicht von: Rainer S.
Beiträge: 399
Angemeldet am: 22.02.2010
Veröffentlicht am: 14.10.2011

Kein Vorurteil Karel, sondern ein Urteil aufgrund von Beobachtung der Umwelt. Es gibt doch einen regelrechten Hype um alles indische. Was aus Indien kommt ist gut, was aus Indien kommt ist toll und das macht sich das Marketing von Produkten und eben auch Mentaltechniken zu Nutzen. Verpasse irgendetwas aus diesem Bereich einen indisch klingenden Namen oder indische Herkunft, schon lässt es sich verkaufen. Ich kenne einen indischen Meditationslehrer und ließ mich von Ihm einweisen. Er hat mir gesagt, es macht überhaupt keinen Sinn einem Mitteleuropäer fernöstliche Meditationslehren beizubringen, er würde es nie begreifen. Dieser Meditationslehrer hat mir vorhande westliche Wege gezeigt und wie Sie mit dem östlichen Weg erlernbar sind. Daher kein Vorurteil, sondern fundiertes klares Urteil. AUUUUUHM - Rainer

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 13.10.2011

Nein Reiner, das sind Vorurteile, aufgrund eines indisch klingenden Names. LG Karel

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Veröffentlicht von: Rainer S.
Beiträge: 399
Angemeldet am: 22.02.2010
Veröffentlicht am: 12.10.2011

Wenn ich aufmerksam bin, dann lasse ich es zu, dass Umwelteindrücke auf mich einwirken. Folglich assoziiere ich automatisch. Und ich weiß nicht, von irgendeinem indischen Guru, der in einer ganz anderen Umwelt und Gesellschaft aufgewachsen ist, davon nehme ich nichts an bzw. kann als Europäer wenig damit anfangen. Das wiederholen eines Mantras, immer und immer wieder ist für die westliche Welt geeigneter. Selbst unsere christliche Religion hat das was passenderes: Rosenkranzbeten - das ist nichts anderes als Mantras zu wiederholen, um den inneren Dialog zu stoppen. Aber ich weiß schon: indisch ist eben "IN"´--"IN"disch. Jamon - Rainer

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 10.10.2011

Hi Rainer, es ist eher einfach: Wenn Du denkst, ob Du lenkst, bist Du grad nicht mehr aufmerksam. Dann sei wieder aufmerksam. Vielleicht wirst Du nach einiger Zeit ein paar interessante Erfahrungen machen. In "Das Notizbuch" findest Du die Erfahrungen von Jiddu Krishnamurti. LG Karel

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Veröffentlicht von: Rainer S.
Beiträge: 399
Angemeldet am: 22.02.2010
Veröffentlicht am: 07.10.2011

Hi Karel, zwar hast Du Recht, aber nicht praktikabel zum Lernen. Da denkt doch jeder, der es versucht: lenke ich jetzt, denke ich jetzt oder was, oder was hat Karel gleich geschrieben, bin ich jetzt versunken muss ich jetzt aufmerksam und achtsam sein, was bedeutet Achtsamkeit eigentlich und schon ist es mit der Meditation dahin. Mhhm Aum - Rainer

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 05.10.2011

Eine Methode zu Meditieren besteht darin, einfach immer ganz aufmerksam das zu beobachten, worauf auch immer die Aufmerksamkeit fällt. Also die Aufmerksamkeit NICHT lenken sondern, immer ganz genau hinschauen/fühlen/hören auf das was ist. Auch wenn sich der eigene Körper meldet (Schmerz, angenehme Gefühle). Diese Gefühle beobachten, bis die Aufmerksamkeit weiterwandert, dann mitgehen. Wenn man merkt, dass man in Gedanken versinkt, einfach wieder aufmerksam werden. Gefühle nicht benennen, nur genau beobachten, so wenig wie möglich in Worte fassen. Diese sehr reduzierte Technik (eigentlich ja nur reine Aufmerksamkeit) kann man in vielen (grundsätzlich sogar in allen) Situationen anwenden. Es kann daraus eine tiefe Erfahrung werden. Interessierte lesen: "Jenseits der Gewalt" und "Das Notiztbuch" von Jiddu Krishnamurti. Gut ist auch "Die 3 Pfeiler des ZEN" von Philip Kapleau als Anschlusslektüre. LG Karel

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