Mein LowCarb

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Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 22.01.2017
 

Lieber Robert,  :-)

 

falls Du es in Deiner Mietwohnung doch einmal mit dem Ansetzen probieren willst, es geht ganz einfach. Das bringe sogar ich (schon vor 2 Jahren mit Erfolg gemacht).

 

Du brauchst:

1x  1-Ltr.-Glas mit Schnapp-Deckel und Deckelgummi

ca. 1 kg  Bio-Weißkohl

ca. 15 g Himalaja-Salz gemahlen

1 Stein zum Beschweren

 

1) Glas + Deckelgummi mit sehr heißem Wasser spülen. Den Weißkohl außen grob abspülen und äußere Blätter entfernen, dann auch innen den Strunk.

2) Den gesamten Weißkohl in dünne Streifen mit dem Messer schneiden,

und in eine große Schüssel geben

3) 15 g (fünfzehn) Salz über den geschnittenen Weißkohl streuen

4) den Weißkohl durchkneten, bis er mürbe wird und gut Saft austritt - Du brauchst dann kein Krafttraining an diesem Tag!  ;-)

5) Den geschnitten, mürben Weißkohl gut in das Glas schichten, dabei mit den Handknöchln fest drücken, wobei weiterer Saft austritt (sehr gut!!!).

6) Dann den restlichen Saft aus der Schüssel in das Glas geben. Das geschnittene Weißkraut sollte jetzt vollständig unter dem Saft sein, sonst schimmelt es mit der Zeit.

7) Beschwer-Stein (ebenfalls heiß gewaschen) ganz obenauf in die Flüssigkeit legen, damit das Weißkraut unten bleibt.

8) Deckel fest zu. Glas kann dann überall stehen, nur nicht im Kühlschrank, sonst gärt der Inhalt nicht!

9) Am nächsten Tag wird die Flüssigkeit trüb und perlt. Nach 2-3 Tagen kurz Deckel lüften zum Entgasen. Etwas Flüssigkeit kann auch am Rand durchdrücken = normal.

 

Nach ca. 6 Wochen ist Dein Sauerkraut fertig.

 

So, das war ein ganz einfaches Rezept.

Willst Du weitere Infos, dann bei Tante Google nachschauen.   :-)

 

Lieben Gruß Gundula

Veröffentlicht von: Robert K.
Beiträge: 290
Angemeldet am: 14.01.2017
Veröffentlicht am: 22.01.2017
 

Ich kann das Sauerkraut von nur Puur (demeter zertifiziert) empfehlen. Finde ich ziemlich lecker...und leider könnte ich kein Fass Sauerkraut ansetzen. In einer Mietswhg so eine Sache :-/

Veröffentlicht von: Anika T.
Beiträge: 84
Angemeldet am: 02.01.2017
Veröffentlicht am: 22.01.2017
 

Genau{#emotions_dlg.cool}

Sogar in 2 Sàtzen {#emotions_dlg.laughing}

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 22.01.2017
 

So, Ihr Lieben,  :-)

 

jetzt möchte ich Euch die Quelle für die strumigenen Lebensmittel nachliefern.

Bruce Fife: Das Ketoprinzip, Seiten 203 ff.

Er schreibt:

"Einige der Nahrungsmittel, die wir täglich zu uns nehmen, unterdrücken die Schilddrüsenaktivität und fördern eine Schilddrüsenunterfunktion. Diese Nahrungsmittel enthalten Anti-Schilddrüsen-Substanzen, sogenannte Strumigene oder Goitrogene, das heißt kropferzeugende Stoffe. Strumigene beeinträchtigen die Aufnahme von Jod sowie die Produktion und Funktion der Schilddrüsenhormone und können sogar die Bildung eines Kropfes auslösen. Ein Kropf, der durch Gifte in Nahrungsmitteln verursacht wird, wird als toxischer Kropf bezeichnet.

Viele vermeintlich gesunde Nahrungsmittel enthalten ironischerweise oft die meisten Strumigene. Alle Gemüpsesorten, die zu den Kreuzblütlern gehören (Familie der Kohlsorten), enthalten diese; dazu gehören Weißkohl, Blumenkohl, Rosenkohl, Indischer Sef (Sarepta-Senf), Brokkoli, Pak Choi (Senfkohl), Rüben, Kohlrabi, Grünkohl, Kohlblätter, Radieschen und Meerrettich. ... Hülsenfrüchte enthalten auch Strmigene; dazu gehören Sojab ohnen, Erbsen, Linsen, Kidney-Bohnen usw. Auch zwei weitere Produkte, die allgmeinen in Reformhäusern verkauft werden, enthalten Strumigene - nämlich Raps und Leinsamen.

... Wenn diese Nahrungsmittel also gekocht oder fermentiert werden, können die kropferzeugenden Substanzen erheblich reduziert oder eliminiert werden, sodass die Nahrungsmittell unbedenklicher verzehrt werden können.  ..."

 

So, jetzt haben wir es mit dem letzten  Satz erfahren:  gekocht oder fermentiert = wesentlich günstiger

 

Also:  Sauerkraut, Du bist willkommen, da fermentiert.  :-)

 

Danke nochmals für Euer Nachfragen. Ich hatte den wichtigen letzten Satz nicht richtig abgespeichert.

 

Lieben Gruß Gundula

 

Veröffentlicht von: Anika T.
Beiträge: 84
Angemeldet am: 02.01.2017
Veröffentlicht am: 22.01.2017
 

Gerade selbstgemachten Sauerkraut liebt die Schilddrüse.

Nicht fermentierte Kohlsorten können eine Unterfunktion verstärken, deshalb zu empfehlen bei einer Überfunktion. Drosselt die Hormonproduktion.

LG.{#emotions_dlg.cool}

Veröffentlicht von: Robert K.
Beiträge: 290
Angemeldet am: 14.01.2017
Veröffentlicht am: 22.01.2017
 

Sauerkraut kann ich nur beführworten. Warum soll das nicht gut für die Schilddrüse sein? Des habe ich bislang noch nirgens gelesen.

Ich bin aktuell am durchackern des "Dumm wie Brot" Buchs. Der gute Doc gibt wohl dem Gluten eine Hauptschuld an den "silent inflammation". Spannend und erschreckend.

Habe den Thread auch grad mal ganz gelesen. Banane und Mango ist nich so wirklich LowCarb kompatibel, wa? Wir lassen die jedenfalls weg. Wurde ersetzt durch Kokosnuss :)...und Nüsse...und Sauerkraut. Um den Kreis zu schließen.

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 22.01.2017
 

Liebe Foristen,  :-)

 

so, ich habe gerade Weißkraut angesetzt, um es zu Sauerkraut fermentieren zu lassen. Sehr gut auch für eine ausgewogene Darmflora.  :-)

Und ich bin kein Salat-Fan, schon gar nicht im Winter!

Wenn "Salat", dann etwas Leckeres aus Wildkräutern im Frühjahr, und auch nur ungewaschen von der Hand in den Mund. - Bitte keine lieb gemeinten Kommentare wegen Vierbeinern - Feinstaub von der Straße ist da viel, viel schlimmer!

 

Natürlich weiß ich, dass Sauerkraut vielleicht nicht unbedingt zur Ur-Ernährung passt. Und dass Weißkraut auch zu den strumigenen Lebensmitteln gehört, die man eigentlich der Schilddrüse zuliebe weglassen sollte.

 

Na ja, das Leben endet immer mit dem Tod, da kann man machen, was man will.  ;-)

Nur das Wie kann man sich ein bisschen heraussuchen:  sportlich sterben, also mehr oder weniger gesund - oder krank.

 

 

Lieben Gruß Gundula

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 22.01.2017
 

Danke, Jolanta,  :-)

 

für Deinen Nachtrag (sinngemäß): "... die Türchen, die sich die Leute offen lassen ..." .

 

Das ist unserer heutigen Welt geschuldet mit all' ihren Verführungen an jeder Ecke. Mit unserem Sattsein, aber eben nicht auf molekularer Ebene und deshalb die Suche nach Vitaminen/Mineralstoffen in allen möglichen "Lebens"mitteln ...

Unsere Vorfahren brauchten keinen "Fresstag", um ihre Gelüste zu befriedigen. Klar, wenn es mal Fleisch gab, da musste ordentlich zugelangt werden, einfach um zu überleben. Wer das nicht machte oder nicht konnte, der hatte ein echtes (Ver-)Hungerproblem.

 

Wir "hungern" heute vor vollen Töpfen, unsere Vorfahren verhungerten vor leeren Töpfen.

 

 

Lieben Gruß Gundula

 

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 21.01.2017
 

Danke, Jolanta,  :-)

 

für Deinen informativen Link (auch weiterführend zu Kettlebell).

 

Muss ehrlich sagen, dass ich nur wenig verstanden habe. Deshalb die von mir gedankliche Zusammenfassung mit meinen Worten:

 

1) cheat day

Hier wird nach Lust und Laune gegessen, was einem gerade in die Finger kommt - am besten alles Ungesunde.

Könnte man auch als neudeutsch mit "Fresstag" bezeichnen.

 

2) refeed day

dient zur Auffüllung der Makronährstoffe, sprich "gesunde" KH und wenig Fett.

Das heißt also bei mir im geschilderten Fall:  "ungesunde" KH machen gerade das Gegenteil und verlangen (gutes) Fett. - Und trotzdem würde ich das mehr auf den Alkohol beziehen, weil Fett die Alkoholaufnahme im Blut (laienhaft ausgedrückt) verlangsamt.

Ist mir so noch nicht passiert ...

Ich hatte im Herbst 2015, als ich mich keton ernährte, mal einen Fett-Ess-Anfall (Kokosfett). Das war aber nach einem harten Krafttraining an der Maschine.

 

Wie gesagt, ich kann nicht richtig einen Zusammenhang mit dem refeed day finden.

 

Trotzdem danke. Jetzt weiß ich, dass es zwei Benennungen gibt, die nichts miteinander zu tun haben.

 

Lieben Gruß Gundula

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 20.01.2017
 

Lieber Robert, liebe Foristen,  :-)

 

an Ketose hatte ich natürlich auch schon gedacht. Dies aber kategorisch wegen des Glühweines (süß und 10%) ausgeschlossen.

Anscheinend kann man doch trotz des Alkohols in Ketose kommen, wenn die anderen Bedingungen stimmen.

 

Hätte ich jetzt nicht gedacht.

 

Lieben Gruß Gundula

Veröffentlicht von: Robert K.
Beiträge: 290
Angemeldet am: 14.01.2017
Veröffentlicht am: 20.01.2017
 

Bist Du sicher, dass Du nicht Ketogen unterwegs bist. Ich esse Paläo. Ich esse einen Apfel am Tag, mehrere Möhren, Granatapfel, Nüsse, Zwiebel, Knoblauch usw ...und dann meisten ein schönes Stück Fleisch.

Und ich bin in Keto (Keto-Sticks schwanken zwischen "Level 1 und 2"). Mein Arbeitskollege hat mich dazu genötigt, Keto-Sticks zu besorgen ;-). ...sprich obwohl ich recht viel an natürlichen Carbs esse (Dr. Kuklinski empfielt das auch ausdrücklich; eckt hier ein wenig mit Strunz an), bin ich in Keto.

Ich habe übrigens exakt Null verlangen nach Süssem. Ich habe ab und zu Gelüste nach einem schönen Glas Wein. Aber bis Ostern habe ich mir noch ein Verbot auferlegt. Erstmal den ganzen "Carb-Mist" abbauen, so wie der Doc das empfielt. Und vor allem den Körper schon ausstatten mit allen Grundstoffen, die ich brav täglich nehme. Dann darf es auch wieder ein Gläschen Wein werden.

Meine Frau hat aktuell häufiger Gelüste nach Süssem...wir sind ja beide nun 2 Wochen auf LC.

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 20.01.2017
 

Liebe Foristen,  :-)

 

gestern ist mir etwas Merkwürdiges passiert:

Den Tag hatte ich wie üblich mit Wasser und einen Amino-Shake begonnen. Dann waren wir mit unseren beiden alten Hunden gemächlich Gassi. Zum Frühstück (8.00 Uhr) gab es bei mir wie üblich Bulletproof-Kaffee, danach den üblichen Lauf mit Schweinehund. Den zweiten Bulletproof-Kaffee habe ich gegen 10.00 Uhr getrunken.

 

Mittags hatte ich auch wie immer ein fettreiches, EW-angepasstes und KH-niedriges Mittagessen. Danach den ebenfalls üblichen dritten Bulletproof-Kaffee.

 

Nachdem ich am zeitigen Nachmittag mit Labrador Lea 1,5 Stunden draußen war, hatte ich einen unbändigen Appetit auf ein Stück Torte oder Glühwein. Ich habe mich dann für Glühwein entschieden und war vorsichtshalber beim Fleischer, um etwas Fettiges zu kaufen.

Also aß ich gegen 17 Uhr zwei Griebenschwarzwürste (wie die bei der Schlachtplatte) und rohes Sauerkraut dazu. Die beiden Würste waren sehr fettig, wogen zusammen 200 g mit nur insgesamt 1,4 g KH. Zusätzlich habe ich noch Fett genascht.

Später trank ich 2 Gläser Glühwein. O.k., der Glühwein brachte nicht den erhofften Genuss. :-(

Vermutlich wäre hier Vitamineral32 + Mg sinnvoller gewesen.

 

Aber beim Fernsehschauen gegen 20.15 Uhr hatte ich eine unbändige Lust auf Kokosöl. So habe ich mir mein Kokosöl-Glas genommen und etliche große Löffel davon gegessen. Ich glaube, ich hätte das 1-Ltr.-Glas leer essen können, so einen Appetit auf Fett hatte ich.

 

Wie interpretiert Ihr mein gestriges Essverhalten?

Ich bin nicht in Ketose, halte mich aber an low carb so gut es geht. Bei dem jetzigen kalten Wetter fällt es mir schwer, mit angepasstem EW und wenig KH trotz vielem Fett auszukommen. Dann könnte ich einige Äpfel essen.

Mein Sinn stünde natürlich nach Torte: fett und süß, aber das verkneife ich mir!

 

Lieben Gruß Gundula 

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 19.01.2017
 

Liebe Jolanta,  :-)

 

 

"... Veröffentlicht am: 18.01.2017
 

Hallo in die Runde,

ich finde  es toll , wenn Low Carb  bei euch  funktioniert  und man von den Erfolgen berichten kann.lg {#emotions_dlg.smile}

..."

 

Einen ganz hervorragenden Link hast Du hier veröffentlich. Vielen Dank dafür.

Besonders der mehrseitige Bericht der Krebspatientin gibt Betroffenen viel Mut, nicht aufzugeben ...

 

Lieben Gruß Gundula

Veröffentlicht von: Alexandra F.
Beiträge: 51
Angemeldet am: 28.07.2015
Veröffentlicht am: 18.01.2017
 

Liebe Anja,

was meinst Du mit "light version" im Zusammenhang mit 150 g Kohlenhydrate? 150 g finde ich unfassbar viel! Low carb sind für mich unter 50 g. Wie kommst Du denn bei Deiner Ernährung überhaupt noch auf 100 g Kohlenhydrate? Die Obstmenge finde ich auch sehr viel - ich habe gelesen, mehr als ein Stück Obst pro Tag sollte es nicht sein. Aber wenn Ihr (Du und Silvia :-)) Euch mit solchen Mengen gut fühlt, ist doch alles ok. Oder habe ich mich da vergaloppiert mit nur einem Stück Obst?

Lieben Gruß
Alexandra

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