Morgendliche Aufwachtemperatur

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Veröffentlicht von : Andrea W.
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Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 30.12.2017
 

Hallo Gundula,

hier muss ich Dir mal gehörig wiedersprechen.

Selten habe ich solch einen Unsinn gelesen. 
Dieser Herr Karstädt ist auch mit einer der Gründe warum die Heilpraktiker in D zumindest oft durch den Schmutz gezogen und der komplette Berufsstand angezweifelt wird.

Wenn ich mir Herrn Karstädt bzw. seine Aussagen angucke dann kann ich nur sagen: zu Recht!

So, man soll also einfach eine Wärmematte kaufen und das Problem ist dann  erledigt?
Unglaublich, dass man mit solchen Ratschlägen auch noch Geld verdient.

Dann ziehe ich mir zukünftig einfach Handschuhe an wenn ich kalte Hände habe?  (Anstatt mal nach der Schilddrüse, dem Ferritin, dem Arginin oder anderem zu schauen?) Also Handschuhe an und Problem gelöst?

Mir fehlen da die Worte {#emotions_dlg.sealed}

Morgendliche Aufwachtemperatur:
Die muss. gem. Dr. Broda Barnes (der Arzt der sich über 30 Jahre nur mit der Schilddrüse beschäftigt hat) sowie Dr. Brownstein bei:

37,1 - 37,3 

liegen. Morgens, direkt nach dem Aufwachen, unter der Zunge mit einem digitalen (Basal)Thermometer gemessen. 

Bei Frauen mit Periode am 3. oder/und 4. Zyklustag, ansonsten kann an jedem Tag gemessen werden.

Darüber: Schilddrüsenunterfunktion.

Darunter: entweder Starvation (Hungerkur), seltener eine Nebennierenschwäche oder was eher meist der Fall ist: Schilddrüsenunterfunktion. 

Die meisten Menschen werden oft nicht diagnostiziert weil die meisten Ärzte (wen wunderts) nur nach dem TSH gehen (der oft noch viel zu hoch als "normal" angesehen wird dabei ist alles über 1,0 schon zu hoch!). Oder dann höchstens später mal nach fT3 und fT4 schauen.

Aber: Die Aufwachtemperatur ist gem. den beiden Fachärzten ein viel sichereres Indiz - zusasmmen mit den Symptomen - für eine Schilddrüsenunterfunktion.

Und die kann man nicht mit einer Wärmematratze beheben! {#emotions_dlg.innocent}

Ich empfehle als Lesestoff:
Dr. Broda Barnes, Hypothyroidsm - The unsuspected Illness 
Dr. Brownstein: Iodine, Why you need it why you can't live without it.

Das wären wohl eher die richtigen Bücher bzw. Informationen ... 

Für alle die kein Englisch können in Kurzform:

  • Bei Unterfunkton benötigt man natürliche Schilddrüsenhormone, die natürliches T3 und T4  enthalten (wird standardmäßig nie verschrieben), zB. Armor Thyroid oder erhältich per Rezept über die Receptura Apotheke in Frankfurt.

  • ausreichend Jod, zwischen 6 - 15 mg (!!, manche benötigen auch bis zu 50 mg (!)  z.B. über Iodoral oder Lugols zusammen mit den wichtigen Stoffen wie Selen, B2, B3.  Das kann auch bewirken, dass man deutlich weniger Hormone zuführen muss. 

  • Die Jodmenge wird auch allen empfohlen, die keine Schilddrüsenunterfunktion haben eben um eine solche zu verhindern!

Hier noch eine Anleitung wg. dem Jod (auch leider nur auf Englisch, auf Deutsch findet man leider wenig, hier sind wir halt noch Lichtjahre zurück was die Medizin betrifft):

http://jeffreydachmd.com/wp-content/uploads/2014/03/The-Guide-to-Supplementing-with-Iodine-Stephanie-Burst-ND.pdf



Veröffentlicht von : Thorsten S.
Beiträge: 60
Angemeldet am : 28.02.2013
Veröffentlicht am : 18.12.2017
 

Liebe Gundula K.,

ja ja, keine sehr gute Aufwachtemperatur. So sagt es die Literatur. Aber was kann man da machen?

Eine begleitete Hochdosisjodtherapie versuchen? Selen nach oben schrauben?.....

 

LG

Thorsten

Veröffentlicht von : Frutext
Beiträge: 78
Angemeldet am : 25.11.2017
Veröffentlicht am : 17.12.2017
 

Hmm, klingt doch nach einer passablen Morgentemperatur, oder? Und Stoffwechsel hoch am Morgen? Klingt für mich nach einem lockeren Läufchen? Liebe Grüße

Veröffentlicht von : Thorsten S.
Beiträge: 60
Angemeldet am : 28.02.2013
Veröffentlicht am : 17.12.2017
 

PS: Vitamin D-Spiegel ist mit ca. 50 ng/ml ganz in Ordnung.

Veröffentlicht von : Thorsten S.
Beiträge: 60
Angemeldet am : 28.02.2013
Veröffentlicht am : 17.12.2017
 

Hallo,

wie ich gelesen habe, wird die Körpertemperatur über den Stoffwechsel durch die Schilddrüse gesteuert.

Wenn die Aufwachtemperatur morgens immer so zwischen 35,7 und 36,2 Grad Celsius liegt (unter der Zunge gemessen), kann dies dann ausschließlich auf die Schilddrüse zurück geführt werden? Oder wodurch kann der Stoffwechsel sonst noch dauerhaft hochgebracht werden? Sind hier im wesentlichen Jod, Selen und Eiweiß die „Parameter“? Und wenn diese gut eingestellt sind, was dann?

Meinungen? Erfahrungen?

Gruss, Thorsten 

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