Musik beim Sport

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Veröffentlicht von: Stephan S.
Beiträge: 56
Angemeldet am: 18.05.2016
Veröffentlicht am: 06.06.2016
 

Nutze ich im Moment wieder vermehrt (hab mir einen InEar Bluetooth angeschafft).

Besonders beim Kettlebelltraining zu Hause wollte ich etwas Ablenkung, die Einheiten sind schon sehr intensiv. Aber auch beim Indoor Rowing und Crosstrainer nutze ich ihn zur Zeit. Bei sehr fordernden und / oder langen Einheiten drinnen kann es helfen, vor allem wenn man sonst nur vor eine Wand schaut. 

Veröffentlicht von: Mira_L
Beiträge: 83
Angemeldet am: 16.05.2016
Veröffentlicht am: 05.06.2016
 

Huhu, {#emotions_dlg.smile}

lieber Thorsten (diesmal der ohne St.)

"Wer immer Musik in den Ohren braucht, hat Angst vor seinen eigenen Gedanken, könnte ich mir vorstellen. Musik wäre dann nur eine notwendige Ablenkung."

Ich höre auch Musik während des Laufens und auf dem Crosstrainer. Nicht weil ich Angst vor meinen Gedanken habe. Dann müsste ich ja tagein tagaus Angst haben, denn ich denke immer (außer wenn ich meditiere, wobei da dann auch ab und zu mal ein kleines unverschämtes Gedanklein dazwischen hüpft).

Aber beim Laufen höre ich, weil ich im "Hier und Jetzt" bleiben will. Ich genieße das Hier und Jetzt und die Konzentration darauf. Sowas hast Du auch im "Flow" aber den kann man nicht einfach herbeischnipsen. 

Sobald die Gedanken wieder angehen, ist nichts mehr mit hier und jetzt.

Beobachte einmal Deine Gedanken. Sie "denken" entweder in die Vergangenheit oder in die Zukunft. Dein Gehirn ist eine Art "Problemlösungsmaschine", die analysieren und optimieren muss. Und genau das schalte ich mit meiner Musik auf dem Ohr aus.

Abgesehen davon, dass man seine eigene Schrittfrequenz durch Erhöhung/ Verringerung des BMP durchaus "manipulieren" kann und ich habe, als ich noch bei Wettkämpfen teilgenommen habe (bevor diese Geschichte mit dem Rottweiler passierte) mir strategisch günstige Musik aufs Ohr gelegt. Hat immer gut geklappt und auch ein gewisser Anstrengungsschmerz ist bei mir immer in den Hintergrund getreten, wenn ich die passende / "peitschende" Musik drauf hatte. 

Nur meine Meinung.

LG

Mira_L

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 968
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 03.06.2016
 

Nun, Spitzersportler setzen andere mentale Techniken ein, um sich an die Leistungsgrenze bringen zu können. Wenn (ambitionierte) Hobby-Sportler es mit Musik besser schaffen, den eigenen Schweinehund von den Strapazen und Schmerzen einer intensiven sportlichen Belastung, oder von der Monotonie einer langandauernden Ausdauerbelastung abzulenken und sie so ihr Trainingspensum mit geringerer wahrgenommener(!) Belastung / Ermüdung bewältigen, ist das doch eine tolle Sache. So lange dadurch die Sicherheit nicht eingeschränkt ist (Verkehr, etc.).
Und natürlich ist Musik auch eher etwas für Individual-Ausdauersportarten.
Bei Mannschaftssportarten würde doch die taktische Kommunikation ein wenig eingeschränkt sein.

Veröffentlicht von: Thorsten
Beiträge: 38
Angemeldet am: 11.06.2015
Veröffentlicht am: 03.06.2016
 

Würde Musik zu einer Leistungssteigerung beim Sport führen, dann würde die Nationalmannschaft mit MP3-Playern in Frankreich auflaufen, tut sie aber nicht. Eine 15% bessere Marathonzeit hätte Arne Gabius gerne. Würde man mit Musik schneller laufen können, würden wir ihn mit Musik rennen sehen. Tun wir aber nicht.

Ich persönlich benutze beim Draußen-Sport nie Musik, sie fehlt mir auch nicht. Im Fitness-Studio läuft eh immer Musik auf der Fläche und in den Kursen, stören tut es mich da nicht.

Nie vergessen hab ich, was Werner Kieser mal gesagt hat zu Musik im Fitness-Studio (managermagazin 17.4.13):

"Kieser: Musik lenkt nur ab. Ich kann schon verstehen, dass manche Menschen nicht gerne zu uns kommen, denn zu Kieser gehen ist nicht lustig. Es macht glücklich, aber keinen Spaß. Und das ist der Punkt. Man muss sich selber sagen: Ich brauche das, das tut mir gut, ich muss etwas tun. Das ist eine rationale Entscheidung. Und in 30 Minuten sind Sie bei uns durch."

Und weiter:

"Kieser: Gegen Spaß ist nichts einzuwenden. Ich habe auch gerne Spaß, es hat alles seinen Platz im Leben. Aber Sie dürfen die Dinge nicht verwechseln. Wenn ich mein Auto in die Waschanlage bringe, erwarte ich auch keine großen Erheiterungen. Wer zu Kieser geht, bringt seinen Körper zur Wartung. Alles, was Sie bei uns tun, hat seinen Sinn und Zweck. Ich habe nichts dagegen, wenn die Menschen rumhüpfen und tanzen. Aber eben nicht bei uns. Denn wissen Sie, den Menschen mangelt es nicht an Bewegung, wie immer geschrieben wird, sondern an Widerstandskraft. Und wir applizieren diesen Widerstand wohldosiert und gezielt auf Ihren Körper. Das ist im Grunde eine hygienische Maßnahme. Zum Zahnarzt gehen oder Rasieren ist auch nicht aufregend."

Wäre doch mal eine interessante Erfahrung, was passiert, wenn Fitness-Studios einen Musik-freien Tag einführten.

Wer immer Musik in den Ohren braucht, hat Angst vor seinen eigenen Gedanken, könnte ich mir vorstellen. Musik wäre dann nur eine notwendige Ablenkung.

Aber es gilt natürlich: Jeder so wie er mag.

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 968
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 03.06.2016
 

Beim Krafttraining steh ich voll auf die Trainingsmusik und einige andere Stücke aus dem dem Rocky IV Soundtrack. Da gehen gleich noch ein paar Kilo mehr {#emotions_dlg.wink}.

Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 296
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 02.06.2016
 

ich höre beim cardiotraining im fitnessstudio musik. sonst wäre mir das  auf den dingern zu öde.

bei mir gibt es salsa und andere latinrythmen auf die ohren{#emotions_dlg.cool}

Veröffentlicht von: Ramona S.
Beiträge: 234
Angemeldet am: 07.06.2011
Veröffentlicht am: 02.06.2016
 

Musik beim Sport

Ich habe mal eine Frage.

Wer von euch nutzt musikalische Untermalung beim Sport?

Verblüfft über die Wirkung (Wachheit, Leistungswillen, gefühlte Endorphine im Körper) möchte ich inzwischen nicht mehr ohne Musik trainieren.

Dass Musik einen Leistungsschub von um die 15 % bringen kann, habe ich schon in diversen Sportbüchern gelesen. Ich bin der Meinung, dass ist deutlich mehr ist.

Musik mit so um die  130 Takte /Minute ist genau mein Ding, speziell fürs Cardiotraining.
Derzeit oder besser immer  noch sind diverse Filmmusiken von Hans Zimmer z.B. (Best of The Dark Knight Soundtrack) https://www.youtube.com/watch?v=o0HwDzKoxRg – Wie ich denke, pure Energie.

Oder auch:  Safri duo played a live https://www.youtube.com/watch?v=Oys9b2H7kdc

Flotte Musik ist für  mehr als nur ein Taktgeber.

Musikalische Grüße

Ramona

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