Muskelzucken und Müdigkeit seit Monaten

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Veröffentlicht von: Thomm
Beiträge: 26
Angemeldet am: 11.05.2017
Veröffentlicht am: 13.08.2017
 

Liebe Menschen

Mittlerweile war ich beim Doc. Das "Nicht raten, messen" hat für mich jetzt eine Bedeutung.

Warum ich Muskelschmerzen hatte, ständig müde war, an Durchfall und Nachtschweiss litt, wird jetzt klar: EBV / Pfeiffersches Drüsenfieber / Mononukleose.

Stark erhöhte Titer und die eindeutige Symptomatik, mit welcher mein Hausarzt leider nichts anfangen konnte, zeigen mir auf, dass ich den Karren nicht nur selbständig an die Wand gefahren habe.

Dass die Geschichte nach einer intensiven Sportsession ausbrach weist weiter darauf hin.

Nun heisst es, die Blutwerte zu kitten. Dafür habe ich mir nun die vorgeschlagenen Präparate (oder Vergleichbare) besorgt und beginne mit dem Aufbau.

War eine tolle Erfahrung beim Doc. Pragmatisch, speditiv und offenbar kompetent. Hoffentlich wird auch der weitere Heilungsverlauf entsprechend positiv sein :)

In diesem Sinne: herzlichen Dank für eure Unterstützung. Nicht zu wissen, was mit einem los ist, ist eine nicht zu unterschätzende Belastung. Ich darf gar nicht zu viel an die schulterzuckenden Herren Hausarzt und Neurologe denken. Das könnte meine wiedergefundene Gelassenheit unter Umständen stark auf die Probe stellen.

Besten Gruss

Tom

Veröffentlicht von: Stefanie B.
Beiträge: 14
Angemeldet am: 02.06.2017
Veröffentlicht am: 06.06.2017
 

Die Paleo Diät wäre auf alle Fälle einen Versuch wert, schliesse mich da der Meinung an. 

Veröffentlicht von: Patty W.
Beiträge: 66
Angemeldet am: 14.02.2015
Veröffentlicht am: 04.06.2017
 

Hm, also vielleicht hast du zu viel Mg genommen und der Durchfall hat deinen Wasserhaushalt durcheinander gebracht....Mich entwässert Mg und ich kriege dadurch Muskelschmerzen. Ich glaub bzgl der ganzen NEM, dass manchmal weniger auch mehr sein kann. Nicht jeder Körper verträgt gleich viel.....

 

 

Gruß Patty

Veröffentlicht von: Thomm
Beiträge: 26
Angemeldet am: 11.05.2017
Veröffentlicht am: 04.06.2017
 

Hallo Menschen

Besten Dank noch einmal für eure Inputs. Habe einiges beherzigt. Namentlich habe ich eine Borellioseinfektion ausschliessen können und damit begonnen, mich nach Paläo-Prinzip zu ernähren.

Das war vor zweieinhalb Wochen. Nach ca. eineinhalb Wochen hat sich eine deutliche Besserung eingestellt und Freitag vor einer Woche hatte ich das Zucken beinahe los.

Dummerweise hat sich dann aus irgendwelchen Gründen ein Durchfall eingestellt, der sich ca. fünf Tage hielt (Heuschnupfen begann auch mit ganzer Kraft). Nun bin ich wieder ähnlich weit, was das Zucken anbetrifft. Meine Beine tanzen wieder ohne mein Zutun Tango.

Meine immerwährend sauren Beine hatte ich auch noch bis diese Woche. Da ich schon ziemlich lange eine ziemlich ruhige Kugel schiebe, habe ich mir gedacht, dass wenn die Ruhe schon nicht hilft, dann vielleicht die Bewegung. Und siehe da... drei Tage jeweils eine halbe Stunde joggen am Stück und die Beine schmerzen erheblich weniger. Wenn das so weitergeht, dann ist das super.

Habe die mir bisher bekannten Blutwerte auch noch einmal mit der Tabelle des Doc verglichen (https://web.archive.org/web/20140402134423/http://drstrunz.de/media/frohmedizin_082-091.pdf) und bin zum Schluss gekommen, dass diese (obwohl nur knapp unter dem Richtwert des Labors) viel, viel, viel zu tief sind. Werde mich wohl auch beim Doc noch anmelden. Mittlerweile ist mir bezüglich der Selbsttherapie auch ein Lichtlein aufgegangen. Irgendwie funktionierts nur so halb :) Also ist es wohl mal Zeit, wem mein Blut zu geben, der was davon versteht.

Besten Dank noch einmal und falls jemand noch eine zündende Idee hat, bin ich dankbarer Abnehmer :)

Grüsse

Veröffentlicht von: Yellowbubb
Beiträge: 85
Angemeldet am: 09.09.2016
Veröffentlicht am: 16.05.2017
 

Hallo Thomas,

auch ich habe mich jahrelang mit chronischen Krankheiten rumgeschlagen, bis der Leidensdruck so groß wurde, daß ich zu einem Termin bei Dr. Strunz gezwungen wurde. Roth be Nürnberg ist zwar kein Katzensprung aber in der Praxis wird bis Mittag die Blutentnahme angeboten. die Kosten liegen bei 1.500 bis 1.700 EUR, wobei 50 % auf das Labor Schottdorf belaufen. anoansten muß man sich halt für einen Tag in eine Pension einmieten.

Man darf jetzt nicht erwarten, daß man gleich nach Einnahme der NEM´s eine positive Wirkung erfährt. Bei mir hat es ca. ein halbes Jahr gedauert, bis sich eine positive Wirkung eingestellt hat.

Eine Selbstsubstitution anhand von Büchern finde ich grenzwertig! Um einen ausgiebigen Bluttest wird man nicht herumkommen. Eine Fachkraft (Arzt oder Heilpraktiker) zu finden, ist schlicht Glücksache. Ich hatte bisher nicht das Glück und habe es nach meinem Strunz-Besuch selbst in die Hand genommen. Beim Labor Schottdorf bin ich mittlerweile schon bestens bekannt;)

Viele Grüße

Yellowbubb

Veröffentlicht von: Thomm
Beiträge: 26
Angemeldet am: 11.05.2017
Veröffentlicht am: 15.05.2017
 

Besten Dank für eure wertvollen Hinweise

Robert:

Ich werde mich sicherlich mit der Steinzeiternährung auseinandersetzen. Auch das empfohlene Buch habe ich mir bestellt. Die ganze Thematik ist unglaublich spannend. Entspannter wäre es aber ohne Symptome :)

Nachdenklich gemacht hat mich hierbei, dass ich erst seit ca. sieben Jahren Heuschnupfen habe, seit ca. 4 Jahren ein Belastungsashtma und seit ca. 1.5 Jahren Milch nicht mehr so gut vertrage. Möglicherweise greifen deine Tipps die Problematik auf.

Kann die benötigte Tagesenergie lediglich mit Kohlenhydraten aus Früchten und Gemüsen sowie tierischen Fetten tatsächlich erreicht werden?

Andrea:

Bezüglich Borreliose fehlen mir (glücklicherweise) diverse Symtpome. Ich werde die Sache aber im Auge behalten.

Ich komme aus der Schweiz. Norddeutschland ist da etwas weit. Ich habe aber ein Labor ausfindig machen können, welches diese Analysen anbietet. Nur bespricht sie dort keiner mit mir. Mal schauen wie ich da weiter mache :)

Habe mir den Laborbogen vom Doc mal kommen lassen und die darauf befindlichen Werte durchgearbeitet. Ist halt nur ein kleines Blutbild, aber gibt wenigstens schon gut Aufschluss darüber, dass eigentlich alles in der Nähe der Norm ist.

Lediglich ein paar Werte waren zu tief (Natrium ref. 136-149 mmol/l - 132 mmol/l; Kalium ref. 3.8-5.0 mmol/l - 3.5 mmol/l; Chlorid ref. 98-106 mmol/l - 97 mmol/l).

Ich werde das Ganze mal im Auge behalten.

Beste Grüsse

Thomas

Veröffentlicht von: Robert K.
Beiträge: 290
Angemeldet am: 14.01.2017
Veröffentlicht am: 13.05.2017
 

Hallo Thomas,

ich bin ziemlich sicher, dass Du Probleme mit Deinem Stoffwechsel, sprich den Mitochondrien hast, basierend auf div. Mangeln (u.a. B-Vitamine) und Mineralien.

Wenn Du Durchfall hast, über Tage oder WOCHEN, dann geht das alles in die Schüssel. Das musst Du ASAP in den Griff bekommen.

Hausaufgaben für Dich: Paläo Ernährung und das Buch Mitochondrie von Kuklinski kaufen und lesen (2. Auflage 2016). Da bekommst Du beschrieben, warum es Dir so schlecht geht.

Und warum ich das weiß: Ich lese sehr viele Parallelen zu meinem Zustand vor 15 Monaten.

Aber ganz und vor allem muss der Darm in Ordnung kommen, da Du sonst vieles überhaupt nicht aufnimmst. Daher Paläo und LowCarb (<150g Kohlenhydrate). Wobei das fast automatisch Hand in Hand geht ;-)

Der Durchfall kann zB durch Kupfermangel und somit DAO-Mangel kommen. Dann hast Du eine HI. Geht weg wenn Du Kupfer nimmst.

Wahrscheinlich hast Du auch einen Leaky Gut und somit diverse IgG Unverträglichkeiten, sogenannte Typ 3 Allergien.

Persönliche Erfahrung: Ignorieren hilft nix und normale Ärzte kennen die Biochemie nicht (mehr). Daher einen Arzt (oder notfalls HP) suchen, der orthomolekular arbeitet.

Vielleicht hilft jedoch schon die Paläo-Ernährung, die ich auch seit 5 Monaten praktiziere.

Aber sich ist, alle Mneralien mal im Vollblut anzuschauen, auch um Gewissheit zu bekommen. Und dann an Schwermetalle denken (hattest Du mehr als 2-3 Amalgam-Füllungen in Deinem Leben?) ...das war bei mir DER Auslöser. Kommt man selnst natürlich nicht drauf...

VG

Robert

Veröffentlicht von: Thomm
Beiträge: 26
Angemeldet am: 11.05.2017
Veröffentlicht am: 12.05.2017
 

Liebe Leute

Vielen Dank für eure Feedbacks.

Andrea:

Ja es ist viel, was ich geschrieben habe. Aber irgendwie halte ich alles für wichtig, was mich in den Mangelzustand getrieben hat.

Mein Hausarzt hat mir am 13. März 2017 Blut abgezapft. Einige Untersuchungen wurden da gemacht. Ich habe mir die Daten heute kommen lassen.

Entzündungswerte hat er keine mehr feststellen können. Vitamin D, 25-OH war auf 50 nmol/l (Ref. > 75 nmol/l). Seither substituiere ich mit 8000 i. E. pro Tag.

In der Schilddrüse wurde TSH gemessen (1.491 mU/l; Ref. 0.3 - 5.0 mU/l). Hierzu hat er mir aber nichts weiter gesagt. Von einer Borreliose war nie die Rede.

Sport lasse ich momentan beinahe ganz weg. Hab mir mein Rennvelo vor dem TV aufgebockt und radle so 10 bis 15 Minuten täglich, sofern ich nicht zum Spazieren raus kann.

Der Hausarzt wie der Neurologe sagen, dass sie nichts finden. Nun bin ich selber am experimentieren. Nur gestaltet sich das mit dem Dauerzucken einigermassen frustrierend.

Mario:

Das von dir empfohlene Buch habe ich gelesen. Deshalb bin ich auf dieses Forum gekommen und deshalb werde ich mich weiterhin mit dem spannenden Thema befassen.

Ich nehme am Morgen jeweils einen Proteinshake zu mir (CFM Whey Protein, mizellares Casein, Ei Protein Isolat) sowie auch einen Shake, welcher die Basisnährstoffe abdeckt. Dies jedoch erst seit eineinhalb Wochen. Ansonsten habe ich punktuell mit Tabletten, welche einzelne Inhaltsstoffe enthielten, nachgeholfen. Jetzt möchte ich aber eigentlich gezielter nachforschen, was genau fehlt.

Alkohol und Nikotin nehme ich seit Anfang März keins mehr zu mir.

Jolanta:

Ich habe mich hier bereits erkundigt, was eine Abklärung der wichtigsten Mikronährstoffe bei mir kosten würde. Sollte ich weiterhin als "gesund" gelten und trotzdem an unerklärlichen Symptomen leiden, wäre das durchaus eine Option. Gibt es irgendwo eine Liste, was eine Blutanalyse bei Dr. Strunz kostet?

Ruhige Spaziergänge, Kurzmeditationen und einiges an Ruhe habe ich mittlerweile in meinen Tagesablauf eingebaut. Auch wenn mich die Arbeit dann wieder hat, werde ich zumindest meine Freizeit einiges entschleunigen. Aber jetzt brauch ich erst mal wieder einen Weg, wie ich vernünftig einen Arbeitstag hinter mich bringen kann.

Ich habe mir heute noch Zinktabletten besorgt, da mir das in der Substitution irgendwie noch gefehlt hat. Ich hatte das Gefühl, dass kurz nach der ersten Einnahme die Zuckungen bereits etwas nachgelassen haben. Kann sich das jemand erklären?

Besten Dank für eure Geduld. Es ist aber gut und tröstend zu wissen, dass man nicht auf sich allein gestellt ist mit dem Problem. Wenn die Ärzte schon nicht recht mitmachen wollen :o/

Beste Grüsse

Thomas

 

Veröffentlicht von: Mario N.
Beiträge: 60
Angemeldet am: 22.09.2016
Veröffentlicht am: 12.05.2017
 

Hallo Thomas,
für das komplette Thema rate ich (wenn schon keine Blutanalyse bei Dr. Strunz) zu "Blut, die Geheimnisse unseres flüssigen Organs" von Dr. Strunz.

Von Eiweiß-Substitution schreibst Du nichts, halte ich für sehr wichtig (siehe Buch)
Bezüglich Magnesium: das reicht ein Glas Rotwein am Abend um das Magnesium für Tage auszuschwemmen (siehe Buch).

Gruß,
Mario

Veröffentlicht von: Thomm
Beiträge: 26
Angemeldet am: 11.05.2017
Veröffentlicht am: 11.05.2017
 

Liebe Alle

Seit Anfang März leide ich an den im Titel erwähnten Symptomen und habe aus diesem Grund verstärkt mit Gesundheitsthemen mich zu befassen begonnen. Dabei bin ich auch über die Bücher des Dr. Strunz gestolpert, die Lust auf mehr machen. Auch wenn die momentane Krise ausgestanden ist, werde ich mich auf jeden Fall weiter mit Ernährung befassen :)

Ich bin 31 Jahre alt, arbeite bei den Sicherheitsbehörden einer mittelgrossen Stadt im Fahndungsbereich und stemmte die letzten fünf Jahre - neben 100% Arbeiten - ein Studium (weitere 60% Arbeitsbelastung). Bis anhin hatte ich das Gefühl, dass ich mich einigermassen gut ernährt und regelmässig genug bewegt hätte. Alkohol trank ich eher selten. Kaffee und Snus hingegen konsumierte ich in rauhen Mengen. Seit Beginn der Symptome lasse ich aber die Finger davon.

Begonnen hat alles Anfang März, als ich am Geburtstag eines Kollegen etwas zu viel getrunken hatte (Samstag). Es hatte einen Zapfhahn. Das hat mich offenbar so fasziniert, dass ich jenem über Gebühr zugesprochen habe. Am Tag darauf war ich verkatert. Zwei Tage danach war es aber wieder so gut, dass ich beschloss, das erste Mal wieder draussen laufen zu gehen (Montag).

Merkwürdigerweise habe ich seit wenigen Jahren, wie angeworfen, ein Belastungsashtma. Bei dieser Trainingseinheit unterliess ich es bedauerlicherweise den Inhalator zu benutzen (Symbicort) und rannte trotz merklich engeren Bronchien mein Programm. Am nächsten Tag (Dienstag) hatte ich fürchterlichen Muskelkater in den Beinen und fühlte mich allgemein mies. Am Mittwoch dann, wollte ich zum Training (Karate), musste dieses aber schmeissen, da ich im Schultergürtel und unteren Rücken plötzlich Gliederschmerzen hatte. Auch konnte ich zu Hause erhöhte Körpertemperatur messen. Seit diesem Mittwoch (8. März 2017) zucken meine Muskeln im ganzen Körper willkürlich zusammen. Mal mehr, mal weniger.

Dazu kam, dass ich während ca. zweieinhalb Wochen Durchfall bzw. extrem dünnen Stuhl hatte. Der Arzt konnte aber eine Woche nach der Laufsession im Blut keine Entzündungshinweise mehr feststellen. Lediglich einen Vitamin D - Spiegel unter Norm konnte er ausmachen. Auch taten mir die Beine jeweils am Morgen beim Aufstehen bereits weh, bzw. fühlten sich übersäuert an. Dies über Wochen.

Einige Zeit gelang es mir kaum auch nur ein Zimmer zu staubsaugen, ohne dass ich gleich wieder das Gefühl hatte, mich hinlegen zu müssen. Ich versuchte immer wieder arbeiten zu gehen, war aber nach kurzer Zeit dermassen ausgepowert, dass ich immer wieder ausfiel. Auch Urlaub half nicht. Im Gegenteil hatte ich in den Ferien in Madeira meine NEM mit Magnesium bzw. das Basenmittel nicht dabei, so dass mir jetzt auch während des Tages meine Beine zu schmerzen begannen.

Mein Hausarzt weiss nicht woran es liegt, bzw. hat mich jetzt zwei Wochen krank geschrieben um auszuruhen. Auch der Neurologe, zu welchem er mich geschickt hat, nannte meine Beschwerden (natürlich hinsichtlich des von ihm Untersuchten) unspektakulär.

Die sauren Beine habe ich mit Hilfe von Basenmitteln (Magnesium, Kalzium, Kalium) grossmehrheitlich weggebracht. Was geblieben ist, ist die geringe Belastbarkeit (schnelle Erschöpfung) und das äusserst nervige Muskelzucken im ganzen Körper.

Ich substituiere momentan an allen Ecken und Enden, habe aber leider keine ernsthaften Anhaltspunkte, in welche Richtung ich mich bewegen müsste. Mein Hausarzt meint, dass es nichts bringen würde, "alle Stoffe" im Blut testen zu lassen und ich mich erstmal ein Weilchen ausruhen soll. Nur entspricht es meinem Naturel, dass ich nicht Ausruhen KANN, wenn ich die Ursache für mein Leiden nicht kenne und keinen Weg sehe, wie ich dem Ganzen aktiv entgegenwirken, bzw. MIT meinem Körper arbeiten kann.

Nachdem ich nun schon einiges an Literatur zum Thema durchhabe, bin ich vor Kurzem in einem von Dr. Strunz' Buch auf die "Verzehrmenge" von Magnesium gestossen und habe die zugeführte Menge drastisch erhöht. Habe vorher schon über der empfohlenen Tagesdosis konsumiert, jedoch nun weiter erhöht.

Hauptsächlich substituiere ich im Verbund mit Kalzium/Kalium und nicht nur Magnesium, da ich Angst habe, dass das Magnesium möglicherweise seine Antagonisten verdrängen könnte. Ist diese Befürchtung gerechtfertigt oder kann ich guten Gewissens auch "reines" Magnesium zu mir nehmen?

Ich kann mir vorstellen, dass meine Symptome von einem Nährstoffmangel herrühren. Zumal die Ärzte eine schlimmere Erkrankung vorderhand nicht in Betracht ziehen. Die hohe Arbeitsbelastung hat vermutlich stark an meinen Kräften gezehrt. Nach Beginn der Symptome war ich zudem ständig in Angst, an etwas Ernsthaftem erkrankt zu sein, so dass mein Körper auch während der Ruhephasen im Dauerstress stand.

Meine Fragen an die erfahrene Community sind nun die Folgenden:

- Fällt euch sonst noch etwas auf, ausser Magnesium, was mit diesen Symptomen als Mangel in Betracht fallen könnte?

- Falls mir akut Magnesium fehlt und meine Muskeln deshalb dauernd zucken: Wie empfehlt ihr die Magnesiumzuführung? Welche Art? Welche Menge? Zusammen mit Kalzium / Kalium oder alleine?

- Wie lange dauert es, die Depots wieder aufzufüllen, dass es spürbar ist?

- Meine Ernährung habe ich auf einigermassen basenreiche Kost umgestellt. Ist das in diesem Kontext eine gute Idee oder soll ich damit warten, bis ich wieder ganz auf dem Damm bin?

So langsam bin ich ein wenig am verzweifeln, weil bei der Zuckerei keine Besserung bemerkbar ist. Ausserdem will ich möglichst schnell wieder arbeiten und trainieren können. Mir fällt zu Hause die Decke auf den Kopf.

Herzlichen Dank für eure Inputs. Das ganze Themenfeld ist ultrainteressant. Da werde ich dranbleiben, sobald mir die Energie dafür wieder vermehrt zur Verfügung steht.

Beste Grüsse

Thomas

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