Nährstoffmangel. Wie schnell füllen sich die Depots wieder auf?

15 Beiträge
   
Ältester
pro Seite
 
  Sie haben  Lesezeichen
Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1316
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 06.03.2018
 

B6 speichert der Körper auch für einige Tage. Vitamin C wird verbaut. ...

Was mir am schwersten fällt ist: Kupfer wieder hochzubekommen. Hat auch schonmal Chris Michalk so erwähnt, dass das sehr schwierig und langwierig ist (Jahre).

Veröffentlicht von : Andreas K.
Beiträge: 6
Angemeldet am : 19.02.2018
Veröffentlicht am : 05.03.2018
 

Folsäure halbwissen von mir...

Genaueres hier:

http://www.vitalstoff-lexikon.de/Vitamin-B-Komplex/Folsaeure-Folat-/

Veröffentlicht von : Andreas K.
Beiträge: 6
Angemeldet am : 19.02.2018
Veröffentlicht am : 05.03.2018
 

Wer sagt das Wasserlösliche Vitamine kein Depot haben?

B12 - Speicher von mehreren Jahren....

Fohlsäure - Halbwertszeit von 100 Tagen im Körper... 

 

Veröffentlicht von : Alexander W.
Beiträge: 5
Angemeldet am : 14.01.2018
Veröffentlicht am : 05.02.2018
 

Vielleicht noch einmal die wichtige Frage:

Wieso sollte man die Werte von Nährstoffen im Blut messen, von denen der Körper keine Depots ansammeln kann (z.B. Wasserlösliche Vitamine, Mineralstoffe)?

Veröffentlicht von : Ingo W.
Beiträge: 160
Angemeldet am : 29.09.2015
Veröffentlicht am : 01.02.2018
 

Das Problem ist 'moderne' Landwirtschaft.

Wird doch fast alles von Maschinen gemacht; kaum ein Mensch, der die Saat noch berührt und dieser somit die Information gibt, was die Pflanze aufnehmen soll.

Literatur dazu: Dr. Wolf-Dieter Storl - Ethnobotaniker und Kulturanthropologe

Deswegen brauchen wir NEMs.

Unser Doc hat ja auch schon mal geschrieben gehabt, wie es nährstoffmäßig gemessen in einem Apfel tatsächlich aussieht.

Und Obst besteht heute eben auch fast nur noch aus Zucker (auch wenn 's Frucht~ ist ...). Somit gilt der 1. Teil meines Kommentars für Gemüse bzw. mglw. auch wilde Obssorten.

Veröffentlicht von : Matthias
Beiträge: 94
Angemeldet am : 02.03.2017
Veröffentlicht am : 01.02.2018
 

Zum Thema Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse:

https://www.focus.de/gesundheit/news/vitamine-kostbare-fruechte_aid_207487.html

 

Veröffentlicht von : Alexander W.
Beiträge: 5
Angemeldet am : 14.01.2018
Veröffentlicht am : 01.02.2018
 

Danke für die weiteren Antworten :) 

Naja meine Beschwerden sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit. Aber habe jetzt keine wirklichen Krankheiten. Ich bin wirklich überfordert mit der Wahl der zu prüfenden Nährstoffe. 

Warum sollte man überhaupt z.B. wasserlösliche Vitamine messen? von denen kann der Körper doch eh keine Depots haben, dachte ich. Was brächte das? Und bei Spurenelementen ist es doch ähnlich?

Liebe Grüße

Alex

 

 

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 496
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 23.01.2018
 

Und wie immer - was viele nicht machen - das Ganze dann später erneut nachmessen.

Wie Dr. Strunz sagt:  Messen - NEMs nehmen - erneut messen - NEMs angepasst nehmen - Erneut messen.

Wenn der Wert ok ist - längere Zeit verstreichen lassen - noch mal gegenchecken - wenn der Wert immer noch ok ist - dann kann auch eine längere Zeit dazwischen sein e he man das noch mal prüft.

Aber ohne das Nachmessen ist das wie Fahren ohne Licht im Dunkeln ... 

 

Veröffentlicht von : Yellowbubb
Beiträge: 202
Angemeldet am : 09.09.2016
Veröffentlicht am : 15.01.2018
 

Viele Werte sind wichtig. Das kommt einerseits auf deine Beschwerden an und wieviel du ausgeben möchstest.

Ich würde nicht alle B-Vitamine testen lassen. Nimm von B1 bis B5 (kosten pro Wert um die 40 EUR) eins heraus, denn solltest du einen Mangel haben, dann sind die restlichen B-Vitamine auf gleichem Niveau. B6, Folsäure und B12 dafür sind Pflicht. Das gesparte Geld investierst dui dann lieber in ein Aminogramm für 75 EUR.

Veröffentlicht von : Alexander W.
Beiträge: 5
Angemeldet am : 14.01.2018
Veröffentlicht am : 15.01.2018
 

Das mit dem Viktualienmarkt ist ja wirklich erschreckend. 

Ja ich befürchtete auch schon, um Mangelerscheinungen zu bekämpfen bzw. Ordnung im Körper zu schaffen braucht es deutlich mehr als den Tagesbedarf.

Ich werde dann wirklich mal eine größere Blutuntersuchung machen lassen hinsichtlich der Vitalwerte. Im Internet finde ich da die "großen 8" die man für ca. 200 Euro beim Arzt untersuchen messen lassen kann.

 

Selen

Zink

Vitamin E

Vitamin C

Vitamin D

Folsäure, Vitamin B6 und B12 (durch Homocystein)

 

Da wären ja auch noch:

Vitamin K, Eisen, Kalium, Calcium, Jod, Kupfer, B1, B2, B3, B5,

 

Hat jemand Ahnung und kann mir sagen, welche Werte zu messen wirklich sinnvoll für einen Allgemein Check-Up?

 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1493
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 15.01.2018
 

Hallo Alexander,


"Ich frage mich gerade ob es überhaupt notwendig ist, die Depots aufzufüllen. Sofern man täglich alles abdeckt dürfte der Körper trotz fehlender Depots ja keine Mangelerscheinungen mehr haben."
Ja, ist notwendig. Viele Reaktionen im Körper sind von der Stoffkonzentration der beteiligten Reaktionspartner abhängig und kommen erst richtig in Gang, wenn die die benötigten Substanzen in ausreichender Menge vorliegen. Bei ausreichender Versorgung, aber auf niedrigstem Niveau, bist du dann trotzdem noch mit angezogener Handbremse unterwegs.

Beispiel Eisen: Dein Hämoglobinwert ist im Keller und du führst soviel Eisen zu, wie der Körper normalerweise in einem bestimmten Zeitraum benötigen würde. Dann kannst du dein niedriges Hämoglobinnievau zwar halten, aber nicht auf einen physiologisch sinnvollen (im Sinne von aerober Leistungsfähigkeit) Wert anheben.

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Yellowbubb
Beiträge: 202
Angemeldet am : 09.09.2016
Veröffentlicht am : 15.01.2018
 

Servus Alexander,

meines Wissen ist es fast nicht möglich, durch gesunde und ausreichende Ernährung seine Depots aufzufüllen bzw. keine Mangelerscheinungen zu haben.

Vor einiger Zeit war ein interessanter Artikel in einer bayrischen Zeitung (habe den Artikel leider nicht aufgehoben), wo auf dem Viktualienmarkt in München Gemüse und Obst auf ihre Nährwerte untersucht wurden. Das Ergebnis des Tests war ernüchternd, beinahe 90 % der Nährwerte waren verschwunden. Begründet wurde es mit Überdüngung der Böden und Überzüchtung der Sorten.

Viele Grüße

Thomas

Veröffentlicht von : Alexander W.
Beiträge: 5
Angemeldet am : 14.01.2018
Veröffentlicht am : 15.01.2018
 

ja das macht natürlich Sinn, Danke.

 

Ich frage mich gerade ob es überhaupt notwendig ist, die Depots aufzufüllen. Sofern man täglich alles abdeckt dürfte der Körper trotz fehlender Depots ja keine Mangelerscheinungen mehr haben. 

 

Depots hat der Körper ja nur bei den Fettlöslichen A, D, K, E, sowie B12 in der Leber.

 

Ich denke bei diesen werde ich die Zufuhr einfach verdoppeln, dann können sich die Speicher ein wenig erhöhen. 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1493
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 14.01.2018
 

Einen(Nährstdf)Mängel wirst du durch eine Normalbedarfsdeckung nicht ausgleichen können.

Genausowenug wirst du an der Tankstelle den Tank von deinem Auto volll bekommen, wenn der Motor weiter läuft und nur  soviel pro Zeiteinheit tankst,wie der laufende Motor gerade verbraucht.

Sein Defizit wächst halt nicht weiter an.

Nichtsdestotrotz ist eine anständige Ernährung (reich an Nährstoffen, bei moderater Energiezufuhr) auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

LG, Thorsten 

Veröffentlicht von : Alexander W.
Beiträge: 5
Angemeldet am : 14.01.2018
Veröffentlicht am : 14.01.2018
 

Hallo :) Ich bin Alexander, 24 Jahre alt.

Da ich mich lange sehr schlecht ernährt habe, und im Prinzip bis vor einiger Zeit nie Gemüse gegessen habe, vermute ich in ziemlich allen Belangen einen Vitamin / Mineralienmangel. Ohne einen Bluttest und entsprechende Stoßtherapien mit hochdosierten Mengen machen zu müssen würde ich lieber durch gesunde Ernährung mögliche Mangel ausgleichen. Hierfür möchte ich mich einfach so ernähren, dass der Tagesbedarf eines Entsprechenden Vitamins  (anh. DGE Vorgaben) gedeckt wird. Krankheiten oder Beschwerden habe ich keine außer Müdigkeit, leichte Depression, Hautprobleme aber ich bin ja noch Jung.

Nun frage ich mich ob ein deutlicher Nährstoffmangel überhaupt mit bloßer täglicher Zufur des empfohlenen Bedarfs ausgehebelt werden kann oder ob man da doch extrem erhöhte Mengen braucht

Können 3 Monate der vollständigen Normalbedarfdeckung reichen, um sämtliche Nährstoffmangel zu beheben?

Ich weiß dass kommt auf den jeweiligen Nährstoff an aber mich würde eine Tendenz interessieren. 

Vielleicht kennt sich ja jemand hier damit aus.

Vielen Dank und Lieben Gruß

Alexander

15 Beiträge
   
Ältester
pro Seite
 
  Sie haben  Lesezeichen