Nationale Verzehrstudie

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Thema Nationale Verzehrstudie

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Veröffentlicht von: Anna K.
Beiträge: 15
Angemeldet am: 14.07.2012
Veröffentlicht am: 15.11.2013

Tja, genauso denke ich auch oft, wenn ich in den Vorlesungen sitze. Ich studiere Oecotrophologie und dieses Thema haben wir nun abgeschlossen. Leute Leute, manchmal bin ich einfach nur sprachlos!! Was da so an Wissen vermittelt wird -abenteuerlich! Die DGE ist da das Maß aller Dinge. Und kaum einer hinterfragt das! Ich stehe oft allein da mit der Meinung, dass man eben nicht bis zu 50% der Nahrungsenergie aus KH decken muss. Bin da "ein Exot". Tja, da wundert einen nichts mehr. Mind. 30% der Student(inn)en sind körperlich sehr gut dabei, wenn ihr wisst was ich meine;-). Vorbildfunktion? Nicht unwichtig... Und einfach fehlendes richtiges Wissen. Das Thema Ernährung interessiert mich ja sehr, aber manchmal würde ich am liebsten das Studium schmeißen. Hier heißt es jedoch: durchhalten und aushalten. Ich vertrete weiter meinen Standpunkt und möchte wenigstens einige wenige Verändetungen bei Menschen bewirken. Es lohnt sich! Auch wenn man gegen den Strom schwimmen muss :-)!!! Was können Ernährungsberater sonst machen? Das was sie gelernt haben, weitergeben. Ohne ein Zertifikat der DGE etc. für viele Berater keine Klienten. Ohne Klienten kein Geld. Also "lehrt" man seine Klienten was die DGE für richtig hält. So sieht leider die Realität aus.

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Veröffentlicht von: Robert P.
Beiträge: 3
Angemeldet am: 12.10.2013
Veröffentlicht am: 09.11.2013

Also als ich eben - aus einer Laune heraus - die wissenschaftlichen Grundlagen der Nationalen Verzehrstudie gelesen habe, ist mir doch die Kinnlade heruntergeklappt. Genauso gut könnte man eine telefonische Umfrage machen, wer heute seine Frau geschlagen hat, mit dem Ergebnis, das es nur ganze wenige tun. es gibt drei Arten von Umfragen: - 24h-Recalls: von ca. 14.000 Studienteilnehmern zweimal der aktuelle Lebensmittelverzehr des vorangegangenen Tages erfragt - Diet-History-Interviews: von ca. 15.000 Lebensmittelverzehr der letzten vier Wochen vor dem Interview erfragt -Wiegeprotokolle: von 1.021 Studienteilnehmern zu Hause - Lebensmittel wurden dabei über zwei mal vier Tage abgewogen und in einem Protokollheft notiert. Die Nachteile der Methoden werden zwar auf der Internetseite beschrieben, aber die Folgen dann ignoriert. Wie soll da bitte sehr ein repräsentativer Querschnitt vom Punker bis zum Top-Manager ermittelt werden. Beide Extremfälle, aber auch viele andere würden diesen Aufwand nicht treiben. Und wer würde bei einem Telefoninterview nicht - bewusst oder unbewusst - den Schoko-Riegel, das Stück Kuchen oder das Bierchen am Abend unterschlagen und damit die leeren Kalorien. Die Ergebnisse müssen ja nicht mal kaloriendeckend sein, wenn nur zwei Tage abgedeckt werden. Und wenn man schon ein Wiege-Protokoll führt, dann reisst man sich vielleicht mal für diese Zeit zusammen (Disziplin ist ja eh dafür eine Grundvoraussetzung), aber damit hat man doch aus vier Wochen keinen Querschnitt für einen ganzes Jahr gewonnen. Für mich ist diese Vorgehensweise unwissenschaftlich, wenn man die Ergebnisse nicht verifiziert, z.B Stichproben-artig durch Bluttests verifiziert, etwa den Blutspiegel bei bestimmten gut nachweisbaren Spurenelementen. Es erklärt für mich warum - beispielsweise - viele Menschen mit Zink unterversorgt sind, was ihr Immunsystem beeinträchtigt und die vielen Erkälteten erklärt.

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