Nebel im Gehirn?

  Sie haben  Lesezeichen
Thema Nebel im Gehirn?

17 Beiträge     Sortieren:  Neuester Ältester

pro Seite
 
  Beitrag
Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 582
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 17.05.2016

Torben,

"Gibt es da allgemeine Zustimmung?"

Sofern keine besonderen Unverträglichkeiten oder Schilddrüsenerkrankungen vorliegen würde ich sagen: JA.

LG,
Thorsten

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Torben V.
Beiträge: 70
Angemeldet am: 24.06.2014
Veröffentlicht am: 17.05.2016

Mich wundert an der Diskussion ein wenig, dass nur über die Megadosen im Milligrammbereich geschrieben wird.

 

Ich bin gerade noch an dem Punkt, ob man mehr als die 175 mcg der deutschen Empfehlungen nehmen kann, also z. B. aufgrund meiner Mittelchnech 225 mcg zzgl. dem, was noch in der Nahrung steckt (bin kein Salzer und kein Algenesser sowie kein Fischesser; vermute daher, dass dann fast gar nichts mehr dazu kommt).

Ich lese hier heraus, dass das gar kein Problem sein dürfte? Gibt es da allgemeine Zustimmung?

 

MfG

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Max M.
Beiträge: 241
Angemeldet am: 26.09.2013
Veröffentlicht am: 17.05.2016

Danke für deine Antwort, Thorsten.

Ich werde auch (wenige) Tropfen Lugolscher Lösung nehmen. Mein Selenspiegel ist allerdings zurzeit so hoch, dass ich auf Selen eine Zeitlang verzichten werde.

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 582
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 17.05.2016

Markus, danke für die Info.

So, Kaffee-Zeit. Da tue ich mal etwas für meine Glykoproteine {#emotions_dlg.laughing}

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 578
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 17.05.2016

Hallo Thorsten,

 

keine Sorge, zumindest in physiologischen Dosen wird das Jod im Dünndarm aufgenomen: in den Enterozyten finden sich Natrium-Jod-Symporter, die die Iod-Ionen aktiv praktisch vollständig aufnehmen:

 

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2670652/

 

Im übrigen sind auch diese Symporter

https://en.wikipedia.org/wiki/Sodium-iodide_symporter

Glycoproteine, d.h. zu deren Bildung wird u.a. Glucose benötigt. *Wink mit einem 3 Meter langen Zaunpfahl*

Gefällt Mir Button
2 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 582
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 17.05.2016

Hallo Max.

"Weißt du, wieviel man täglich nehmen sollte?"

Nein, weiß ich nicht mit Gewissheit. Dürfte aber auch individuell verschieden sein.
Ich nehme immer mal wieder zwischendurch für ein paar Tage 2-5 Tropfen Lugolsche Lösung täglich (zusätzlich 200-400mcg Selen, als Selenmethionin). Dazwischen auch mal tage- bis wochenlang nicht. Halt nicht dauerhaft hohe Dosen. Allgemeiner Tenor scheint ja zu sein, dass überschüssiges Jod vom gesunden Körper ausgeschieden wird. Da ich nicht übermäßig jodangereicherten Urin erzeugen will und ich auch keine Negativerscheinungen bei mir feststellen konnte, denke ich, dass ich mit zeitweilig maximal 20-30mg täglich ganz gut aufgestellt bin.

Gundula ist mit ihren 10 Tropfen (~60-65mg) sicher auch noch im tolerablen Rahmen, sofern sie die Anwendung nicht dauerhaft/chronisch durchzieht.

 

Ich bin ganz der Meinung von Chris Michalk, dass Jod aus Algen höchstwahrscheinlich die bessere Variante wäre (Jod und andere (Mineral)stoffe in einer biologischen Matrix), verglichen mit Lugolscher Lösung.

Allerdings sind Algen nicht mein Ding  und mit den Tropfen kann ich recht zuverläsig dosieren.

Einzige wirkliche Sorge, die ich habe ist, was macht das Jod mit meinem Mikrobiom? Jod als Desinfektionsmittel ist sicher nicht sehr wählerisch, bei der Wahl der abzutötenden Bakterien (ob gute oder schlechte). Ich hoffe, mit nur begrenzter Dosis und Einnahmedauer, keine allzu großen Beeinträchtigungen / Schäden anzurichten.

LG,
Thorsten

Gefällt Mir Button
1 Person gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Max M.
Beiträge: 241
Angemeldet am: 26.09.2013
Veröffentlicht am: 17.05.2016

Hallo Thorsten St.,

du schreibst "Jod ist eines der agressivsten Elemente im Periodensystem. Das sollte im Körper verbraucht, gebunden und gepuffert werden, bevor es irgendwo Schaden anrichten kann. Nicht umsonst wird/wurde Jod(tinktur) als potentes Desinfektionsmittel eingesetzt."

Weißt du, wieviel man täglich nehmen sollte?

Auf dem Karton, in dem die Algen sind, steht: 1 g = 1 Teelöffel getrocknete Algen pro Tag - mehr nicht, da eine übermäßige Zufuhr zu Störungen der Schilddrüsenfunktion führen kann.

Jemand hat in disem Faden geschrieben, Michalk empfehle nicht mehr die Lugolsche Lösung, sondern stattdessen Algen.

Ich hatte ca. 2 Wochen Algen täglich genommen, mein Jodspiegel ist dadurch auch gut angestiegen. Aber die Algen sind aus Korea (Nord- oder Süd- steht nicht dabei) und ich habe Angst vor der Verunreinigung dieser Gegend durch Fukushima, so weit ist Fukushima nicht vom Japanischen Meer entfernt (dichtester Weg: von Fukushima zwischen Honshu und Hokkaido hindurch).

Gefällt Mir Button
1 Person gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Max M.
Beiträge: 241
Angemeldet am: 26.09.2013
Veröffentlicht am: 16.05.2016

Der Nobelpreisträger Dr. Albert Szent-Györgi (1893 – 1986) – der Arzt, der das Vitamin C entdeckte – schrieb:

http://aging-und-praevention.de/nahrungsergaenzungen-f22/nexus-magazin-warum-jod-wichtig-fuer-unsere-gesund-t7579.html

 

Gefällt Mir Button
4 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 582
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 16.05.2016

Hallo Torsten.

Jodhaltige kontrasrmittel sind weder unproblematisch noch risikolos. Ihr Einsatz erfolgt unter ärztlicher Aufsicht und Kontrolle.

Hier in der News war knotextlos einfach von exorbitant hohen täglichen (!) Joddosen die Rede. Das finde ich unverantwortlich und gefährlich.

Aber natürlich hat jeder das Recht, sich einseitig informiert mit isolierten Substanzen in hoher, chronischer Dosierung den Stoffwechsel und andere Teili des eigenen Körpers zu zerscießen; ohne den Kontext zu beachten.

Unbenommen davon ist die physiologische Bedeutung von Jod im Körper; auch jenseits der Schilddrüse; im richtigen Kontext.

LG, Thorsten (St)

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thorsten
Beiträge: 32
Angemeldet am: 11.06.2015
Veröffentlicht am: 16.05.2016

Vielen Dank für den Tipp Markus,

über das Buch habe ich schon einiges gelesen und ich verspreche mir auch viel davon. Schon vorgemerkt.

Warum mich das interessiert:

Remko Kuipers, ein "Evolutionsmediziner", hat in seinem Buch "Ur-Diät" (Het Oerdieet, 2014, niederl. bei Prometheus) beschrieben, dass die Nährstoffe, die sich hauptsächlich im oder am Wasser finden und kaum in der Savanne, wie z.B. Jod, Selen und Zink (neben Omega-3) die Entwicklung des menschlichen Gehirnes überhaupt erst möglich gemacht haben. (dazu: Erlandson J.M., Food for thought: The role of coastlines and aquatic resources in human evolution. In: Cunnane S.C., Stewart K.M. editors, Human Brain Evolution. The influence of freshwater and marine food ressources, 2010. p 125-136)

Weiter hinten im Buch führt er aus, dass Selen und Jod nur am Wasser und in Meeresgetier und Tang in ausreichender Konzentration für eine gute Gesundheit vorhanden ist. Ein Jodmangel sei weltweit die wichtigste Ursache für stark verminderte Intelligenz (geistige Behinderung). Auch habe ein Joddefizit bei schwangeren Frauen schon einen ungünstigen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes.

Diese Erkenntnisse von Kuipers (ich habe nur einige Bsp. genannt) sind der Grund, warum ich Jod nicht mehr nur als wichtig für die Schilddrüse sehe. Und daher fand ich die News heute gut.

Gefällt Mir Button
1 Person gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 578
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 16.05.2016

Hallo Thorsten,

als Lesetipp:

 

Jod. Schlüssel zur Gesundheit.

vor Kyra Hoffmann, Sascha Kaufmann

 
Kommt in etwa 4 Wochen auf den Markt. Den Vorabzügen zufolge hat es IMHO den Anspruch, zu dem Standardwerk zu Jod im deutschsprachigen Raum zu werden.
Gefällt Mir Button
3 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Max M.
Beiträge: 241
Angemeldet am: 26.09.2013
Veröffentlicht am: 16.05.2016

Du nimmst Algen in Pulverform? Und dann schimpfst du über Pulver?

Ich würde nie auf die Idee kommen, Algen in Pulverform zu nehmen ...

Normale Algen kannst du kaufen.

 

Gefällt Mir Button
1 Person gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thorsten
Beiträge: 32
Angemeldet am: 11.06.2015
Veröffentlicht am: 16.05.2016

Dr. Strunz schreibt: "Prinzipiell können Sie dabei keinen Fehler machen. Falls der Körper tatsächlich mehr Jod bekommen sollte, als er braucht, scheidet er es ohne Probleme wieder aus." (Blut S.99)

Was ist denn eigentlich an der News so hochgradig gefährlich? CT-Untersuchungen mit noch viel höheren Jod-Mengen (nämlich 80 g) werden in Deutschland jährlich ein paar Millionen Mal durchgeführt. Dass die alle hochgradig gefährlich wären, habe ich noch nicht gehört und gelesen. Der Patient wird aufgeklärt, dass der Körper das meiste Jod innerhalb weniger Stunden und Tage wieder ausscheidet (siehe oben).

Zur Veranschaulichung vergleichen wir einmal eine CT-Untersuchung mit einer NEM-Tablette mit 100 µg Jod: 80 Gramm sind 80.000 Milligramm sind 80.000.000 µg. Huhuhu...Hochgradig gefährlich. Dass ich eine Jodtablette über Jahre täglich nehme und eine CT-Untersuchung nur ein- bzww. einige Male stattfindet, ist mir natürlich klar.

Vor Jod zu warnen weil es "aggressiv" sei, wie man ja von der Desinfektion wisse, ist ein bischen einfältig und unefähr so, wie wenn jemand, der gerade über Sauerstoff-Vergiftungen im Tauchsport gelesen hat, fortan seine Mitmenschen warnt, beim Atmen lieber vorsichtig zu sein, da es ja in der Luft einen sehr giftigen Stoff, den Sauerstoff, gibt.

Das Desinfektionsmittel Lugolsche Lösung zu schlucken, halte ich allerdings auch für ein bisschen durchgeknallt. Dr. Strunz rät jedenfalls nicht zu Lugolscher Lösung. Und edubily, von dem viele ja erst wissen, was Lugolsche Lösung ist, sagt eindeutig. "ich rate heute nicht mehr zu Lugolscher Lösung, sondern zu Algen". Das kann man eigentlich auch nicht falsch verstehen.

Für mich ist das Besondere dieser News aber der ausdrückliche Hinweis auf die vielen Funktionen von Jod ausserhalb der Schilddrüse. Dr. Strunz will mit seiner News dazu ermuntern, Jod einmal nicht nur als Bestandteil von Schilddrüsenhormonen zu sehen. Die Quelle am Ende der News "Extrathyroidal Benefits of Iodine" von Professor Miller sollte man ruhig einmal lesen.

Hat jemand weitere Lese-Empfehlungen zu diesem Thema "Nutzen von Jod ausserhalb der Schilddrüse"?

Gefällt Mir Button
4 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 582
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 16.05.2016

Hi Gundula,

wenn du deinen Hoch-Dosis-Jod-Selbstversuch startest (mit Lugolscher Lösung), dann behalte bitte auch deinen Selen-Spiegel, bzw. deine Selenzufuhr im Blick (und erhöht).

Jod ist eines der agressivsten Elemente im Periodensystem. Das sollte im Körper verbraucht, gebunden und gepuffert werden, bevor es irgendwo Schaden anrichten kann. Nicht umsonst wird/wurde Jod(tinktur) als potentes Desinfektionsmittel eingesetzt.

 

Und genau das ist wieder mal ein Aspekt, den ich der NEws vom Doc ankreiden muss:
Da wird von teilweise exorbitant hohen Tages-Joddosen berichtet, aber der Kontext ignoriert. Nehmen die Bevölkerungsgruppen, die eine hohe Jodzufuhr haben vielleicht noch andere Substanzen in höherer Dosis auf, die diese hohe Jodzufuhr für den Körper überhauüt erst verträglich und tolerabel machen? Leider keine Wort davon. Das nenne ich hochgradig gefährlich!!

Dir viel Erolg mit deinem Selbstversuch.

LG,
Thorsten

Gefällt Mir Button
4 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: siba_
Beiträge: 4
Angemeldet am: 20.03.2016
Veröffentlicht am: 15.05.2016

http://www.highlightzone.de/comic/comic_bilder/gundel_gaukeley.jpg

 

Gefällt Mir Button
1 Person gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: xxxxx
Beiträge: 77
Angemeldet am: 28.07.2015
Veröffentlicht am: 15.05.2016

Ich muss eher weinen statt lachen. Warum bekomme ich als Patient nicht solche Tipps, wenn ich genau diese Symptome unter anderem schildere. Stattdessen nur Eiweßshakes und Mineralstoffe...auf Rückfragen keine weitere Hilfestellung und der Hinweis: Bringen Sie ihre Schilddrüse in Ordnung. Aber wie...keinen Hinweis.

 

Finde ich mehr als Schade zumal er ja in seinen News gerne schreibt, wie er doch gere seinen Patienten helfen möchte und auch von diesen lernen möchte. Habe ich leider nicht erleben dürfen, trotz freundlicher Nachfrage mit der Bitte um Hilfe....

Aber vorher die Sprüche: Weitere Betreuung wird wohl nicht notwendig sein, Sie werdne sehen, dass es Ihnen in 8 Wochen dueltich besser geht. Naja....

 

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: siba_
Beiträge: 4
Angemeldet am: 20.03.2016
Veröffentlicht am: 15.05.2016

schleim ...

Gefällt Mir Button
9 Personen gefällt dieser Beitrag

17 Beiträge     Sortieren:  Neuester Ältester

pro Seite
 
  Sie haben  Lesezeichen