Nein, bitte keine Diät :(

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Thema Nein, bitte keine Diät :(

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Veröffentlicht von: Stefanie P.
Beiträge: 221
Angemeldet am: 04.03.2010
Veröffentlicht am: 13.08.2012

Liebe Marina, Kannst Du es Dir erlauben, zu Dr. Strunz zu gehen? Wenn Du ihm sagst, dass Dein Budget kein Bluttunung zulässt sondern nur eine Beratung und ggf. einen Ernährungsplan, wirst Du mit keiner Riesenrechnung aus seiner Praxis marschieren. Ich glaub ich tät's an Deiner Stelle investieren. LG Stefanie

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Veröffentlicht von: Adisa K.
Beiträge: 15
Angemeldet am: 20.07.2012
Veröffentlicht am: 13.08.2012

Liebe Marina, ich verstehe Deine Ängste sehr gut. Ich verstehe auch, dass Du das Wort "Diät" auch mit einer negativen Konotation im Hinterkopf hast. Aber eigentlich heißt "Diät" nichts anderes als "Ernährung" (z.B. im Englischen bedeutet das Wort "diet" einfach nur "daily food intake / nutrition"). Du musst Dir halt Deine eigene "Diät" zusammenschustern und zwar so, dass sie auf Deine Bedürfnisse zugeschnitten ist und nicht auf den durchschnittlichen deutschen Bürger, der zuviel Brot und Kartoffeln ist ;) Du musst Dir die Frage stellen, ob Du mit Deinem jetzigen Gewicht bzw. der Gewichtskomposition (Muskelmasse, Fettanteil, Wassergehalt, Knochen, Organe) gesund und glücklich bist. Wenn Du ein normales oder ideales Gewicht hast und dazu auch noch eine gesunde Gewichtskomposition, dann solltest Du deinen Energieumsatz herausfinden und Dich kalorienmäßig an diesen halten. Und wenn Du "Angst" vor Kohlehydraten hast, dann iss einfach die "guten" bzw. "Luxus"-Kohlehydrate, wie sie Dr. Strunz so lieb nennt (Hülsenfrüchte)und ansonsten Kohlehydrate in Form von Gemüse und Obst (am Besten Beeren). Wenn Du dann auch noch genug gesunde Fette (Omega 3 u. Omega 6 haltige Öle in einem Verhältnis von bis zu 1:5 - z.B. Leinöl oder Hanfsamenöl, Nüsse und Nussöle, Kerne, Fisch u. Fischöle, etc.) und auch mittelkettige Triglyceride aus z.B. Kokosnussöl in geringen Mengen sowie viel Eiweiß aus tierischen und pflanzlichen Produkten isst, während Du genügend Bewegung hast, dann solltest Du nicht zunehmen obwohl Du mengenmäßig deutlich mehr essen würdest als Du glaubst, dass es der Fall wäre. Du könntest es ja mal ausprobieren und schauen, wie sich diese Ernährungsform auf Deinen Körper auswirkt. Und ich glaube nicht, dass eine "Sünde" ein oder zwei Mal im Monat, wo Du dann auch ganz gewöhnliche KH, wie Kartoffeln oder Brot oder was Süßes isst, Dir bzw. Deinem Gewicht schaden würde, solange Du Dich bewegst und sonst gut und genetisch gesund ernährst. Ich wünsche dir viel Glück beim zusammenschustern Deiner ganz persönlichen "Diät" :) LG, Helena

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Veröffentlicht von: Claudia S.
Beiträge: 138
Angemeldet am: 25.07.2012
Veröffentlicht am: 13.08.2012

Hallo Marina, Dein Beitrag macht mich sehr betroffen. Irgedwie kommt mir das bekannt vor, weil ich etwas ähnliches erlebt habe. Ich kann Dir nur raten, dass wenn Gefahr läufst, nichts zu essen, weil Du keinen Hunger hast oder es vergisst, Dir eben einen Strunz-Plan zu machen. Kaufe Dir die schönen Stunz-Bücher und suche Dir aus dem Rezeptteil Deine drei Mahlzeiten, die Du dann aber isst. So machst Du nährstofftechnisch nichts falsch... Iss ieber "gesund" ein bisschen weniger, als diesen "Brötchenorgien" zu fröhnen... Schau doch mal, ob Du so ein normales Hungergefühl entwickeln kannst. Ich hoffe, Du kannst Dir diesen Rat als Lösungsweg vorstellen.... Strunzen ist sowieso eine Lebensweise, wir werden niemals mehr Normalesser... LG claudia

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Veröffentlicht von: Gudrun W.
Beiträge: 109
Angemeldet am: 26.01.2010
Veröffentlicht am: 13.08.2012

Hallo Marina! Nicht verzagen! Du kannst ihm eine Email schreiben und bekommst sicher eine sehr nette und hilfreiche Antwort. Die Email-Adresse findest du auf der Homepage seine Arztpraxis (www.drstrunz.de). Alles Liebe Gudrun

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Veröffentlicht von: Daniela P.
Beiträge: 117
Angemeldet am: 26.10.2010
Veröffentlicht am: 13.08.2012

Hallo Marina, ich kann dich gut verstehen, dass du diese empfohlene Kohlenhydrat-Mast nicht mitmachen willst! Ich kann dir ja mal so schreiben, was ich an einem normalen Tag so esse. Mein Sportpensum entspricht etwa deinem. Du kannst dir ja erstmal mehr oder weniger feste Essenszeiten vornehmen, also z.B. immer so aller 4 Stunden. Frühstück (gegen 7): - pro Person 250g Sahnequark mit Obst der Saison oder - Frischkornmüsli aus 2 EL (pro Person) eingeweichten Körnern mit Joghurt oder Quark oder Schlagsahne, paar Rosinen, geriebenem Apfel und zerdrückter Banane, gehackten Nüssen oder - Rührei (3 Eier pro Person) mit bisschen Schinken oder Lachs und Tomaten oder Avocado oder Paprika, oder... und mit frischen Gartenkräutern dazu Kaffee mit Milch 1:1 Mittagessen (gegen 11.30): - gemischter Salat mit Sonnenblumen- oder Kürbiskernen und Feta oder Thunfisch oder anderem Käse oder Ei oder Hähnchenbrust oder... Nachmittag (gegen 16.30): Kaffee und Eiweißshake, manchmal mit Obst Abends (gegen 20.00): entweder nur ein grüner Smoothie, dann nehm ich später noch einen Eiweißshake oder warme Mahlzeit aus Fleisch/Fisch und Gemüse oder Salat, also z.B. gebratener Lachs auf Rucola oder Putengeschnetzeltes mit Champignons und Zucchini. Im Moment sind bei uns in Butter gebratene grüne Bohnen mit paar Schinkenwürfeln der Renner ;-) Für Hungeranfälle haben wir immer Käse und Wurst bzw. Schinken im Kühlschrank und natürlich Obst. Auf Arbeit hab ich immer Nüsse und Bitterschokolade im Kasten - man weiß ja nie... Bin auch gespannt auf die Beispiele anderer...

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 13.08.2012

Hallo Marina, zu Dr. Strunz musst du schon selber fahren. Du hast etwas, was nicht viele haben: Du siehst dich sehr klar "von oben" und du hast schon einen guten Weg hinter dir. Es gibt auf dieser Welt keine Wunder. Wir dürfen uns an den kleinen Dingen des Alltags freuen. Mit Ängsten müssen wir alle leben. Es ist nur die Frage: Kontrollieren wir unsere Angst oder kontrolliert sie uns? Du kannst deine Angst kontrollieren, das beweist dein Text. Es ist wahr, mit wenig KH gibt es keinen Hunger, aber Appetit. Der kommt mit dem Essen, wenn es gute Sachen sind. Gute Sachen sind: Gemüse (ausser Kartoffeln), Früchte (ausser Südfrüchte), Nüsse, Fleisch (incl. alle Innereien), Fisch, Wasser. Manch einer verträgt auch Milchprodukte. Das klingt jetzt wenig, aber wenn man genau hinschaut, fällt eigentlich nur Getreide weg. Fertiggerichte sind sowieso indiskutabel. Wenn du dich daran hältst, kannst du 3 mal am Tag essen soviel wie reingeht.

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Veröffentlicht von: paula k.
Beiträge: 24
Angemeldet am: 08.07.2012
Veröffentlicht am: 10.08.2012

Hallo liebes Leute, ich hatte als Kind von der Familie aus nie richtige Essgewohnheiten gelernt. Ich war immer etwas molliger als die andern. Mit 14 hatte ich das erste Diätbuch in den Händen und so schlug ich mich von Atkins über die Kohlsuppendiät und so fort weiter. Ich hatte verwandte, die einen mit Strudel und Krapfen überhäufen. Der Rest meiner Familie isst etwas, wenn sie Zeit haben oder Hunger oder wenn ihnen langweilig ist. So habe ich nie wirklich abgenommen. Dann bin ich ausgezogen. Und habe parallel die Low Carb Ernährung für mich entdeckt. Und: das "3 Kilo Weg" e-book von Marion Grillparzer. Ohne den Einfluss meiner Familie wars plötzlich wirklich einfach das Gewicht loszuwerden. Die Pfunde purzelten. Irgendwann habe ich keine Zwischenmahlzeiten mehr gebraucht. Irgendwann auch nur noch weniger der Hauptmahlzeiten. Von Tag zu Tag aß ich weniger. Und je weniger ich aß, desto mehr Angst hatte ich plötzlich davor, wieder mehr zu essen. Mein Hunger war weg. Wenn ich mal zu viel aß, rannte ich sofort ins Fitnesstudio. Irgendwann war da die Angst vor einem Telöffelchen Honig... die Angst vor mehr als einer Handvoll Kohlenhydraten morgens und mittags. (abends sowieso nie)... Ich dachte, wenn ich zu viel Esse, dann explodiere ich gleich wieder und wiege bestimmt wieder mehr als vorher. Aus Angst vorm zunehmen habe ich mich auch mehr und mehr sozial isoliert. Denn Freunde treffen sich zum kochen, zum Eis essen... Der Weg in die Diät war einfach. Der Weg hinaus war es nicht. Als meine Periode ausblieb und meine Haare nicht mehr wuchsen fing ich an, am Wochenende die Bäckerei leerzuessen aus Panik. Und unter der Woche noch weniger zu essen. So ging das ein paar Monate. Das schwierige daran ist: Die meisten Diätbücher haben zwar eine tolle Diät. Aber sie sagen einem nicht, wie es danach weitergehen soll. Naja, oft heißt es: danach sollte man die alten Gewohnheiten etwas modifizieren. Das geht bei mir schwer. Denn alte Gewohnheiten habe ich nicht. Früher wurde entweder unbedacht irgendwann gegessen, den ganzen Tag über probiert oder ich habe eine Diät gemacht. Nun hab ich den Schritt in eine Therapie gewagt. (Das es soweit kommen konnte :/) Dort habe ich einen Plan bekommen, an den ich mich halten kann, wenn ich will. Brotzeit und Butterbrezen zum Frühstück, Nudeln, Pizza, Kartoffeln mit x... und dazu ein Minischälchen Salat. ! Stückchen Obst, Nachmittags Milchreis oder Kuchen, Abendbrot und Kekse zur Nacht..... Hört sich für mich nicht besonders toll an. Hört sich nach schlimmen deutschem Durchschnitt an. Ich studiere selbst Ernährungswissenschaft. Und mein Verstand sowie das Wissen über Stoffwechselvorgänge sagen mir: Damit halte ich vielleicht mein Gewicht. Aber das will ich nicht. Ich weiß das Logi mir besser schmeckt und unendlich gesünder isst. Am liebsten würde ich mich nach Strunz ernähren. Aber wenn ich das tue, dann esse ich automatisch wieder zu wenig. Ich habe ja noch kein Hungergefühl. Und aus Panik, esse ich dann manchmal wieder Kuchen, Schoko, Brot ohne Ende. Vielleicht könnt ihr mir helfen? Am allerliebsten würde ich Logisch oder nach Strunz essen. Aber eben in einer Menge, die nciht auf Diät ausgelegt ist, sondern für ein 22 jähriges Mädchen, das jeden morgen eine halbe Stunde läuft, gern mal Fahrrad fährt, einmal die Woche ins Fittnesstudio geht und jeden Nachmittag ein paar kleine Kraftübungen macht. Ich weiß nicht, wie viel genug ist. Ich schwanke zwischen zu wenig und zu viel. Und die Berater wollen mich "deutsch" ernähren. Was esst ihr so tagein tagaus? Ich wäre so dankbar, wenn sie einen Plan hätte, an dem ich mich orientieren kann. Denn der Hunger ist (noch) kein guter Helfer. Ich wünschte Dr. Strunz könnte das lesen und mir helfen ;( Liebe Grüße, Marina

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