News 17.07. u. a. zum Körpferfett

5 Beiträge
   
Ältester
pro Seite
 
  Sie haben  Lesezeichen
Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1374
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 18.07.2017
 

Ich habe da so meine Problem mit diesen 1,8% (wie genau ist die Messung?).

Es ist (wieder mal) ein ziemliches Extrem. Und Extreme sind in aller Regel nicht gesund.

Der Doc spricht und schreibt so oft von "genetisch korrekt" (Ernährung, Bewegung). Ich kann mir nicht vorstellen, dass 1,8% KFA für den Menschen "genetisch korrekt" sind. Gibt es, abgesehen von stark mangel-/unterernährten Menschen in Afrika irgend wo auf diesem Planeten eine noch halbwegs natürlich (genetisch korrekt) lebende menschliche Population, die einen deratig geringen KFA aufweist?

Weiß jemand, was Megersüchtige für eine KFA haben?

Fett im menschlichen Körper ist nicht nur eine Energiereserve. Es dient auch als Schutz und Puffer für die Organe. Es ist Speicher für z.B. fettlösliche Vitamine. Es umhüllt Nervenbahnen und schützt diese.

2-5% KFA werden bei Männern als Lebensnotwendig erachtet.

 

Our results suggest that 4-6% BF or approximately 2.5 kg fat represents the lower limit for healthy men, as assessed by DEXA or by underwater weighing.

 

1,8% KFA sind für mich nicht bewundernswert oder erstrebenswert, sondern krank! Auf jeden Fall aber weit weg von "genetisch korrekt".

Ein Bruce Lee oder Jan Frodeno hatten ihren niedrigen KFA (immerhin fast doppelt so hoch Dr. Strunz) zu Zeiten höchster sportlicher Austrainiertheit / Wettkampfphasen; aber sicher nicht als Dauer- oder Normalzustand.

 

Aber abgesehen davon eine tolle News mit Klarstellungen, die gerne eine häufigere Wiederholung erfahren dürften:

"Interessant dabei: Damit schaffen Sie Ketose nicht. Deshalb bin ich nie in der Ketose. Ich brauche Eiweiß (weil ich das messe. Das unterscheidet mich). Und ich esse Gemüse, welches ja sehr wohl natürliche Kohlenhydrate enthält.

  • No Carb heißt tatsächlich No Zucker, No Mehl. Also keine künstlichen Kohlenhydrate."

"Den Rest erledigt die Natur. Die uns zum Läufer erschaffen hat. Den Rest, also die natürlichen Kohlenhydrate aus dem Gemüse, die rennen [sporteln] wir weg. Jeden Tag.[oder jeden zweiten]"

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Markus
Beiträge: 720
Angemeldet am : 25.07.2013
Veröffentlicht am : 18.07.2017
 

Reinhard, da gibt es das sog. essentielle Körperfett, was in den Organen und im Knochenmark gespeichert wird. Essentiell weil benötigt, nicht als Speicher für den Marathon.

 

Ich zweifle aber die 1,8% KFA an- bereits bei 3 bis 5% schaust du wie ein wandelndes Anatomiepräparat aus

 

Bildergebnis für 3 percent body fat

Veröffentlicht von : Reinhard S.
Beiträge: 218
Angemeldet am : 26.08.2015
Veröffentlicht am : 18.07.2017
 

1,8% Körperfett auf ca. 70kg KG sind immer noch mehr als 1kg Fett, sprich über 10.000 kcal.

Damit läuft man locker Marathon(s), wie die Afrikaner auch.

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 919
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 18.07.2017
 

...seh ich genauso! 

mit so geringen eigenfettreserven nur mal eine stunde zu laufen, dabei auch keine kohlenhydrate zuzuführen, da kann der körper nur noch auf dss eiweiss zugreifen - sei es das körpereigene oder das zugeführte.

aber gerade die umwandlung von eiweiss in glucose ist für den körper sehr aufwendig, produziert ammoniak, das auch wieder entsorgt werden muss.

über frodeno weiss ich aber, dass er unter low carb trainiert, zu den wettkämpfen aber carbs auftankt.

Veröffentlicht von : Torben V.
Beiträge: 100
Angemeldet am : 24.06.2014
Veröffentlicht am : 17.07.2017
 

Hallo zusammen,

ich fand die News heute einfach mal wieder super. V. a. die neckischen letzten Zeilen, in denen der Körperfettanteil von Bruce Lee (3 %) und dann von Dr. Strunz (1,8%) aufgezählt wird. Ich finde das eine wahnsinnige Leistung und wollte an dieser Stelle nur mal gratulieren. Man wird das natürlich nie erreichen, aber ich habe mir vorgestellt, wie man so z. B. einen Triathlon schafft. Da müsste man doch ständig Kohlenhydrate oder Fett zu sich nehmen, da man keine Energiereserve hat. Ähnliches äußerte aktuell Martina Navratilova zu Novak Djokovic, der in den Leistungen auf dem Court zu wünschen übrign lässt: Man müsste in einem langen Match etwas Reserven am Körper haben. Novak sei einfach zu dünn, um wieder super Leistungen bringen zu können. Wenn jmd. 9 Wimbledontitel im Einzel gewonnen hat und gestern mit 60 das Senioren-Doppel-Event in Wimbledeon gewonnen hat, dem hört man ja auch mal zu :-).

 

 

5 Beiträge
   
Ältester
pro Seite
 
  Sie haben  Lesezeichen