News 17.07. u. a. zum Körpferfett

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Veröffentlicht von : Magnus L.
Beiträge: 25
Angemeldet am : 28.01.2019
Veröffentlicht am : 28.01.2019
 

Sind 1,8 nicht zu wenig? Man braucht doch mindestens 3% zum Überleben, oder?

Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 631
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 07.01.2019
 

Hallo Maria,

was ist Gynälomastie?

Ich kenne nur Gynäkomastie (Hormonstörung beim Mann, Stichwort: Männerbrust)

Mit derzeit 15% Körperfett hast du ganz klar deinen Sixpack „schon freigelegt“, stimmst?

6 % Körperfett bei einer Frau schaffen nur Bodybilderinnen direkt im Wettkampfmodus.

Zum Vergleich die Traumfrauen von Victoria Secrets Modenschauen haben einen Körperfett zwischen 17 bis 18%.

Ich kenne eine junge Dame, 17 J. 1,68m, 56kg, KFA: 13-16% Wie groß und wie jung bist du? 

 

Veröffentlicht von : Maria S.
Beiträge: 5
Angemeldet am : 07.01.2019
Veröffentlicht am : 07.01.2019
 

Ich glaube ich bin zur zeit auch so bei 15% in etwa. Ich leider aber noch unter einer Gynälomastie und ich denke die werde ich erst loswerden, wenn ich so unter die 6% Grenze komme. Viele haben da ihre Stellen mit "Hartnäckigem" Fett. 

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 865
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

Ein ambitionierter Freizeitsportler, der sich korrekt ernährt wird zwangsläufig irgendwann einen KFA von <<10% haben.

Ungesund wird das erst wenn jener der Meinung ist, dass das mit einem Oberarmumfang von >>50cm korrelieren muss.

Ansonsten seh ich da nichts was ungesund sein soll. Schaut man sich diverse Naturvölker an, so liegen die sicher unter 10%.

In unserer Wohlstandsgesellschaft wird da immer sehr schnell ne Essstörung reininterpretiert, da man selbst nicht die Disziplin besitzt, das durchzuziehen.(habs selber auch noch nicht geschafft)

Bei <<5% kratz ich mich allerdings auch am Kopf(fragend!!)

LG

Martin

Veröffentlicht von : Silvan M.
Beiträge: 1
Angemeldet am : 12.12.2018
Veröffentlicht am : 12.12.2018
 

Man sollte darauf achten, dass ein niedriger Körperfettanteil zwar gut aussieht, aber alles in Grenzen bleiben muss.

Auch der Weg zu einem geringen KFA ist nicht unbedingt gesund.

Ideal ist denke ich ein Wert um die 10%.

Man sollte jedoch darauf achten, dass man gleichzeitig Muskelmasse aufbaut. Sonst ist es nicht gesund und der BMI sinkt zu stark.

https://www.koerperfettwaage-test.de/tipps-zur-koerperfettmessung/

Wie man unter dem Link gut sieht sind viele Messmethoden jedoch ziemlich ungenau.

Vor allem bei ungleicher Verteilung des Fettgewebes sind die meisten Möglichkeiten nicht zu empfehlen.

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1817
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 18.07.2017
 

Ich habe da so meine Problem mit diesen 1,8% (wie genau ist die Messung?).

Es ist (wieder mal) ein ziemliches Extrem. Und Extreme sind in aller Regel nicht gesund.

Der Doc spricht und schreibt so oft von "genetisch korrekt" (Ernährung, Bewegung). Ich kann mir nicht vorstellen, dass 1,8% KFA für den Menschen "genetisch korrekt" sind. Gibt es, abgesehen von stark mangel-/unterernährten Menschen in Afrika irgend wo auf diesem Planeten eine noch halbwegs natürlich (genetisch korrekt) lebende menschliche Population, die einen deratig geringen KFA aufweist?

Weiß jemand, was Megersüchtige für eine KFA haben?

Fett im menschlichen Körper ist nicht nur eine Energiereserve. Es dient auch als Schutz und Puffer für die Organe. Es ist Speicher für z.B. fettlösliche Vitamine. Es umhüllt Nervenbahnen und schützt diese.

2-5% KFA werden bei Männern als Lebensnotwendig erachtet.

 

Our results suggest that 4-6% BF or approximately 2.5 kg fat represents the lower limit for healthy men, as assessed by DEXA or by underwater weighing.

 

1,8% KFA sind für mich nicht bewundernswert oder erstrebenswert, sondern krank! Auf jeden Fall aber weit weg von "genetisch korrekt".

Ein Bruce Lee oder Jan Frodeno hatten ihren niedrigen KFA (immerhin fast doppelt so hoch Dr. Strunz) zu Zeiten höchster sportlicher Austrainiertheit / Wettkampfphasen; aber sicher nicht als Dauer- oder Normalzustand.

 

Aber abgesehen davon eine tolle News mit Klarstellungen, die gerne eine häufigere Wiederholung erfahren dürften:

"Interessant dabei: Damit schaffen Sie Ketose nicht. Deshalb bin ich nie in der Ketose. Ich brauche Eiweiß (weil ich das messe. Das unterscheidet mich). Und ich esse Gemüse, welches ja sehr wohl natürliche Kohlenhydrate enthält.

  • No Carb heißt tatsächlich No Zucker, No Mehl. Also keine künstlichen Kohlenhydrate."

"Den Rest erledigt die Natur. Die uns zum Läufer erschaffen hat. Den Rest, also die natürlichen Kohlenhydrate aus dem Gemüse, die rennen [sporteln] wir weg. Jeden Tag.[oder jeden zweiten]"

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Markus
Beiträge: 722
Angemeldet am : 25.07.2013
Veröffentlicht am : 18.07.2017
 

Reinhard, da gibt es das sog. essentielle Körperfett, was in den Organen und im Knochenmark gespeichert wird. Essentiell weil benötigt, nicht als Speicher für den Marathon.

 

Ich zweifle aber die 1,8% KFA an- bereits bei 3 bis 5% schaust du wie ein wandelndes Anatomiepräparat aus

 

Bildergebnis für 3 percent body fat

Veröffentlicht von : Reinhard S.
Beiträge: 226
Angemeldet am : 26.08.2015
Veröffentlicht am : 18.07.2017
 

1,8% Körperfett auf ca. 70kg KG sind immer noch mehr als 1kg Fett, sprich über 10.000 kcal.

Damit läuft man locker Marathon(s), wie die Afrikaner auch.

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 1236
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 18.07.2017
 

...seh ich genauso! 

mit so geringen eigenfettreserven nur mal eine stunde zu laufen, dabei auch keine kohlenhydrate zuzuführen, da kann der körper nur noch auf dss eiweiss zugreifen - sei es das körpereigene oder das zugeführte.

aber gerade die umwandlung von eiweiss in glucose ist für den körper sehr aufwendig, produziert ammoniak, das auch wieder entsorgt werden muss.

über frodeno weiss ich aber, dass er unter low carb trainiert, zu den wettkämpfen aber carbs auftankt.

Veröffentlicht von : Torben V.
Beiträge: 109
Angemeldet am : 24.06.2014
Veröffentlicht am : 17.07.2017
 

Hallo zusammen,

ich fand die News heute einfach mal wieder super. V. a. die neckischen letzten Zeilen, in denen der Körperfettanteil von Bruce Lee (3 %) und dann von Dr. Strunz (1,8%) aufgezählt wird. Ich finde das eine wahnsinnige Leistung und wollte an dieser Stelle nur mal gratulieren. Man wird das natürlich nie erreichen, aber ich habe mir vorgestellt, wie man so z. B. einen Triathlon schafft. Da müsste man doch ständig Kohlenhydrate oder Fett zu sich nehmen, da man keine Energiereserve hat. Ähnliches äußerte aktuell Martina Navratilova zu Novak Djokovic, der in den Leistungen auf dem Court zu wünschen übrign lässt: Man müsste in einem langen Match etwas Reserven am Körper haben. Novak sei einfach zu dünn, um wieder super Leistungen bringen zu können. Wenn jmd. 9 Wimbledontitel im Einzel gewonnen hat und gestern mit 60 das Senioren-Doppel-Event in Wimbledeon gewonnen hat, dem hört man ja auch mal zu :-).

 

 

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