News vom 06.11.2016 - Schlittenhunde

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Veröffentlicht von: UlliS
Beiträge: 171
Angemeldet am: 02.08.2003
Veröffentlicht am: 08.11.2016
 

Ok, NEMs kosten Geld, gute Laufschuhe auch. Auch ein Fahrrad kostet Geld.
Das sollte sich aber eigentlich jeder leisten können.
Man muss das einfach als gute Investition in sein Leben verstehen.
Die Rendite ist besser als bei jeder Aktie.
Zum Training muss man nicht nach Mallorca oder Hawaii.
Das kann man auch in der Fränkischen, oder im Wald um die Ecke.
Stimmt, Doc Strunz ist Mediziner und hat sehr viel Wissen in dem Bereich.
Aber das behält er ja Gott sei Dank nicht für sich. Siehe News und Bücher.
Wäre ich nicht zufällig auf Doc Strunz gestossen (Buch im Kaufhaus auf Grabbeltisch),
wäre ich schon lange nicht mehr unter den Lebenden.

Veröffentlicht von: Walt N.
Beiträge: 1
Angemeldet am: 08.11.2016
Veröffentlicht am: 08.11.2016
 

Selbst wenn Frau und Herr Strunz Leute wie Du und ich sind, ist doch schon allein das Milieu in dem sie sich bewegen nicht dass eines Otto-Normal-Verbrauchers.

Stichwort:

- Geld

- Herr Strunz Arzt

Verhält sich da ja schon ähnlich wie bei Hochleistungssportlern.

 

Nich falsch verstehen; ich würde das in der Situation (Vorbildung und andere Umstände ebenfalls vorausgesetzt) auch ausnutzen.

Aber dies mit einem Durchschnittsbürger zu vergleichen geht halt nicht.

Veröffentlicht von: Jean S.
Beiträge: 160
Angemeldet am: 12.03.2016
Veröffentlicht am: 07.11.2016
 

Hallo,

 

Die Frage ist ja auch ob Mann / Frau Normalverbraucher die Zeit aufbringen kann Täglich stundenlang sportlich aktiv zu sein... ?

 

Liebe Grüße,

Veröffentlicht von: Michael M.
Beiträge: 52
Angemeldet am: 21.05.2016
Veröffentlicht am: 07.11.2016
 

Wer sowas sagt, ist entweder komplett illusioniert oder hat es selbst noch nicht probiert. 

Manchmal erinnert mich das hier fast an Bibel-Stunde statt an mündige Gespräche und Vorstellungen. 

 

Veröffentlicht von: UlliS
Beiträge: 171
Angemeldet am: 02.08.2003
Veröffentlicht am: 07.11.2016
 

Ich glaube nicht, dass Herr und Frau Strunz Ausnahme-Talente sind. Das sind Menschen wie du und ich.
Da kann jeder hin kommen wenn er/sie will. Wie das geht lesen wir doch jeden Tag hier in den News.
Ob das jeder so extrem will ist eine andere Frage.

Gruß
Uli

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 307
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 07.11.2016
 

Lieber Michael, :-)

 

nur eine kurze Frage:

Hast Du mit Deiner Antwort mich gemeint? Oder bist Du allgemein geblieben?

 

Herr und Frau Strunz sind Ausnahme-Talente, das wissen wir alle. Ich maße mir auch nicht an, dass mich eine spezielle Ernährung zu den Leistungen wie Frau Strunz bringt. Aber ich bin ein neugieriger Mensch und interessiere mich auch für andere, und zwar in ganz speziellem Maße. Vielen falle ich damit auf den Wecker, weil diese Menschen mit weniger Informationen zufrieden sind. Auch, wenn die um Auskunft Gebetenen gar nicht so viel von sich preisgeben wollen.

Andererseits kennt auch vermutlich jeder die unerschöpflichen Fragen der Kinder: "Warum?". Und oftmals blocken wir dann ab, weil wir die Nase voll haben von der Fragerei, oder im Moment keine Antwort wissen, oder anderes zu tun haben, oder keine Lust haben nachzudenken und eine kindergerechte Antwort zu formulieren.

Bei den Erwachsenen werden weitergehende Fragen gerne abgeblockt mit "soll doch selber denken", "muss ich denn alles erklären" usw. . Dass sich aber Frage und Gegenfrage eine erquickliche Verbindung schaffen und durchaus zu neuen Horizonten führen können, wird gar nicht bedacht. Jeder, der fragt, fragt nicht sinnlos, sondern hat sich irgendetwas dabei gedacht. Nur, die andere Person versteht nicht den Zusammenhang, will ihn nicht verstehen, tut es als Kinderei ab, als blöd, als nicht zum Thema gehörend ...

 

Antworten heißt eben auch, sich für den Anderen Zeit nehmen. Und gerade gestern habe ich ein längeres Interview vom 08.7.2014 zwischen Herrn Strunz und Motivationstrainer Dirk Schmidt gelesen. Dort hat er Dirk Schmidt geantwortet, dass er die Fragen seines Gegenüber sehr ernst nimmt. Denn nur wenn man dessen Fragen ernst nimmt, kann man - jetzt meine Formulierung - sich auf Augenhöhe mit dem Fragesteller befinden und ihn verstehen. - Und manchmal können sich Fragen sehr primitiv anhören, oder vielleicht gar nicht themenbezogen. Dann kann vielleicht der Fragesteller seine Frage dem anderen nicht verständlich genug rüberbringen ...

 

Oh je, wieder ein langer Beitrag. So ist es, wenn nur das unpersönliche, teils unverständliche Internet zur Verfügung steht und nicht das menschliche Gegenüber, das sofort reagieren kann und nicht nur agieren.

 

Lieben Gruß Gundula

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 921
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 07.11.2016
 

mea culpa

phlegmatisch!

 

{#emotions_dlg.sealed}

Veröffentlicht von: Jean S.
Beiträge: 160
Angemeldet am: 12.03.2016
Veröffentlicht am: 07.11.2016
 

Pflegmatisch oder phlegmatisch ?

 

Liebe Grüße,

Veröffentlicht von: Michael M.
Beiträge: 52
Angemeldet am: 21.05.2016
Veröffentlicht am: 07.11.2016
 

Mit Verlaub, die Art der Argumentation kann man doch nicht ernst meinen. 

Frau Strunz würde sicher auch ohne Rührei den Berg raufsprinten. Ich wette, dass sie selbst mit veganer Ernährung ohne Ergänzungsmittel den meisten (Damen) hier ziemlich überlegen wäre. 

Das ist der Eindruck, der oftmals hier hängen bleibt. Dr. Strunz und seine Frau sind nun mal Ausnahmekönner, sonst würden sie solche Leistungen niemals erbringen können. Wenn die sich dann um 5% steigern, weil sie in der Ketose trainieren, dann ist das viel, aber leider nicht die Lösung für "unerschöpfliche Energie" für den average Strunz-Leser. 

Wichtig wäre doch mal, sich überhaupt regelmäßig zu bewegen, Kekse durch ein gutes Stück Fleisch ersetzen und ein Bewusstsein für ein gesundes Leben zu bekommen. 

Ob man dann 90 oder nur 80 wird, das kann doch keiner von uns kontrollieren. 

 

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 307
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 07.11.2016
 

Liebe Strunzler,  :-)

 

meine Gedanken sind:  Wenn ich die vielen älteren(!) Leute sehe, so ab 60 Jahren aufwärts, die mit ihrem Rollator mühsam die Straße entlang "krauchen", denke ich immer wieder: Nein, so will ich nicht werden. Oder die genannten älteren Leute, die im Club Agilando (ab 55+) kaum die Arme hochbekommen, geschweige denn die Beine mehr als etwas anheben können, dann schäme ich mich dort schon fast, dass ich so agil, fit und gelenkig daher komme.

Und weil ich mir den ClubAgilando nicht zum Vorbild nehme (die Musik ist dort wunderbar - ich bin eine Tanzmaus) probiere ich lieber eine Ernährungsweise aus, die mich fitter anstatt behäbiger werden lässt. Ich kann jederzeit die Ernährung ändern, wenn ich merke, dass ich meinem Körper zuviel abverlange. Mein Vater sagte immer, wenn ich etwas (vehement) verneinte, aber nicht getestet hatte: "Hast Du es denn ausprobiert?".  Peinlich, wenn ich die Wahrheit sagen musste.

 

Und ich habe sogar gestern wieder mit ganz kurzen Läufen angefangen, nachdem mich die Strunzsche News über Demenz doch sehr aufgerüttelt hat. "Laufe um Dein Leben". Das hat gar nichts damit zu tun, dass ich mich jetzt wie ein Schlittenhund gebärden müsste. Aber besser als ein phlegmatischer Hund ist das schon, aber auch dieser z.B. Bernhardiner, hat seine Vorteile. Er ist nützlich z.B. als Lawinenhund. Da würde ein Schlittenhund vemutlich überfordert sein mit "Geduld haben".

Ich bin voll überzeugt, dass man von Tieren viel, viel lernen kann, z.B. Geduld; echte Freude, wenn Herrchen/Frauchen wieder nach Hause kommt; Ausdauer. Und selbstverständlich kann man Tiere und Menschen nicht 1:1 vergleichen. Aber sich verschiedene Dinge abschauen und dann auf den Menschen übertragen, dass kann man schon.

Frau Strunz beweist eindeutig, dass ihr 10 Rühreier Kraft geben. Ob nun Rühreier/Spiegeleier/gekochte Eier/rohe Eier schädlich sind oder nicht, dass wird ganz sicher von persönlicher Gesundheit abhängen.

Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.  ;-)

 

Nach wie vor gilt das Selbstausprobieren, wie schon einige hier im Forum richtig schrieben. Wenn man noch einige Vorlagen hat, ist ein Rahmen gegeben, an den man sich halten kann oder auch nicht. Frau Strunz trinkt keinen Kaffee. Ich liebe Kaffee - brauche ihn aber nicht - weil Kaffee für mich Gemütlichkeit darstellt. Wenn mein Mann und ich irgendwelche Probleme (Firma, privat) haben, dann ist der Satz: "Komm', ich mach' jetzt einen Kaffee" der Innbegriff von "sich Zeit nehmen für den anderen". Und das kann für jeden anderen Menschen etwas anderes bedeuten, z.B. miteinander ein kleines Wettfahren zu machen oder ...

 

Lieben Gruß von Gundula

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 921
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 06.11.2016
 

...und nicht pflegmatisch wie ein Bernhardiner oder Neufi.

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 921
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 06.11.2016
 

Natürlich kann man von und mit Tieren lernen. Aber man sollte die Grenzen des Über tragbaren nicht aus dem Blick verlieren oder gänzlich verschweigen.

Wer sagt denn, das ich ausdauernd wie ein Schlittenhund werde und pflegmatisch wie ein Bernhardiner oder Neufi?

Und was ist, wenn ich gerne höher springen können mochte? Soll ich mich ernähren, wie Grashüpfer oder Heuschrecken?

LG,

Thorsten

Veröffentlicht von: Michael M.
Beiträge: 52
Angemeldet am: 21.05.2016
Veröffentlicht am: 06.11.2016
 

Du, genau wie wir, weißt, dass es genau darum nicht geht. 

Veröffentlicht von: Thorsten
Beiträge: 38
Angemeldet am: 11.06.2015
Veröffentlicht am: 06.11.2016
 

Thorsten St. oder Michael M. fordern wahrscheinlich auch bei der Handwerkskammer die Aberkennung der Meistertitel von Petz und Lampe.

Hier werden Tiervergleiche immer so schön widerlegt von einigen. Da wird akribisch erklärt, warum ein Kaninchenmuskel sich von einem Menschenmuskel unterscheidet, dass aus einer Ameise niemals ein Adler werden kann oder dass ich kein Schlittenhund bin.

In welcher Welt leben diese Nörgler (diese Differenziert-Denker) eigentlich? Wir Menschen vergleichen uns doch mit Tieren - schon immer und überall. In der gesamten Menscheitsgeschichte. Und Wissenschaft fragt sich auch schon immer, was wir von Tieren lernen können und welche Erkenntnisse wir auf den Menschen übertragen können.

Die größten Schriftsteller in allen Epochen haben Fabeln geschrieben. Menschen haben sie gelesen.

Im Yoga und im Qi Gong tun Menschen so, als seien sie Tiere - die meisten Übungen haben nämlich Tiernamen. Auch bei uns im Westen: "Tigerfeeling" ist der Reihentitel der Bücher von Benita Cantieni. "Animal Moves" heißt das neueste Buch von Zippel. Es verspricht uns, tierisch fit zu werden und fordert uns auf, unser inneres Tier zu entdecken. "Fit wie Tiger, Panther & Co." hieß ein vergnügliches Buch von Strunz. Und so liessen sich tausende Beispiele aufzählen. Wie einfältig wirkt da die Belustigung darüber, dass Menschen glauben könnten, sie seien Schlittenhunde.

Und natürlich bedient sich auch die Wissenschaft ständig der Tiervergleiche: von der Professorin Kelly Lambert etwa ist das Buch "Lehrmeister Ratte - Was wir von den erfolgreichsten Säugetieren der Welt lernen können".

Auch in Zukunft werden wir noch von Rehen, Ameisen und Adlern lesen. Und dass jeder Aff Bescheid weiss selbstverständlich auch. Und dann hier im Forum erfahren, warum diese Vergleiche falsch sind. Es bleibt amüsant.

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 307
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 06.11.2016
 

Juhu,  danke.

Gundula

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 921
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 06.11.2016
 

Liebe Gundula,

mein Beitrag war nicht auf dich bezogen. Und ich glaube der von Michael auch nicht {#emotions_dlg.wink}

Es betrifft vielmehr den unterschwellig implizierten Vergleich zwischen Menschen im Allgemeinen und speziellen, spezialisierten Tierarten.

LG,

Thorsten

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 307
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 06.11.2016
 

Ach, Ihr Lieben, :-)

 

es ist nett, dass Ihr Euch so um mich sorgt. Aber glaubt mir, es ist völlig unnötig. Ich bin jetzt kein Schlittenhund, aber werde es vielleicht in meinem nächsten Leben sein. ;-)

 

Ich habe mit der heutigen News einen gedanklichen Zusammenhang gesehen und den habe ich Dr. Strunz zu vermitteln gesucht. 

 

Nochmals bitte: Macht Euch keine unnötigen Gedanken um meine Ernährung, um mein Dasein. Nehmt einfach an, dass ich weiß, womit ich beschäftige. Und egal wie ich mich ernähre, aus mir wird (jetzt) kein Schlittenhund.  ;-)

 

Danke für Euer Interesse an mir.

 

Lieben Gruß Gundula

Veröffentlicht von: Michael M.
Beiträge: 52
Angemeldet am: 21.05.2016
Veröffentlicht am: 06.11.2016
 

Was ich noch ergänzen will: Schlittenhunde sind von Natur aus ein „Perpetuum mobile" (stimmt zwar nicht, aber egal), die laufen jeden Menschen in Grund und Boden, die können das sogar ohne Ketose und mit Kohlenhydraten. Das sind einfach Schlittenhunde, keine Menschen, die glauben, sie könnten Schlittenhunde sein. 

Veröffentlicht von: Michael M.
Beiträge: 52
Angemeldet am: 21.05.2016
Veröffentlicht am: 06.11.2016
 

Ich traue mich auch schon fast gar nicht mehr, meine Gedanken niederzuschreiben. 

In etwa: Schlittenhunde mit maximaler Sauerstoffaufnahme von weit über 100, auch ohne Training. 

Ich habe auch noch in keinem Physiologie-Journal oder Lehrbuch gelesen, dass der Mensch im Muskel Gluconeogenese betreiben kann. 

Ich kann auch immer noch nicht nachvollziehen, warum die Kohlenhydrate derart eingeschränkt werden sollen, dass Gluconeogenese (egal in welchem Gewebe) überhaupt erzwungen werden muss. 

Gundula, wenn du nach so einer Ernährung gesucht hast, dann bitte: Für Schlittenhunde bedeutet das, dass sie fast literweise Sahne trinken müssen. 

 

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 921
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 06.11.2016
 

Ich erspare mir jetzt mal den Hinweis, dass sich Physiologie, Nahrungsspektrum und Verdauungssystem von Mensch und (Schlitten)Hund "geringfügig" unterscheiden.

Auch dass Schlittenhunde über Generationen gezielt zu ihrer jetzigen Leistungsfähigkeit hin gezüchtet und selektiert wurden, im Gegensatz zu den meisten Menschen, behalte ich lieber für mich.

Hey, was weiss ich denn schon; wer glaubt, er sei ein Schlittenhund...  ... soll nur mal versuchen, sich mit dem Fuß hinter dem Ohr zu kratzen; ohne umzufallen.

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