News vom 10.01. Fettverbrenner oder eben nicht?

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Veröffentlicht von: Aexa W.
Beiträge: 1178
Angemeldet am: 12.12.2008
Veröffentlicht am: 20.01.2012
 

TEST Suche dir einen Sportmediziner und mache den Test - mit Atemmaske. Dann mache dir einen Plan und halte dich einen Monat dran. Danach nochmal eine Messung - und du weisst, ob der Plan was taugte. Dann kannst du ihn veröffentlichen ;)

Veröffentlicht von: Vera O.
Beiträge: 98
Angemeldet am: 13.11.2010
Veröffentlicht am: 18.01.2012
 

Hallo miteinander! Vielen Dank für Eure Antworten! @ Reinhard: Irgendwie tröstet es mich, dass Deine „damals-noch-Frau“ eine 100% Fettverbrennerin ist. Ich war mir sicher, dass Frauen aufgrund des Kinder kriegens vielleicht Fett weniger gut verbrennen. Jetzt kann ich wenigstens diesen Gedanken definitiv begraben. Aber Du hast schon recht, diese Messung müsste wahrscheinlich präziser ausgeführt werden. Ich habe mal gegoogelt: Da wurde von Masken, die über Nase und Mund gezogen werden, gesprochen. Beim Doc habe ich ja nur ein Schlauch in den Mund gekriegt. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich nicht zwischendurch, wie gewohnt, durch die Nase geatmet habe. Aber so gesehen müsste mein Mann noch einen höheren Fettverbrennungswert haben, hat er davor zum Frühstück voll zwei Semmel gegessen! @ Adam: Das mag sein, dass ich mich beim Laufen mehr fordern müsste. In der Summe würde ich trotzdem nicht die Werte meines Mannes haben, in der Ernährung bin ich ja viel konsequenter wie er. Fazit ist letztendlich, dass man die Erfahrungen für sich selber umsetzen muss, so dass man erfolgreich ist UND sich dabei auch noch wohl fühlt. Ich habe mich nach der Untersuchung nämlich wieder und wieder gefragt, ob ich alles daran setzen soll, auf einen vernünftigen Fettverbrennungswert zu kommen, obwohl ich ja mit 0 % auch 9 Kilo abgenommen habe und mich dabei auch noch sauwohl geflühlt habe. Wem will ich was beweisen? @ Johannes: TOLL! Liebe Grüße!

Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1658
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 17.01.2012
 

Vielen Dank für diese interessanten Erfahrungsberichte. Jetzt wird mir so manches klar. Bei den Menschen, die ich persönlich kenne, und die eine Low-Carb Diät probiert haben, reichte das Spektrum der Aussagen von "Klappt super! Ich fühle mich satt und topfit!" bis hin zu: "Ich bin fix und fertig. Was für eine Quälerei." Vielleicht müsste man für die schlechten Fettverbrenner ein abgewandeltes Konzept finden. Ich selbst habe nie eine Spirometrie machen lassen, habe jedoch den Verdacht, dass ich keine 100% Fettverbrennerin werden kann. Bei mir funktioniert moderate Carb wesentlich besser als No Carb, und führt über längere Zeiträume zu einer schmerzfreien und beständigen Gewichtsabnahme. Also definitiv: es gibt sie, die Glückspilze die essen können was sie wollen, und trotzdem schlank sind. Sei es ihnen gegönnt. Wir anderen müssen unseren eigenen Weg finden. LG, Michaela

Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 16.01.2012
 

Mensch Johannes, gratuliere! Das klingt ja ganz phantastisch. Und ja: Lass gut sein, wenn Du Dich gut damit fühlst und Deine Werte in Ordnung sind. M.

Veröffentlicht von: napoli
Beiträge: 22
Angemeldet am: 18.10.2011
Veröffentlicht am: 13.01.2012
 

Liebe Vera, sehr interessant! Ich neige dazu, Deiner Deutung (oder Realität?) zuzustimmen. Meinem Einstieg am 1. August 2011 lt. "warum macht die tomate dick?" folgte eine mäßige Gewichtsabnahme von 6 kg. Dabei ist es bisher geblieben, obwohl ich seither relativ diszipliniert bin, was nicht ganz einfach ist, wenn der Partner nicht mitzieht. Die Überraschung machte sich in anderer Weise bemerkbar: Ich bin Rennradler seit Jugendzeiten. Ich verspürte eine erhebliche Zunahme der Kraftausdauer beim rennradeln! Das bestätigte sich noch einmal bei meinem einwöchigen Rennradurlaub auf Mallorca. Ich konnte mithalten und fahren, wie die Jungen - immerhin werde ich diese Jahr 70. Desweiteren geht es mir mental deutlich besser. Frühere Symptome einer endog. Depression sind völlig verschwunden. Außerdem bin ich wieder bei Jacket- und Hosengröße 52, was auch nicht unangenehm ist. Mit der Gewichtssituation habe ich mich zufrieden gegeben und will nicht mehr erzwingen. Deshalb pflege ich auch lieber eine mittelharte low-carb-Ernährung mit Eiweißbrot, mal wenig Honig, viel Obst-Grünzeug-Salaten und mal einer kleinen Kartoffel. So lange ich mich so gut fühle und mein Gewicht halte und die 3 Treppenabsätze zu meiner Wohnung "hochflitzen" kann - und meine Arterien kalkfrei und elastisch sind (lt. Sono) - bin ich zufrieden und bleibe bei meiner Methode. Jeder Fahrstuhl wird ignoriert, das Auto stehen gelassen und täglich 30 min auf dem Minitrampolin gesprungen. Ich glaube, Bewegung ist genauso wichtig, wie Ernährung - aber das wissen wir ja. Mit besten Grüßen Johannes

Veröffentlicht von: Adam E.
Beiträge: 54
Angemeldet am: 06.01.2010
Veröffentlicht am: 13.01.2012
 

Das Geheimnis deines Mannes ist das gelegentlich deutlich schnellere Laufen, das macht den Unterschied. Der Körper *braucht* Reize, Intervalläufe etc.

Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1812
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 13.01.2012
 

Hallo Vera, das ist aber gemein. Dein Mann lässt es sich gut gehen und hat dann auch noch mehr Erfolg. Sehr gemein, das. Kannst du dir vorstellen, wie ich (60%) mich fühlte, als meine damals-noch-frau 100% Fett verbrannte, obwohl sie sich praktisch nur von KH ernährte. Tja, es gibt halt einfach Menschen, die werden von ihren Genen bevorzugt. Noch was Wissenswertes: Wenn du vor der Messung KH gegessen hast ist die Fettverberennung natürlich bei 0. KH werden ja immer zuerst verbrannt und wenn noch welche da sind, dann bleibt das Fett halt liegen. Der Test ist also nur aussagekräftig, wenn man früh auf nüchternen Magen misst.

Veröffentlicht von: Vera O.
Beiträge: 98
Angemeldet am: 13.11.2010
Veröffentlicht am: 12.01.2012
 

Irgendwie ärgert mich die News vom 10.1., weil der Doc nicht alle Tatsachen auf den Tisch legt. Tatsache ist nämlich, dass nur jeder Zehnte ein guter Fettverbrenner werden kann, d.h. mehr als 60 % Fett verbrennen wird, durch entsprechendes Ernährungs- und Bewegungsprogramm. Ich weiss das, weil der Doc das selber zu meinem Mann gesagt hat. Was soviel heisst, dass 90 %, die diese Diät versuchen, bei 30, 20 oder 0 % Fettverbrennung rumdümpeln. Dazu eine kleine Geschichte: Oktober 2010 habe ich mit der neuen Diät angefangen. Mich brav durch die Stufe 1 gequält, danach bis Mai auf Stufe 2 geblieben. Ich habe die Diät konsequent verfolgt, täglich meine 6 – 10 km gejoggt, Wasser und Kräutertee getrunken und nur nach längeren Läufen, maximal einmal die Woche kontrolliert etwas geschlampt. Ich habe tolle 9 Kilo abgenommen, stolz wie Nachbars Lumpi. Mein Mann hingegen kennt die Stufe 1 nur vom Hören sagen, hat sich nur morgens und Abends Zuhause strunzig ernährt, Mittags weiterhin seine Subw**-Sandwiches reingefegt, Apfelschorle getrunken und an den Wochenenden viel öfter geschlampt, so, wie ich es mir nicht zugetraut hätte. Ok, wenn er joggte, dann länger und schneller als ich, dafür nicht so regelmässig. Er nahm 24 Kilo ab, hatte auch mehr auf den Rippen, der Erfolg ist einfach toll. Am Vorabend vor unserem Termin beim Doc, sind wir bereits nach Roth gefahren, weil unser Anfahrtsweg etwas weiter ist. Wir sassen zum Abendessen in einem Wirtshaus, mein Mann vor seinem Teller Schnitzel mit Pommes und ein Bier („lass gut sein, wir haben Urlaub...“) und ich vor meinem obligaten Salat mit Hühnerbrust und Mineralwasser. Zum Frühstück ass mein Mann zwei Semmeln, die waren ja soooo lecker (na bravo!) und ich gönnte mir Früchte, etwas Käse und einen Orangensaft. Der Test mit der Spirometrie war mehr als ernüchternd. Mein Mann verbrennt über 60 % Fett, ich 0 %! Anfang diesen Jahres habe ich mir vorgenommen, die letzten 4 Kilos anzugehen, die ich im letzten Anlauf vernachlässigt habe und machte nochmals einen Versuch mit der Stufe 1. Als ich am zweiten Tag mit einer so heftigen Migräne im Bett lag und mit der Übelkeit und den Schmerzen kämpfte, erinnerte ich mich daran, dass mir das beim ersten Mal auch schon passierte. Keines meiner Schmerzmittel half, ich war wie durch den Fleischwolf gedreht. Ich habe Stufe 1 abgebrochen. Was ich damit sagen will ist, dass ich erstens glaube, dass es einfach Menschen gibt, die kaum oder nur sehr sehr schwer zum Fettverbrenner werden können und zweitens, habe ich noch nie von einer Frau gehört, die zu einer reinen Fettverbrennungsmaschine mutieren konnte. Ich denke, aus rein biologischen Gründen. Ich für meinen Teil habe die Erfahrung gemacht, dass ich mein Gewicht nur durch konsequente Ernährungskontrolle und Sport halten kann und den Versuch, eine reine Fettverbrennerin zu werden, ein aussichtsloser Kampf sein würde. Übrigens: Ich nehme täglich 1 g Trimagnesium Citrat. Daran liegt's nicht. Gibt es noch andere 0 %lerinnen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben? Liebe Grüße in die Runde!

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