News vom 12.06.2018 - Schmerzen

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Veröffentlicht von : Tina H.
Beiträge: 72
Angemeldet am : 07.01.2017
Veröffentlicht am : 15.06.2018
 

Zur Zeit vermeide ich es so gut es geht, am PC zu arbeiten, daher schreibe ich erst heute, auch ich wollte mich für diese News bedanken!

Gruß

Tina

Veröffentlicht von : Gundula K.
Beiträge: 55
Angemeldet am : 22.12.2016
Veröffentlicht am : 12.06.2018
 

Dr. Helga Pohl greift in ihrem Buch auch eine interessante Thematik auf, die mich persönlich betrifft:  Schiefheit des Körpers.

Dazu kann ich ausführen: Ich habe jahrelang getanzt, mit und ohne Partner. Einmal hat mich eine Tanzlehrerin zufällig von hinten genauer angesehen und sagte mir, dass ich mit dem Oberkörper schief dastünde, also nach einer Seite geneigt. Ich widersprach ihr, dann ich fühlte mich seitlich (rechts/links) im Lot stehend. Dass ich mit dem Oberkörper (Schultern) nach vorn geneigt bin, dies weiß ich. - Und sie korrigierte meinen Stand. Jetzt meinte ich, dass ich schief da stünde und war doch zum 1. Mal in meinem Leben im Lot.

Keinem(!) war dieser Umstand bisher aufgefallen, mir selbst am wenigsten. Das könnte auch erklären, warum mir die linke Hüfte ab und zu im Bett weh tut, einfach deshalb, weil sie tagsüber überlastet ist.

 

Und weiter kann ich ausführen, dass ich in der 3./4. Klasse die längenmäßig größte war. Keiner der Jungen, keines der Mädchen war so groß wie ich. So überragte ich alle um einen Kopf. Um nicht ständigem Spott ausgesetzt zu sein, habe ich den Kopf eingezogen und den Rücken rund gemacht. - In der 5. Klasse war ich dann die zweitkleinste, alle anderen hatten mich längenmäßig überflügelt, die "schlechte" Haltung war mir aber verblieben.

 

Was für ein wissensreiches Buch!

 

Gruß Gundula

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 644
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 12.06.2018
 

Gut, dass du das aufgreifst, Gundula!

Dr. Helga Pohl hat mir auch schon mehrmals "das Leben gerettet" - ganz so dramatisch war's natürlich nicht, aber ich hatte drei Fälle, in denen ich jedesmal recht unangenehme Schmerzen hatte, mit den damit verbundenen Ängsten, es wäre sonstwas im Argen: Enddarm, Brustbereich und auch im Rahmen meiner Nackenprobleme.

Jedesmal habe ich auf ihre, völlig kostenlose und umfangreiche Webseite geguckt, den betreffenden Bereich durchgelesen und dann gezielt die Muskulatur entspannt (ja, das geht....und es geht eigentlich nur so), und die Schmerzen sind verschwunden! Bei hartnäckigen Fällen gibt es ja auch noch die Pohl-Körpertherapeuten, die machen dann Bindegewebsmassage. Habe ich aber nicht gebraucht - man muss sich "am Riemen reißen" und immer wieder daran denken, die Muskeln gezielt zu entspannen. Es funktioniert.

Veröffentlicht von : Gundula K.
Beiträge: 55
Angemeldet am : 22.12.2016
Veröffentlicht am : 12.06.2018
 

Danke, lieber Doktor Strunz, Ihr Buchhinweis Helga Pohl „Unerklärliche Beschwerden?“ ist hervorragend.

 

Ich kenne heftigste Schulterverspannungen zur Genüge, allerdings sind sie seit Jahren Vergangenheit. Nur noch selten werde ich davon geplagt, und auch nur dann, wenn ich zu lange "bewegungslos" am Computer war. 

Mittlerweile bewege ich mich während der stehenden :-)  Computerarbeit sehr viel:  Beine, Arme, Nacken, Schultern werden regelmäßig bewegt und gedehnt. Und ich kann es mir leisten, auch zwischendurch etwas anderes zu machen, schließlich bin ich mein eigener Chef.

Wie ich schon früher schrieb, ist es sehr schwer, die Mitarbeiter zu überzeugen, auch einmal aufzustehen und Dehnübungen zu machen, oder einige Schritte zu laufen. Einheitlicher Tenor: "Ja, ja, machen wir doch nach der Arbeit usw.". Eine dumme, ignorante Antwort, wenn sich schon mal ein Chef um das Wohlergehen seiner Mitarbeiter kümmert. Das wird mehr als "lästig und besserwisserisch" empfunden. Selbst bei meinem Mann (Mitarbeiter Werkstatt) kann ich damit nicht punkten: "Maaach' iiich doooch!!!!", obwohl ich ganz genau weiß und sehe, dass er stundenlang in stark gebückter Haltung an seinem Tisch arbeitet ...

Jedenfalls habe ich mir dieses Buch sofort gekauft, nachdem ich einige Seiten online gelesen habe. Und werde ich es meiner Tochter schenken, die auch stundenlang als Rettungsassistentin entweder am Schreibtisch oder bei Einsatzfahrt in gleicher unbeweglicher Körperhaltung verharrt. Ich denke nur an den Wiederbelebungs-Ablauf im Knien ...

 

Gruß Gundula

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