news vom 13/8: Was kann man tun gegen "Kampf mit EB-Virus"?

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Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 891
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 24.06.2018
 

Hallo Andrea,

jupp, dass misst IMD per Standard im Mineralienprofil. Ich wohne ja nur 500m vom IMD Labor in Berlin entfernt :-D ...gehe oft zu denen, um Kupfer im Auge zu behalten. Sehr praktisch :-)

Aber ich sehe kein Aluminium (wie war das damals beim Doc, der misst das ja)...denn das muss man extra messen. Brom?

Und es könnte auch Arsen sein (->Reis), was Dein Problem ist. Nur so als Beispiel...hatte ich auch 4x höher als Laborgrenze :-/ ...und keine Ahnung von.

Alu schwächt übrigens stark die Leukos...u.a. ...

Ich will aber auch nicht sagen, dass Du ein Problem mit SM hast. Es ist nur so...ich würde es nicht ganz vergessen und es ist eine verdammt gute Begründung. Aber so kann es auch Schimmel sein. Oder eine Chemikalie...

Hier ist ein ganz spannender Beitrag von Mike Mutzel zu Deinem/Eurem Thema...recht spannend, wie ich finde: Mit Dr. Hirsch. Ich bin inzwischen ein großer Fan von den Interviews mit MM:...er macht das so wie ich es mir gern abgucken würde :-D...nur verdient er auch Geld damit, ich nicht.

https://www.youtube.com/watch?v=m4fqgjhOkpU&t=1s

VG,

Robert

 

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 670
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 23.06.2018
 

ich habe jetzt die ebv-werte nach einnahme von täglich 3g lysin. die titer dind leicht gesunken, kann aber nicht sagen ob das am lysin liegt oder an der natürlichen schwankung. werde die lysindisus mal auf 3 bis 10g hochschrauben.

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 408
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 23.06.2018
 

Hallo Robert,

der Mito-Arzt macht auch diese Urinprovokation mit dem Chelatbildner und auch Ausleitungen. 
Hier das waren die Ergebnisse vom IMD: 

Blei: 11.4 (< als 28)

Cadmium: <0.2 (< als 0.6)

Nickel: 0.6 (< als 3.8)

Quecksilber: < 0.2. (<1.0)

In den Klammern sind die Referenzwerte.

Ich werde ihn noch mal drauf ansprechen, die Sache mit dem Koriander behalte ich im Kopf, sollte ich noch mal zur Blutabnahme gehen lasse ich die Werte noch mal bestimmen mit dem Koriander vorweg (sofern er immer noch meint,  Urintest wäre nicht relevant für mich)

Der Mito-Doc ist an sich schon sehr vorsichtig, ich kam ja ursprünglich in die Praxis um diese IHHT Therapie (Hypoxy/Hyperoxy) zu bekommen um die Mitos wieder aufzubauen.

Die  Therapie ist ja an sich schon teuer  (mind. 20 Sitzungen a 50-60 Euro), er hätte ja leichtes Geld verdient aber er sagte, er müsse zunächst mal Wesentliches abklären sowie eine Borreliose wirklich ausschließen ehe er mir so eine Therapie gibt, denn er müsse sicher sein, dass sie erfolgsversprechend ist. 

Es ist aber auch möglich, dass der reaktive EBV einfach diese Oxidation (Zellschädigung) immer wieder veranlasst und ich all die Jahre (wusste ja nix davon) nicht mengenmäßig Vit. E, C, NAC, Gluthation usw usw mit dagegen gehalten habe, das ist auch ein Grund warum die Mitos geschädigt sind.

Diese Erschöpfungsphasen habe ich ja mind. 10-15 Jahre schon.

Dank der tollen Schulmedizin, die mich als psychosomatisch eingestuft und eine Verhaltenstherapie verordnet hatte anstatt wirklich mal zu gucken was mit mir los ist. Macht mich immer wieder sprachlos. 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 891
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 23.06.2018
 

Hallo Andrea,

jetzt mag die Ärztin mehr Ahnung von Schwermetallen haben als ich. Mag so sein, da ich leider kein Arzt bin. Aber frag mal Deine Frau Doktor, wie sie sich folgendes erklärt:

Meine Plasmawerte für Quecksilber superniedrig, Alu: <10 also auch super.

Meine Urinwerte nach Provokation für Quecksilber: 31 (bis 5 normal, <1 niedrig) und Alu 280 (bis 50 normal, <10 niedrig)

Tja...ich sage mal: Über das Blut siehst Du gar nix. Eine akute Belastung eines Bergarbeiters, der das Zeug ständig einatmet. Ja. Aber chronisch eingelagerter Müll: Nein.

Sprich ich rate Dir weiterhin, dass doch irgendwann mal machen zu lassen. Macht denn die Ärztin DMPS/EDTA so generell? Viele Ärzte machen ja auch nur das gern, was se können.

Ich meine, die hilft Dir aktuell richtig gut. Und daher würde ich das auch erstmal so weitermachen! Nur würde ich das Thema SM nicht ganz ad acta legen.

Nen Tipp noch von mir. Lass nochmal bei Ihr die Blutwerte bestimmen (per IMD)...irgendwann und nimm 1h vorher 20 Tropfen Koriander. Das löst. Wenn dann immer noch alles superniedrig ist...klingt das schon wesentlich besser.

Zu den Mitos: Die Vermehren sich ja ständig. Wie haben 100 Billionen davon. Und wenn Du z.B. dich selbst besser Fett-adaptest, dann vermehren sich ja Mitos wie blöde. So als Beispiel, ggf. hast Du was in die Richtung gemacht? Warum sich die kaputten Mitos vermehren kann ich nicht sagen...da bin ich überfragt ;-) ...aber warum sind die kaputt? EBV?...ein Grund sind ja Schwermetalle :-/..und ein Carb-Loader bist Du sicher nicht mehr.

Bitte betrachte das einfach als Ideen!

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 408
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 23.06.2018
 

Nach den neuesten Blutergebnissen liegt immer noch EBV in der chronisch-aktiven Form vor.


Komisch: der EBV - Latent-Mix ist erheblich gestiegen (quasi vom grünen in den roten Bereich).
Während der EBV - Lytic - Mix erheblich gefallen ist (vom roten in den untersten gelben, ja fast grünen Bereich).


Hat da jemand eine Ahnung was das bedeutet?

Die Zahl der irreversiblen Mitochondrien ist leicht gestiegen. 
Die Zahl der intakten interessanterweise auch - um 2 %. Wie erklärt man sich das?
Wahrscheinlich daran, dass die irreversibel geschädigten Mitos sich ständig auch teilen und vermehren - irreversibel geschädigt?

Dienstag bekomme ich das Ergebnis von dem Borreliose-Test; ("DEM EINZIGEN TEST" lt. meinem Mito-Doktor, der wirklich herausfindet, ob man eine Borreliose hat ...)  

Zink wieder im Mangel (wg. KPU denke ich), Kupfer wie immer niedrig (noch niedriger als das letzte Mal, aber ich hatte ja Kupfer abgesetzt weil ich einen geringen Ceruloplasmin-Wert habe).

Bin gespannt was der Arzt jetzt dazu sagt und welche Therapie ich jetzt verordnet bekomme.

Alles  sehr sehr sehr langwierig. Zum Mäuse melken. Nicht aufgeben. Kopf hoch, und weiter - es könnte alles viel schlimmer sein sage ich mir. (Irgendwie muss man sich ja motivieren). 

Dafür erholt sich mein Darm Stück für Stück. Vertrage sogar FOS obwohl ich die nie vertragen habe wg. meiner Fruktose-Intoleranz.
Meine Energie ist in Ordnung. An Sport ist natürlich trotzdem nicht zu denken. 

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 408
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 12.06.2018
 

Robert,

lt. dem Mito-Doc besteht kein Verdacht auf eine Schwermetallbelastung.

bei den ganzen Tests war u.a. auch ein Test (IMD Berlin) dabei, der nur ganz ganz geringe Werte bei allen Schwermetallen angibt. Mein  Doc meinte dazu, aufgrund diesen Ergebnis sieht er keine Veranlassung, einen Urintest überhaupt durchzuführen, das würde er nur bei positivem Verdacht (bzw. bei hohen Werten hier) machen.

Parasiten hatte ich gem. der Kölner Ärztin einen ganzen Haufen. Unglaublich. In der Leber, dem Eingang vom Zwölffingerdarm etc.
Hätte ich nicht für möglich gehalten. 


Es ist jetzt noch ein letzter vorhanden, Chlamydia (vielleicht auch kein Parasit sondern ein Virus), der sitzt in der rechten Hüfte.
Interessant ist, das ich seit Jahren in der rechten Hüfte Schmerzen hatte/habe. Das wurde schulmediznisch abgeklärt (inkl. Röhre/MRT), es konnte nix gefunden werden. Diese Ärzte sagte mir auf den Kopf nach dem Testen zu, ob ich Schmerzen in der rechten Hüfte hätte, da hätte ich Chlamydien. War ich doch erstaunt. Hatte ja Schmerzen. Immer wieder phasenweise, und dann mal wieder wochenlang nix, dann wieder ganz schlimm, dann wieder nix usw.

(bei Chlamydien hatte ich interessanterweise schulmedizinisch auch einen positiven AK-Befund ("Chlamydia pneumonaie"), es wurde aber daraufhin nix veranlasst).

Ach ja, Helicobactor hatte ich auch noch, ist jetzt auch weg. 

Hallo Thorsten,

danke für den Tipp. Chrom habe ich jetzt sogar abgesetzt (hatte immer 200 mcg täglich genommen, mein Wert liegt aber jetzt zu hoch). Taurin nehme ich seit 5 Wochen täglich 1.000 mg. Hoffe, dass das reicht cool

Ich halte Euch auf dem Laufenden. In spätestens 2 Wochen weiß ich wohl hoffentlich mehr ...

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1179
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 11.06.2018
 

Andrea, du bist offenbar auf einem guten Weg.

Jetzt, wo dein Darm wieder immer besser funktioniert, hast du gute Chancen, dass dein Körper nun auch alle anderen Stoffe, die er braucht, immer besser aufnehmen kann.

Für deine Mitos solltest du den einen oder anderen Gedanken an Chrom und vor allem Taurin verschwenden.

LG, Thorsten 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 891
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 11.06.2018
 

Klingt interessant und ermutigend. Waren es Parasiten, die sich (auch) angesiedelt hatten? Vielleicht...wann soll eigentlich der Schwermetalltest gemacht werden?

Auf jeden Fall mal wieder endlich ein Schritt nach vorn! Prima.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 408
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 11.06.2018
 

Wollte mal hier die letzten Neuigkeiten schreiben:

1. Habe jetzt eine komplette Darmsanierung (nebst Einläufen, Rizinusöl- und Parasitenkuren, Weglassen div. Lebensmittel wie Kuhmilchprodukte, Hefe etc), hinter mir. Bin bei einer Ärztin in Köln in Behandlung, die sich auf EBV, Viren etc. spezialisiert hat.

2. Meine Fruktoseintoleranz ist jetzt weg. Ich kann wieder Obst, Gemüse, Salate etc. ganz problemlos essen. Weizen vertrage ich auch wieder (obwohl ich kaum welchen esse). 

3. Ich baue mein Darm mit Probiotika (hochdosiert, VSL und andere) auf, zusätzlich nehme ich Prebiotika in rauhen Mengen (teils sogar über ein Miniklistier).

4. Seit 3 Wochen ist (vorerst) meine Erschöpfung komplett weg (Sport habe ich allerdings noch nicht probiert). Ich nehme hochdosiert Acetyl-Gluthation, 1200 mg täglich seit 5 Wochen jetzt, ich soll diese lt. Arzt auch noch weiternehmen (die hauen ganz schön rein ins Budget, ca. 400 Euro monatlich nur dafür)

5. Borreliose-Testergebnis steht noch aus. Dieser Test ist wohl sehr aufwendig und teuer (ca. 600 Euro), wäre aber, lt. meinem Mito-Arzt, der einzige, der wirklich genaue Ergebnisse gibt, vor allen Dingen in der Langzeit-Sicht (z.B. Kontakt mit dem Erreger vor vielen Jahren). Das  Labor heißt irgendwie "Chroniker-Labor" oder so. Das vorläufige Ergebnis war "verdächtig", das Endergebnis bekomme ich schätzungsweise in 1-2 Wochen. 


Danach wird die endgültige Therapie (z.B. Hypoxy/Hyperoxie-Therapie), Sauerstoff, zum Vernichten der schlechten Mitochondrien und zum Aufbau neuer, gesunder) bestimmt. 

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 408
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 11.04.2018
 

Habe gestern meine neuen Werte bekommen.

Immunstatus entsprechend meiner Krankheit gut. Habe jetzt den Shift von TH2 Dominanz in die leichte TH1 Domianz geschafft.
Erniedrigte IL4 und 6 sowie 10 sind zu befürworten, außerdem auch der schlechte Quotiont Interferon-Gamma ./. IL4 weißt auf die TH1-Lage bei mir hin.

Das ist so gewollt, denn nur in diesem Bereich kann der Körper Viren vernichten (man ist dann im spezifischen Immunsystem). 
Natürlich sollte man da dauerhaft nicht bleiben, aber da ich eine (reaktivierte) aktive EBV Infektion habe sind die scheinbar "schlechten" Werte für mich (im Moment) gut.

Noch was positives:
Borellien sind bei mir jetzt definitiv ausgeschlossen. Dem Himmel sei dank.
Auch der Immunoblot negativ und die CD57/CD3-NK-Zellen sind im perfekten Bereich. Also definitiv keine Borelliose.

Nun das Schlechte. Meine Mitochondrien frownfrown
Habe die mitochondriale Aktivität (Biovis) messen lassen. Tja, was soll ich sagen. Kein Wert im grünen Bereich. 

Und das, obwohl ich vor 2 Jahren Citrullin, Nitrophenylessigsäure usw. alles habe testen lassen und alles war gut.
Selbst beim Laktat/Pyrovat (dem niedrigen) hat Dr. Kuklinski nicht auf Mitochondriopathie getippt.

Nun ist es doch so. Alles Mist.

Intakte Mitos: 83 %.
Geschädigte Mitos: 17 %.
Reversibel geschädigt: 85 %
Irrevesibel geschädigt: 15 % frown

Steht im Befund: Die zahl der irreversibel geschädigten Mitos ist hoch. Toll frown

Erkärt evtl. meine Unfähigkeit, Sport oder irgendeine Anstrengung zu machen. 

Ursache? Man glaubt es kaum:
oxidativer Stress (wahrscheinlich durch jahrelangen Mangel an Vitalstoffen bedingt durch die von den Ärzten nicht entdeckte Fruktoseintoleranz (statt dessen hieß es, "ich somatisiere"! und wurde in Psychotherapie gesteckt!!)


nitrosativen Stress (kommt lt. meinem Befund aber nicht in Betracht)


Medikamente (kommt bei mir nicht in Betracht, nehme so ein Zeug nicht)


Toxine (Schwermtalle, Lösemittel) .. was ja theoretisch den Kreis schließt, wenn ich an das Gespräch mit der Ärztin von vorgestern denke, die ja gesagt hatte, sie vermutet Parasiten, und die leben gerne da, wo Lösemittel etc. sind ... und mein Xylene-Wert (Lösungsmittel) wa 2014 in einem Befund hoch. 

Therapie?

Steht hier: B12 Spritzen. Hatte ich von schon geschrieben. Trainiere ich ja, selbst zu machen.

Vitamin C-Infusion. Ok, mache ich schon, aber zusätzlich soll da noch alles mögliche rein: Glutathion (mache ich schon), einige B-Vitamine, noch mal 10 mg B12  usw usw

Oral dann NAC, hochdosiert Q10, L-Carnitin usw usw.

Außerdem wird mir zur Sauerstoff-Therapie geraten, da muss ich mich schlau machen ... und ich soll "Höhentraining" machen ... da musste ich lachen, ich schaffe es noch nicht mal unbeschadet 10 min auf dem Heimtrainer zu fahren ohne anschließend für 5 Stunden mind. total krank zu sein mit Übelkeit, Schwäche usw. .. und ich soll jetzt Höhentraining machen? innocent Na da bin ich mal gespannt ... 

Tja. Interessant ist: ich war mal bei einem Arzt vor ca. 1,5 Jahren, der auf seiner Webseite über Dr. Kuklinski und Mitochondriopathie geschrieben und sich als Fachmann ausgegeben hat. Bei ihm wurde ich aber danach nie untersucht ...

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 408
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 10.04.2018
 

Tja, Robert, Thema SOD: Ohne Kupfer schon ein Problem! 

Interessanterweise habe ich noch nie einen Laborbefund gehabt, der ausgesagt hat, dass ein Wert von 55 bei Kupfer noch ausreichend ist.
Bei mir sagen die ganzen Labore in all den Jahren: Im Serum Minimun 0,85 mg/l. Da bin ich immer von entfernt.

Ja, wir hatten unser Haus mal renvoviert, innen gestrichen. Aber wer renoviert und streicht mal nicht innen irgendwas?
Und dann gut gelüftet ständig .. ich meine, so ganz verantwortungslos haben wir (mein Mann und ich) nie gehandelt.

Die Ärztin meinte auch, es ist alles die Frage wie viel im Bucket (Eimer) schon drin ist. Die Leber kann alles zum gewissen Teil entgiften - aber nur zum gewissen Teil halt. Und Parasiten sind wohl eine ganz große Seuche, sagt sie, sie hat noch keinen chronisch Kranken gefunden der nicht irgendwelche Parasiten hatte. Und die fühlen sich wohl wunderbar bei Schwermtallen, Lösungsmitteln und Pilzen, die noch so im Körper sind ... 

Interessant ist: Habe sogar jetzt recherchiert und herausgefunden, dass viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten ebenfalls mit Parasiten zusammenhängen. Sogar Diabetes, Arthritis und MS wird genannt. 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 891
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 10.04.2018
 

Hallo Andrea,

kurz zum Kupfer: Ich schaue heute Abend nochmal im großen Thomas nach, aber so aus dem Bauch ist Dein Kupferwert kein Mangel. Prof. Thomas hat den Richtwert vor ca. 5-7 Jahren geändert auf: 55-111 oder so. Ich schaue nach ;-) ...aber wie auch schon erwähnt: Der Serumskupferwert ist auch ziemlich aussagelos, außer beim Thema Wilson.

>Ich frage mich da nur: Wer ist heutzutage nicht schon mit diesem Müll belastet??


Ggf. die falsche Frage (aber ich habe mir die auch gestellt habe wg. meinen Schwermetallen). Meine Vermutung liegt ziemlich Nahe bei der Aussage vom Doc: Wenn man sich nicht mit eigenen Eiweißen wehren kann, dann lagert sich das Zeug an.Und dann immer auch beachten dass die Menschen individuell gut entgiften können, Thema SOD. Daher eher die Frage: Wieso konnte man sich nicht so gut wehren wie viele andere? Aber vielleicht war einfach die Last zu hoch (oder zu regelmässig).

Hattest Du denn mal viel mit Wandfarben zu tun? ...ggf. mal ein ganzes Haus renoviert?Und das in einer Zeit, wo Du ggf. nicht so fitt warst, wobei man das auch nicht gleich immer bemerkt, dass man niedrige Aminosäurespiegel hat :-/ ...aber vielleicht war die Dosis einfach zu hoch...oder aber es gibt einen blöden Zusammenhang wie: Quecksilber im Körper führt dazu, dass man Alu nicht mehr gut ausscheiden kann. So als Beispiel, da gibt es bestimmt zig andere Wechselwirkungen.

Zudem meinen Ausleitungsexperten, dass jeder von uns mit Glyphosat belastet ist...natürlich in unterschiedlicher Höhe...so als Beispiel. Also es lagert sich bei vielen einiges an. Es ist dann individuell verschieden, wie der Körper das ausscheiden oder damit umgehen kann. Ewig gut gehen kann es nicht, dass haben wir beide ja "schön" festgestellt.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 408
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 09.04.2018
 

So, hatte heute den Termin bei der Ärztin, deren Schwerpunkt u.a. EBV, Virenerkrankungen, Schilddrüsenprobleme, Ausleitungsverfahren etc. ist.

Sie hat mir direkt gessagt, ich hätte ein Leber-Problem (gelbe Sklera in den Augen).

Hat auf meinem Bauch gezielt mit einem Finger gedrückt (Ich: "Au!") und gesagt: Zwölffingerdarm-Ende geschwollen, Galle kann nicht abfließen.
Ich: "Mein Stuhlgang ist auch heller". Sie: "Wen wunderts". Ich: "Aha?!"

Sie sagt: Es gibt keine persistierende EBV-Erkrankung (bzw. andere chronische Erkrankung) die nicht unterschwellig ein weiteres Problem beherbergt, denn regulär kann sich ein gesunder Körper mit diesem Herpes-Virus arrangieren udn man kann ein normales Leben führen, Sport machen usw.

Aber, sobald das Immunsystem geschwächt ist durch:

- andere Viren (z.B. Borrelien)
- Pilze
- Parasiten (es gibt sehr viele, u.a. Lambien, Salmonellen und andere)
etc.

kann sich EBV breitmachen und geht nie ganz weg bzw. wird nicht symptomlos (wie es sein sollte).
Heißt: Solange also die unterschwellige Ursache nicht gefunden wird, hat sie mir gesagt, solange werde ich das EBV-Problem mit allen Konsequenzen haben.

Mein 'chronischer Zink- und Kupfermangel rühren aus diesem Problem, so ihre Aussage.

Sie fragte mich dann, ob ich schon mal gefastet hätte. Ich sagte ja, wäre aber sehr schlimm gewesen, hätte ständig Hunger gehabt, könnte nicht den Hype verstehen der da um das Fasten gemacht wird weil man ja angeblich "sich so toll fühlt und keinen Hunger hat". Sie meinte: Das ist typisch wenn man Parasiten hat. ?!

Nun denn in 2 Wochen habe ich dort einen umfangreichen Termin und werde in der Hinsicht auf den Kopf gestellt (sprichwörtlich).
In der Zwischenzeit mache ich den Urin-DMPS-Test. Lt. Ärztin soll ich den in jedem Fall machen, ich soll auch weiterhin meine Vit. C Infusiionen mir geben lassen usw. - all das wäre gut, obwohl es ja nicht die unterlegende Ursache behandelt.

Sie meinte noch, dass parasiten keine Sache der Hygiene immer wären sondern Parasiten lieben es, sich da auszubreiten, wo eben Umweltgifte, Lösungsmittel, Schwermetalle sind. Das kann in der Leber sein, in den Gallengängen, der Bauchspeicheldrüse, dem Zwölffingerdarm, dem Magen - praktisch überall. 

Tja, und dann viel mir ein: Hatte in den USA mal einen Test machen lassen auf Umweltgifte, das war 2014, da hatte ich "Xylene" ganz hoch als Wert. Habe nachgeforscht: Das sind Lösungsmittel. Kommen ja in Wandfarbe etc. vor.  frown Was soll ich dazu sagen, bin sprachlos und hbe endlich, nach so vielen Jahren mal eine klitzekleine Hoffnung, dass ich doch noch mal irgendwann gesund sein kann. 

Ich frage mich da nur: Wer ist heutzutage nicht schon mit diesem Müll belastet??


Veröffentlicht von : Yellowbubb
Beiträge: 185
Angemeldet am : 09.09.2016
Veröffentlicht am : 09.04.2018
 

Die Kosten dürften bei mir ebenfalls einen Kleinwagen mit guter Ausstattung ausmachen.

Beim Immunstatus bin ich dran. Der Arzt hat mich schon darauf angesprochen, daß er dies gerne bei mir überprüfen lassen möchte. L-Glutamin nehme ich moment auch regelmäßig zu mir, bisher kann ich keine Nebenwirkungen feststellen. Den Tipp mit Beta Glucan werde ich mal ausprobieren.

Mein Hauptproblem ist aber der Stress, welcher auch einer der Hauptverursacher für das Leaky Gut ist. LG ist dafür verantwortlich, daß ich die Aminosäuren nicht vernünftig aufnehmen kann, was aber notwendig wäre, damit mein Immunsystem anspringt, um den EBV zu bekämpfen. Interessant auch, Gesamt-Eiweiß vor Infusion 6,77 und nach Infusion 7,42!

 

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 408
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 09.04.2018
 

Noch mal ein Nachtrag wg. meiner Empfehlung 5 g Glutamin (wird ja hier im Forum auch viel empfohlen):

Diese Einnahme für den Darm sollte nicht ewig dauern, also nur in einem gewissen Zeitrahmen, sonst kommt es meist auch zu Nebenwirkungen, die viele oft nicht mit der Glutamin-Einnahme verbinden, z.B. trockener Mund, Schwitzen, Magenprobleme etc. 

Daher hier meine Meinung: Einnehmen und  sich selbst beobachten. Ich habe es viele Monate eingenommen ( anfangs 10 g am Tag, dann später 5 g), hab es aber dann abgesetzt nach ca. 3 Monaten weil ich einige Nebenwirkungen damit in Verbindung gebracht habe die sich dann auch bestätigen.

Hier mehr Infos falls man Englisch kann:
https://www.livestrong.com/article/70525-side-effects-lglutamine-supplement/
Mit Sicherheit gibt es auch deutsche Webseiten, die über Nebenwirkungen informieren.

Nichtsdestotrotz ist Glutamin ein wichtiger Faktor bei der Heilung von Leaky Gut. 

Veröffentlicht von : Nils
Beiträge: 316
Angemeldet am : 30.11.2016
Veröffentlicht am : 09.04.2018
 

Hallo Andrea,

das hatte ich mir schon gedacht: subkutan.

https://www.youtube.com/watch?v=pYxv12UPowo

Intravenös ist ziemlich aufwändig: Hygienemaßnahmen etc., aber man kann es wahrscheinlich auch lernen (Heilpraktiker, Krankenhaus).

Wenn die Junkies das können, dann kann es ja nicht extrem schwer sein.

https://www.youtube.com/watch?v=Wjpm74kmlAM

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 408
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 09.04.2018
 

Mmh, da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt:

Ich meinte die Spritzen, die subkutan unter die Haut (Oberschenkel) gespritzt werden, zB halt mit B12 bei mir, Engystol etc. Wie das geht zeigt mir der Heilpraktiker, dann bekomme ich den Kram mit (wenn ich das schaffe und nicht jedesmal dabei umkippe, weil mir vom Zusehen schon schlecht wird) und mache das daheim.

Eine Infusion würde ich mir erst recht nicht anmaßen, selbst zu legen. Wie gesagt, es handelt sich um subkutane Spritzen!!

Thomas:
Das Du Dich zwischendurch topfit fühlst ist wohl normal bei Viruserkrankungen. Ich habe zwischendurch auch immer mal Zeiten gehabt wo ich dachte "wow, jetzt wirst du gesund, einfach geil!" bis ich dann kurze Zeit später wieder eines besseren belehrt wurde.

Bei Viruserkrankungen ist es wohl typisch, dass man gute und schlechte Phasen hat. 
Ja, Infusionen sind teuer, aber nicht nur die, die ganzen Bluttests, Immuntests, Stuhltests, Privat-Ärzte, NEMs etc. - ich habe mind. schon 15-20.000 Euro im Laufe der letzten 15 Jahre (ja solange plage ich mich damit rum und keiner der Weißkittel war jemals imstande mich richtig zu diagnostizieren und zu behandeln!) investiert in solche Sachen.

Ich kann Dir jetzt, nach meinem  derzeitigen Wissenstand, diese Tipps geben:
- Lass ein Immunstatus machen (CD8/CD4), Lymphozytendifferenzierung etc. 
- Lass Dich auf Borreliose testen, erst der Standard-Test und dann auch zusätzlich den Immunblot um eine Infektion sicher auszuschließen
- Lass Dich auf Schwermetalle (Urintest, DMPS) testen. 

Wenn nämlich noch eine Zweitinfektion oder eine Schwermetallbelastung vorliegt dann wirst Du wahrscheinlich mit Infusionen, egal was auch immer da drin ist, nicht gesund werden können (ist ja auch logisch).

Für den Darm/Leaky Gut:
5 g L-Glutamin täglich
5 g Arabinogalactane
Omnibiotic Hetox 2 Btl. am Tag
evtl. täglich etwas rohes Sauerkraut
Ballaststoffreich essen
Omni Logic (ganz langsam beginnen, evtl mit einer Messerspitze und ganz langsam steigern) um Prausnitzii und Ackermann (so heißen die glaube ich) zu "züchten" (das sind die Chefs des ganzen Bakterienkonsortiums im Darm, die kann man so nicht einnehmen sondern muss denen Nahrung geben damit die sich vermehren können, die sind dafür da, dass die Darmschleimhaut wieder heilt)
und ganz wichtig:
Beta Glukan nehmen (für die Schleimhaut)

Ach ja, und "richtig"  ernähren. Was "richtig" ist ist von Person zu Person meiner Erfahrung nach unterschiedlich. Für den einen ist Obst, Quark, viel Fleisch und Salat gut  - was für jemand anderen "Gift" wäre (z.B. für mich). 

Veröffentlicht von : Yellowbubb
Beiträge: 185
Angemeldet am : 09.09.2016
Veröffentlicht am : 08.04.2018
 

Hallo Andrea,

mich würde es auch interessieren, wo man das selbst spritzen erlernen kann. Desweiteren würde mich interessieren, woher du die Dosen für Spritzen/Infusionen beziehst? Gerne auch per PN.

Nachdem sich mein Gesundheitszustand in de letzten Monaten rapide schlechter wurde (Erschöpfungssyndrom/-depression, Leaky gut) wurde ich in den letzten Wochen zweimal mit Infusionen (Vitamin C, B-Komplex, Mineralien und Aminosäuren) vollgepumpt. Das Ergebnis ist verblüffend, fühle mich momentan topfit. Der Arzt hat mich aber bereits vorgewarnt, da er davon ausgeht, daß der Zustand nur von kurzer Natur sein könnte (wie damals nach dem Besuch beim Doc in Roth). Das bedeutet jetzt für mich, Leaky gut muß weg und der EBV ebenso, sonst sieht er mittelfristig schwarzsurprised. Wie bekommt man das in den Griff? Weitere Infusionen und weniger bis gar keinen Stress. 

Das Problem der Infusionen ist nur, daß Sie massiv ins Geld gehen und auch die private Krankenkasse gar nicht daran denkt, die Kosten zu übernehmen. Vielleicht hat da jemand Tipps für mich.

VG

Thomas

Veröffentlicht von : Nils
Beiträge: 316
Angemeldet am : 30.11.2016
Veröffentlicht am : 08.04.2018
 

Hallo Andrea,

zuerst einmal freue ich mich, dass dir nicht mehr kalt ist nach den Infusionen.

"dass ich in meinem Leben noch lernen muss, mich selbst zu spritzen"

Darf ich mal wissen, wo du das gelernt hast?

Da ich mich nach meinen Vit. C-Infusionen so gut fühle (mir geht es sonst aber auch gut), würde ich gern die Fahrerei und Warterei beim Arzt sparen.

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 408
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 08.04.2018
 

Da ich morgen den Termin bei der Ärztin in Köln habe wg. einer zweiten Meinung und dem DMPS habe ich mir meinen letzten Immunbefund noch mal durchgelesen. 
Ich habe eine aktive, aktue EBV Infekton steht da. (Untersuchung war Ende Januar).

Na toll. 

Eigentlich sollte vor Ostern ein weiterer Bluttest fürs Immunsystem gemacht werden, hat aber nicht geklappt, das labor hat wohl die Blutprobe zu spät bekommen und es wurde vergangenen Mittwoch erneut eingesandt.

Habe Mangan und Molybdän noch testen lassen, Molybdän war gut, Mangan soll ich 5 mg am Tag gem. dem Befund zuführen.

Mein Zink und Kupfer waren wieder im Mangel. Ich komme da auf keinen grünen Zweig. Liegt wohl am EBV.

Zwichendurch habe ich jetzt immer wieder die Phasen der totalen Erschöpfung, des Krankheitsgefühls ink. Kopfschmerzen, die von der Wirbelsäule Mitte hochsteigend sind, und teilweise mit Übelkeit. Manchmal kommt das wie in Wellen (auch der Kopfschmerz mit diesem Wirbelsäurenschmerz), hält nur 10 sek. an und ist dann wieder weg. Manchmal dann für 1-2 Stunden, manchmal durchgehend.

Nun denn. Bekomme weiterhin Infusionen mit Vit. C und Gluthation, zusätzlich jetzt B12-Spritzen (ich soll mir das alle 3 Tage spritzen) und jede Menge anderer Sachen, die gespritzt werden wie Grippheel, Engystol etc.

Hätte nicht gedacht dass ich in meinem Leben noch lernen muss, mich selbst zu spritzen, wobei ich bei Blut und Nadeln eigentlich immer ohnmächtig werde (ich kann da nicht hingucken - normalerweise ...). Ist eine weitere Herausforderung, ich will ja nicht alle 2-3 Tage beim Heilpraktiker aufkreuzen müssen! ...

Jetzt warte ich ab, was die letzte Untersuchung aussagt und die Ärztin morgen. dann weiß ich auf jeden Fall:

- Borreliose ja oder nein (Immunoblot)
- Mitochondrienstatus Komplett
- Immunstatus, TH1/TH1 Lymphozytendifferenzierung


Alles in allem: Unverändert bescheiden.

Das einzig Positive: Die TCM Ernährung inkl. Akupunktur, die ich während die Infusion liegt, bekomme! Meine Verdauung ist erheblich besser geworden, alles verdaut, nichts erkennbar, nur noch 1 - max. 2 x pro Tag und die Farbe etwas dunkler, mein Magen gluckert nicht mehr, deutlich geringere Säureproduktion ...  Wer hätte das gedacht?!

Ach, noch was interessantes:
Mir war nach jeder Infusion immer schrecklich kalt. Eisekalt. Für mind. 1-2 Stunden, ich musste mich daheim mit heißem Tee und Wärmflasche nach dem Termin immer hinlegen, in eine Decke gehüllt. Seit ich die 5 Nadeln Akupunktur dabei bekomme habe ich bereits warme Hände, wenn ich nach Hause komme (10 min. später), mir ist überhaupt nicht mehr kalt und ich muss mich nicht mehr hinlegen!

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