news vom 13/8: Was kann man tun gegen "Kampf mit EB-Virus"?

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Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 525
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 26.11.2018
 

Ich zitiere mich mal selbst hier:

Bin jetzt wieder in den USA ... und interessanterweise hatte ich wieder doch etwas Schwäche in meinen Armen und meinem Körper, bestimmt ist der Jetlag (minus 6 Std.) der Trigger gewesen, jetzt nach 3 Tagen ist alles wieder beim Alten und ich fühle mich gut.'

Ich weiß jetzt, woran es lag: Hab mein T3-Präparat vor dem Flug abgesetzt. Grund? Dachte, ich würde davon Durchfall bekommen und wollte auf Nummer Sicher gehen, den 11-Stunden-Flug ohne Durchfall zu überstehen.

So, danach hatte ich nicht direkt dran gedacht, mein T3 zu nehmen. Erst als ich es wieder jetzt genommen habe - jegliche Schwäche weg. Sofort schon am 1. Tag. Hab gar nicht so den Zusammenhang direkt hergestellt ...

So langsam denke ich, meine Schilddrüse (die gem. meinen Blutwerten, die ich habe, schulmedizinisch als "gesund" angesehen wird -  das muss man bedenken!!!!) spielt eine der Hauptrollen bei meinem Problem. 

Und ich mache echt drei Kreuze, dass ich einen Arzt habe, der mir, nach dem ich ihm gesagt habe, mein Reverse 3-Wert ist zu hoch, das T3 verschrieben hat (aufgrund meiner Nachfrage).
Jeder normale Schulmedziner, der nach  LeiDlinien behandelt, hätte das nicht gemacht.

So. Ich nehm das artig, in verteilten Dosen über den Tag und prüfe mal jetzt genauer, welche Dosierung ich brauche ... um evtl. auch wieder mal unbeschadet ein leichtes Ausdauertraining zu überstehen.

Buchempfehlung: Recovering with T3 von Paul Robinson. 
Noch eine Buchempfehlung:  Thyroid Healthy von Suzy Cohen 

2 Bücher ,die jeder mit Energiemangel m.E. gelesen haben sollte!!

Ohne gut funktionierende Schilddrüse keine funktionierenden Mitochondrien - am Rande mal erwähnt:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18279015


Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 525
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 18.11.2018
 

Ach ja, anmerken muss ich noch: NoCarb aber viel Fett hatte ich dennoch - habe einiges an Fettkalorien (zB über Phosphatidylcholine-Liquid von BodyBio - 3 EL - , dann noch Leinöl, Nachtkerzenöl, Kokosöl) zugeführt, also an mangelndem Fett kann es auch nicht liegen ... dieser Energiemangel bei NoCarb. ..

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 525
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 18.11.2018
 

Hallo Robert,

das Buch von Dr. Know über die Mitochondrien ist schon unglaublich umfassend. Gefällt mir wesentlich besser als die Literatur von Kuklinski. (und wesentlich besser als das Gene-Buch).

Es ist unglaublich, was für ein Wissen in diesem Buch vorhanden ist - das ist letztlich ein großer Teil der Zukunft der Medizin. Wenn man sieht, was alles an den Mitos hängt ist das wirklich keine (amerikanische) Übertreibung (ausnahmsweise).

Leider gibt Dr. Know wenig Empfehlungen, was die Einnahmemengen der einzelnen NEMs betrifft.

Interessant ist auch, dass er klarstellt, dass zwar eine ketogene Ernährung gut ist aber NICHT FÜR JEDEN und auch NICHT GRUNDSÄTZLICH bei Mitochondrien-Problemen. 

Ich habe das ja jetzt mehrmals auch bei mir festgestellt, einmal, wo ich nach Monaten das NoCarb abbrechnen musste aufgrund massiver Beschwerden, was Trockenheit von Schleimhäuten und Haut anbelangt, das andere mal jetzt erst vor kurzem. Wahrscheinlich funktioniert bei mir die Energiegewinnung aus Proteinen eben nicht richtig. Nach mehreren Anläufen mit NoCarb musste ich meist nach 14 Tagen wieder abbrechen. Einfach Energiemangel. Wenn ich mal gesunde Carbs esse (auch die Süßkartoffel oder mal Amaranth, Emmer, Dinkel) bekommt mir das gut und ich fühle mich viel besser. 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1459
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 18.11.2018
 

Hallo Andrea,

ich sage mal ins Blaue hinein: Dir fehlt primär kein NEM ;-) ...klingt komisch, könnte aber so sein. Bei Dir sind es die blockierten Mitochondrien, die durch die chronische Belastung mit Schwermetallen und Giften nicht mehr richtig arbeiten konnten, welche die Zelle haben schwach werden lassen. So schwach, dass EBV aufblühen konnte. Darmprobleme machen das ganze dann nur noch schlimmer und das Szenario ergänzt sich auch "prima".

Im Kern sehe ich das Mitochondrium als "Problem"...die muss man wieder voll an den Start bekommen und natürlich auch Blutwerte.

VG,

Robert

PS: Und wir gefiel Dir das Buch. Ich bin fast duch und finde es klasse. Es erklärt meiner Meinung nach besser als Kuklinski, wie die Mt arbeiten...oder man versteht jetzt nach 2 Jahren mehr. Kann auch sein. Zu dem anderen Buch "Dirty Genes" von B.Lynch gebe ich Dir Recht, da kommt nach hinten raus wenig bei rum. Es ist interessant zu sehen, wie man herausfinden kann, ob Gene/Enzyme nicht richtig funktionieren. Aber das wars dann leider auch. Ok, man wusste vorher schon, dass man sich gesund ernähren soll...

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 525
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 17.11.2018
 

Hallo Robert,

mein Selen ist bei 220, sogar einen Tick über den Empfehlungen von Dr. Strunz, also eigentlich gut?
Ich weiß, selen ist bestandteil der Peroxidase ... daran liegts wohl nicht, ist wohl genetisch schätze ich (meinte zumindest der Doc).

Bin jetzt wieder in den USA ... und interessanterweise hatte ich wieder doch etwas Schwäche in meinen Armen und meinem Körper, bestimmt ist der Jetlag (minus 6 Std.) der Trigger gewesen, jetzt nach 3 Tagen ist alles wieder beim Alten und ich fühle mich gut.'

Ich bin also noch nicht ganz überm Berg, hab ich auch letztens beim Krafttraining ja gemerkt ... das lass ich mal alles schön bleiben vorerst ...
Hab dann erst mal noch 4 Ausleitungen und bin mal gespannt. 

Hab jetzt von Dir die Buchempfehlung über die Mitochondrien gelesen (Dr. Know), habe jetzt mal Ribose probiert aber das vertrage ich gar nicht (Magen-/Darmprobleme), habe mir auch Creatin HCL bestellt, das kommt morgen, werde ich auch mal probieren. Ansonsten bin ich, was die NEMs anbelangt und das von Dr. Know aufgezählte mehr als gut aufgestellt ... 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1459
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 16.11.2018
 

Hallo Andrea,

wie war Dein letzter Selenwert? Ich habe eine sehr gute GPX, habe aber auch Selen von 130-140 im Vollblut. Habe mit 45 auch fast keine grauen Haare. Hatte also bislang ein Leben lang gutes GPX, trotz der Schwermetalle...

Das mit dem Eiweiß beruhigt mich dann auch ;-)...hatte ich letztes Mal vergessen zu fragen bei meinem Doc.

Ich habe jetzt 20 Ausleitungen hinter mir und bei mir ist alles bis auf Aluminium entfernt. Ich bin, abgesehen vom Alkoholkosum, der nicht geht, wieder voll leistungsfähig. Ich denke da kommst Du auch hin, aber ja, es kann zwischen 20-40 Ausleitungen dauern (bei MS-Patienten sagt Dr. Mutter auch 40-80). Wahrscheinlich ist das bei Deinen Präps ähnlich.

Das gute ist nun jedoch: Du kennst Deinen Gegner. Das ist viel wert!

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 525
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 11.11.2018
 

So, ich melde mich mal wieder:

Lt. meinem Doc (ich hab ihn den Darmbefund gezeigt) ist das kleine Prozent, was da an Eiweiß im Stuhl gefunden wurde, vernachlässigebar. 

Er empfahl mir noch Colibiogen für 3 Monate, Laktos und Bifidos und war überrascht wie "gut" (?) der Befund doch sei.

Dann habe ich meinen Check für ATP/ADP etc. zurückbekommen.
Hier habe ich noch große Defizite:

ATP Output zu niedrig (Wert: 16, gefordert mindestens: 60)
ADP -> ATP: niedrig (klar ... geht wohl alles in die AMP und dann in den Urin, dann muss mein Körper ATP vom scratch her neu aufbauen)

Gluthation-Transferase: hoch
Gluthation in roten Blutköperchen: niedrig
Gluthation-Peroxidase: niedrig
Gluthation GSH: niedrig


SOD 1 + 2: hoch (und blockiert)
SOD 3: beides normal

Gut, da hatte ich 10 von 20 PC Infusionen erhalten. Ich bin jetzt aktuell bei der 15. Morgen habe ich die 16., dann bin ich erst mal wieder 4 Wochen in den USA und dann habe ich noch mal 2 vor Weihnachten. Werde wohl nicht ganz fertig dieses Jahr mti den Infusionen.

Aktionsplan lt. meinem Doc: Er hat die Ergebnisse erwartet. Bin blockiert, evtl. genetisch. Er sagt, das würde schon anders aussehen nach der 20. PC-Infusion. Meine DNA wäre noch komplett blockiert durch die Belastungen ...
Hab mich nur gewundert das er nicht gesagt hat, ich soll noch mehr von den Eumetabol nehmen ...

Habe für mich selbst recherchiert:

Die Alge Vulgaris hebt die GPX an sowie reduziert die SOD 1+ 2. Ich nehme jetzt 3 x tägl. 4 Stück.
Genauso wie ein spezieller Granatapfelsaft und Na-Selenit würden ebenfalls helfen, siehe hier:
http://archiv.ever.ch/pdf_c/hitliste_div_glutathion.pdf

Habe ich keine Zeit mehr gehabt das zu bestellen. Muss ich mal schauen ob ich das in den USA auch bekomme.

Robert: Hab Deine Buchempfehlung betreffend der Gene gelesen und war doch irgendwie enttäuscht. Außer: "Essen sie keinen Zucker, keine KHs, ernähren sie sich gesund, nehmen sie NEMs" konnte ich dem Buch nichts wirklich abgewinnen. Werde jetzt mal den 23andme Test dort machen und dann sehen wir weiter ... 

Ach ja, mein Doc hat auch einen Herzratenvariablen-Test (heißt der so?) gemacht. Ich habe leider zudem einen ausgeprägten Parasympathikus (bin also "vagoton" bzw. "Vagotoniker".

Er hat mir geraten:
- vorerst keinen Ausdauersport, auch nicht Laufen
- mal ein paar Tassen Kaffee täglich soll ich trinken und
- keine Meditation mehr, kein Yoga etc. das würde bei mir nicht gut sein und die Vagotonie verstärken ...

Hab also die ganze Zeit Sachen gemacht die ich besser hätte nicht gemacht ... 
Merke: Nicht immer ist wohl Laufen, Meditation etc. sinnvoll!!!

Soweit gehts mir ansonsten den Umständen entsprechend gut ...


Krafttraining kann ich allerdings noch nicht machen. yell
Hatte ich jetzt im Urlaub mal probiert, aufgrund meiner großen Energie bin ich allerdings wohl zu übermütig geworden und war mal ne Stunde im Fitness-Studio dort. Mache ich erst mal nciht mehr. Hab förmlich gemerkt wie die Muskeln nach Energie geschrieen haben (aber es kam halt keine ... hab 2 Tage für die Regeneration benötigt ) Leichtes laufen (bzw. "schnelles Gehen") funktioniert jedoch weiterhin, mache ich jetzt aber nicht mehr wg. der Vagotonie. 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1459
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 25.10.2018
 

Hallo Andrea,

ich hatte nun auch wieder 1,0 bei Eiweiß und rot weil nur bis 0.9 ok ist. Auch Stärke war diesmal bei mir zu hoch (ok ok den Tag zuvor gab es Süsskartoffel...50g oder so).

Aber das wichtige war: Die Entzündungsparameter waren alle super und Fettverdauung auch super (das war mir wichtig). Pancreas mit >500 auch super...von daher verstehe ich nicht wirklich, wo ich ja nicht soviel Eiweiß esse, warum da noch soviel im Dickdarm ankommt. Dito Stärke...

Somit schon komisch...aber es sind halt auch immer Momentaufnahmen.

Zu EBV und Borreliose: Ich würde annehmen: Das Verschwindet, sobald das Immunsystem wieder voll da ist (und die Schwermetalle stark reduziert). Dann verschwindet auch Candida von allein...nach Dr. Klinghardt. Auch logisch.

Was ich diese Woche übrigens im Gespräch beim Ausleiten herausbekommen habe: Alle (also 100%) der Patienten, die bei meinem Doc MS oder ALS haben, haben eine hohe Schwermetallbelastung. Kein Wunder, dass die Schulmedizin nix für die Leute tun kann, wo es ja "totaler Blödsinn" ist, dass ein Patient an chronischer Schwermetallbesastung leidet.  :-/

Quecksilber kann übrigens auch endokrine Auswirkungen haben, vor allem auch auf die Schilddrüse...

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 525
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 24.10.2018
 

Hallo Robert,

also mein Natrium ist gem. Vollblut an der obersten Grenze, ich glaube daher nicht, dass ich einen Salzmangel habe?

Ich werde meinen Doc mal Anfang Nov. befragen wenn ich wieder zurück bin was der dazu meint.

Richtig, bei EBV gibt es eine Ursache, warum das Immunsystem damit nicht fertig wird. Bei mir sinds in jedem FAll die Schwermetalle, und das wird ja jetzt behandelt. Wie erwähnt bin ich noch nicht durch, meine ATP ist auch noch nicht da, wo sie sein soll und dementsprechend muss ich mit dem Sport bzw. Verausgabung auch besonders vorsichtig sein. Nur so viel, dass ich mich hinterher gut fühle, denn sonst leiden wieder die Mitochondrien lt. Doc.

Meine Borreliose wird derzeit nicht behandelt. Mein Doc meint zumindest, solange keine Gelenkprobleme etc. bzw. spezifische Symptome auftreten, wird das nicht behandelt. Er sagt, es gibt ganz viele Leute, die haben Borreliose und damit keine Probleme bzw. leben ein normales Leben. Es muss nicht automatisch so sein, dass man damit wirklich so krank wird, dass man mega-erschöpft ist - wie erwähnt, es kommt immer auf das Ganze an: wie der gesundheitl. Status ist, welche weiteren Infektionen etc. vorliegen.

Ich merke immer phasenweise, dass ich einen trockenen Reizhusten habe, der kommt und geht, mal nur morgens, mal wochenlang wieder nicht, dann wieder eine ganze Woche lang etc. Der Heilpraktiker damals meinte, das käme vom EBV - ob das aber so ist, weiß ich nicht, ich habe diesen Husten hin und wieder immer noch und werde mal abwarten, wie sich das entwickelt.

Mir tun die ganzen NEMs, die ich nehme, sehr gut, insbesondere das Eumetabol, allerdings nehme ich nur noch 2 x 2 St. täglich alleine schon aus Kostengründen. 

Ein Faktor ist in jedem Fall Stress: Was Dr. Strunz leider nicht beachtet, ist ja, dass Stress auch durch Viren, Bakterien, Schwermetalle e tc. ... halt chron. Krankheiten ausgelöst wird - also reden wir nicht hier vom psychischem Stress, sondern vom körperlichen Stress.

Und das Problem ist ja, dass dieser Stress ja nur abgestellt werden kann, wenn diese Belastungen wegfallen. Gleichzeitig besteht dieser Stress ja und verhindert (zumindest teilweise) eine Genesung bzw. Es ist schon ein kleiner Teufelskreis ...schwierig schwierig alles, wenn man da alleine ist, wenig Ahnung hat und der Arzt ein Standard-Arzt ist dann ist man aufgeschmissen. Mein Arzt meinte, das sind dann die Fälle, die in Frührente gehen wg. Erwerbsunfähigkeit. Was ein Leben dann ... 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1459
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 22.10.2018
 

Hallo Thomas,

>"Selbst die Mitochondrien lassen nicht zu wünschen übrig ..."

Woran machst Du das fest? Wurde ATP gemessen oder die Güte der Mt? Wurde bei Dir mal auf Schwermetalle und/oder Gifte getestet? Wurde mal LDH gemessen? M2PK?

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Yellowbubb
Beiträge: 202
Angemeldet am : 09.09.2016
Veröffentlicht am : 22.10.2018
 

Hallo an alle,

danke Andrea für deinen ausführlichen Beitrag. Werde ich mir ausdrucken und meinem behandelnden Arzt vorlegen.smile. Es freut mich sehr, daß es dir viel besser geht. Das zeigt mir, dass man mit viel "Willen" einiges erreichen kann.

@Robert, die Kosten sind in der Tat enorm hoch. Bisher schluckt meine PKW alle Kosten. Sogar die Laborkosten werden bisher ohne Einschränkung übernommen. Wenn man überlegt, dass alleine eine Infusion um die 300 EUR kostet, braucht man sich über die Höhe der Kosten nicht wundern.

Bei mir gibt es derzeit keine Änderungen. Habe immer wieder gute Phasen und dann auch wieder Phasen, wo ich unter totaler Erschöpfung leide. Mein behandelnder Arzt kam bei meinem letzten Besuch selbst auf die Idee, auf chronische Borreliose zu testen. Das wird jetzt dann nachgeholt. Das klassische Blutbild nach Strunz lässt sich nicht mehr verbessern. Mittlerweile habe ich geschafft, sämtliche Werte in den grünen Bereich zu heben. Selbst die Mitochondrien lassen nicht zu wünschen übrig und sind für hervorragend. Einzig der Wert für EBV steigt sowohl im Bluttest als auch im Speicheltest an 

Mein Arzt vertritt die Meinung, daß der EBV immer mal wieder im Körper wütet. Auslöser können Stresssituationen sein. Es wird sich zeigen, ob an der Borreliose wirklich was dran ist. Alles was ich bisher testen lies, war komplette Fehlanzeige.

Viele Grüße,

Thomas 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1459
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 21.10.2018
 

Hallo in die Runde,

ich will Andreas Punkt "Geld" nochmal unterstreichen:

>Fazit: Ohne ausreichend eigenes angeeignetes Wissen, ohne den richtigen Arzt, ohne ausreichend Geld und ohne Geduld wird man es nicht schaffen aus so einem Loch, in dem ich drin war, wieder herauszukommen. 

Ich habe mir den "Spass" gemacht und mal alle Rechnungen aufaddiert, die bei meiner Therapie bis dato angefallen sind. Eine Therapie, die im Kern das gleiche Problem wie bei Andrea behandelt, auch wenn ich andere Probleme hatte. Denn die sind individuell! So aber auch die Belastung.

Ich habe selbst nen kleinen Schock bekommen ;-) ...aber lest selbst: Ich habe bis dato 17.363,- Euro bezahlt, wovon mir meine PKV (Am Anfang war sie tapfer, dann hat sie die Lust verloren ;-) ) immerhin knapp 7000,- Euro übernommen hat. Und ich bin noch nicht fertig, da kommen noch ca. 5.000 bis 10.000 Euro dazu bis es durch ist.

==> Am Ende gebe ich 20.000 Euro privat aus und das inkludiert NICHT die NEMs, die lagen bei mir in den 24 Monaten bei ca. 300,- Euro im Monat. Auch nochmals 7000,-...

Damit man mal so ein Gefühl bekommt, wieviel Geld man in die Hand nehmen muss...natürlich über 2 Jahre verteilt. Ist nicht unbezahlbar, aber schon eine echte Hausnummer.

Da kann man verstehen, dass die Krankenkassen/Ärzte abstreiten, dass der Mensch ein Problem hat mit chronisch eingelagertem Müll in Form von Schwermetallen oder Giften. Auf der anderen Seite hat meine Ma damals als Rheuma-Patientin Spritzen bekommen, wo eine Spritze knapp 1000,- Euro kostete...

Nun denn...vielleicht für den einen oder anderen interessant. A) Zu wissen, bei EBV gibt es einen tiefer liegenden Grund, warum das Immunsystem so schwach ist und B) was für Kosten auf einen zukommen :-/ ...wenn man einen Arzt findet, der nach dem wirklichen Grund sucht. Wie bei Andrea und mir.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 1070
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 21.10.2018
 

...und darum ist es so sinnvoll, sich zyklisch zu ernähren! mal wird das microbiom durch carbs gefordert, entwickelt entsprechende bakterien. mal kommen resistente stärken und ballaststoffe hinzu. dann mal,wieder proteine, sie ihre bakterien fördern. das alles dann im gleichgewicht und man hat ein effizientes, ausgeglichenes microbiom. zeigt sich dann durch regelmässigen stuhlgang, unauffällige geruchsentwicklung, alles in allem in einer unauffälligen arbeitsweise/ verdauung.

wenn ich einige,seh, was die an gasen absondern...da kann man eine biogasanlage mit betreiben. oder auch durchfälle haben, und wer weiss noch, was für verdauungsprobleme.

die meisten probleme im microbiom entstehen wohl immer noch durch massive zuckerzufuhr und nicht durch proteine!

mein tip für ein gutes microbiom: jeden morgen 2 gehäufte esslöffel haferkleie. kommt bei mir immer in meine nussmischung/beeren/jogurt. da werden auch mal überschüssige proteine im darm kompensiert!

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1459
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 21.10.2018
 

Hallo Thomas,

naja die Probleme wären dann genau die, dass zu viel Eiweiß im Dickdarm ankommt, wo es nicht sein sollte. Dort führt es zur Vermehrung der falschen Bakterien! Die wiederum stellen Giftstoffe her, das ist das eigentliche Problem!

Oder anders: Wenn Eiweiß, dann soll es bitte auch vom Dünndarm aufgenommen werden. Dafür braucht es einen gesunden Magen mit gut ausgestatteter Salzsäure (was heute ja kaum noch einer hat...denn 2 Renny genügen, wa).

Und dann kommen noch die Ideen von Ron Rosedale dazu ;-) aber die lassen wir hier einfach mal weg. Es ging ja nur um die Verdauung.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 1070
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 20.10.2018
 

robert, in wie fern sollte es mit dem darm probleme geben, bei hoher eiweisszufuhr? bei mir ist die darmreaktion völlig unauffällig, egal was ich esse. leichte probleme hatte ich lediglich unter keto in Verbindung mit zu wenig ballaststoffen. da machte der hohe fettanteil probleme. mit erhöhung der ballaststoffe erledigte sich das aber auch.

ansonsten sind bei 90g eiweiss mitunter der hohe chillianteil kritisch...macht sich am nächsten morgen bemerkbar;)

 

Veröffentlicht von : Robert K.
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Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 20.10.2018
 

Hallo Thomas,

absolut richtig, meiner Meinung nach sollte man weniger Eiweiß essen ;-) angehlehnt an R.Rosedale. Dazu kommt aber auch, dass ich keine Eiweißdrinks vertrage. Warum auch immer. Aber ja...ich finde diese Sichtweise von Rosedale sehr nachvollziehbar. Und klar kann man 90g mit einer Portion zu sich nehmen. Aber da sollte man dann auch mal prüfen, ob der Darm so damit klar kommt. Wären ja ca. 500 g Steak auf einmal :-D (20% Eiweiß)...ok wenn man echt Hunger hat ;-)

Und hier habe ich ja nur geschrieben, was ich für einen Wert im Stuhl bei welchem Eiweißverzehr habe. Sprich genauso "schlecht" bei wesentlich weniger Eiweißaufnahme.

@Andrea: Ich habe eben auch 0,9 bis 1,1 in den Stuhluntersuchungen bei einer geringeren Dosis.Grad nochmal alle durchgeblättert. Des war häufig bei 1,1g Eiweiß und auch rot. Erst bei den letzten beiden hatte ich 1,0 und 0,9...

Vielleicht isses auch einfach normal. Hättest Du jetzt 2g im Stuhl, dann wäre das sicherlich kritischer. So würde ich das nächste Mal einfach den Doc fragen, ob man da was machen soll. Meiner hat da bislang nicht reagiert...

Kannst ja mal Deine Salzmenge überprüfen :-)...mein neuer Test kommt nächste Woche an. Habe auch grad einen neu machen lassen und habe das Gefühl, dass meine Verdauung nochmals besser geworden ist in den letzten Monaten. Mal schauen ob die "Werte" das auch so wiedergeben  ;-)

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Andrea W.
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Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 20.10.2018
 

Mmhh, wie viel Eiweiß esse ich pro Tag im Schnitt? So ca. 90g. (ich wiege 52 kg). 
Ob das was damit zu tun hat?

Richtig, lt. Stuhl-Befund Eiweiß "1 g" steht da, schon im roten Bereich ... mmmh mangelnde Magensäure, hatte ich auch mal überlegt aber wie kann man bei sowas sicher sein? 

Wg. dem Befund: Es gibt derzeit nur ein Labor in D, welches diese Untersuchung auf die Giftstoffe/Toxine/Xenobiotika macht, und zwar das IGL Labor in Wittbek. Das wird vorher getestet und im Verlauf bzw. nach der Behandlung.

Das Ergebnis ist recht schnell da (meist nur 4 Tage bis man es hat). ich habe derzeit nur einen Befund: org. Quecksilber und Formaldehyd sehr stark erhöht. Blei mittelstark. 
Fungisterol (Schimmel? Pilze?) mittelstark. Nitrosamine: mittelstark. Cadmium mittelstark.

Lt. Helferin ist das Ergebnis nach den ganzen Infusionen dann "klinisch rein". 

Dabei ist auch eine ATP Auswertung (zumindst bei mir, muss evtl. separat angefordert werden). Da steht halt (noch) drin, dass der Output bei mir schlecht ist, und große Teile davon aufgrund dieser Belastung blockiert. Kein Wunder, dass keine Energie da ist (war). 

Die ATP ist auch jetzt noch nicth optimal, gem. Befund. Aber ich habe ja noch einige Infusionen vor mir ... 

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 1070
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 20.10.2018
 

robert, du solltest aber erwähnen, dass deine ...geringe...eiweissaufnahme, deine persönliche meinung wiedergibt-angelehnt an rosdale und co. der doc sieht das anders.

selbst wenn ich 180g eiweiss pro tag zu mir nehme, muss das nicht in 6 portionen erfolgen..rosdale, 6x mtor triggern. ich kann auch mit einer mahlzeit 90g eiweiss aufnehmen.

da hatten jägervölker wie die die inuit wohl alle darmprobleme;)

 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1459
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 20.10.2018
 

Hallo Andrea,

Methyl-Folat ist das richtige Mittel.

Was bedeutet genau Eiweiß zu hoch...wieviel zu hoch? Wieviel über das 1g was ja die obere Grenze ist?

Es ist nicht gut, wenn zuviel Eiweiß am Dickdarm ankommt, da es dort zu Fäulnis anregt und somit zum Wachstum der falschen Bakterien.

Bei mir isses aber auch immer recht weit oben mit 0,9-1,1 bis leicht drüber. Könnte auch zu wenig Magensäure sein...und ich esse recht wenig Eiweiß mit 0.8g pro Kg Körpergewicht.

Isst Du genug Salz? Also die 12g als LCler prot Tag? Wegen Cl ...

Ggf. Deinen Arzt fragen, dass man mal ein paar Wochen Verdauungsenzyme einnimmt, er wird da was kennen.

VG,

Robert

PS: Dein Ausleitungsverfahren ist in der Tat sehr interessant, da DMPS/EDTA und Derivate eben nur Schwermetalle rauskratzen, keine Gifte. Dazu nutzt mein Arzt die Aphorese, eine Erweiterung der Dialyse...ist aber schweineteuer und recht aufwendig. Klingt bei Dir besser.

Wie wird dann genau gemessen, auch über den Urin nachdem man die Infusion bekommen hat?

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 525
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 20.10.2018
 

Hallo Robert,

danke, ich lese sowas lieber in Originalsprache.  Werde mich einlesen in die Thematik im November, da habe ich etwas mehr Zeit.

Wg. der Folsäure: Ich nehme immer Methyl-Folat. Das dürfte doch ok sein??

Interessant zu wissen: Ich nehme ja kontinuierlich wg. meiner HPU 45 mg Zink tägl. In der Untersuchung war jetzt Zink im (unteren) Normbereich.
Meinen Kupferwert hat das die ständige Zinkeinnahme null verändert (0,78). Erinnerst Du Dich, wir hatten ja mal darüber hier geschrieben?
Also der Kupferwert wird - zumindest bei mir - nicht im geringsten von der Zinkeinnahme verändert. 

Hab eben auch meinen aktuellen Floratest bei medivere heruntergeladen. Ich hab noch immer etwas erhöht "Eiweiß im Stuhl". Ich frage mich, ob das halt durch meine mega-eiweißreiche Ernährung kommt und daher "normal" ist oder ob das als krankhaft angesehen werden muss? 
Du hast Dich ja auch zieml. lange damit beschäftigt, weist Du da was?
ich sehe meinen Doc leider erst in 14 Tagen, um ihn zu befragen ...

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