News vom 24.11.17- Skorbut und Herzinfarkt

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Veröffentlicht von : Tabea
Beiträge: 97
Angemeldet am : 23.03.2014
Veröffentlicht am : 26.11.2017
 

Bluesick, natürlich hast du Recht. Aber: Beeten schev het Gott lev, all to krumm, dat is dumm.

Die Bemerkung über das Institut hat mich angeregt, die Lebensgeschichte des Linus Pauling und seiner Frau Alva zu lesen. Ich war tief beeindruckt. .

 

 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1034
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 26.11.2017
 

Hallo Ulli,

kurze Ergänzung, habe grad noch ein wenig dazu nachgelesen. Das Glut1 bezieht sich auf das "Recyclen"/Reduzieren von ox. Vitamin C. Ja, so kommt nach dem Reduzieren Vitamin C in die Zelle...aber ob es der einzige Weg ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht genau.

VG

Robert

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1034
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 26.11.2017
 

Hallo Ulli,

wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird diese GLUT1-"Pumpe" nur bedient, wenn auch Glukose in die Zelle gepumpt wird. Sprich wenn man auch moderat Carbs isst.

Sprich wenn man konsequent LC macht, dann kommt ggf. nicht genug Vitamin C in die Zelle und wird ausgeschieden. Das wäre sehr ärgerlich ...Thorsten hatte in dem LCHF Thread einiges dazu geschrieben.

So...dann spinne ich mal weiter. Echt nur so ins Blaue, ich habe keine Studie zu. Wenn bei Dir aufgrund des LC nicht genug Vitamin C in die Leberzellen gepumpt wird, so könnte daruch die Leber beschließen, eben einen anderen Anti-Ox herzustellen: Cholesterin.

Ich würde diese Frage extrem gern Perlmutter und/oder dem Doc stellen! Perlmutter ist ja nun auch großer Verfechter von LC. Meiner Frau ist jedoch aufgefallen, dass in seinem Beitrag über das neue Buch seine Lippen sehr rissig aussahen...kann auch was anderes sein. Kann aber auch auf trockene Schleimhäute hindeuten :-/

...es ist zum Kotzen, dass es zu diesen Themen keine (bekannten) Studien gibt!

VG

Robert

Veröffentlicht von : UlliS
Beiträge: 222
Angemeldet am : 02.08.2003
Veröffentlicht am : 26.11.2017
 

 

@Robert:

Ich weiß nur, dass Vitamin C über den GLUT1 Rezeptor aufgenommen wird, genauso wie die Glucose. Was gibt es denn dazu noch zu wissen?

Gruß Uli

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1034
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 26.11.2017
 

Hallo Ulli,

hattest Du auch schon hohes Chol. bevor Du mit LC angefangen hast?

Hast Du Dir den Zusammenhang zwischen GLUT1 und Vitamin C, den Thorsten erklärt hatte, schon mal durch den Kopf gehen lassen?

VG

Robert

Veröffentlicht von : UlliS
Beiträge: 222
Angemeldet am : 02.08.2003
Veröffentlicht am : 26.11.2017
 

@Reinhard:

Mein Lp(a) ist unterhalb der Nachweisgrenze. Laut Pauling und Rath ist das der entscheidende Stoff bei der Entstehung der Arteriosklerose, und nicht das Cholesterin. Ich weiß allerdings nicht wie der Wert war, bevor ich mit Low Carb und Vitamin C angefangen habe. 

LG Uli

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1034
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 26.11.2017
 

Hallo Ulli,

den Perlmutter hast Du ja sicherlich zu dem Thema gelesen. Nimmst Du B3 hochdosiert? Machst Du viel Sport?

Bei Leistungssportlern soll ja Cholesterien hochgehen, da C. ein Antioxidanz ist.

Wie sind sonst die Leberwerte? Sind die gut bis sehr gut?

Machst Du eigentlich LC? <50g Carbs a day?

Sprich was mir - neben dem genetischen Faktor, den Du nennst - einfällt ist: Der Körper möchte sich mit einem Antiox. schützen und schraubt die Bildung von Chol. hoch. Ich meine das alles im Perlmutter gelesen zu haben...

So als Tipp, wenn Du da noch nicht drüber gestolpert bist.

VG

Robert

PS: Bei meiner Schwiegerma ist Chol. hochgegangen, da sie ein Medikament nehmen musste. Wodurch auch ein Leberwert über die obere Grenze maschiert ist. Ihre Ärztin fand das normal, ich nicht...wir haben nun Gegenmaßnahmen ergriffen und messen in 6 Wochen nach:

Medikament abgesetzt.(Aber die Ärtzin meinte auch, dass man es jetzt absetzen kann)

Vitamin B3 250mg

Mariendistel, bio

Artischockenkapseln, bio

Vitamin C nimmt sie ohnehin schon 2g am Tag...

 

Veröffentlicht von : Reinhard S.
Beiträge: 216
Angemeldet am : 26.08.2015
Veröffentlicht am : 26.11.2017
 

Das hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Der Gründer des Instituts, L. Pauling, nahm selber Vit. C im zweistelligen Grammbereich (und empfahl die Einnahme von mind. mehreren Gramm täglich).

Sein Institut empfiehlt heutzutage weniger als ein halbes Gramm täglich.

"In response to increasing oral doses of vitamin C, plasma vitamin C concentration rises steeply at doses between 30 and 100 mg/day and reaches a steady-state concentration (60 to 80 μmol/L) at doses of 200 to 400 mg/day in healthy young adults (7, 8). One hundred percent absorption efficiency is observed when ingesting vitamin C at doses up to 200 mg at a time. Once plasma ascorbic acid levels reach saturation, additional vitamin C is largely excreted in the urine. Notably, intravenous administration of vitamin C bypasses absorptive control in the intestine such that very high concentrations of ascorbic acid can be achieved in the plasma; over time, renal excretion restores vitamin C to baseline plasma levels (9) (see Cancer Treatment)."

Das bedeutet, wenn das Blutplasma mit Vit. C abgesättigt ist, wird der Rest einfach ausgeschieden. Nun stehen wir wieder am Anfang der Diskussion: wozu orale oder parenterale Megadosen, wenn der grösste Teil davon praktisch unmittelbar, d. h. ohne Verstoffwechslung, wieder ausgeschieden wird? Und wo greift hier das C-Recycling ein? Und wird bei den übrigen Säugern als auch den Primaten der Überschuss auch einfach wieder ausgeschieden? Fragen über Fragen... Dr. Strunz muss uns hier weiter aufklären...

Veröffentlicht von : bluesisk
Beiträge: 150
Angemeldet am : 16.05.2016
Veröffentlicht am : 26.11.2017
 

@Tabea

 

Das Linus Pauling Institute of Science and Medicine wurde von Pauling zusammen mit 

Albert Szent-Györgyi und Edmund T. Williams gegründet, während das Goethe-Institut lediglich nach Goethe benannt wurde. Der Vergleich hinkt daher. {#emotions_dlg.wink} 

Veröffentlicht von : Tabea
Beiträge: 97
Angemeldet am : 23.03.2014
Veröffentlicht am : 26.11.2017
 

Ramona,- ich freue mich, mal wieder was von dir zu lesen. Ich hoffe, du bist inzwischen topfit und strunzgesund!!

Veröffentlicht von : Tabea
Beiträge: 97
Angemeldet am : 23.03.2014
Veröffentlicht am : 25.11.2017
 

Das Linus Pauling Institute erklärt, dass nach dem derzeitigen Stand div. Forschungsergebnisse für junge gesunde Menschen 400 mg Vitamin C pro Tag ausreichen, um eine ausreichende Absättigung des Körpers mit Vit. C zu erreichen. Ferner, dass aber ältere Menschen bzw. kranke Menschen bedeutend mehr brauchen, aber nicht ausreichend Forschungsergebnisse vorliegen, um das zu quantifizieren. Um zu erfahren, wie die zu einem Ergebnis wie "ausreichend" kommen, muss man wohl die Studien durchforsten. Mühselig!

Und nebenbei bemerkt: das Institut, das den Namen des verstorbenen Linus Pauling trägt und Linus Pauling himself sind zwei verschiedene Paar Schuhe. (Wer weiß, was Goethe vom Goethe-Institut halten würde.)

 

 

Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 483
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 25.11.2017
 

…. Ergänzungen zu Helmut Schmidt und Linus Pauling

In jungen Jahren hörte ich einmal: „Räucherware hält sich länger“. Scheint was Wahres dran zu sein.

Allerdings war Helmut Schmidt nicht ganz „frei von Ersatzteilen“ (4 Bypässe) wohl schon mit 63 Jahren.

Er ist ganz klar ein medizinisches Wunder, hat aber das Alter seines eigenen Vaters nicht erreicht. Gustav Schmidt wurde 101 Jahre und war auch Kettenraucher.

Manch ein Mediziner würde sagen, dass der überhaupt so alt geworden ist.

Er hat seine guten Gene bis zu letzten Zigarette genutzt, zudem war er wohl immer bis zuletzt in weiblich-fürsorglichen Händen.

Linus Pauling ist an Prostata-Krebs gestorben, 4-facher Vater, immer 7 Tage-Arbeitswoche nie unter 12 Stunden. Familienzeit gab es wohl eher nicht, geschweige denn Zeit für Bewegung. Der hatte einfach niemals Zeit sich um seine eigene Gesundheit zu kümmern und konnte mit sehr hohen Vitamingaben seinen Krebs, lange in Schach halten. Soweit ich weiß liegt das mittlere Erkrankungsalter so bei etwa 70 Jahren.

Beide Männer hätten locker die 100 Jahre erreichen können, wenn der eine etwas gelassen und der andere etwas getan hätte. Gab es eigentlich so 1992 bis 1994 schon Bluttuning in den USA? 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1290
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 25.11.2017
 

Gute Frage, bluesisk.

"Normal" hat ja erst mal weder was mit "ausreichend", noch mit " optimal" zu tun.

Stellt sich erst mal die Frage, woher die Referenzwerte kmmen? Wenn man einen Pauling mit teilweise >10g/d als "normal definiert, haben natürlich alle anderen zu niedrige Vitamin C Spiegel.

Wenn man die Eigenproduktion von anderen Spezies aufs Körpergewicht um rechnet und mit der Aufnahme des Menschen durch die Nahrung vergleicht, haben natürlich alle anderen zu niedrige Werte.

Aber wie sieht das Ganze z.B. mit verschiedenen Vergleichsgruppe aus? Wie ist der Vitamin C Level von Eskimos, Japanern, Massai, Kitawa; oder anderen hochgelobten,langlebigen gesunden Kollektiven? Wieviel Vitamin C nehmen die auf und was haben die für Serum-Werte?

 

LG, Thorsten

Veröffentlicht von : bluesisk
Beiträge: 150
Angemeldet am : 16.05.2016
Veröffentlicht am : 25.11.2017
 

Lt. Dr. Strunz misst er regelmäßig zu niedrige Vitamin-C-Spiegel (woher weiß er denn, was "normal" ist?). Wäre das Recyceln effektiv, würde er dann nicht andere Ergebnisse erhalten?

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1290
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 25.11.2017
 

Um unser hochleistungfähiges, energiehungrieges Gehirn angemessen zu versorgen (20-25% des Grundenergieumsatzes des ganzen Körpers), musste an anderer Stelle Energie eingespart werden (siehe auch Kleibers-Gestz). Eine Maßnahme war, auf die  Energie und Glucose aufwändige Vitamin C Synthese zu verzichten. Zu Gunsten eines effizienteren Recyclings.

 

Veröffentlicht von : bluesisk
Beiträge: 150
Angemeldet am : 16.05.2016
Veröffentlicht am : 25.11.2017
 

Und warum, wenn Vitamin C doch so wichtig ist, enthält Muttermilch kaum bis kein Vitamin C?

Sagt die Natur damit nicht auch, dass sie beim Heranwachsenden keinen besonderen Wert auf diese Substanz legt?

Veröffentlicht von : Reinhard S.
Beiträge: 216
Angemeldet am : 26.08.2015
Veröffentlicht am : 25.11.2017
 

Ulli, wenn dein Cholesterin chronisch über 300 liegt, auch nach deinen epigenetischen Interventionen (Ernährungsumstellung/-anpassung), hast du offenbar ein familiäres genetisches Risiko. Gemäss Dr. Strunz kommt es ja eigentlich nur auf das Lipoprotein a an. Kennst du deinen Wert?

Die Gretchenfrage ist: Warum hat uns die Natur die C-Produktion weggenommen? Meine These: Eine (zufällige) Mutation bei frühen Primaten hat sich offenbar durchgesetzt, weil sie entscheidende Vorteile nach sich zog. C-Produktion ist für einen tierischen Organismus sehr energieaufwändig. Die frühen Primaten lebten wahrscheinlich in der afrikanischen Savanne in einem energiearmen, aber C-reichen Nahrungsumfeld. Da war es ein Überlebensvorteil, die aufwändige, an sich aber überflüssige C-Produktion mittels Mutation abstellen zu können. 

Auch unsere nächsten Verwandten, die heutigen Primaten, leben wie die meisten Säuger auf Basis von mehreren Gramm Vitamin C, umgerechnet aufs Körpergewicht.

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 811
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 24.11.2017
 

Hallo Ulli.

Zur Infarktvorsorge würde ich mich auch mal mit der Fettsäurezusammensetzung des Körpers auseinandersetzen. In erster Linie das Verhältnis von Omega3 zu Omega6. Einfach-  zu mehrfach ungesättigte Fettsäuren. 

Zu dem Thema hat der Doc ein sehr gutes Buch geschrieben: Fit mit Fett

Veröffentlicht von : UlliS
Beiträge: 222
Angemeldet am : 02.08.2003
Veröffentlicht am : 24.11.2017
 

Mein Vater hate große Probleme mit seinen Arterien. Er ist in seinen Sechzigern drei mal am Herzen operiert worden, Stents und Bypass. Er hätte noch ein viertes mal Operiert werden sollen. Das hat er aber abgelehnt. Die Krankenhausaufenthalte waren für ihn so belastend, dass er es vorgezogen hat zu Hause zu sterben. Er konnte mit Anfang Siebzig nicht mehr richtig laufen, und ist mit 77 an einem Schlaganfall gestorben.

Ich hatte immer Angst, dass mich das gleiche Schicksal ereilt. Ich habe einen Cholesterinspiegel vom 320! Ich war schon kurz davor Statine zu nehmen, habe mich dann aber sehr intensiv mit dem Thema befasst und bin auf Linus Pauling und Vitamin C gestoßen. Seitdem nehme ich täglich ca. 6 Gramm Vitamin C, lebe low Carb und nehme ein Multivitamin/Multimineralpräparat. Ich bin mir jetzt sicher, dass ich im Gegensatz zu meinem Vater, meine Rente in vollen Zügen genießen kann.

Im Eingangsbereich meiner Wohnung habe ich ein Bild von Linus Pauling aufgehängt. Hin und wieder bleibe ich davor stehen und sage: "Danke Linus!". Das bin ich dem Mann schulding.

LG Uli

Veröffentlicht von : bluesisk
Beiträge: 150
Angemeldet am : 16.05.2016
Veröffentlicht am : 24.11.2017
 

Merkwürdig, dass selbst das Pauling Institut mittlerweile von den hohen

Vitamin C Dosen abgerückt ist.

 

Zum Vitamin C im allgemeinen: Ich glaube nicht, dass die Evolution einen "Fehler" machte, indem sie die Eigenproduktion in einigen Arten einstellte. Der Verlust dieser Fähigkeit hat den Vorteil der Entwicklung (Mutation) einiger Spezies. Auch wenn dies in einzelnen Körpern zur Krebsentstehung führt, so hat die Gesamtpopulation den Vorteil der genetischen Weiterentwicklung. Genetisch korrekt leben hieße dann aber, kein zusätzliches Vitamin C zu substituieren.

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