News vom 3.3. - die Bandscheibe

7 Beiträge
   
Ältester
pro Seite
 
  Sie haben  Lesezeichen
Veröffentlicht von : Ingo W.
Beiträge: 160
Angemeldet am : 29.09.2015
Veröffentlicht am : 03.04.2018
 

Bei mir genauso: BMI immer bei 20, 21.

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 647
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 07.03.2018
 

@Andreas: "als Kreuzschmerz geplagter Dicker"

Für Kreuzschmerzen muss man nicht dick sein! ;-)  Ich war vielleicht phasenweise mit 72kg auch mal übergewichtig, aber nie "dick". Kreuzschmerzen habe ich etwa mit 25 bekommen und nun seit etwa 2 Jahren nicht mehr, seitdem ich täglich Sport mache! Am deutlichsten hat sich dabei das Kreuzheben mit Langhantel ausgewirkt. Danach war ich jedesmal deutlich spürbar 1-2 Tage schmerzfrei. The Barbell Physio hat darüber vor kurzem einen Artikel geschrieben.

Meine Kreuzschmerzen hatten demnach mit Nichtbenutzung des Rückens zu tun.

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1383
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 06.03.2018
 

Dr Strunz zitiert in der News Professor Tronnier, Uni Lübeck, mit "Ein Bandscheibenvorfall entsteht durch einen Wasserverlust in der Bandscheibe."

Wie ist denn das Wasser in der Bandscheibe gebunden? Es wird ja wohl kaum wie in einem Wasser gefüllten Balln darin hin und her schwappen, also flüssig sein, oder?

Wikipedia schreibt dazu:

Aufbau

 
 
  • äußerer Anulus fibrosus (Faserring)
  • innerer Nucleus pulposus (Gallertkern)

Der Anulus fibrosus besteht aus konzentrischen Schichten von kollagenen Bindegewebsfasern (Außenzone), die nach innen allmählich in Faserknorpel (Innenzone) übergehen. Die Bindegewebsfasern heften sich an den Wirbelkörpern an.

Der Nucleus pulposus ist ein zellarmes gallertiges Gewebe, das 80 - 85 % Wasser enthält. Aufgrund des hohen Anteils an Glykosaminoglykanen wird Wasser reversibel gebunden, sodass der Nucleus wie ein Wasserkissen stoßbrechend wirkt. Der Gallertkern wird als Überrest der Chorda dorsalis angesehen. Tritt seine Flüssigkeit über den Anulus fibrosus durch eine Schädigung aus, spricht man von einem Nucleus-pulposus-Prolaps oder Bandscheibenvorfall.

Während der Anulus fibrosus einer zugfesten Hülle der Bandscheiben entspricht, enthält der Nucleus pulposus Flüssigkeit. Wird Druck auf die Bandscheiben ausgeübt, verlieren sie diese Flüssigkeit. Diese physiologische Diffusion ist mit einem pathologischen Nucleus-pulposus-Prolaps nicht zu verwechseln. Dadurch schrumpft ein Mensch am Tag um etwa 1 % seiner Körpergröße, was etwa 1,5 – 2,0 cm entspricht. Die Bandscheiben saugen bei Entlastung im Liegen, also beispielsweise beim Schlafen, die Flüssigkeit wieder wie ein Schwamm auf.

Dieses Auspressen und Aufsaugen ist auch der einzige Weg, über den die Bandscheiben mit Nährstoffen versorgt werden, da sie ab dem 20. Lebensjahr mit Abschluss des Wachstums keine Blutgefäße mehr besitzen. Der Druckwechsel zwischen Be- und Entlastung ist also eine Grundvoraussetzung für den Stoffwechsel der Bandscheiben. Langfristige Belastungen führen zu einer langsamen, aber permanent stattfindenden Flüssigkeitsabgabe, die den Turgor und die Dicke der Bandscheiben abnehmen lässt.

 

Zum WasserSpeichern werden also, wieder einmal, Glykoproteine benötigt.

Wichtig ist auch der Aspekt "Langfristige Belastungen führen zu einer langsamen, aber permanent stattfindenden Flüssigkeitsabgabe, die den Turgor und die Dicke der Bandscheiben abnehmen lässt.". Hier versteckt sich die Bedeutung einer ausreichend gedehnten und entspannten Rücken- und Bauchmuskulatur. Wenn ich beide antagonisitschen Muskelgruppen gut und gut ausbalanciert trainiert habe, ist das im SInne einer guten Haltefunktion und Rumpfstabilisation sichr vorteilhaft. Wenn beide Muskelgruppen aber aufgrund mangelnder Dehnung oder eines aus anderen Gründen (zu) hohen Muskeltonus' immer unter Dauerspannung stehen, habe ich genau diese langfristige Belastung; schlimmsten Falls auch nachts beim Schlafen.
Damit sich also bei Betroffenen die Bandscheben mal wieder nachts entspannen und vollsaugen können, sollte man die betreffenden Muskelgruppen vor dem Schlafengehen einmal aufdehnen; am Besten auch noch Gesäßmuskel, Oberschenkelmuskeln und Hüftbeuger.

Ausreichende Mg Versorgung sollte dabei selbstverständlich sein.

LG und entspannte Nacht,
Thorsten

 

 

Veröffentlicht von : Paul T.
Beiträge: 96
Angemeldet am : 30.01.2018
Veröffentlicht am : 05.03.2018
 

Ich bin 38 und habe zwei Bandscheibenvorfälle.

2013 wollte man mir zwei Bandscheibenprothesen zu Unterstützung einbauen.

Nach verschiedenen Therapien die ich ausprobierte fing ich 2016 vorsichtig an zu Laufen und stellte meine Ernährung um.

Im Mai werde ich meinen ersten Halbmarathon in Angriff nehmen!

Veröffentlicht von : Martina O.
Beiträge: 17
Angemeldet am : 08.04.2015
Veröffentlicht am : 04.03.2018
 

Hallo zusammen,

 

ja ja die Bandscheibe...Auch wenn ich es ernährungtechnisch mal wieder nicht auf die Reihe bekommen ( die Schokolade,mein ewig Laster)

aber Rückenschmerzen kann man entgegenwirken. Ich bin 45 ( BMI 25), vor 21 Jahren den ersten Bandscheibenvorfall ( mittlerweile sind es vier).

Mein erster Orthopäde riet mir: Muskelaufbau muss zu mir in Fleisch und Blut übergehen!

Daran halte ich mich ! Wenn ich schlampe, ja dann merke ich nach wenigen Tagen, das schimpfende Kreuz!

Operiert worden bin ich noch nicht... Habe im Alltag selten Schmerzen, eigentlich nur wenn ich zuviel sitze und mich zu wenig bewegen.

Bei der Entbindung war so ein Bandscheibenvorfall...sagen wir ...suboptimal. Nein das war nicht lustig! Aber das kommt ja nicht so oft vor, gell?

:-)

Was ich nicht versteh..ich arbeite im medizinischen Bereich und treffe tgl Menschen mit Gelenkproblemen. Machen die was? Arbeiten die an sich? Nee....

Warum nicht?

Herzliche Grüße

Martina

Veröffentlicht von : Andreas N.
Beiträge: 27
Angemeldet am : 04.08.2011
Veröffentlicht am : 04.03.2018
 

Hallo an alle, 

 

ich habe lange nix geschrieben und auch nicht wirklich viel zu erzählen, aber als Kreuzschmerz geplagter Dicker habe ich vor Jahren Dr. Strunz kennengelern und auch bisserl trainiert u.s.w., seit ca. 4 Jahren steht neben meinem Schreibtisch und in meinem Musikproberaum eine 20 kg Kettlebell die ich jede Stunde

50 bis 60 mal vom Boden zur Decke bewege, seit dieser Zeit lache ich über Rückenschmerzen und meie geplante Kinie OP habe ich auch abgesagt abgesagt.

Es Grüßt euch Andreas

Veröffentlicht von : Ingo W.
Beiträge: 160
Angemeldet am : 29.09.2015
Veröffentlicht am : 03.03.2018
 

Der Link in dem Artikel ist ja etwas daneben geraten. Vielleicht hilft es jemandem, wenn ich ihn mal richtig bringe. ;)

https://www.gmkt.de/index.php

7 Beiträge
   
Ältester
pro Seite
 
  Sie haben  Lesezeichen