News von heute "Kindermund"

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Thema News von heute "Kindermund"

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Veröffentlicht von: Plebejer
Beiträge: 239
Angemeldet am: 24.06.2014
Veröffentlicht am: 08.06.2015

Liebe Karin, ich glaube (!), dass im Trinkwasser aus der Leitung auch sehr viele Medikamente zu uns zurückgespült werden. Nur, das wird ja nie gemessen!

Was sagte doch Dr. Joel D. Wallach (1991 für den Nobelpreis nominiert) zu den Gefahren des Lebens:

Wenn Sie 120 oder 140 Jahre alt werden wollen, gibt es nur zwei Dinge auf die Sie achten müssen:

1. “Fallen Sie in keine Grube” und 2. “Vermeiden Sie Landminen”.

Damit meine ich: machen Sie nichts Dummes! Wenn Sie russisches Roulett spielen, zuviel Rauchen, zuviel Trinken, oder im schwarzen Badeanzug auf der Autobahn laufen; das sind alles dumme Sachen, aber es ist erstaunlich, wie viele Menschen daran sterben.

Und zum Thema “vermeiden Sie die Landminen“, gehört auch: Meiden sie Ärzte.

                                                                 #

Entschuldigung, aber das Thema der NEWS von heute: "Kindermund"!

 

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 593
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 08.06.2015

Hallo Karin.

 

Deine Meinung sei Dir natürlich unbenommen. Auch ich halte FLeisch aus ökologischer Landwirtschaft  für besser, als Fleisch aus Massentierhaltung.

Auch wenn die Datenlage / Faktenlage eine Schlussfolgerung der Art: "daß Fleisch aus Massentierhaltung ungesund ist, da die Tiere übermäßig mit Antibiotika behandelt werden" nicht hergibt.

 

LG,
Thorsten

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Veröffentlicht von: Karin J.
Beiträge: 331
Angemeldet am: 05.02.2008
Veröffentlicht am: 02.06.2015

Hallo thorsten, ich hätte auch jede andere Internetseite nehmen können. Diese war zufällig die Erste, die mir bei der Suche von "Antibiotika" in die Hände fiel.

Ich bleibe bei meiner Meinung, daß Fleisch aus Massentierhaltung ungesund ist, da die Tiere übermäßig mit Antibiotika behandelt werden.

LG Karin

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 593
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 29.05.2015

Hallo Karin,

 

ich würde ja so eine eher zweifelhafte Internetseite wie "Zentrum der Gesundheit" nicht als Referenz / Quelle angeben. Das was dort so alles propagiert wird, ist doch reichlich dubios:

Zum Einen steckt da eine Consulting Firma hinter, also knallharte finanzielle Interessen.

Dann werden da die verschiedensten Verschwörungstheorien gepusht und propagiert. Von Chem-Trails bis "Bevölkerungskontrolle durch Mord".

Nähe zu Sekten ("Universale Kirche").

Vogelgrippe, Aids und Ebola sind nur biologische Waffen.

Aber glücklicheweise hat der ZdG-Shop ja gegen allerlei Unbill die Passenden Angebote; natürlcih zu entsprechend überhöhten Preisen.

 

Wenn man mal nach "Zentrum der Gesundheit" und "Kritik" oder "Sekte" recherchiert bekommt man sehr interessante Treffer...

 

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Veröffentlicht von: Karin J.
Beiträge: 331
Angemeldet am: 05.02.2008
Veröffentlicht am: 24.05.2015

Ach ja... Thorsten - noch eins: immer schön Fleisch aus Massentierhaltung essen! Das hält Fit und gesund bis ins hohe Alter! {#emotions_dlg.cool} LG Karin

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Veröffentlicht von: Karin J.
Beiträge: 331
Angemeldet am: 05.02.2008
Veröffentlicht am: 24.05.2015

Ich würde sagen, der Klügere gibt nach{#emotions_dlg.wink}. Ich lasse Dich jetzt mit Deinem Irrglauben allein{#emotions_dlg.laughing}! Nur noch soviel: www.zentrum-der-gesundheit.de/antibiotika-ia.html

ein Link unter sehr sehr vielen hier im Netz! LG Karin

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 593
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 22.05.2015

Hallo Karin.

Ich nochmal {#emotions_dlg.wink}

Vielleicht habe ich mich teilweise missverständlich ausgedrückt.Ich versuche mal, meine Sich der Dinge in einer Stichpunkteaufzählung zusammenzufassen:

  • In der Tiermedizin werden vermutlich mehr Antibiotika eingesetzt, als unter artgerechte(re)n Haltungsbedingungen nötig wäre
  • In der (Massen)Tierhaltung steck noch reichlich Verbesserungspotential (im Sinne artgerechterer Haltung)
  • In der Humanmedizin werden deutlich mehr Antibiotika eingesetzt, als in der Tiermedizin (Faktor >4)
  • In der Humanmedizin verden zu oft zu sinnlos Antibiotika eingesetzt => fördert Resistenzen
  • Wenn Antibiotika eingesetzt werden müssen (bakterieller Inffekt) werden sie oft falsch angewandt (zu kurzer Einnahmezeitraum, zu geringe Dosis, unregelmäßige Einnahme).Das befördert die Bildung von Resistenzen
  • Die Grenzwerte für Medikamenten- / Antibiotikarückstände im Fleisch sind sehr gering. Um mit grenzwertig belastetem Fleisch eine Tages-Therapiedosis zu erreichen, müsste man >200 Jahre täglich 200g grenzwertig belastetes Fleisch essen (Quelle hatte ich angegeben)
  • Bei regelmäßigen Lebensmittelkontrollen werden Jahr für Jahr ~0,5% der Proben als grenzwertüberschreitend (in bezug auf Medikamenten-/Antibiotikarücksände) moniert.

All das sagt mir, dass Medikamenten-/Antibiotikarückstände in Fleisch und Fleischprodukten weiterhin unter Kontrolle und Beobachtung stehen müssen, aber weit davon entfernt sind, ein großer, gesundheitsgefährdender Lebensmittelskandal zu sein. Darüber hinaus sind Antibiotikarückstände in Fleisch und Fleischprodukten auch nicht geeignet, Resitenzen hervorzurufen. Zumindest nicht in dem Maße, wie es in (deutschen) Krankenhäusern der Fall ist und sicher nicht in dem Maße, wie es von machen Publizisten im Sinne der Auflagensteigerung gerne in regelmäßigen Abständen kolportiert wird.

Wie Du siehst, stimmen wir durchaus in vielen Punkten überein. Aber allein die Quantifizierung der einzelnen Teilaspekte sagt mir, dass wir in Bezug auf Gefahren durch Antibiotika im Fleisch, oftmals einer ziemlichen Fehleinschätzung durch die Berichterstattung der Sensationspresse unterliegen.
Davor kann man sich nur schützen, wenn sich mal die tatsächlichen, relevanten Zahlen ansieht und diese dann in Relation zueinander setzt.  Quasi "Messen" und dann bewerten; nicht aus dem Bauch heraus Annahmen treffen oder unreflektiert Pressemeldungen wiedergeben.

Sollte sich die Daten-/Faktenlage glauhaft anders darstellen, als ich es mir angelesen und recherchiert habe, bin gerne bereit meinen Standpunkt zu überdenken und anzupassen.

LG,

Thorsten

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Veröffentlicht von: Karin J.
Beiträge: 331
Angemeldet am: 05.02.2008
Veröffentlicht am: 22.05.2015

Hallo Thorsten,

ich bin widerum nicht Deiner Meinung! Ich meinte damit, daß Antibiotika bei jedem kleinen Schnupfen verschrieben werden, daß Antibiotika bei Viren überhaupt nicht angesagt sind! Du schreibst daraufhin, daß der blöde Mensch doch gefälligst seine Antibiotika braf schlucken sollte bis zum bitteren Ende {#emotions_dlg.cry}!?

Du willst mir doch nicht erzählen, daß der enorm hohe Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung gut für den Menschen ist und keinerlei Auswirkungen auf seine Gesundheit hat!? Das Übel ist in diesem Fall die Massentierhaltung! Eine artgerechte Tierhaltung käme ohne  Antibiotika aus! Und auch ein Mensch kommt bei gesunder Ernährung und einem gesunden Immunsystem auch ohne Antibiotika aus. Antibiotika sollten nur in wirklich lebensbedrohlichen und schweren Erkrankungen eingesetzt werden.

In meiner Jugend war ich auch oft beim Arzt wegen allerlei "Zipperlein". Jedesmal wurden mir Antibiotika verschrieben, wiegesagt bei jeder Unpässlichkeit. Und das ist auch heute noch so, wenn ich meine Mitmenschen so höre!

 

Und Studien, die belegen würden, daß der enorm hohe Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung schädlich für letztendlich die Menschen sind, wird es auch nicht geben. Das ist so wahr wie das Amen in der Kirche!

 

LG Karin

 

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 593
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 22.05.2015

Hallo Karin.

 

Ich bin völlig Deiner Meinung, dass man belastetes Fleisch/Fisch (belastete Lebensmittel im Allgemeinen) tunlichst meiden sollte. Es ist auch durchaus möglich, dass in der Landwirtschaft mehr Antibiotika / Medikamente eingesetzt werden, als eigentlich notwendig wären; besonders wenn man tierverträgliche Haltungs- und Zuchtbedingungen anwendet und einhält.

Allerdings ist mir keine Studie bekannt, die fundiert den Verzehr von Fleisch ursächlich mit der Resistenzbildung von Antibiotika beim Menschen in Verbindung bringt. Wenn Du diesbezügliche Quellen oder Studien (journalistische Berichte und Artikel zählen nicht dazu) hast und nennen könntest wäre ich Dir sehr dankbar.

Deine Aussage "Die Todesrate derer, bei denen keinerlei Antibiotika mehr helfen, ist sehr hoch, weil in der Massentierhaltung zu viel Antibiotika eingesetzt wird bzw. weil bei jedem kleinen Schnupfen Antibiotika verschrieben werdern." kann ich so nicht teilen; vor allem nicht den von mir fett markierten Teil. Ich sehe das Problem dagegen nahezu ausschließlich im zweiten Teil Deiner Aussage. Der übermäßige Einsatz von Antibiotika beim Menschen. Hinzu kommt, dass menschliche Patienten ihre Antibiotika-Therapien oft mals nur unzulänglich durchführen. Da werden die Pillen geschluckt, bis die Beschwerden nachgelassenhaben, ohne  dass die Erregerbekämpfung wirlklich abgeschlossen wurde. Die paar Bazillen, die übriggelieben sind, haben dann die besten Chancen zur Resistenzbildung ("nur die Harten kommen durch").

"Antibiotikaresistente Bakterien können zum Beispiel dadurch entstehen, dass eine Antibiotikatherapie zu früh beendet wird, zu niedrig dosiert ist oder die Einnahme unregelmäßig erfolgt. Dann überleben einige Bakterien und sind danach nicht mehr empfindlich gegenüber diesem Medikament. Diese Eigenschaft geben sie dann auch an die nachfolgenden Generationen weiter. So entstehen resistente Bakterienstämme, die nur noch schwer zu bekämpfen sind."
[www.presseportal.de/pm/7139/2848336]
[gesundheitsnews.imedo.de/news/103092-antibiotika-einnahme-nicht-vorzeitig-beenden]
[www.pflanzliche-antibiotika.de/Klassische-Antibiotika/Resistenzen.html]

Ich denke, es lohnt sich immer, sich mal die tatsächlichen Relationen vor Augen zu führen und sich nicht pauschal auf nachrichtenmagazinliche Sensationsberichte zu verlassen.

 

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Veröffentlicht von: Karin J.
Beiträge: 331
Angemeldet am: 05.02.2008
Veröffentlicht am: 21.05.2015

Hallo Thorsten,

das ist so nicht richtig!

Desöfteren wird berichtet, daß in der Massentierhaltung zuviel Antibiotika eingesetzt wird, was man jetzt wohl reduzieren will- was ich nicht glaube! Durch diesen enorm hohen Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung wirken Antibiotika bei Menschen, die täglich dieses Fleisch verzehren, nicht mehr, wenn sie sich dann - zum Beispiel im Krankenhaus, mit Keimen infizieren. Die Todesrate derer, bei denen keinerlei Antibiotika mehr helfen, ist sehr hoch, weil in der Massentierhaltung zu viel Antibiotika eingesetzt wird bzw. weil bei jedem kleinen Schnupfen Antibiotika verschrieben werdern.

Auch bei Fisch aus Aquakultur werden sehr viele Antibiotika eingesetzt. Solches Fleisch bzw. Fisch sollte man nicht kaufen! LG Karin

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 593
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 19.05.2015

Hallo Karin.

 

das ist so nicht richtig. Von "massenhaft" kann keine Rede sein.

Lebensmittel in diesem, unserem Land, werden reglemäßig untersucht. Auch Fleisch auf Rückstände von Medikamenten. Dabei kommt es regelmäßig zur Entdeckungen von Grenzwertüberschreitungen bei (nur) ~0,5% der Proben; egal ob Rind, Schwein oder Geflügel.

Dazu kommt, dass zwischen letzter Antibiotikagabe und Schlachtung in der konventionellen Landwirtschaft mindestens 1 Woche, in den Bio-Landwirtschaft 2 Wochen liegen müssen.

Darüber hinaus sind die Grenzwerte extrem niedrig. Wollte man eine Tagesdosis bei Antibiotikum-Therapie mit grenzwertig belastetem Fleisch zu sich nehmen, müsste man >>200 Jahre [!] täglich eine 200g Portion dieses grenzwertig belasteten Fleisches essen.

Auch Resiztenzen durch Antibiotikaeinsatz in der Landwirtschaft sind eigentlich kein Thema.
Zum Vergleich: 2011 wurden 1700 Tonnen Antibiotika in der Tiermedizin eingesetzt. 7000 Tonnen sind es in der Humanmedizin.

[Quelle:"Prophylaxe und Therapie durch Artgerechte Ernährung"; Seite 135ff.)

Auch habe ich noch nichts von Problemen bezüglich Keimresistenzen im Tierstall gehört.

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Veröffentlicht von: Karin J.
Beiträge: 331
Angemeldet am: 05.02.2008
Veröffentlicht am: 18.05.2015

Wenn diese Aussage in den News vom 18.05. so stimmen würde, daß Antibiotika bei vielen Krebsleiden helfen würden, dann dürfte es überhaupt erst gar keinen Krebs geben, denn Antibiotika sind in Fleisch/Fisch/Geflügel massenhaft vorhanden. Auch verschreiben Ärzte bei jeder kleinen Erkältung Antibiotika.

Also heute ist doch gar nicht der 1. April {#emotions_dlg.surprised}!LG Karin

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