News Wir Nicht-Mediziner vom 22.12.2008

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Thema News Wir Nicht-Mediziner vom 22.12.2008

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Veröffentlicht von: Ron S.
Beiträge: 105
Angemeldet am: 19.05.2008
Veröffentlicht am: 03.01.2009

Hallo, auch ich habe mich mit einem Mediziner über dieses Thema unterhalten, da ich mir die Frage gestellt habe wie das mit der richtigen Menge Vitamin C wohl sei! Also richtig ist das uns ein Enzym im oberen Dünndarmabschnit verloren gegangen ist welches auch Glukose Vitamin C macht. Der Verlust wird wie schon Karlson schreibt mit der Vitamin C reichen Ernährung als Affe auf dem Baum während der Evolution erklärt. Meine Frage ist dann allerdings wieviel Vitamin C ist selbst mit solcher optimalen Ernährungsform ( Viel Obst und Wurzeln und Gemüse ) auch Stress ( Jagd , Überlebenskampf ) am Tag aufnehmbar gewesen? 3 Gramm, oder 10 Gramm wie Linus Pauling sagte erscheinen mir einfach zu hoch. Ich selbst nehme auch ca 1500 mg je Tag, aber eine befriedigende Antwort darauf wieviel die Natur denn wollte habe ich bisher nicht bekommen. Das geht mir übrigens auch bei allen anderen Vitaminen und Mineralstoffen so! Viele Grüße Ron

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Veröffentlicht von: Sabine W.
Beiträge: 39
Angemeldet am: 03.09.2008
Veröffentlicht am: 27.12.2008

Hallo Erich, zuviel Eisen erhöht wohl die Infektanfälligkeit, vielleicht hängt das damit zusammen. Meine Hebamme hatte allerdings eine andere, viel einfachere Erklärung: In der Schwangerschaft zirkuliert ein ganzer Liter Blut im Körper ZUSÄTZLICH - der "Eisenmangel" würde also daher rühren, dass das vorhandene Eisen einfach stärker verdünnt vorliegt und die Messung somit geringer ausfällt. Mein Erfahrung bestätigt das: Eine Woche vor der Geburt meines Sohnes noch Bemerkung vom Fauenarzt wegen schlechten Eisenwerten trotz Präparat. Hab dann aber nix mehr zusätzlich genommen, weil die Packung leer war und eh bald Termin war. Ganz kurz nach der Geburt wurde Blut abgenommen und Eisen nochmal nachgemessen: Wert okay, KEIN Mangel!! Und das nach Geburt, Blutverlust etc. Was sagt uns das?! Keine Ahnung. Wieder mal. Nur, dass wir noch weit davon entfernt sind, den Körper zu verstehen. Sabine

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Veröffentlicht von: Karlson v.
Beiträge: 61
Angemeldet am: 19.02.2006
Veröffentlicht am: 23.12.2008

Hallo Ihr beiden, der Mensch, einige Affen und noch ein paar wenige Säugetiere haben im Laufe der Evolution die Fähigkeit verloren, Vitamin C selbst zu produzieren, so daß es für uns erst zu einem Vitamin wurde. Das scheint damit zusammen zu hängen, daß wir einst auf tropischen Bäumen lebten und dort in Obst verpacktes Vit. C außreichend hatten. Tja, und was der Körper nicht braucht, schmeißt er raus. Jeder Stoffwechselvorgang kostet Energie, die an anderer Stelle vielleicht nötiger wäre. Dieses Verschieben der Ressourcen scheint hier stattgefunden zu haben, eigentlich zu unserem (Überlebens-)Vorteil unserer Art. Und als wir dann die Bäume verließen... Es gibt Stoffe, da gilt anscheinend: Viel hilft viel! Ich hatte dazu neulich etwas gelesen, kann die Quelle leider nicht mehr nennen. Viele Grüße, Karlson

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 23.12.2008

Das betrifft übrigens die gleiche Frage bzgl. dem Eisengehalt bei schwangeren Frauen. Fast alle "leiden" unter Eisenmangel in der Schwangerschaft. Die Frage, ob dahinter ein Sinn resp. Schutz des Ungeborenen dahinter stecken könnte habe ich erst einmal gelesen. Statt dessen werden den Frauen Eisenpräparate verschrieben, um den Eisenspiegel der Norm(?) anzugleichen...

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Veröffentlicht von: Sabine W.
Beiträge: 39
Angemeldet am: 03.09.2008
Veröffentlicht am: 22.12.2008

Hallo Steffen, Volltreffer, die Frage! auf die Frage, ob es natürlich ist, habe ich auch keine Antwort- aber ich finde, dass dein Einwand ein sehr kluger und berechtigter ist. Wenn man so argumentiert, dass sich die Natur etwas gedacht haben muss, dann muss man auch die Kehrseite nerücksichtigen, nämlich was sie sich dabei gedacht hat etwas zu unterlassen, in diesem Fall die Einrichtung einer körpereigenen Vit.C-Produktion beim Menschen. Alles was ich sagen kann, ist dass ich bisher nicht von Schäden durch Vit.C.- Überdosierung gehört habe und mir selbst eine Dosis zwischen 1 und 3 Gramm am Tag über längere Zeit bisher keineswegs geschadet, sondern im Hinblick auf Infektanfälligkeit, Hautbild und Wohlbefinden absolut gutgetan hat. Sehr gut hinterfragt jedenfalls. Eine Antwort von Dr. Strunz darauf würde mich sehr interessieren. Gruß, Sabine

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Veröffentlicht von: Steffen S.
Beiträge: 16
Angemeldet am: 22.12.2008
Veröffentlicht am: 22.12.2008

Zitat aus der News "Und wie Sie wissen, produziert jedes Lebewesen, jedes Tier, die Natur so etwa 5 Gramm bis 100 Gramm täglich im Körper. Irgend etwas wird die Natur sich dabei gedacht haben." Das gibt mir zu denken. Der Mensch produziert diese Menge nicht selbst sondern gar kein Vitamin C und die dem Menschen zur Verfügung stehenden natürlichen Vitamin C Quellen haben nicht mal einen Bruchteil der geforderten Mengen. Was hat sich also die Natur dabei gedacht dem Menschen keine körpereigene Vitamin C-Produktion zu "schenken" und die natürlichen Vitamin C-Quellen nicht in dieser Dosierung reifen zu lassen? Ist es dann natürlich, synthetisch hergestelltes Vitamin C in so hoher Konzentration zu verzehren?

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