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Niedriger Eiweißspiegel durch zu wenig Kohlehydrate?!

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Veröffentlicht von : Michaela W.
Beiträge: 1553
Angemeldet am : 19.11.2008
Veröffentlicht am : 29.03.2010
 

Hallo Michael, das ist ja alles sehr schön, aber Thomas Frage bezog sich ja direkt auf den Eiweißspiegel im Blut. Darum wäre es jetzt schon mal interessant, zu hören, was bei Dir vor und nach der Ernährungsumstellung gemessen wurde. LG, Michaela

Veröffentlicht von : Michael S.
Beiträge: 75
Angemeldet am : 18.11.2008
Veröffentlicht am : 28.03.2010
 

Was die Menge an KH angeht, so scheinen sich die meisten Vetreter der KH-armen Ernährung annähernd einig zu sein. Sie empfehlen entweder 50 bis 80 g KH oder 1g KH pro Kilogramm Körpergewicht am Tag. Ich persönlich glaube, dass auch 0,8 g pro Kilo Körpergewicht reichen. Seite minestens einem halben Jahr esse ich in etwa so und seit Anfang Januar 2010 komme ich täglich vielleicht auf 30 bis 40 g KH. An Eiweiß nehme ich so viel auch nicht zu mir und überhaupt kein tierisches mehr, sondern ausschließlich Mandeln und diverse Nüsse sowie Spirulina und Chlorella, beide sowohl in Pulverform( streue ich über das Gemüse, den Salat) und als Presstabletten. An Öl gibt es nur eine Sorte, recht gutes Olivenöl oder jedenfalls nicht das schlechteste, extra virgine, gekauft im Kaufland. Kleine Probleme habe ich, ein 55 Jahre junger Knabe, allerdings immer noch, zum Beispiel meinen Blähbauch, der wohl zwei Ursachen hat: erstens einen Candida albicans und zweitens eine Verauungsschwäche, die nicht in der Lage ist, rohe Kost adäquat zu verdauen. Rohkost habe ich aber im Wesentlichen seit Juli 1998 gegessen und seit dieser Zeit hat sich, anfangs fast unmerklich, nach und nach mein immer wechselnd stark vorhandenes Blähbäuchlein entwickelt. Ansonsten sehe ich aus wie Dr. Strunz, durchtrainiert und fit, was ich auch bin. Mein Hintern hat täglich das Vergnügen, mit mir durch die Gegend ...zu hoppeln? ...nein, zu schweben. Ich jogge also jeden Tag, mache Tao Yoga (Mantak Chia), etwas Kraftsport (Liegestütze u. Waden, Klimmzüge und Seiten, Beugestütze und Bauch). Ich jogge immer morgens, das andere gibt es zweimal am Tag, was durchaus nicht viel Zeit "raubt", sondern mir eher welche schenkt. Natürlich meditiere ich auch zweimal täglich: ich bin doch nicht ...na, lassen wir das. Ich glaube, dass auch mein Beispiel zeigt, was alles möglich ist, wenn der Kohlenhydrateofen aus-, der Fettverbrennungsofen aber angeschaltet ist: Ketose nennt man das wohl. Der Mensch benötigt offenbar sehr viel weniger Kalorien als wir lange angenommen haben. Beispiele dafür gibt es genug. Noch einmal kurz zu meinen vorhin schon erwähnten Problemen, vor allem dem Blähbauch. Ich habe jetzt damit begonnen, keine Rohkost mehr zu essen, absolut und solange, bis meine Verdauung wieder stark genug ist oder scheint. Bis dahin dampfgare ich alles, was ich esse: Gemüse, Salat, Obst. Die Nüsse esse ich blanchiert. Nur Spirulina und Chlorella und díe vorhin vergessene Leinsaat, die ich praktisch immer zugebe ans essen, esse ich roh( Leinsaat übrigens nicht der Omega 3 wegen). Ich bin selber gespannt, was sich noch so daraus entwickelt und wie lange es dauert, bis die blöde Blähwampe endlich verschwunden ist. Sie ist morgens kaum zu sehen, sobald aber etwas anderes als Wasser in den Bauch kommt, macht sie sich bemerkbar. Das sieht nicht nur beschissen aus, das ist auch ein blödes Gefühl. Fazit: Essen muss optimal ernähren und die Funktionen optimal ermöglichen, mehr nicht. Wenn man den ganzen Tag - wie ich es als Rohköstler getan habe - nur an die nächste Mahlzeit denkt und der Tag irgendwann nur noch eine einzige Mahlzeit ist, dann stimmt ja irgend etwas nicht. Das ist heute bei mir wirklich anders und ich glaube, dass das vor allem am Fettreichtum liegt, den ich meinem Körper gönne. Michael

Veröffentlicht von : Marion Z.
Beiträge: 1037
Angemeldet am : 24.09.2008
Veröffentlicht am : 26.03.2010
 

Hallo Thomas, wär froh, wenn Du berichten würdest, ich hab nämlich das gleiche Problem. Bei mir hieß es, ich hätte zu wenig Zink (wurde offenbar von einem persistierenden EBV-Virus aufgebraucht). Jetzt ist mein Zinkwert gestiegen, mein Eiweiß trotzdem gefallen. Aber das mit der Energiedichte und dem Fett klingt interessant. Ich esse wohl viel zu wenig, Kalorien meine ich damit vornehmlich. Ich bräuchte als Frau mit sitzender Tätigkeit ca. 2000 davon. Zusammenbringen tu ich durchschnittlich aber nur ca. 1200. Möglich, dass der Körper zur Aufrechterhaltung aller Funktionen und zur Energiebereitstellung mein Muskeleiweiß anknabbert. Ich weiß, Öl und Nüsse liefern Kallos, aber ich bin immer so schnell und lange satt von den ollen Nüssen. In der übrigen Nahrung (Salat, Obst, Huhn, Fisch) sind ja kaum Kalorien drin. Thomas, was verzehrst Du denn so am Tag? Wie sieht Dein Frühstück aus? Ist Deine Hauptmahlzeit das Mittag- oder das Abendessen? Mein Gesamteiweiß ist 2x hintereinander gefallen. Langsam mach ich mir Sorgen, dass ich mich selbst verzehr, wenn ich nicht mehr esse. Naja, vielleicht etwas übertrieben.... aber mein Immunsystem (ist ja eigentlich mein Eiweiß) geht kontinuierlich drauf. Deshalb will ich das auch unbedingt in den Griff kriegen. Ach ja, Dr. Strunz rät immer mehrere kleine Eiweißportionen über den Tag zu sich zu nehmen. Leuchtet mir ein, ist aber nicht für jeden praktikabel. Grüße M.

Veröffentlicht von : Thomas P.
Beiträge: 11
Angemeldet am : 28.12.2009
Veröffentlicht am : 26.03.2010
 

Hallo Michaela. Ja, Gemüse und Obst sind schon fester Bestandteil meiner Ernährung. Und das mit der Milch habe ich zwischen der zweiten und dritten Messung versucht, konsequent null Milchprodukte. Hat leider nichts gebracht, außer die Auswahl an eiweißhaltigen natürlichen Lebensmitteln einzuschränken. Ich denke vielleicht muss der Eiweißspiegel ja gar nicht unbedingt auf 8 und mehr ansteigen. Wir sind ja schielßlich alle verschieden, haben verschiedene Stoffwechsel usw.. Man kann ja aucheinfach sagen, so hoch wie`s eben geht. Und wenn eben nicht mehr geht, - auch gut. Hauptsache man fühlt sich gut. Nur nicht verrückt machen lassen. Gruß, Thomas

Veröffentlicht von : Thomas P.
Beiträge: 11
Angemeldet am : 28.12.2009
Veröffentlicht am : 26.03.2010
 

Hi Karel und Lisa. Bin jetzt drauf gekommen, dass es vielleicht am fehlenden Fett liegen könnte, oder am richtigen Timing von Eiweiß und KH´s. Bei der Metabolen Diät wird da ja besonders drauf geachtet. KH´s morgens, sonst möglichst nur Eiweiß und Fette (an Trainingsfreien Tagen), und KH´s morgens und direkt vor und nach dem Training wegen der anabolen Wirkung des Insulins (30% der täglichen Kalorienzufuhr). Daneben schlagen die bis zu 60% der Energiezufuhr aus Eiweiß vor. Das wären bei 2400 Kalorien/Tag aber gigantische 288 Gramm Eiweiß. Wie soll der Mensch das schaffen, und wie soll das gehen wenn man nur alle 4 Stunden 30-40 Gramm essen sollte wegen der Nieren? Aber das mit dem Fett werde ich versuchen, hab da sicher etwas zu wenig von gegessen, gutes Fett natürlich. Dann braucht der Körper nicht so sehr auf die Glucoseherstellung aus Eiweiß zurückzugreifen, da eine höhere Energiedichte in der Nahrung vorhanden ist. So jedenfalls die Theorie dazu. Bin mal gespannt, ob sich was verändert mit meinem Eiweißspiegel. Viele Grüße, Thomas

Veröffentlicht von : Michaela W.
Beiträge: 1553
Angemeldet am : 19.11.2008
Veröffentlicht am : 26.03.2010
 

Hallo Thomas, Du solltest sehr viel Gemüse und Obst in Deinen Speiseplan integrieren. Die darin enthaltenen KH sind Natur und tun Deinem Körper gut. Du hast ja jetzt Idealgewicht, und brauchst nicht mehr abzunehmen. Dein Essen sollte die Harvard-Ernährungspyramide widerspiegeln (NICHT die der DGE). Dann erholt sich Dein Eiweißspiegel ganz bestimmt. Du könntest auch noch testen, ob Du Milchprodukte verträgst. Herr Strunz berichtete von einem Patienten, dessen Eiweißspiegel stieg, als er keine Milchprodukte mehr zu sich nahm. LG, Michaela

Veröffentlicht von : Lisa B.
Beiträge: 529
Angemeldet am : 02.08.2008
Veröffentlicht am : 24.03.2010
 

Sollte uns zu denken geben... lg Lisa

Veröffentlicht von : K M.
Beiträge: 1293
Angemeldet am : 27.07.2008
Veröffentlicht am : 23.03.2010
 

Hi Thomas, der Körper braucht ja ein paar Kh angeblich 150g für das Gehirn - sonst keine. Woher die 150g stammen hab ich noch nicht rausgefunden, aber egal. Ich würde mal denken, dass man schon so 70-150g Kh essen sollte, da dies vermutlich auch einer natürlichen Aufnahmemenge entspricht (sogen. "Steinzeitdiät"). Weil, sonst musst Du ja Eiweiß extrem essen, da der Körper davon dann bis zu 150g zu Kohlenhydraten verpruzelt... Andererseits fühlt Du Dich fit... vielleicht reichen ja schon wenige Gramm Kh und der Eiweißspiegel steigt... Erzähl mal wie es weitergeht beim Messen lassen... Grüße Karel

Veröffentlicht von : Thomas P.
Beiträge: 11
Angemeldet am : 28.12.2009
Veröffentlicht am : 22.03.2010
 

Hallo,... ...ich hab da mal ne Frage. Seit August 09, mein erster Besuch bei Dr. Strunz, geht es mit meinem Eiweißspiegel kontinuierlich nach unten. Von schwachen 7,04 auf 6,94 im Dez. 09 auf 6,67 im März 10.. Ich habe in dieser Zeit 6 Kg Gewicht abgebaut, auf die KH`s geachtet und Unmengen an Eiweiß in allen Formen verdrückt. Teilweise wie vom Doc empfohlen 4 Shakes am Tag, dazu noch Fisch, Fleisch, Tofu, Nüsse..., die ganz Palette eben ausgenutzt. Es geht mir sehr gut dabei. Jedoch glaube ich man darf es nicht übertreiben mit den KH`s. Hab den Eindruck ich verbrenne das ganze Eiweiß, weil zu wenig anderer Brennstoff vorhanden ist. Ich bin auch nicht gerade dick, 76 Kg bei 1,83, treibe Sport, Reiten, Laufen, Muckibude. Hat jemand ähnliches erlebt, hat wer Infos oder Ratschläge wie viele KH`s es denn schon sein sollten. Wer von euch hat seinen Eiweißspiegel wirklich nach oben bekommen, nachgemessen und bewiesen? Vielen Dank und viele Grüße, Thomas

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