Nobelpreisträger leben länger

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Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1219
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 12.02.2019
 

Wäre nur eine Schein-Kausalität.

Tja, das trifft auch auf deine Leistungsportler zu.

Präzedenzfall-Argumentation á la Amerikanischem Rechtsystem.

Ich lese in diesen Fällen nur: schlecht untersucht, trainingspausen ignoriert wegen Leistungsdruck,  genetisch benachteiligt....bzw. Kombinationen dieser Faktoren.

Statistik wird daraus erst, wenn mann viele Profi-Sportler betrachtet.

Max Schmeling ist 99 geworden.....gilt auch nicht als Gegenargument.

LG

Martin

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 2074
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 11.02.2019
 

Leistungs- und Extremsportler leben übrigens nicht unbedingt länger (so von wegen "Erschöpfung umarmen"):

https://www.welt.de/sport/gallery4291509/Diese-Sportler-sind-viel-zu-frueh-gestorben.html

 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 2074
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 11.02.2019
 

"Ich bin überzeugt, dass die eigene Lebenserwartung steigt, wenn man den Muskel zwischen den Ohren nicht verkümmern lässt. Positiv überrascht von sich selbst steigt mit Sicherheit auch die Lebensfreude."

100% unterschreib cool

Das Geheimnis dürfte sein, zu Leben und nicht nur zu existieren. Aktiv und rege sein. Das geht auch ohne Nobelpreis wink

LG, Thorsten

Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 708
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 11.02.2019
 

Hallo Thorsten,

Vorab:

Immer gut zu lesen das Biochemie insbesondere die Erforschung derselben scheinbar lebensverlängernd wirkt.

Für mich sind die zahlreichen hier im Forum erwähnten Persönlichkeiten (auch ohne Nobelpreis) zwischen 90 und 99 Jahren durchaus Anstubser genug, darüber nachzudenken wie halte ich auch in reiferen Jahren mein „Oberstübchen kalk-frei, 100% entgiftet und jugendlich in Shape“ fernab jeglicher neurologischen Alters-Erkrankung?

Z.B. bin ich wirklich begeistert, wenn 80plus-Personen in „Fließtext“ und ohne Verhaspler überzeugend ihr Thema präsentieren können.

Forever Young-Küche und gemäßigter Sport ist ja gut und schön aber längst nicht alles.

Was würde mir Spaß machen? Kreuzworträtsel lösen reicht nicht, Sudoku weiß ich nicht so recht, Tanzen-insbesondere Choreografie einprägen auf jeden Fall, Fremdsprache lernen- ja klar, wenn ich länger da sein kann als ich gebraucht habe die Fremdsprache zu lernen, in Anlehnung eines „Excel-Stammtisch‘s“ einen eigenen eröffnen zum Bsp. zu Thema „Logik-Rätsel für Interessierte“, die 94-jährige Studentin mit frischem Dr.-Titel, nochmal so einen „Entropie-Schocker“- theoretische Physik, ganz praktisch erklärt, einen Nebenjob mit reichlich Nachdenk-Potenzial z.B. Coywriting/ Werbetexten.

Könnte ich ev. nicht nur mich selbst, sondern sogar 9 bis 12-jährige Mädchen/Jungs für Chemie Experimentierkasten-Chemielabor und oder Stabil-Baukasten begeistern und somit Ausgraben des eigenen, längst verschütt gegangenen Forschergeistes?

Was mache ich, wenn erste, vielleicht sogar wissenschaftliche Fragen kommen? Warum ist das so?

 

… Wie gesagt, einfach nur ein paar erste Gedanken in Anlehnung des Forschergeistes der 90plus-Nobelpreisträger.

 

Ich bin überzeugt, dass die eigene Lebenserwartung steigt, wenn man den Muskel zwischen den Ohren nicht verkümmern lässt. Positiv überrascht von sich selbst steigt mit Sicherheit auch die Lebensfreude.

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 528
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 11.02.2019
 

Da stimme ich Thorsten zu. Bei den paar richtig Alten aus ueber 850 insgesamt, heisst das im Umkehrschluss, dass Hunderte von denen eine normale bzw. sogar kurze Lebenserwartung hatten...

HIer noch etwas info zu dem Thema generell (nicht auf noble Leute bezogen):

https://biology.stackexchange.com/questions/40204/is-global-life-expectancy-normally-distributed

 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 2074
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 11.02.2019
 

Liebe Ramona, 

das sind sicherlich richtige Informationen, aber leider nur von begrenzter Aussagekraft. Bei über 800 Nobelpreisträgern werden erwartungsgemäß auch einige dabei sein, die überdurchschnittlich alt (geworden) sind.

Erst wenn man eine Betrachtung Aller durchführt und die Lebenserwartung mit einem Kollektiv von Durchschnittsmenschen/„Normalos“ vergleicht, läßt sich eine allgemeine Aussage daraus ableiten.

Helmut Schmidt ist ja auch kein Beleg dafür, dass Rauchen und Cola Trinken für ein langes Leben sorgen.

Wäre nur eine Schein-Kausalität.

LG, Thorsten 

Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 708
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 10.02.2019
 

+++ Wie schaffen die das? +++

… Ist es der Forschergeist, der sie jung hält,  die Neugier als Antrieb wissenschaftlichen Arbeitens?

Nun ist der Chemiker Manfred Eigen mit 91 gestorben. Eigen wurde so häufig geehrt wie kaum ein anderer deutscher Wissenschaftler.

Für die Messung ultraschneller chemischer Reaktionen erhielt Manfred Eigen 1967 den Chemie-Nobelpreis.

Feld: Biophysikalische Chemie

Er war bis Letzt verheiratet und hatte 2 Kinder.

https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Eigen

 

Höchstes erreichtes Lebensalter

„Seit dem 4. Mai 2008 ist Rita Levi-Montalcini diejenige Person, die das höchste Lebensalter aller Nobelpreisträger erreicht hat. Sie verstarb am 30. Dezember 2012 im Alter von 103 Jahren. Der älteste männliche Nobelpreisträger war der US-amerikanische Biochemiker Paul D. Boyer, der 99 Jahre und 306 Tage alt wurde.

Der älteste lebende Nobelpreisträger ist der Biochemiker Edmond Henri Fischer,

der 98 Jahre und 308 Tage alt ist.

 Die älteste lebende Nobelpreisträgerin ist derzeit die Pharmakologin Tu Youyou, die 88 Jahre und 40 Tage alt ist.

Unter den Wirtschaftspreisträgern erreichte Ronald Coase mit 102 Jahren das höchste Lebensalter. Der älteste lebende Wirtschaftspreisträger ist Robert M. Solow mit 94 Jahren und 169 Tagen. Die einzige Wirtschaftspreisträgerin, Elinor Ostrom, wurde 78 Jahre alt.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Nobelpreis#L%C3%A4ngste_Lebensspanne_nach_der_Preisverleihung

P.S. Bisher gab 854 Nobelpreisträger, darunter 54 Frauen.

Ob die noch nach Renteneintritt im Institut weiterforschen dürfen?

 

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