Noch einmal zu Ganzimmun

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Thema Noch einmal zu Ganzimmun

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Veröffentlicht von: Monique
Beiträge: 44
Angemeldet am: 25.07.2015
Veröffentlicht am: 24.09.2015

Wie richtig meine kritischen Bemerkungen zu den verschiedenen Messmethoden und insbesondere den sog. Normwerten der Labore sind, ist mir jetzt noch einmal sehr deutlich geworden. Bei der Angabe von Norm- oder Referenzwerten für Schilddrüsenwerte durch die verschiedenen Labore. Bezieht sich auf die Werte: rT3 (T3 reverse), TPO- AK und TG-AK (Die Schulddrüsen-Antikörper Werte). Während bei den Antikörpern ohne mir bekannte Ausnahme in allen Quellen (Literatur, Foren, Labore) Normwerte <35-<115 IU/ml für TPO und <60-200 IU/ml für TG genannt werden, habe ich gerade von einem Labor Werte von <5,6 bzw. 4,1 IU/ml angegeben bekommen. Nachfragen werden von den Laboren nicht (obwohl wir die Leistungen bezahlen müssen) oder mit nicht nachvollziehbaren Erklärungen beantwortet. Bei den beiden AK-Werten kann ich die von mir zitierten Spannbreiten der Normwerte ja noch akzeptieren. An Werten von 5,6 und 4,1 habe ich aber erhebliche Zweifel. Wie solche Werte zustande kommen, konnten mir bisher auch die Ärzte nicht schlüssig erklären. Dennoch verlassen sie sich darauf. Ich nicht mehr,

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Veröffentlicht von: Tommy S.
Beiträge: 29
Angemeldet am: 09.05.2012
Veröffentlicht am: 28.08.2015

Hallo Monique,

Danke für deine Erklärung.

Da hab ich doch noch einige defizite wissensmässig aufzuholen...

 

Habe jetzt aber noch mal gegoogelt und festgestellt, dass das Labor Schottdorf auch Partnerlabore in anderen Städten hat.

(und Mainz ist auch wieder mit dabei :-) )

 

Da werde ich glaube ich auch einfach mal die Preise anfragen.

Die gemessenen Werte müssten dann ja genauso ermittelt werden (im Vollblut bzw. im Serum) wie bei dem Schottdorf Labor in Augsburg, zu dem Dr. Strunz die Blutproben schickt.

 

VG

Tommy

 

 

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Veröffentlicht von: Monique
Beiträge: 44
Angemeldet am: 25.07.2015
Veröffentlicht am: 28.08.2015

Hallo Thommy

Doch, die Methoden der Labore sind unterschiedlich. 

Unterschiedlich können deshalb auch die Ergebnisse sein. 

Und sie unterscheiden sich ganz erheblich, wenn das eine Labor im Serum misst und das andere im Vollblut. So ist zB mein Kalium im Serum OK. Im Vollblut habe ich ein deutliches Defizit mit Handlungsbedarf.

Wenn dann noch ein Hämatokrit-Bezug hergestellt wird (welcher Anteil ist in den roten Böutkörperchen vertreten?), ergeben sich teilweise schwer nachvollziehbare Werte. Erklärungen dazu findest Du, wenn Du die Begriffe googelst.

Imteressant ist auch, dass einige Werte - wie zB Kalzium - , egal ob im Serum oder Vollblut gemessen, kaum aussagefähig sein können, weil der Körper im Rahmen der Homöostase den Blutwert konstant hält. Kann man sich deshalb einfach sparen.

Und - es ist gerechtfertigt, die jeweils angegebenen Referenzwerte (egal von wem) immer zu überprüfen. Dazu gibt das Internet genügend Quellen her.

Ich glaube, alles andere ergibt sich aus meinen Texten. 

PS.: Bisher galt meine kritische Einstellung nur den Ärzten und Kliniken (mit Ausnahmen, die es auch gibt, wie Dr. Strunz). Jetzt weiß ich, dass ich auch die Labore mit einbeziehen muss.

Noch ein kleiner Scherz: Erklärt mir ein Arzt am Urlaubsort, dass bei meinen Blutwerten auch berücksichtigt werden muss, dass durch den mehrstündigen Transport der Blutprobe zum Labor sich Veränderungen ergeben haben. Auch das ist Praxis. Zumindest bei diesem Arzt an einem gar nicht so "abgelegenen" Urlaubsort.

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Veröffentlicht von: Tommy S.
Beiträge: 29
Angemeldet am: 09.05.2012
Veröffentlicht am: 28.08.2015

Hallo Zusammen,

 

Hmm... ich muss sagen ich bin jetzt etwas überrascht.

Ist die Messung von Ganzimmun jetzt zu empfehlen oder nicht?

Ich dachte immer, dass es keinen Unterschied zwischen den einzelnen Laboren gibt.

(ganz so habe ich den hier erklärten Unterschied auch noch nicht verstanden)

 

Ich komme nämlich aus Mainz und wollte in der näheren Zukunft meine Werte mal dort messen lassen.

Da bin ich jetzt etwas am zweifeln...

 

G

Tom

 

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Veröffentlicht von: Monique
Beiträge: 44
Angemeldet am: 25.07.2015
Veröffentlicht am: 13.08.2015

Ganzimmun hat mir geantwortet, dass sie meinen Arzt gerne beraten würden. Eine Beratung für Patienten gibt es nicht. 

Beratung wollte ich gar nicht haben, sondern nur eine Auskunft.

Wie gesagt habe ich erhebliche Zweifel, was die angegebenen Referenzwerte für die Schilddrüse angeht (rT3, TPO- und TG-AK).

Und auch der Hämatokrit-Bezug bei den Mikronährstoffen überzeugt mich nicht. Wird deutlich am Beispiel Eisen. Soweit mir bekannt, wird das nämlich nach Infektion oder körperlichem Stress, wie  insbesondere Leistungssport, aus dem Blut in den Eisenspeicher Ferritin verlagert. Bringt also gar nix, hier den Eisenwert zu messen und allein zu beurteilen. 

Ich habe jetzt gefragt, wer das in Auftrag gegeben hat. Ich jedenfalls nicht. Und dann ist das so wie bei der Musik, die wer bestellt...

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Veröffentlicht von: Monique
Beiträge: 44
Angemeldet am: 25.07.2015
Veröffentlicht am: 04.08.2015

Hallo Sven,

die Werte unterscheiden sich im wesentlichen bei den Mikronähstoffen, weil die in eine Korrelation zum Hämatokrit gestellt werden. Das habe ich bisher noch bei keinem anderen Labor gesehen. Das führt dann zu ganz anderen Ergebnissen. Während der Wert im Vollblut noch OK ist, sieht das  hämatokrit-korreliert (was für ein Ausdruck) völlig anders aus.

Zu den Referenzen für die SD-Werte:

Für die Standardwerte sind die noch soweit OK.

Für rT3 wird ein Ref.-Wert von <83 angegeben. Ist nicht nachvollziehbar und weit weg von denen, die in der Literatur angegeben sind. Soweit rT3 überhaupt gemessen wird. Aber ein wichtiger Wert. (Kann man googlen).

Die TPO-Ak und TG-AK Ref.-Werte werden mit jeweils <60 angegeben. Werte, die darüber liegen, deuten auf eine Autoimmunerkrankung hin. In der Fachliteratur wird von erheblich höheren Werten ausgegangen, wenn eine Autoimmunerkrankung (insbesondere Hashimoto) vorliegen soll.

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Veröffentlicht von: xxxxx
Beiträge: 77
Angemeldet am: 28.07.2015
Veröffentlicht am: 04.08.2015

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen,d as es große Unterschiede zwischen den Laboren gibt (es sei denn man macht unterschiedliche Untersuchngsarten).

 

Ich hatte bereits auch unzählige unterschiedliche Labore gehabt. Auffällig Abweichungen sind mir nie aufgefallen. Was für einen Normwert bei der SD wird denn dort angegeben?

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Veröffentlicht von: Monique
Beiträge: 44
Angemeldet am: 25.07.2015
Veröffentlicht am: 04.08.2015

Ich habe zu den Widersprüchlichkeiten Ganzimmun noch einmal direkt angeschrieben und gefragt. Über die Antwort werde ich ikurz informieren.

Nach Ganzimmun habe ich auf einmal Werte, die nicht OK sind, schlimmer noch: Es besteht der Verdacht auf verschiedene Krankheiten. Vereinfacht: Gesund oder krank? Entschieden nach den unterschiedlichen Verfahren der Labore.

Machen Strunz, die große Zahl der Haus- und Fachärzte, die Fachkliniken und Krankenhäuser denn alles falsch mit ihren Laborwerten? 

Anm.: Auch die Referenzwerte von Ganzimmun, zB die SD-Werte, liegen woanders als mir bisher bekannt.

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Veröffentlicht von: Monique
Beiträge: 44
Angemeldet am: 25.07.2015
Veröffentlicht am: 03.08.2015

Unterschied zwischen Vollblut- und Serumanalyse ist mir jetzt klar. Dazu ist im Netz - außer von Ganzimmun selbst - allerdings nicht viel und nicht sehr Überzeugendes zu finden. Dr. Strunz misst als Experte in diesem Bereich grundsätzlich im Serum. Das ist auch Standard in den Hausarztpraxen.

Die von Ganzimmun und anderen, die auf die Ausführungen von Ganzimmun zurück greifen, beschriebenen Vorteile habe ich verstanden. Die von mir aufgezeigte Widersprüchlichkeiten aber nicht. Diese ergeben sich allerdings dadurch, dass Ganzimmun die gemessenen Werte in eine Korrelation zum Hämatokrit stellt. Das führt dann zu dem - zumindest auf den ersten Blick - kuriosen Ergebnis, das ich geschildert habe. Besonders bei Kalium und Eisen.

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Veröffentlicht von: Monique
Beiträge: 44
Angemeldet am: 25.07.2015
Veröffentlicht am: 01.08.2015

Meine ursprüngliche Frage war etwas ausführlicher. Da hatte wohl irgendwas mit der Textübertragung nicht geklappt.

Deshalb noch einmal:

Ich habe einige Blutwerte kontrollieren lassen. Das hat Ganzimmun gemacht. Dabei sind Ergebnisse heraus gekommen, über die ich mich wundere. Das liegt zum einen daran, dass Ganzimmun die Werte aus dem Vollblut genommen hat, während Dr. Strunz mit Schottdorf die Werte aus dem Serum nimmt. Und Ganzimmun hat die Werte zusätzlich hämatokrit-korreliert dargestellt und beurteilt. 

Das führt dazu, dass ich auf einmal einen deutlichen Kaliummangel habe, obwohl meine Werte bisher immer am oberen Limit gelegen haben - übrigens jetzt auch imVoll lut.

Ebenso beim Eisen. Obwohl mein Ferritin-Speichet mit 200 gut gefüllt ist. Ganzimmun empfiehlt mir, 30-60 mg Ferrogamma zu nehmen. Weiß natürlich nicht, dass ich gerade Ferrmed-Infusionen bekommen habe mit dem zitierten Ergebnis.

Und ähnlich beim Magnesium. Die 1,0 Marke vom Doc kann ich einfach nicht erreichen, obwohl ich  nach seiner Empfehlung auf 1,8 Gramm Ergänzung erhöht habe und jetzt auch noch transdermal versuche. Weiß Ganzimmun natürlich nicht. Trotzdem seltsam die Empfehlung, ich sollte 150-300 mg ergänzen.

Ich habe gedacht, ich kenne mich mit den Blutwerten und auch den Einschätzungen ganz gut aus. Die Labore hatte ich nicht auf der Rechnung. Offensichtlich ist das auch ein Thema, was Rückfragen bestätigt haben.

Hat jemand Erfahrung mit den Bewertungen von Ganzimmun?

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