Hi fans, ich finde dieses Laufen mit Stöcken äußerst interessant. Vielleicht besteht das Nordic Walking darin, den Körper ganzheitlich zu stimulieren und damit z.B. ein Tier, ein Windhund zu imitieren. Es ist ja so, daß der Mensch, seitdem er zum Zweifüßler geworden ist, meint keinen Bodenkontakt mit den Vorderpfoten zu haben; aber eigentlich besteht die Notwendigkeit dieses Bodenkontaktes bewegungsphysiologisch fort. Wenn ich mir vorstelle (weil ich noch keine Stöcke habe), beim Laufen mit den Händen oder vielmehr Vorderpfoten Bodenkontakt zu haben, laufe ich ganz anders als sonst: Ich fliege dann flach über die Wiese unter Einsatz meiner gesamten Körpermuskulatur. Dabei handelt es sich nicht um eine Verspannung, die im Gegensatz zum bewegungsphysiologischen Ablauf erfolgt, sondern um eine syntone, gesunde Anspannung der Muskeln der oberen bzw. vorderen Körperhälfte. Bisher haben die Marathonläufer ja die Philosophie befolgt, den Oberkörper möglichst locker mitbaumeln zu lassen, damit sich in der oberen Körperhälfte auch ja keine Milchsäure bilde. Dieser Ansatz wird von Dr. Strunz nun offensichtlich revidiert. Gibt es eigentlich schon eine Publikation von ihm über das Nordic Walking und seine Auswirkungen? mfg Robert E.