Nun sollen Vitamine mal wieder krank machen

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Thema Nun sollen Vitamine mal wieder krank machen

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 09.03.2010

Also Leute, ich kann nur sagen, seit ich die NEMs einwerfe geht es mir nachweislich besser - nicht nur subjektiv eingebildet - das fällt auch in meinem Umfeld auf. Ich vertrau Dr. Strunz und bleib dabei. Nach einem Jahr NEMs möchte ich nochmal messen lassen, ob ich die Werte auch so halten konnte, oder ob sich Verschiebungen in anderen Bereichen im Vergleich zur letzten Messung ergeben haben. Dann werd ich meinen Einnahmeplan nochmal korrigieren müssen. Mein Kontrolltermin ist nächste Woche. Wenn ich die Ergebnisse habe, werde ich berichten. Dranbleiben - messen lassen - besser leben. Grüße M.

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Veröffentlicht von: Manfred L.
Beiträge: 1
Angemeldet am: 09.03.2010
Veröffentlicht am: 09.03.2010

Hallo Sabine. Habe den Beitrag auch mit Interesse verfolgt und war einigermassen irritiert... Hätte hinter dem Titel "Vitaminfalle" echt etwas ganz ganz anderes erwartet. Schau mal hier: http://www.vitaminforschung.org/images/pdf/bjelakoviccochrane050508_hasford.pdf

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Veröffentlicht von: Hubert L.
Beiträge: 268
Angemeldet am: 02.06.2005
Veröffentlicht am: 09.03.2010

Vitamin-Studie: Experte kritisiert bedenkliches Vorgehen Statistische Signifikanz sagt nichts über methodische Mängel aus Wien (pte/05.03.2007/06:50) - Ein Experte kritisiert das Ergebnis der aktuellen dänischen Studie, wonach die Einnahme bestimmter Vitaminpräparate negative Auswirkungen auf die Lebenserwartung haben kann (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070228008 ). Die Metastudie, die im Journal of the American Medical Association http://jama.ama-assn.org veröffentlicht wurde, weise zwar eine statistische Signifikanz auf. "Es ist jedoch ein grober Fehler, sich mit der statistischen Signifikanz allein zu begnügen und die methodische Qualität der Untersuchung nicht zu hinterfragen", so der Wiener Holopopath und Klinische Psychologe Alexander H. Gaischin http://www.gaischin.at im pressetext-Interview. Das sei ein bedenkliches Vorgehen. "Das Ergebnis allein sagt nichts über eventuelle methodische Mängel aus", erklärt Gaischin. "Wenn man, wie im Falle der angesprochenen Metastudie hört, dass Daten aus 68 klinischen Studien mit insgesamt 232.606 Teilnehmern aus 385 Publikationen analysiert wurden, so ist man natürlich versucht, den Wirksamkeitsnachweis für tatsächlich nicht erbracht zu erachten", meint der Mediziner. "Abgesehen von möglichen Fehlern in der Planung, Durchführung, Auswertung und Interpretation, spielt die Erwartungshaltung des Auftraggebers hinsichtlich der Verwertbarkeit einer Studie eine wesentliche Rolle", so Gaischin. "Wie bei allen privat-industriell beauftragten klinischen Studien geht es um viel Geld. Besonders dann, wenn allgemein bekannt wird, dass eine simple Erhöhung der Vitamin-E-Zufuhr das Infarktrisiko um 34 Prozent senkt - wie dies in der Nurses Health Study 1993 festgestellt wurde - während die chemischen Produkte der Pharmafirmen wie etwa der Cholesterinsynthesehemmer Lipobay dieses Risiko nur um sieben Prozent senken kann", so der Mediziner. Die Frage der Kosten und Nebenwirkungen wurde dabei nicht berücksichtigt. "Alpha-Tocopherol ist die aktivste biochemische Vitamin-E-Verbindung, die beträchtliche antioxidative und antiproliferative Wirkung zeigt", erklärt Gaischin. "In der ATBC-Cancer-Prevention-Studie von Heinonen erhielten mehr als 29.100 Männer im Alter von 58 bis 69 Jahren und einem bekannten Lungenkarzinom 50 Milligramm alpha-Tocopherol oder 20 Milligramm Betacarotin einmal täglich für bis zu acht Jahre lang. Die Prostatakarzinominzidenz, als ein Endpunkt der Studie, verringerte sich um 32 Prozent in der alpha-Tocopherol-Gruppe." "Auch für Selen konnte in groß angelegten randomisierten Studien ein protektiver Effekt auf die Entstehung eines Prostatakarzinoms gezeigt werden", erklärt Gaischin. "In der Nutritional Prevention of Cancer-Studie von Clark wurde das Risiko, an einem Prostatakarzinom zu erkranken, durch die Einnahme von mit Selen angereicherter Hefe um 50 Prozent reduziert." Unterstützung habe dieses Ergebnis durch epidemiologische Daten von der Health Care Professionals Follow-up Studie erhalten, die den Zusammenhang zwischen dem Selengehalt in Zehennägeln und dem Risiko, an einem Prostatakarzinom zu erkranken, an mehr als 51.000 Männern untersuchte. "Dabei verhielt sich der Selenanteil in den Zehennägeln umgekehrt proportional zum Risiko eines fortgeschrittenen Prostatakarzinoms." Die genannten Studien treffen zwar keine Aussage hinsichtlich einer Erhöhung der Sterblichkeit, stehen aber im krassen Widerspruch zu den Ergebnissen der zitierten Studie. "Wenn dann unmittelbar nach Veröffentlichung solcher Studien die Pharmaindustrie vehement fordert, therapeutisch erfolgreiche Nahrungsmittelergänzungen als Medikamente einzustufen, wodurch diese durch das kostenintensive Procedere der gesetzlich vorgeschriebenen Arzneimittelprüfung müssten, werden Interessenslage und Intension bestimmter klinischer Studien erst richtig deutlich", subsumiert der Experte. Eine bestimmte Erwartungshaltung des Auftraggebers einer klinischen Studie betreffe aber nicht nur die Pharmaindustrie, sondern den gesamten medizinisch-industriellen Komplex, inklusive Medizintechnik. "Dieser Komplex ist oft der größte Arbeitgeber in westlichen Ländern. Wenn die Milliardenumsätze dieser Gruppe um nur 20 Prozent zurückgehen, weil die Bevölkerung durch die konsequente Ergänzung mit Mikronährstoffen weniger krank ist, dann wäre nicht nur der Arbeitsmarkt massiv betroffen, sondern hätte das dramatische Auswirkungen auf unser Gesundheits-, Sozial-, und Rentensystem", meint Gaischin. "Mehr unabhängige Studien sind unerlässlich. Unabhängigkeit kann aber nur dadurch erzielt werden, dass die finanzielle Unterstützung der Studien durch staatliche Stellen und/oder unabhängige Organisationen, Stiftungen und ähnliches gewährleistet wird", meint Gaischin. Wenn man aber dort Gelder für klinische Studien beantrage, würden diese nur sehr selten bewilligt werden. "Diese Organisationen halten die Grundlagenforschung für wesentlich bedeutsamer als die klinische Forschung, wobei sich beide Richtungen ergänzen und nicht ausschließen sollten", so Gaischin abschließend im pressetext-Interview. (Ende) Aussender: pressetext.austria Redakteur: Wolfgang Weitlaner email: weitlaner@pressetext.com Tel. +43-1-811 40-307

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Veröffentlicht von: heiko w.
Beiträge: 153
Angemeldet am: 21.05.2003
Veröffentlicht am: 08.03.2010

Herr Strunz gibt indirekt die Antwort auf diesen Medienbericht in den heutign News, und ich kann mich dem inzwischen nur anschließen: Glaube nicht den Medien sondern schnapp Dir die Studie und lies das Ergebnis im Original durch. Alles Andere ist wie stille Post!

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Veröffentlicht von: Gernot P.
Beiträge: 8
Angemeldet am: 05.03.2010
Veröffentlicht am: 08.03.2010

Mein Problem an der Sache: Auf dieser Seite und in den Büchern wird immer wieder das Argument vorgebracht, dass die Pharmaindustrie doch so viel mehr an Medikamenten, Chemotherapeutika etc ... verdiene als an Vitaminen. Nunja, und in genanntem Beitrag wird gerade das Gegenteil postuliert: Medikamente kann man eben nur an Kranke, Vitamine hingegen auch an "Gesunde" verkaufen ...", "Milliardenindustrie Vitamine" ... als Beweis wird hier die Rekord-Millionenstrafe gegen Vitaminhersteller wg. Kartellbildung angeführt. Es bleibt doch ein schaler Beigeschmack.

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Veröffentlicht von: Hubert L.
Beiträge: 268
Angemeldet am: 02.06.2005
Veröffentlicht am: 08.03.2010

Hallo Sabine! Hab mir den beitrag auch angeschaut. Es wird ja immer wieder auf die selbe Metastudie abgezogen. Die Kopenhagener Bjelakovic Metastudie aus dem Jahr 2007. Hier ein kritischer Beitrag zu der sogenannten Studie: "Auch das Zentrum der Gesundheit hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt. Es berichtete am 25.7.2007 folgendes: Neue Lügen über Vitamine Eine Studie soll die Öffentlichkeit verunsichern. Freudig posaunten es die Medien in die Welt: Vitamine erhöhen das Sterblichkeitsrisiko! Grundlage dieser Meldung war eine Studie, die am 28. Februar 2007 im US-amerikanischen Ärzteblatt JAMA veröffentlicht worden war. Was ist dran an dieser Studie? Oberflächlich erweckt sie den Anschein wissenschaftlicher Seriosität. Die Autoren scheinen allesamt an der Universität in Kopenhagen tätig zu sein. Doch schaut man sich die Studie genauer an, zeigt sich, dass ihre Ergebnisse schlichtweg unbegründet und unbewiesen sind. Hier wurde mit einer Methode gearbeitet, die man nur als Manipulation bezeichnen kann. Voreingenommenheit gegenüber Vitaminen ist noch ein milder Ausdruck für die Haltung der beteiligten Wissenschaftler bei der Auswahl der untersuchten Forschungsarbeiten. Es drängt sich der Verdacht auf, dass man ein bestimmtes Ergebnis haben wollte. Bei der mit einem Werberummel ohnegleichen vermarkteten ” Studie” handelte es sich um gar keine echte Studie, bei der Vitamine an Patienten getestet wurden. Bei dem von den “Wissenschaftlern” erstellten Konstrukt handelt es sich um ein willkürliches Zusammensuchen von Daten, die quasi aus den Schubladen medizinischer Bibliotheken hervorgezogen worden waren. Die Forschungsdaten wurden von den als renommierte Wissenschaftler dargestellten Autoren mit selbst gestrickten Kriterien so lange gefiltert, bis man Material zur Hand hatte, das die gewünschten Ergebnisse stützen würde. Die Forschungsstudien, aus denen das Material gezogen wurde, umfassten ein buntes Allerlei von Berichten und angeblichen “Studien,” wie zum Beispiel: Untersuchungen, bei denen Vitamine gerade mal für einen einzigen Tag (!) gegeben wurden, mit dem vorhersehbaren Ergebnis, dass die Einnahme der Vitamine keinen Unterschied machte. Die meisten der ausgewählten Untersuchungen waren mit Vitamin-Dosierungen erfolgt, die bewusst unterhalb der Wirksamkeitsgrenze gewählt worden waren, um am Ende der Untersuchung ein positives Ergebnis auszuschließen. Und selbst von diesen Untersuchungen wählten die Autoren vor allem diejenigen aus, die den vorbestimmten Zweck der Veröffentlichung erfüllten, nämlich den Nachweis der Unwirksamkeit von Vitaminen bei der Vorbeugung von Krankheiten bzw. den Ausschluss einer lebensverlängernden Wirkung. Sie reichten von Kurz- und Ministudien bis Langzeitstudien mit vielen Teilnehmern, Studien, bei denen Einzeldosen gegeben wurden, und solchen mit Nährstoffkombinationen, manchmal wurden Dosen unter der empfohlenen Tagesmenge verabreicht und manchmal waren es Megadosen. Darüber hinaus geben diese Studien keinerlei Auskunft über die Todesursachen. So kann auch ein Autounfall zum Tode geführt haben, und dennoch wurden die Vitamine dafür verantwortlich gemacht. Die ganze “Veröffentlichung” enthält nicht eine einzige Darstellung einer Vitaminstudie im Detail, sondern arbeitet lediglich mit computergenerierten Chiffre-Zahlen, deren Erstellung das Geheimnis der Autoren bleibt"

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Veröffentlicht von: Heinz S.
Beiträge: 21
Angemeldet am: 07.03.2010
Veröffentlicht am: 07.03.2010

Hallo Sabine, habe Dr. Strunz vor dem Beitrag im SWR ein Fax geschickt, es kam aber leider keine Reaktion. Gruß aus Markgröningen Heinz

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Veröffentlicht von: heiko w.
Beiträge: 153
Angemeldet am: 21.05.2003
Veröffentlicht am: 07.03.2010

Würde das nicht zu ernst nehmen, das Stilmittel der Sendung ist klar contra Vitamin. Leider werden Ergebnisse auch falsch gedeutet, so wird z.B. dreimal erwähnt, dass Vitamine die Mortalität bzw. das Krebsrisiko bei Rauchern erhöhen. Gleichzeitig sieht man in Schriften abschreckende Wörter. Aber jedesmal, wenn die Kamera über so einen Schriftausschnitt fährt, kann man "Vitamin A" lesen. Es werden also die altbekannten Studien über Vitamin A und Beta Carotin herangezogen und daraus geschlossen, dass alle Vitamine so wirken. Allerdings ist das Meiste, was gesagt wird, wahr. Nur wird das Bild verzerrt, indem wichtige Aussagen pro Vitamine einfach weggelassen werden. Trotzdem effektiv, um mal den Hype der wahllosen Supplementierung beliebiger Vitamine in beliebigen Mengen einmal zu bremsen.

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Veröffentlicht von: Yvonne W.
Beiträge: 100
Angemeldet am: 08.12.2009
Veröffentlicht am: 06.03.2010

Liebe Sabine. Ich habe den Beitrag auch gesehen und war enttäuscht. Mir fehlte ein bißchen die Grundaussage dieser Sendung. Vitamine sind gefährlich und schließt dann mit einem großen Obst-und Gemüsebild. Komisch nur,daß der Autor in der halben Welt herumreisen mußte,um 3 Leutchen zu finden,die sein Liedchen singen. Aus den Studien allein sieht man doch auch nicht das restliche Umfeld und den Lebensstil der Probanden. Sinnloses an den Haaren herbeigezogenes Geschwätz... Sicher sind fettlösliche Vitamine schädlich,aber wohldosiert doch für jedes Leben eine Bereicherung. Ich schlucke weiter jeden Tag mehrere male meine NEMs wie eine alte Frau ihre Herztabletten und hoffe,daß ich sie nicht gegen diese austauschen muß. L.G. Yvonne.

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Veröffentlicht von: Sinje C.
Beiträge: 20
Angemeldet am: 05.06.2009
Veröffentlicht am: 05.03.2010

Hallo, also ich habe dazu folgende Meinung: Ich glaube nicht, dass die Einnahme der Vitamine gleich krank macht, aber ich zweifle doch sehr ihre Wirksamkeit an. Ich denke es geht einfach nicht ohne Obst und Gemüse. Schließlich sind die Vitamine alle irgendwie künstlich für uns in die "Pille" gekommen. lg sinje

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Veröffentlicht von: Gernot P.
Beiträge: 8
Angemeldet am: 05.03.2010
Veröffentlicht am: 05.03.2010

Wirklich erschreckend: http://www.swr.de/betrifft/-/id=98466/did=6073534/pv=video/nid=98466/1oy6yoq/index.html

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Veröffentlicht von: Lisa B.
Beiträge: 546
Angemeldet am: 02.08.2008
Veröffentlicht am: 05.03.2010

Hallo Sabine, habs auch gesehen. Ist aber noch die alte Discussion wegen ACE und Rauchern. Ich weiß zwar nicht mehr wo, aber der Doc hat schon seinen Senf dazu gegeben :-) Sollen doch alle glauben was sie wollen. lg Lisa

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Veröffentlicht von: Rainer S.
Beiträge: 399
Angemeldet am: 22.02.2010
Veröffentlicht am: 05.03.2010

Hallo Sabine, lies Dich mal in das News-Archiv und die Literatur von Doc Strunz ein. Grüße Rainer

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Veröffentlicht von: Sabine D.
Beiträge: 6
Angemeldet am: 09.04.2002
Veröffentlicht am: 05.03.2010

Hallo, am Mittwoch Abend war im SWR um 20.15 Uhr ein Beitrag zu sehen, in dem sehr eindringlich vor Einnhame von Nahrungsergänzungsmitteln in Form von hochdosierten Vitaminen gewarnt wurde. Auch - ich glaube 3! - Studien wurden als Beweise angeführt. Der Beitrag ist online anzusehen. Ich fand diesen Beitrag sehr allgemein und subjektiv. Der Autor hatte seine vorgefaßte Meinung und suchte deshalb nur Gründe, sie zu rechtfertigen. Mich würde interessieren, was ihr dazu sagt, vielleicht irre ich ja. Mit Gruß aus Berlin Sabine

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