Omega 3

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Thema Omega 3

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Veröffentlicht von: Heinz H.
Beiträge: 4
Angemeldet am: 04.06.2008
Veröffentlicht am: 08.06.2010

Lieber Reinhard, danke für die klaren Worte, ich mache es ja auch so, Omega 3 plus Vitamin E und immer Vitamin C dazu. Schade, dass dieser Sensationsjournalismus immer mehr um sich greift, wobei doch die eigentlichen Sensationen nicht beachtet werden: "Kohlehydrate stoppen die Fettverbrennung" - "ein Muskel weiss nicht wie alt er ist" Man kann auch testen (kinesiologischer Muskeltest) wieviel Omega 3 man braucht und das ist ganz viel (mein Sohn braucht z.b. 4 Kapseln a 1 Gramm) Danke nochmals und alles Gute

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 03.06.2010

Hallo Heinz, Auch Elke Bodderas ist dem deutschen Sensationsjournalismus erlegen. Sachverstand und Recherche wird ersetzt durch Arroganz und Oberflächlichkeit. Nachdem uns deutsche Journalisten also nichts mehr erklären können, muss es mal ein deutscher Beamter versuchen: Es ist nichts neues, dass die Erhitzung von mehrfach ungesättigten Fetten zur vermehrten Radikalbildung führt. Diese Fette werden auch leicht ranzig, weshalb man zusammen mit Omega3 auch genug Vitamin E essen muss. Das schützt vor dem Ranzigwerden und ist auch in den meisten Omega3präparaten in ausreichender Menge enthalten. Vit. E wiederum braucht zum eigenen Schutz Vit. C. Nach Eiweiss besteht der menschliche Körper vorwiegend aus Fetten. Dabei werden alle Arten von Fetten gebraucht (natürlich keine Transfette). Wie bei allem macht auch hier die Menge das Gift. Man geht heute von 1/3 MUFs, 1/3 EUFs und 1/3 gesättigten Fetten als Bedarf aus. Sicher sind das nur sehr pauschale Schätzungen, weil wir noch zu wenig wissen. Der Gesamtmengenbedarf hängt stark vom KH-konsum ab. Zum Aufbau braucht man sicher nicht viel. Ich glaube, dafür reichen schon 20 g am Tag. Omega3 ist ein Überbegriff für so bekannte Fettsäuren wie Alpha-linolen-, Eicosapentaen- und Docosahexaensäure. Erstere ist in pflanzlichen Produkten. Davon haben wir sicher genug. Die beiden letzten kommen vor in Seefischen, Gehirn und Insekten. Nicht in Pflanzen, welche auch immer, nicht in Milch, auch nicht in Bergkuhmilch und auch nicht in Walnüssen oder Brokkoli!!! Sie sind extrem wichtig für das Gehirn und die Nerven und für vielerlei andere Dinge. Sie können vom menschlichen Körper nur in begrenztem Masse (als Erwachsener fast gar nicht mehr) aus Alpha-linolensäure hergestellt werden. Sie sind also praktisch ebenfalls essentiell. Hyperaktivität: Wenn das Kinderhirn nervös wird, weil es nicht mehr richtig funktioniert, kann der Mangel an DHA und EPA beteiligt sein. Meistens wird es aber Magnesiummangel sein. Alzheimer: Keine Ahnung, ob DHA und EPA was nützen. Schaden tun sie sicher nicht. Krebs: Wir wissen, was vor Krebs schützt: Wenig KH, also muss mehr Fett rein. Ansonsten hat Dr. Strunz wirklich vielfach in seinen news auf die Wichtigkeit dieser Fettsäuren hingewiesen. Der Antifettwahn hat dazu geführt, dass wir Fett meiden. Auch die Babys und Kinder, denen wir ja nur das beste geben wollen, bekommen schon zu wenig. Das wirkt sich auf den allgemeinen IQ aus, der nachgewiesenermaßen in den letzten Jahrzehnten gesunken ist. Wenn wir nun noch dümmer werden als wir ohnehin schon sind, kann das katastrophal enden. Es ist also eine Überlebensfrage, wenn ihr euren Kindern Lebertran gebt. ;-)

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Veröffentlicht von: Martin K.
Beiträge: 178
Angemeldet am: 15.05.2009
Veröffentlicht am: 03.06.2010

Der Satz "Viele Wissenschaftler glauben[!!!] den wunderbaren Versprechen der Hersteller schon lange nicht mehr." sagt doch schon alles. Noch besser: "Jetzt steht wohl eine populärwissenschaftliche[!!!] Wertberichtigung an." Alles nur BlaBla. Wurde in Mini-Dosen getestet und dann auf hohe Dosen abstrahiert, klassischer Fehler vieler Studien. Zumal nur Omega 3 Fette auch kaum was bringen, wenn die "Umgebung" (die restlichen Vitalstoffe) nicht da sind (Vit E+C gegen Oxidation bspw.).

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Veröffentlicht von: Andreas R.
Beiträge: 9
Angemeldet am: 27.08.2009
Veröffentlicht am: 02.06.2010

Hallo Heinz, ich habe selten so einen Müll gelesen. Wer bitte schön kommt auf so eine dämliche Idee und erhitzt Olivenöl in der Pfanne um es danach zu trinken? Um dann später entsetzt festzustellen das im Blut sich vermehrt oxidative Produkte befinden. Das niemand auf die Idee gekommen ist, das durch die Erhitzung des Öls die Omega3 Säuren oxidieren und damit Ihre protektive Wirkung weitesgehend zerstört wird. Das ist wirklich an Dummheit kaum zu überbieten eine bereits stark an freien radikalen enthaltene Substanz (Öl) zu trinken und sich am Ende wundern das im Blut verstärkt oxidative Prozesse stattfinden! Der Rest des Textes ist einfach keinen weiteren Kommentar wert. Gruß Andreas

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 02.06.2010

Wie, die haben OLIVENÖL erhitzt(!) und dann mit Omega 3 verglichen? Was'n Quatsch. Klar, dass erhitztes Olivenöl ungesund ist. Jedes erhitzte Öl ist nicht mehr ok, das ist doch sowieso klar, und die wundern sich?! Sollen sich ne Pfanne kaufen, für die man kein oder nur noch Tropfen an Öl benötigt und das gute Olivenöl lieber in den Salat schütten. Und Fischöl ist doch was ganz anderes. Tztztz, M.

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Veröffentlicht von: Heinz H.
Beiträge: 4
Angemeldet am: 04.06.2008
Veröffentlicht am: 02.06.2010

Hier noch so eine Horror Sudie zu Omega 3 aus der "Welt Online". Glaubt Ihr diesen Quatsch? ehlurteil mit Fischen: Wie gesund Makrele, Thunfisch, Lachs oder Hering sind, kommt darauf an, was sie gefressen haben. Von Elke Bodderas Eine alte Pfanne auf dem heißen Herd, ein paar Löffel Olivenöl hinein, das Ganze einmal ordentlich erhitzt – es war ein schlichter Versuchsaufbau in der Laborküche der Universität Bayreuth. Aber er stellte die wichtigsten Regeln der Ernährungsmedizin auf den Kopf. Vor zwanzig Jahren verleibten sich ein Dutzend freiwilliger Helfer und der leitende Professor des Experiments, Gerhard Spiteller, das (mundgerecht abgekühlte) Olivenöl ein – um 16 Stunden später ein paar Milliliter Blut zur Analyse abzuzapfen. Was dabei herauskam – es sei eine der größten Überraschungen in seiner langen Karriere als Chemiker gewesen, sagt Spiteller. „Bei allen Probanden war der Pegel gefährlicher Oxidationsprodukte im Blut erhöht. Bei den Jüngeren etwa um die Hälfte. Aber bei den Älteren fast um das 15-Fache. Wir glaubten zunächst an einen Irrtum.“ Damals wurde dem Biochemiker klar, was sich erst heute unter Ernährungsmedizinern allmählich als Erkenntnis breitmacht: dass viele der Faustregeln, die wir bei allem, was Essen und Kochen angeht, für unerschütterlich naturgegeben gehalten haben, falsch sind, sogar lebensgefährlich. Was wir für gesund gehalten haben, kann Krebs und frühzeitige Alterung fördern. Video Pills, Pillen, Tabletten, Gesundheit, Health * weiter blättern Sind Vitamine in Tablettenform notwendig Wie Spiteller gehen inzwischen viele Fachleute davon aus, dass mehrfach ungesättigte Fette wie etwa die Omega-3-Säuren ihren Ruf als Gesundheitselixiere nicht verdienen. Sie stellen sogar ein Risiko dar. In großen Dosen seien sie in jedem Fall gesundheitsschädlich, sagt Spiteller. Dennoch ist der Rang der Omega-3-Säuren ganz oben, ganz an der Spitze der wertvollsten Nahrungsmittelbestandteile viele Jahre immer unangefochten gewesen: Gesundheitsbeilagen, Fachgesellschaften und Margarinehersteller informieren immer noch über „gutes Fett“ und „schlechtes Fett“. Gesättigte Fettsäuren finden sich in hohen Konzentrationen in Butter, Sahne, Bratfetten, Wurst und Fleisch. In ihnen versammele sich das ganze Übel unserer verfetteten Wohlstandsgesellschaft, sie machten Herz und Kreislauf krank, sie könnten Krebs erzeugen. Die „guten“ ungesättigten Fettsäuren dagegen, die sich in Pflanzenöl, Fischtran, Nüssen und Oliven finden, reicherten sich als angeblich „gutes Cholesterin“ im Körper an, schützten das Herz, bewahrten vor Entzündungen im Körper und senkten das Krebsrisiko. Anzeige * * 1 von 6 * zurück blättern * weiter blättern Omega-3-Mythen Mangel macht hyperaktiv... ...ein niedriger Level von Omega-3 wurde bei Kindern mit dem Zappelphilipp-Syndrom ADHS in Verbindung gebracht. Entsprechende Untersuchungen wiesen bei genauerer Betrachtung allerdings starke Schwächen auf. „Zu ungenau, um Rückschlüsse zu ziehen", folgerten die Verfasser einer Übersichtsstudie. Kann Alzheimer bremsen... ...Versuche mit genetisch veränderten Ratten hatten Hinweise geliefert, dass hohe Dosen von Omega-3 die Krankheit stark verzögern kann. Auf Menschen ließen sich diese Ergebnisse aber nicht übertragen. Schützt vor Krebs... ...Versuche mit krebskranken Ratten ließen die Hoffnung aufkeimen, dass reichlich Omega-3 die Tumore zum Schrumpfen bringen kann. Wissenschaftler im Netzwerk des World Cancer Research Funds sind der Frage nachgegangen, ob reichlich Fisch Schilddrüsenkrebs stoppen kann. Die Forscher fanden einen „kleinen Effekt, der sich aber auch auf das Jod im Fisch zurückführen lässt". Als König der „guten“, weil ungesättigten Fette gilt Omega-3. Ein Wundermittel offenbar, von dem es überall hieß, es wirke im Hirn, stärke den Geist, dämpfe Depressionen und bringe das Gedächtnis auf Trab. Die Natur bringt Omega-3 besonders reich in Fischtran hervor, in Walnüssen und auch in Brokkoli. Jetzt steht wohl eine populärwissenschaftliche Wertberichtigung an. Sie sind eine kleine, spezielle Gruppe innerhalb der ungesättigten Fette. Der menschliche Körper stellt sie nicht her – und in kleinen Mengen sind diese Fette für den Menschen tatsächlich lebenswichtig. Vor 30 Jahren entdeckten Mediziner die Substanz – und kurz danach auch Tiefkühlhersteller, Eierlieferanten und Kapseldreher auf der ganzen Welt. Seitdem werden die ungesättigten Omega-3-Zauberfette mehr oder minder aufdringlich all jenem beigemischt, was ohnehin schon Fett enthält: von Fischstäbchen über Speiseöl bis hin zu Babygläschen und eben jenen Kapseln, die es in verschiedenen Omega-3-Dosierungen in den Gesundheitsregalen der Supermärkte gibt. Viele Wissenschaftler glauben den wunderbaren Versprechen der Hersteller schon lange nicht mehr. Zwar können Omega-3-Fette in hohen Dosen die Überlebenschancen von Herzpatienten verbessern. Aber ob die Fettsäuren auch Tumore schrumpfen, das Gemüt aufhellen, Aggressionen lindern, Alzheimer verhindern und das Gedächtnis verbessern, ist mehr als umstritten. In weltweiten Großstudien konnten diese Effekte jedenfalls nicht nachgewiesen werden.

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