Osteoporose

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 27.07.2013
 

Hallo Ralf, zu Punkt 1: früher hat der Körper den (pH) Ausgleich geschafft hat, ohne an die Knochen zu gehen. Der Mensch aß Fleisch (sauer) und Gemüse/Wurzeln (basisch) Heute kommt noch die Säure durch den in Massen verzehrten Weizen dazu, der so ziemlich überall im Lebensmittelmüll drin ist. Die ist nun irgendwie... zuviel und zum Ausgleich müssen unsere Knochen herhalten. Die Züchtung und damit genetische Veränderung des Weizens, der uns sauer werden lässt, begann vor 10 000 Jahren mit Ackerbau und Viehzucht. Da sehe ich keinen Widerspruch. Wir sind eben nicht angepasst. Und deshalb schadet uns der Weizen (Vollkorn-Brot...) zu Punkt 2: aus „Weizenwampe“: „...alle tierischen Nahrungsmittel...erzeugen Säuren im Körper.... Dennoch sind sie für einen ausgeglichenen pH-Wert weniger schädlich, als es zunächst den Anschein hat. ...... proteinreiches Fleisch ... gleicht einen Teil seiner Säurebelastung bereits durch andere Stoffwechselvorgänge aus... Tierische Proteine stärken die Knochen, weil sie die Ausschüttung des IGF-1 anregen, eines Hormons, das für das Wachstum und die Mineralisierung der Knochen sorgt. In der Gesamtrechnung sind tierische Proteine daher trotz ihrer säurebildenden Eigenschaften günstig für die gesunde Knochenbildung...... wichtigste Basenlieferanten...Obst und Gemüse.“ Für mich war der Zusammenhang saurer pH-Wert - Osteoprose interessant. Im Buch sind auch Dinge aufgezählt, die "sauer" machen. Kaffee z.B. auch. Da wir uns in unserer Überflussgesellschaft bestimmte Sachen auch im Überfluss „gönnen“....ist wieder mal das Gleichgewicht gestört u wir bringen unseren Körper damit in arge Nöte. Das Gesetz der Polarität wirkt überall. Der Körper arbeitet ein Leben lang für uns als Gesamtkunstwerk und gleicht aus..... und gleicht aus .... bis nix mehr geht. Meist in fortgeschrittenem Lebensalter. Dann ist die Ausgleichsmasse alle und wir werden krank. Ergebnis von Ungleichgewicht. Und die Inuit - die essen halt keinen Weizen und keine Getreideprodukte. Auch im Buch steht, dass besonders in den letzten 50 Jahren am Weizen herumgezüchtet wurde. Heißt für mich, dass die Glaubenssätze meiner Eltern, Brot sei etwas gutes, sogar noch gestimmt haben. Mit Glaubenssätzen werden wir erzogen und übernehmen diese. Nach dem Krieg mit dem damaligen Züchtungsstand war Brot gut. Es machte satt, mit dem wenigen wurde der Körper fertig. Nur heute gilt das eben nicht mehr. @Gunnar: Zu kohlenhydratreicher Nahrung sehe ich hier keinen Zusammenhang. Kohlenhydratreich heißt ja nicht zwangsläufig saurer pH. Und dass ob die kh-reiche Nahrung Ursache für deinen prima Kiefer ist? Für die Zähne war es wohl letztendlich doch nicht so das Richtige. Liebe Grüße Maritta

Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1658
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 25.07.2013
 

Hallo Gunnar, wenn mit Deinem Kiefer alles bestens ist, warum brauchst Du dann 10 Implantate? Das versteh ich nicht. Gruß, Michaela

Veröffentlicht von: Gunnar E.
Beiträge: 2
Angemeldet am: 20.05.2013
Veröffentlicht am: 20.07.2013
 

Mich hat dieser Beitrag von Dr. Strunz auch etwas gewundert. Ich selbst (59 Jahre) ernähre mich seit je her ausgesprochen kohlehydratreich, treibe allerdings auch viel Sport. Letztes Jahr wurden mir in Unter- und Oberkiefer zehn Implantate gesetzt. Mein Zahnarzt "beschwerte" sich, dass ich extrem harte Knochen hätte... Wie passt das zusammen? Liegt das am Sport? (kann man mit Sport überhaupt seine Kiefernknochen kräftigen?) Oder an den hohen Vitamin-D Dosen und sonstigen NEMs die ich täglich zuführe? Oder sind es die Gene? Ich vermute, ein Osteoporoserisiko wegen zuviel Kohlehydraten betrifft nur Leute, die von Hause aus einen gestörten Kalziumstoffwechsel haben.

Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 175
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 18.07.2013
 

Zwei Punkte am heutigen News-Beitrag verstehe ich nicht: 1. "der Körper ... hat Mechanismen entworfen, um die schädliche Abweichung, in erster Linie Säure, abzupuffern. ... Weil wir vor 10 000 Jahren unsere Nahrung verändert haben." Argumentiert Dr. Strunz nicht immer, 10.000 Jahre sind zu kurz für den Organismus, um sich per Evolution anzupassen? 2. "Sie erinnern sich: Alles vom Tier macht sauer, alles von der Pflanze macht basisch." Müssten dann nicht die viel zitierten nur Fleisch essenden Inuit alle Osteoporose bekommen? Und alle kenianischen Wunderläufer Osteoporose bekommen? Neugierige Grüße, Ralf

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