Parodontitis

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Thema Parodontitis

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Veröffentlicht von: Silvia B.
Beiträge: 85
Angemeldet am: 02.03.2011
Veröffentlicht am: 08.05.2015

Seit drei Tagen nehme ich das Orthomolar, mein Mann seit zwei Tagen. Eine richtig schlimme Parodontitis haben wir beide nicht, wohl aber Zahnfleisch, welches sich zurück entwickelt hat. Um diesen Verlauf aufzuhalten, nehmen wir das Orthomolar.

Außerdem habe ich einen Zahn mit einer Wurzelkanalbehandlung, der mir immer wieder Schmerzen bereitet. Diese waren schon nach einem Tag verschwunden.

Seit gestern Abend bemerke ich zu meinem Leidwesen, dass meine Zähne beim Zähneputzen empfindlich reagieren. Das ist sehr unangenehm.

Ich werde wieder berichten.

 

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Veröffentlicht von: Rolf W.
Beiträge: 166
Angemeldet am: 09.06.2009
Veröffentlicht am: 08.05.2015

Parodontitis geheilt in 2 Wochen. Ist ein Wort. Haben das Betroffene mittels Orthomolar jetzt ausprobiert?

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Veröffentlicht von: Herbert A.
Beiträge: 33
Angemeldet am: 08.07.2013
Veröffentlicht am: 30.04.2015

Das Thema hat Dr. Strunz am 25.4. ja erneut erörtert.

Hat jemand nachhaltige Erfahrungen mit Orthomolar? Ein bis zwei Wochen ist ein Wort! Wie lange sollte man das Ganze im Mund behalten? 20 Minuten wie beim Ölziehen, dann ausspucken (also nur oral anwenden)?

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Veröffentlicht von: Hans K.
Beiträge: 141
Angemeldet am: 25.08.2014
Veröffentlicht am: 28.01.2015

"Besonders freut sich darüber freilich die Lobby der Vegetarier und Veganer" Was machen Vegetarier/Veganer falsch, außer den immer wieder postulierten Mangelerscheinungen an sich selber? Kommt ein Veganer ins Restaurant: Der tut nix, der will nur kein Fleisch essen. Welche Ängste treiben Fleischesser um, wenn diese diejenigen diskreditieren, die eben die Tiere NICHT töten/essen wollen? Radikale Pazifisten gibt es nicht, ebenso wie es keine Gotteskrieger gibt. Da ist das Etikett falsch beschriftet, bzw. es ist nicht drin was draufsteht.

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Veröffentlicht von: Sandra K.
Beiträge: 81
Angemeldet am: 26.01.2006
Veröffentlicht am: 27.01.2015

Ich kenne den Beitrag zum Leinöl und höre es auch immer wieder, dass die Verwertbarkeit wohl nicht so hoch sei wie z.B. bei Krillöl-Kapseln. Ausschlaggebend ist für mich aber das im Alltag realisierbare. Und wenn ich mein frischgepresstes Leinöl fürs Salatdressing nehme und extra noch 2-3 EL als Butterersatz konsumiere, komme ich absolute eben auf wesentlich größere Mengen als ich es bei Fisch- oder Krillkapseln je schaffen würde. Was nicht bedeutet, dass ich keine Kapseln nehmen würde. Aber ich nehme insgesamt schon so viele Kapseln, dass irgendwann ein Punkt erreicht ist, an dem keine mehr reinpasst :-) Aber der Vollständigkeit halber die Erläuterungen zur Kritik (den ausführlichen Beitrag findet man bei Urgeschmack): "Ist Leinsamenöl eine gute Omega-3-Quelle? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir differenzieren. Es gibt verschiedene Omega-3-Fettsäuren. Sie heißen ALA, EPA und DHA (mehr dazu: Omega-3-Fettsäuren: Ein Kurzüberblick). Während EPA und DHA die wichtige Wirkung für den Menschen haben, gilt nur ALA als essenziell. Denn der menschliche Körper kann EPA und DHA aus ALA synthetisieren. Und welche O3-Form liegt in Leinsamenöl vor? ALA. Das ist jedoch kein Grund zur Freude. Denn die Effizienz dieser Umwandlung von ALA in EPA liegt bei nur 5%. Die Umwandlung in DHA funktioniert dann nur noch mit 0.5%. Das ist wenig. Wer dem entgegenwirken möchte, kann höchstens die Verzehrmenge des Öls erhöhen. Dadurch setzt er sich jedoch viel mehr oxidationsanfälligen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus und er konsumiert viele Kalorien. Ein vereinfachter Überschlag: Jemand trinkt 30ml Leinsamenöl. Rund 17ml davon sind Omega-3-Fettsäuren. Das sind etwa 17000mg. 5% davon werden EPA. Das entspricht 850mg. Der DHA-Pegel steigt um 85mg. Eine absolut geringe Menge Omega-3-Fettsäuren zum "Preis" von rund 270kcal und 30ml oxidationsanfälliger Fettsäuren. Aber die Zahlen weichen ab und es gibt neue Ergebnisse! Das Umwandlungsverhältnis ALA zu EPA und ALA zu DHA wurde vielfach untersucht und es liegt in der Natur der Sache, dass die Werte dabei leicht abweichen. Eine kurze Suche ergibt eine Bandbreite von etwa 4-6% bzw. 0,1-3,8%. Die Größenordnung ist die gleiche, individuelle Schwankungen sind selbstverständlich. Und dann gibt es die Studie von 2010 mit dem Namen "Dietary intake and status of n-3 polyunsaturated fatty acids in a population of fish-eating and non-fish-eating meat-eaters, vegetarians, and vegans and the precursor-product ratio of alpha-linolenic acid to long-chain n-3 polyunsaturated fatty acids: results from the EPIC-Norfolk cohort" Diese Untersuchung zeigte ein unerwartetes Bild: Menschen, die keinen Fisch essen und ihre Omega-3-Fettsäuren nur aus Pflanzenöl beziehen, weisen teilweise trotzdem "ausreichend" hohe EPA/DHA-Werte auf. Dies ließ Pflanzenöl-Fans in aller Welt frohlocken. Denn viele Medien interpretierten dies so, als wären alle vorangegangenen Untersuchungen damit nichtig und Pflanzenöle eben doch eine prima Omega-3-Quelle. Besonders freut sich darüber freilich die Lobby der Vegetarier und Veganer. Schaut man sich die Publikation an, sieht man dort jedoch keine konkrete Untersuchung an Menschen, sondern lediglich Statistik. Und die Autoren schreiben ausdrücklich in ihrer Konklusion: "...possibly because the precursor-product ratio was greater in non-fish-eaters than in fish-eaters, potentially indicating increased estimated conversion of ALA. If intervention studies were to confirm these findings..." Drei Worte sind dabei wichtig: Möglicherweise, potentiell und wenn. Mit anderen Worten: Es gibt hier einen Hinweis und wir sollten das genauer untersuchen. Mehr sagt die Studie nicht aus. Dem gegenüber stehen dutzende Arbeiten, in denen direkt am lebenden Menschen die Effizienz der ALA-EPA/ALA-DHA-Umwandung untersucht wurde. Sicher wäre es schön, wenn Menschen unter Umständen doch mehr mit ALA anfangen könnten. Aber derzeit wiegen die Beweise des Gegenteils wesentlich mehr als diese eine Untersuchung. Sicherlich wird dies weiter erforscht. Bis die Ergebnisse erscheinen, sollten wir offenbar davon ausgehen, dass Pflanzenöle grundsätzlich eher schlechte Omega-3-Quellen sind. Oder, präzise ausgedrückt: Dass Pflanzenöle sich schlecht zur Versorgung mit EPA und DHA eignen."

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Veröffentlicht von: Irene S.
Beiträge: 60
Angemeldet am: 14.11.2014
Veröffentlicht am: 26.01.2015

Was Leinöl angeht, hat Heinz total recht. Mit jedem Tag im Supermarkt verliert es an guten Inhaltsstoffen. Weil es meist im Regal gelagert wird. Aber Leinöl gehört unbedingt in den Kühlschrank!

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Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 578
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 26.01.2015

Hallo Heinz, ja zu O-3- aber Rapsöl und Leinöl sind es nicht! http://www.strunz.com/news.php?newsid=667

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Veröffentlicht von: Plebejer
Beiträge: 239
Angemeldet am: 24.06.2014
Veröffentlicht am: 25.01.2015

Sandra hat es schon gesagt, was ich Dir raten wollte: Omega3 ist essentiell, Du brauchst es. Leinöl ist das Zauberwort.!! Was Du im Supermarkt kaufst,schmeckt meist nicht, obwohl das MHD noch nicht annähernd erreicht ist; es schmeckt entweder bitter oder tranig-ranzig. Lass es stehen und zahle lieber das Doppelte. Wenn Du es schmeckst, wirst Du Dich fragen: "was, so schmeckt Leinöl? Hm, lecker"! Leinöl aus der Ölmuhle! Frisch gepresst, und zwar NACH Deiner Bestellung und sofort ausgeliefert. Dort kannst Du keine Kanister voll kaufen, nur 1/2 oder 1/4. Liter. Du findest es im Netz!

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Veröffentlicht von: max d.
Beiträge: 3
Angemeldet am: 20.01.2015
Veröffentlicht am: 22.01.2015

Hallo Sonja, bitte & gerne. Zu Deiner Frage „Welche Mengen der NEMs ... ohne messen zu lassen “ gibt es keine Standard-Antwort, keine Standard-Menge für alle. Du ahnst das sicher. Jeder Mensch ist anders. Die Absorbtion im Darm ist nicht gleich, der Verbrauch (u.a. durch Stress, kämpfendes Immunsystem, Sport, etc.) ist unterschiedlich, die Präparate selber, die Auffüll- und die Sättigungskurve, usw. Über kurz oder lang führt kein Weg am Messen vorbei. Wieder so ein Stück... ;-) Vitamin C ist wasserlöslich, ein Zuviel wird ausgeschieden. Nimm 2...3 g verteilt über den Tag, am einfachsten ein Produkt mit zeitlicher Verzögerung der Freisetzung, retard. Ascorbinsäurepulver geht auch, da musst Du Dich selber um die regelmäßige Versorgung kümmern. Magnesium Die Aufnahme wird vom Körper automatisch begrenzt – durch Durchfall. Nimm es vor dem Schlafen gehen, starte mit 400 mg und taste Dich an Deine Grenze ran. Ich würde auf 800+ mg gehen. Der Bedarf ist individuell verschieden. Dein Vitamin D braucht auch Mg, da es als Nebeneffekt die Kalziumaufnahme erhöht. 1..2 TL Weizenkleie helfen laut Michaela, wenn der Durchfall zu heftig wird. Nachmessen lohnt sich. Mein Mg war knapp unter der Grenze zum OK und ich dachte mit 1.200 mg viel zu supplementieren. Brauchte also mehr. Omega-3 Dr. Strunz: “Das Geld für das Messen können Sie sparen. Nehmen Sie 3 g/Tag und Sie sind gut versorgt.“ Er meint allerdings die DHA/EPA Menge. Eine drogerie markt Kapsel hat z.B. 300 mg DHA/EPA bei 1 g Fischöl. Du bräuchtest also 10 Stück oder ein anderes Produkt. Ubiquinol 100 mg. Ich weiß nicht, ob das jemand aus dem Forum mal gemessen hat. Ich nicht. Vitamin D Es gibt ein gutes Buch mit Formel von Dr. van Helden. Die Formel sagt Dir 2 Werte: wieviel D3 Du brauchst, um Deinen Zielwert (> 40 ng/ml) zu erreichen und nach der Auffüllung zu halten. Da kann man nicht viel falsch machen. Aber Du brauchst Deinen Anfangswert. Daher bitte messen. Such mal hier im Forum nach „Vitamin D nach Dr. von Helden“ von Reinhard. Er hat die Formel in eine Website gegossen, ganz easy anzuwenden. Und Reinhard hat noch mehr. Zink Dr. Strunz über Zink: „Entscheidend für das kompetente Immunsystem. Sinkt bei jeder Virusabwehr. Schwierig anzuheben. Brauchen Sie zum Aufbau jeglicher Eiweißstruktur, z.B. des Zahnfleisches.“ Mir hat er 2x 45mg / Tag verschrieben. Ich habe das genommen. Es hat 1 Jahr gedauert, bis ich einen ordentlichen Wert hatte. Zink kann Kupfer verdrängen. Deshalb bei Zink immer auch Cu mit messen lassen. Hat es bei mir nicht, ergänze dennoch jetzt 2 mg Cu zum Zink. Messen Trau Dich. Versuche einen Arzt zu finden, der das macht oder gehe einfach in ein Labor mit der Liste der Blutwerte. Preise findest Du im Internet und teilweise hier im Forum. Vitamin D3 (25-Hydroxy-Vitamin D) ca. 30,- Magnesium ca. 25,- Zink ca. 6,- (auch höher) Ich drück Dir die Daumen... Max

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Veröffentlicht von: Sonja A.
Beiträge: 7
Angemeldet am: 12.01.2015
Veröffentlicht am: 21.01.2015

Hallo, jetzt ist mir doch noch was eingefallen. Wo ich mir schon schwer tue sind die (ohne jetzt messen zu lassen) Mengen der NEMs die ich am besten nehmen sollte. Die Info 3-4 Orthomolar war erstmal genau richtig für mich. Nur bei den anderen schau ich mal auf Eure Infos und hoffe dann das richtige umzusetzen. Liebe Grüße Sonja

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Veröffentlicht von: Sonja A.
Beiträge: 7
Angemeldet am: 12.01.2015
Veröffentlicht am: 21.01.2015

Hallo, Max vielen lieben Dank für Deine "Hilfe". Dass Du Dir die Arbeit machst und mir das alles berichtest. Danke danke danke. :-) nein erschlagen hast Du mich nicht. Ich bin froh über dier vielen Infos aber wie Du schon schreibst muss ich wohl Stück für Stück beginnen. Ab Montag ohne Zucker und KH hat nämlich schon mal nicht geklappt. Ich nehme gerade 3-4 mal am Tag die Orthomolar ein und danach schau ich wie ich Eure Empfehlungen umsetzen kann. NEMs und Sport und Ernährung. Ach ja bei der Zahnreinigung war die Sprechstundenhilfe und auch der Zahnarzt trotzdem schon mal positiv gestimmt. Es ist schon besser geworden. Danke für Dein Angebot mit der Info über die Bakterien aber ich kenne mich da nicht so aus. Hab auch nur meinen Bericht zu Hause mit den erhöhten Werten. Müstte aber schauen welche Bakterien das waren. Ich meine es war der rote und orange Bereich. Nachdem ich ja ganz neu bin hier im Forum muss ich jetzt mal sagen wie toll ich es finde und so viele nette Leute hier unterwegs sind. :-) Danke nochmal und wenn Dir oder anderen noch etwas einfällt, gerne jederzeit. Liebe Grüße Sonja

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Veröffentlicht von: max d.
Beiträge: 3
Angemeldet am: 20.01.2015
Veröffentlicht am: 20.01.2015

Nachtrag: Wenn ich Dich jetzt mit Informationen überladen und eher abgeschreckt habe, sorry dafür! Du brauchst nicht alles auf einmal ergänzen. Das war und ist bei mir und vielen hier auch ein Prozeß, der sich entwickelt. Was ich rüberbringen wollte: Das Messen und Auffüllen alleine hat bei meiner Parodontitis nicht geholfen. Erst die beschriebenen speziellen Maßnahmen haben bei mir die Heilung gebracht. Der Umkehrschluß ist aber auch falsch -> Ich brauche nur die speziellen Maßnahmen. Das reicht vermutlich nicht. Du mußt auch Dein Immunsystem stärken. Das geht mit Eiweiß, Zink, Antioxidantien. Wenn Du erst anfängst mit der Thematik, halte Dich an Markus‘ Liste: Vitamin C Ubiquinol Magnesium Omega-3 Vitamin D Ich würde hinzufügen Zink Multivitamin-Präparat (erst hochdosiert, dann normal) Das reicht zum Starten. Belese Dich dann weiter und füge Bausteine hinzu, wie Du denkst. Lasse aus obiger Liste Magnesium, D und Zink messen. Zu Deinem Thema „Süßes“: Wenn das für Dich der große Elefant ist, an dem Du nicht vorbei kommst und deshalb gar nicht erst startest, lass ihn einfach (erstmal). Ziele „daneben“. Setz Dir kleine Ziele. Parodontitis + die Ergänzungen siehe oben. Ziehe es durch. Dann das nächste Ziel. Zum Beispiel beginne zu Laufen. Ziehe es durch. Baue Deine Ernährung etwas um, mehr grün, mehr Eiweiß, ... Ziehe es durch. Irgendwann wird Dein Drang nach Süßem von ganz allein zurück gehen. Tipp 2: Wenn Du etwas Süßes gegessen hast, gehe Laufen (oder mache anderen Sport). Dann wird es a) verbrannt und b) zieht Dich Dein schlechtes Gewissen nicht gleich wieder in so eine Blockade "Ich schaff es ja doch nicht".

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Veröffentlicht von: max d.
Beiträge: 3
Angemeldet am: 20.01.2015
Veröffentlicht am: 20.01.2015

Hallo Sonja, Markus‘ Anleitung ist sehr gut. Hier die zusätzlichen Maßnahmen, welche in meinem – sicher besonders schwerem – Fall geholfen haben. Meine Ausgangssituation im Sommer 2013: 15 Jahre Parodontose, 3 PA-Behandlungen volles Programm, viele Prophylaxen / Zahnreinigungen, mehrere Zahnarztwechsel und Verzweifelung ... da die schlimmsten Taschen 11..12 mm tief wurden, Zahnfleisch tief rot, an allen Zähnen sehr schnell blutend, in der Tiefe der Taschen nur noch Granulat, d.h. kein Bindegewebe mehr. Hier 2 Aussagen der Zahnärzte: „Sie müssen einfach akzeptieren, dass Sie eine Autoimmunkrankheit haben und diese Sie bis an Ihr Lebensende begleiten wird.“ „Das ist genetisch bedingt, da können Sie nichts dafür oder tun. Sie müssen halt sehr häufig zur Prophylaxe kommen.“ 2 Jahre vorher, im Sommer 2011, Blutanalyse, Auffüllen der Defizite. Etliche Defizite (manche erst mit Erkenntnissen der Nachmessung) gut aufgefüllt. Z.B. Vit D im Sommer bei 172 und im Winter bei 107 nmol/l. Low Carb und täglich Laufen. Dies alles über 2 Jahre hat bei mir nicht ausgereicht, die Parodontose zurück zu drängen. Zweifel kamen auf. Ich bin drangeblieben, habe aber modifiziert. Erkältung o.ä. habe ich seit 3 Jahren nicht mehr. Heute: Die tiefste Tasche ist bei nur noch 5 mm, alle anderen sind bei 3..4 mm Tiefe. Das Zahnfleisch glänzt silbrig, es ist fest und sitzt fest, kein Tropfen Blut bei einer kompletten Zahnreinigung. Und wir machen weiter! Das „Wunder“ kam mit der 5. Zahnarztpraxis und folgenden Maßnahmen: Zahnreinigung in den ersten Monaten in sehr kurzen Abständen, alle 4 Wochen (!) alle Taschen gründlichst reinigen. Den Biofilm, unter dem sich die aggressiven Keime unangreifbar machen, immer wieder zerstören – und damit den Weg frei für das gestärkte Immunsystem. Eine super gute Dentalhygienikerin. Dafür gibt es eine extra Ausbildung und Abschluß. Wenn Du jemanden finden kannst, gehe da hin. Eine sehr gründliche Reinigung bis in die Taschen hinein und dennoch sanft und ohne Narkose ist möglich. Aber dafür braucht man die Ausbildung, tägliche Anwendung und Geduld. Nach der ersten Zahnreinigung den Strunz’schen Orthomol-Tipp (siehe News hier). 3 Wochen lang 3x täglich ein Tütchen Orthomol. Ich habe das Granulat mit besonders wenig Zucker genommen, im Mund aufgelöst und lange im Mund behalten. Jeden Morgen Ölziehen. Dieser Spruch eines Zahnarztes hat bei mir getroffen: „Das machen Sie jetzt jeden Morgen bis an Ihr Lebensende.“ Ich drücke Dir die Daumen, Sonja, dass Du Dich daran gewöhnen kannst. Wie Markus schreibt, probiere verschiedene Öle – Kokosöl, Ayurvedische Öle, Sonnenblumenöl, Olivenöl, bis Du „Deins“ findest. Zusätzlich Zungenschaber. Insbesondere das Ölziehen reduziert Dir jeden Morgen die Zahl Deiner Keime im Mundraum. Verschieden starke Interdentalbürstchen morgens und abends, dito eine Minikopfzahnbürste (super für mich!) und eine normale elektrische Zahnbürste. Bei einer Schallzahnbürste hatte ich immer das Gefühl, dass meine Zähne nicht ganz sauber werden, sicher subjektiv. Auch mit Zahnseide tue ich mich schwer. Genotypanalyse - und ja, ich hatte den besonders aggressiven Keim mit „+++“, höchste Dichte. Müßte nachschauen, falls Dich der Name interessiert. Hier hat mich meine neue Praxis dann „bearbeitet“, einer Antibiotikabehandlung zuzustimmen. Ich habe erst abgelehnt, da die AB‘s mir meine Darmflora zerschießen und damit mein Immunsystem, welches ich ja dringend brauche. Nach dem Angebot der Überweisung an eine ganzheitlich arbeitende Allgemeinmedizinerin, die mir dann parallel meine Darmflora mit Probiotika aufbauen soll, habe ich zugestimmt - die 2 AB’s und danach 12 Monate Probiotika genommen. Da ich skeptisch war, bin ich noch zu einer Ärztin, die mit Bioresonanztherapie / EAV arbeitet. Diese beeindruckende, sehr erfahrene alte Dame hat meine Parodontosekeime messen können und dann die beiden von mir eingenommenen breitbandigen Hammer-Antibiotika bezüglich dieser Keime ausgetestet. Ergebnis: keine Wirkung der beiden AB‘s. Da war ich für einen kurzen Moment satt. Sie hat dann alle AB’s, die sie in ihrem Fundus hatte, ausgetestet und eins gefunden, das ansprach. Die Information dieses ABs dann auf Globuli „gebracht“ und die habe ich dann genommen. Später zum Nachmessen wieder hin – die Keime waren weg. (Bei dieser EAV-Maßnahme steigen jetzt sicher einige von Euch aus. Ich würde es wieder so machen.) Erst später dann Vitamin K2 (MQ7). Das hat Markus letztes Jahr exzellent - wie gewohnt von ihm - hier erklärt und weitergegeben. Ich hatte, seit ich denken kann, massiv Zahnstein, trotz intensivem Putzen. 2..3 Wochen nach einer Prophylaxe war es im Unterkiefer vorn innen über den beiden Drüsen wieder drauf. „Sie haben halt einen starken Speichelfluß und/oder einen sehr mineralischen Speichel. Da kann man nichts machen...“. Durch K2 ist das jetzt fast weg, auf < 10% runter. Das hilft sehr. Werde Markus‘ Algenkapseln mal testen. Herzlichen Dank an Dich für Deine vielen starken Beiträge, Markus !! Das war’s an besonderen Maßnahmen. Heute bin ich total glücklich mit der Situation. Die Basis bilden die „normalen“ Supplemente, die meinem Immunsystem geholfen haben. Für mich, ausgemessen, sind das 100 mg Zink, 1.200 mg Mg, 400 µg Selen, 2 mg Cu, 3..4g O3, Vitamine A (10..20k Retinol), Betakarotine, B-Komplex, C (2..3g), D (6k IU), E, K2, Ubiquinol, ALS, Ackerschachtelhalm, Olivenblatt und gelegentlich Kurkuma. Eiweiß natürlich auch, dazu Carnitin, Arginin und gelegentlich Glutamin. Grüne Smoothies. Täglich 30 min Nüchtern-Laufen. Alle 2 Wochen 1..2 Tage Intermitting Fasting. 11% KFA. EBV abgelaufen, aber IgG bei 337 U/ml. Von (very) Low Carb bin ich mittlerweile auf Moderate Carb. Beim ersten Messen war mein Aminogramm noch „Exzellent. Selten.“ Mit Low Carb und Mengen von zusätzlichem Eiweiß bekam mein Aminogramm dann Mängel, mein Gesamteiweiß ging trotz Zink&Co nicht hoch, meine Leberwerte wurden schlecht (rot) und mein Darmmillieu basisch + Clostridien! Mit Moderate Carb (natürlich kein Zucker und so) ist mein Gesamteiweiß dann endlich etwas gestiegen und die Leberwerte sind wieder im grünen Bereich. Sicher sind die Ursachen hier multi-kausaler. Aber das ist ein anderer Thread. Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen, Sonja. Alles Gute für Dich. Herzliche Grüße Max

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Veröffentlicht von: Sonja A.
Beiträge: 7
Angemeldet am: 12.01.2015
Veröffentlicht am: 19.01.2015

Ich versuche es auf jeden Fall mit den KH weglassen! Ich kanns mir momentan noch nicht vorstellen, dass ich irgendwann sage, dass sie mir nicht fehlen oder dass ich es nicht schon früher versucht habe. Aber ich lass mich überraschen :-) Und es tut dem ganzen Körper bestimmt sehr gut. Danke

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 17.01.2015

Doch Sonja! KH weglassen schaffst Du. Nach einem Jahr fehlt Dir wirklich überhaupt nichts mehr. Du wirst Dich wundern, dass Du nicht schon früher drauf gekommen bist. Es ist ja nicht nur für die Zähne ...

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Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 578
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 16.01.2015

Hallo Irene, mal schauen ob es durchkommt. Ich habe eine Waterpik WP 100 Munddusche. Und als Zahnpulver: Dr. Christophers Herbal Tooth and Gum Powder.

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Veröffentlicht von: Irene S.
Beiträge: 60
Angemeldet am: 14.11.2014
Veröffentlicht am: 15.01.2015

Hallo Markus, kannst du mir die Marke deiner Munddusche sagen, oder darf man das hier nicht nennen?

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Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 578
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 15.01.2015

Hallo Sandra, "Von fluoridfreien Zahncremes halte ich nichts, schließlich müssen die Zähne remineralisiert werden, wenn sie mit Säuren in Kontakt kommen." da hat die Evolution uns was ganz tolles geschenkt zum Remineralisieren: Speichel! Bei artgerechter Ernährung randvoll mit Magnesium, Calcium und Phosphor in genau dem richtigen Verhältnis. Wenn Fluor so ideal dafür wäre hätten unsere Zähne dieses doch wohl bereits im Kristallgitter miteingebaut. Oder? Was natürlich die Remineralisierung verhindert sind die vielen Hilfsmittel in den normalen Zahhnpasten. Aber Hauptsache, das Zeugs schmeckt ;o)

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Veröffentlicht von: Sonja A.
Beiträge: 7
Angemeldet am: 12.01.2015
Veröffentlicht am: 15.01.2015

Hallo Zusammen, vielen Dank, ich werde jetzt mal ein paar Sachen umsetzen und hoffe, die Parodontitis so in den Griff zu kriegen. KH weglassen, ich glaub das schaff ich nicht. Obwohl das mit das Beste wäre kann ich mir vorstellen. Liebe Grüße Sonja

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Veröffentlicht von: Sandra K.
Beiträge: 81
Angemeldet am: 26.01.2006
Veröffentlicht am: 14.01.2015

Der Mensch hat immer Flöhe und Läuse.... Bei mir war das Zahnfleischbluten schlagartig weg, nachdem ich angefangen hatte, täglich 2-3 EL Leinöl zu nehmen (Omega 3). An manchen Tagen auch mehr. Dazu hohe Dosen K2 und D3 (bis zu 50000IU tgl.). Natürlich auch C und Zink und Magnesium. Das sind meine Top-Favoriten. Die nehme ich bis heute regelmäßig. Glutathion soll ebenfalls angebracht sein. Völliger KH-Verzicht wäre natürlich ideal. Wenn mans kann :-) Von fluoridfreien Zahncremes halte ich nichts, schließlich müssen die Zähne remineralisiert werden, wenn sie mit Säuren in Kontakt kommen. Und das passiert ja heute relativ häufig. Aber das ist mittlerweile ne große Philosophie. Und gute Zahnreinigung ist das A und O. Heißt: nach jedem Essen Zahnseide benutzen, Zunge reinigen und Mundspülung verwenden. Regelmäßig zur Prophylaxe, gerade bei Zahnsteinneigung. Gute Besserung und liebe Grüße

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