Pille, Hormonhaushalt und Menstruationsbeschwerden

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Thema Pille, Hormonhaushalt und Menstruationsbeschwerden

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Veröffentlicht von: Michaela W.
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Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 12.09.2014

Hallo Karola, nicht die Prozent der Creme sind ausschlaggebend, sondern die Menge des Progesterons. Auch 2% Creme kann man überdosieren.(Ist mir passiert.) Man sollte bei 15-30mg pro Tag liegen. Wenn man die transdermale Applikation von Progesteron überdosiert, wird das SHBG abgesenkt. Dadurch kommt es zu erniedrigten Werten bei den gebunden Hormonen und erhöhten Werten der freien Hormone, also auch der Östrogene. Dies ist kontraproduktiv, wenn man sowieso an Östrogendominanz leidet, denn wie gesagt, durch das Übermaß an Progesteron werden die Östrogenrezeptoren hypersensibel. Deine gemessenen Werte geben genau dies wieder. Von den 200mg Progesteron in Kapseln wird der größte Teil von der Leber verstoffwechselt und ausgeschieden. Der verbleibende Rest wird nur in gebunderner Form ins Blut abgegeben. Anhand Deiner gemessenen Werte kann das nur positiv sein. Du schriebst: zu viel freies Hormon und zu wenig gebundenes Hormon. Ich rate Dir, weiterhin regelmäßig zu messen. Das kann neben dem Befinden wertvolle Hinweise auf die weitere Vorgehensweise liefern. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Karola S.
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Angemeldet am: 20.03.2011
Veröffentlicht am: 08.09.2014

Hallo Michaela, ich habe mit einer 2%igen Creme für ein Dreivierteljahr angefangen, ohne Wirkung. Danach 5% erst einmal, später 2x tgl. Ohne Wirkung. Dr. Schmitt-Homm hat mir 10%ige Creme empfohlen. Dies spricht meiner Ansicht nach gegen Deine Therorie. Ich hätte mich ja mit so einer niedrigen Dosis irgendwann mal gut fühlen müssen, z.B. als die Speichelwerte ideal waren.Ich hatte aber immer noch alle Symptome einer Östrogendominanz und viel zu niedrige Werte im Serum. Auch würde Deine Theorie bedeuten, dass von meinen 200 mg mikronisierten Progesteronkapseln nichts ankommt, wie könnte ich mich sonst "Idealwerten" annähern.Da mache ich aber gerade andere Erfahrungen. Naja, wir werden sehen. Es ist heute zu früh, dies für mich abschließend zu beurteilen. LG Karola

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 03.09.2014

Hallo Karola, weil bei einer Überdosierung (transdermal) die Östrogenrezeptoren hochfahren und die Progesteron rezeptoren dicht machen. Deine Creme war viel zu hoch dosiert. Jetzt näherst Du Dich den Idealwerten, weil Du die Creme weglässt. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Karola S.
Beiträge: 156
Angemeldet am: 20.03.2011
Veröffentlicht am: 02.09.2014

Hallo Michaela, und wieso habe ich dann immer noch zu jeder Zeit die gleichen Symptome gehabt wie vor der Substitution durch Creme vor 2 Jahren und zu tiefen Speichelwerten? Einzig meine Haare sind stark gewachsen, Haarausfall trotzdem anhaltend. Im Prinzip hat mir die Creme bis auf Haare nichts gebracht. Nun nehme ich Kapseln und merke deutlich den Unterschied bei allen meinen Symptomen. Für mich ein Erfolg. Und die Balance war laut Speichelwerten immer erfüllt. Ich glaube so einfach wie bei Dir ist das nicht bei jeder FRau / Mann..... Lg Karola

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 29.08.2014

Hallo Carola, Deine Symptome können sich nicht bessern, wenn das freie Progesteron zu hoch ist. Wenn Du nicht mehr cremst, normalisiert sich der Wert, und gleichzeitig werden die Östrogenrezeptoren herunterreguliert. Das ist die positive Veränderung, die Du spürst. Kenn ich. Viel hilft nicht viel. Auf die Balance kommt es an. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Karola S.
Beiträge: 156
Angemeldet am: 20.03.2011
Veröffentlicht am: 26.08.2014

Hallo Michaela, in der neuesten Ausgabe (2013) von Anti-Aging und Prävention schreibt Schmitt-Homm dazu, dass zu Blutanalysen (Hormone) die meisten Erfahrungen vorliegen. Speicheltests sind noch jung, unzuverlässig und in den Referenzbereichen noch recht unsicher. Welche Methode zur Anwendung kommt, sollte im Einzelfall entschieden werden, so Schmitt-Homm (Seite 222). An anderer Stelle schreibt er, dass wir keine Laborwerte therapieren sondern Menschen. Wie schon oben beschrieben, hatte ich zu hohe Progesteronwerte im Speichel und im Blut dramatisch geringes Progesteron, nach knapp 2 Jahren transdermaler Anwendung und mehreren Messungen sowohl im Blut als auch im Speichel.Klinisch immernoch die gleichen Symptome. Jetzt die Kapseln und klinisch kaum noch Symptome, alles deutlich besser (1,5 Monate). Messung folgt. Dieses Thema läßt sich nicht verallgemeinern, jede Frau muss individuell ausprobieren was ihr gut tut, Laborwerte sind nur ein Anhaltspunkt von mehreren und sollten nicht überbewertet werden, egal ob Speichel oder Blut. LG Karola

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 23.08.2014

Doris hat recht. Es sind die freien Hormone, die wirksam sind. Ich empfehle die Bücher von John R. Lee zu dem Thema. Auch Schmitt-Homm (Anti-Aging und Prävention) sollte man gelesen haben. Ich persönlich konnte durch Absetzen der Pille, Speicheltest und transdermale Progesteronergänzung alle meine Probleme lösen. Pregnenolon wird im Körper zu Progesteron umgewandelt, aber bei Bedarf auch zu DHEA. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Karola S.
Beiträge: 156
Angemeldet am: 20.03.2011
Veröffentlicht am: 23.08.2014

Hallo Doris, Laut Dr. Rimkus ist nicht der freie sondern der gebundene Anteil an Hormonen entscheidend. Die ausführliche Erklärung stelle ich als Kopie ein: Die gesunde Leber reagiert auf die Produktion von Östradiol mit der Ausschüttung eines sepezillen Globulin- dem Sexualhormon-bindendem Globulin (SHBG). Bis 90% der Neusynthese werden an dieses Globulin gebunden- nur ein verschwindend kleiner Rest von ca. 10% bleibt im Serum als "freier " Hormonanteil. Somit ist der viel größere Hormonanteil der "gebundene" Anteil- welcher aber bei Speicheltests nicht gemessen wird. Irgendjemand hat nun behauptet- "nur" der freie Hormonanteil sei der ausagekräftige und auf einmal wird ohne das Ganze zu überdenken auf die Bestimmung des gebundenen Hormonanteils verzichtet. Nach dieser These würde unser Körper eine aufwendige Synthese eines Hormones induzieren, die Leber das Hormon-bindende SHBG produzieren und das nur um ein soeben gebildetes Hormon sogleich wieder in eine "unwirksame" Form zu verwandeln? Wer könnte so eine ungeheure Vergeudung von endokriner Leitung unseres Körpers wirklich glauben? Es wäre doch für den Körper wesentlich sinnvoller und mit viel weniger Aufwand verbunden dann von vornherein 80-90% weniger Hormon zu prodzieren anstatt die grosse Menge an neugebildetem Hormon sofort unwirksam zu machen? Das wäre eine pure Vergeudung von Ressourcen. Es gibt Forscher die festgestellt haben dass dieses an SHBG gebundene Hormon in der Zelle nachzuweisen ist. Und zwar besonders dicht um den Zellkern versammelt. In Karzinomgeweben allerdings fand man kein gebundenes Hormon mehr. Es scheint so zu sein, dass das gebundene Hormon unter anderem eine wichtige Schutzfunktion für den Zellkkern vor einer Entartung hat. Und "nur" der gebundene Anteil kann via Rezeptor - also kontrolliert- in das Zellinnere geschleust werden. Der freie Anteil dagegen kann ungehindert in jede Zelle dringen. Was bedeutet das? Da dieses Einfluten von freiem Hormon (in hoher Konzentration) offenbar nicht für jede Zelle von Vorteil ist, sind bestimmte, besonders Hormon-sensible Gewebe z.B. Brust- mit Rezeptoren ausgestattet, die dann den Zellkern durch das gebundene Hormn vor dem freien Hormon schützen können. Fazit: Bei einem länger anhaltendem Östrogenmangel sind nur noch Reste einer Produktion von SHBG vorhanden(fehlende Stimulation durch Östradiol) wird dann zwangsläufig der freie Hormonanteil immer grösser und wächst somit langsam zu einem Leben verkürzenden Prozess für den Körper aus , denn das freie Hormon kann unkontrolliert in jedes Körpergewebe dringen. Und somit würde die körperigene Hormonrestproduktion dazu beitragen, das Individuum langsam zum Tode zu führen. Damit wird das körpereigene Hormon zum Kanzerogen und die Östrogengegner hätten- jedensfalls in dieser Hinsicht- nicht ganz Unrecht mit Ihrer These, das Östrogen z.B. das universelle Kanzerogen in unserem Körper ist.Was aber sicher nur ganz bedingt richtig ist. Warum schadet der feie Hormonanteil nur nach der Menopause und nicht in der Jugend? Denn dort sind die Hormonspiegel doch viel höher? Ein hoher körpereigenener Östradiolspiegel induziert in der Leber eine ausreichende SHBG Produktion und sorgt dafür dass der freie Anteil niemals in gefährlichen Konzentrationen im Blut kreist und somit die sensiblen Zellkerne schützt. Durch einen länger anhaltenden Östrogenmangel verliert der Köper den Schutz an gebundenem Hormonanteil und gibt das Individuum frei, um alle Funktionen auf das Beenden des Lebens zu richten. So will es die Natur und so ist es von ihr auch vorgesehen. Wenn nun eine alternde Frau körperidentischen Ersatz bekommt dann wird die Leber erneut zur Produktion von SHBG stiumliert und sorgt dafür , dass sich der Anteil des freien zum gebundenen Hormon wieder normalisiert. Hierfür müssen aber Serumspiegel aufgebaut werden wie sie in der frühen Erwachsenenphase der Frau geherrst haben. Und dann ist auch automatisch das körpereigene , freie Hormon kein Kanzerogen mehr. Abgeschrieben von Rimkus bzw. Anti-aging und Prävention. Bei mir selbst finde ich die Bestätigung: hohe Hormonwerte nach Substitution durch Creme im Speichel, allerdings KEINE Besserung der klinischen Symptome und im Blut KEIN signifikanter Anstieg der Hormonwerte. Mit hohen Hormonwerten im Speichel meine ich schon solche, die überden Sollwerten liegen, deutlich. Jetzt nehme ich Mikronisierten Progestronkapseln und es kommt an. Die Symptome sind fast weg und ich werde es demnächst messen, im Blut. Mein Arzt hat bei vielen Faruen genau diese Erfahrung gemacht. Ich finde es einleuchtend.... Viele Grüße Karola

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Veröffentlicht von: Doris C.
Beiträge: 18
Angemeldet am: 11.07.2014
Veröffentlicht am: 21.08.2014

Hallo, insbesondere an Karola: ich komme nicht umhin zu widersprechen... GERADE die freien Hormone sind die, die aussagekräftig sind. Das sind die, die nicht an einen Transporter (SHBG o.ä.) gebunden sind und somit wirksam im Körper. Speicheltests sind somit total klasse... :) Viele Grüße

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Veröffentlicht von: Claudia W.
Beiträge: 20
Angemeldet am: 17.03.2010
Veröffentlicht am: 21.08.2014

Hallo Karola, hallo Sabrina, ich habe Deinen Beitrag mit Interesse gelesen, weil ich mich auch mit dem Gedannken trage, die Rimkus-Methode anzuwenden. Zum auch wegen der Beschwerden, die Sabrina beschreibt, zum anderen um WJ-Beschwerden abzufangen. Was mir an der Methode gefällt, ist das erst GEMESSEN wird und dann therapiert wird. Für mich stellt sich im Moment gar nicht mehr die Frage ob, sondern nur noch wann ich "einsteige". Zum Glück gibt es in München einen Spezialisten, bei dem ich ein gutes Gefühl habe. Mit einem Frauenarzt zu sprechen, schreckt mich eher ab, denn bisher läuft die Therapie nur auf Einnahme von Schmerztabletten heraus. Das ärgert mich und ich habe auch keine Lust einen F-Arzt erst von der Rimkus-Methode zu überzeugen. Und wenn ich dann all die Frauen sehe und höre, die unter diesen Beschwerden über Jahre (-zehnte) leiden und ihnen nicht nachhaltig geholfen wird, macht mich das wütend. Vielleicht ist da halt kein Geld zu verdienen..... Wir können ja im Austausch bleiben, wie es uns weiter ergangen ist. Claudia

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Veröffentlicht von: Karola S.
Beiträge: 156
Angemeldet am: 20.03.2011
Veröffentlicht am: 19.08.2014

Hallo Sabrina, ich verstehe Dich sehr gut, ich habe ähnliches durch. Bei mir war Endometriose die Ursache.Die Therapie war nach OP die Pille. Und da kamen die Nebenwirkungen und ich musste dringend von der Pille weg.Daraufhin bekam ich Entzugserscheinungen auf die fehlenden künstlichen Hormone.Die waren heftig, schlechte Laune, antriebslos usw. Mein Verlauf ist sehr lang, aber hier die Kurzfassung: Ich habe fast alles dazu gelesen. Für mich die einzige Lösung ist eine natürliche Hormontherapie mit bioidentischen Hormonen. Wenn der Körper nicht im Hormongleichgewicht ist, geht gar nichts. Dann hast Du Schmerzen und Problme auch psychischer Art. Ich habe fast 2 Jahre mit Progesteroncreme versucht und Speicheltest bei einem erfahrenen (privaten) ganzheitlichen Arzt gemacht. Mein Fazit ist, dass Speicheltests nicht zielführend sind, weil sie nur die freien Hormone im Speichel messen und die sind nicht wirksam.Anders im Blutserum. Die Creme hat mir kaum geholfen. Ich nehme nun seit 2 Monaten Progesteronkapseln nach Rimkus (mein Arzt war genau zur gleichen Schlussfolgerung gekommen wie ich und ist auf Rimkus umgestiegen, dies ist aber nicht bei jeder Frau gleich, die eine ist mit Creme glücklich, die andere nicht). Seit den Kapseln habe ich den ultimativen Durchbruch erreicht. Fast alle Problme sind damit fast weg und Schmerzen habe ich quasi nicht mehr. Und das nach so kurzer Zeit.Darüber hinaus nehme ich 12,5 mg DHEA, Melatonin, diverse Vitamine und Mineralien. Ich esse und lebe seit 3-4 Jahren genetisch korrekt, um es mit Strunz zu sagen. In einem Monat mache ich eine Blutuntersuchung um zu sehen, wie hoch mein Progesteronwert endlich angestiegen ist (ist er sicher, deshalb geht es mir so gut). Phytohormone sind aus meiner Sicht sinnlos, sie bringen quasi nichts. Das Buch von Frau Buchner war mir zu "sanft und nicht konsequent", Scheuernstuhl fand ich schon besser. Auf den Punkt bringt es Rimkus, dass ist auch nicht so lang. Sehr tiefgehend ist Jonathan Wright mit Bioidentischer Hormontherapie, wenn er sich auch oft wiederholt und eher auf die Creme setzt, die mir nicht zu einem ansatzweise vernünftigen Progesteronspiegel verhalf. Bei dem was Du schreibst, glaube ich definitiv an einen Progesteronmangel. Wenn Du die Pille nimmst, besetzen die Gestagene die Rezeptoren für Progesteron und Du bildest selbst quasi keins mehr. Das führt zu einer Östrogendominaz mit allen Konsequenzen (googeln) weil der natürliche Gegenspieler fehlt. Von ganz allein wird sich das eher nicht so schnell ausgleichen. Pregnonolon habe ich auch mal einige Zeit genommen. Wenn es Dir gut tut, spricht nichts dagegen. Laß am 19.-21. Zyklustag eine Blutuntersuchung machen und googel mal bei Rimkus nach den Soll-Werten. Die Laborsollwerte sind viel zu tief angesetzt.Und dann such Dir einen Arzt der sich mit bioidentischer Hormontherapie auskennt, das wird sicher nicht so einfach. Ich muss dafür auch viele Kilometer fahren. Die ersten 12 Monate habe ich das ganz ohne Arzt gemacht. Viel Erfolg Karola

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Veröffentlicht von: Monika L.
Beiträge: 383
Angemeldet am: 07.02.2010
Veröffentlicht am: 14.08.2014

Hallo Sabrina, Bücher, die mehr in die Tiefe gehen, sind Platt: Die Hormonrevolution und das Buch von Wright. Letzteres ist halt ein Riesenschmöker, aber eben entsprechend informativ. LG Monika

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Veröffentlicht von: Sabrina B.
Beiträge: 12
Angemeldet am: 21.08.2012
Veröffentlicht am: 13.08.2014

Liebe Evelyne, vielen Dank für Deine Empfehlung und es tut mir sehr Leid, dass man bei Dir so radikal am Werke war! - Ich hatte mir das Buch schon auf Amazon angeschaut, den Kaufgedanken aber aufgrund der negativen Rezensionen verworfen. Leider hat sich mein erster Eindruck bestätigt. Ich finde das Buch viel zu ungenau und oberflächlich. Um einiges besser schneidet da von Elisabeth Buchner: „Wenn Körper und Gefühle Achterbahn spielen. Hormone natürlich ins Gleichgewicht bringen“ ab. Die kennt für Menstruationskrämpfe immerhin vier verschiedene Ursachen und beschreibt gut, wie man die identifizieren kann. Von Scheuernstuhl unterscheidet sie sich dadurch, dass sie Phytohormone empfiehlt. Diese würden den Körper anregen, eigene Hormone zu produzieren. Laut Scheuernstuhl sind Phytohormone hingegen artfremde Stoffe, die die Rezeptoren für die eigenen Hormone blockieren. Sie rät daher dringend davon ab. Was meint Ihr dazu? Nach Scheuernstuhl gibt es zwischen Männern und Frauen nur Unterschiede im Ausmaß der einzelnen Hormone. Buchner schreibt dagegen, dass der Frauenkörper bevorzugt den Progesteron-Weg, der Männerkörper den DHEA-Weg bei der Hormonproduktion beschreitet. Beide Bücher sind mir allerdings viel zu Progesteron-lastig, da ich bei mir auch einen Pregnenolon-/DHEA-/Testosteron-Mangel vermute. Ich bin am überlegen, ob ich mir noch ein entsprechendes Buch für Männer kaufe oder gleich ein Endokrinologie-Lehrbuch. Hat in so etwas schon mal jemand reingeschaut? Unterdes hatte ich mir die Pregnenolon-Creme von Biovea besorgt und einfach mal für drei Tage mit 12,5 mg ausprobiert. Schon das hatte bemerkenswert spürbare Auswirkungen: Konzentration war besser, ich konnte wieder komplexe Gedankengänge festhalten (was zur Zeit bei mir eher schwierig ist), ich fühlte mich kräftiger den Alltagsaufgaben gegenüber und ich bekam eine Hoffnung, von der ich schon gar nicht mehr zu träumen wagte – eine deutliche Verbesserung meiner Reibeisenhaut (so gute Erfolge hatte ich mit hochdosiertem Vit. A nicht erzielt). Mir bleibt die Frage, ob man über Pregnenolon auch einen Progesteron-Mangel ausgleichen kann. Zur Zeit mache ich einen Speicheltest, den ich mir über die Hormonselbsthilfe und censa besorgt habe. Gestern waren die Geschlechtshormone dran, heute das Cortisol (bin Burnout-Betroffene). Über die Ergebnisse werde ich Euch unterrichten. Und, achja: Heute Abend nehme ich zum letzten Mal die Pille.

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Veröffentlicht von: Evelyne R.
Beiträge: 15
Angemeldet am: 29.04.2008
Veröffentlicht am: 25.07.2014

Hallo Sabrina Lies das Büchlein Natürliche Hormontherapie von Frau Dr. med Anneliese Scheuernstuhl. Dr Strunz hatte es empfohlen. Du wirst darin alle Antworten finden. Deine Schmerzen müssen nämlich gar nicht sein. Du wirst staunen und kannst noch alles verändern. Das war bei mir leider schon zu spät, man hatte mich operiert. Viel Erfolg Evelyne

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Veröffentlicht von: Sabrina B.
Beiträge: 12
Angemeldet am: 21.08.2012
Veröffentlicht am: 24.07.2014

Mein Wunsch, die Pille abzusetzen, wird immer stärker. Mit einer etwas längeren Pause habe ich sie seit meinem 12. Lebensjahr genommen. Der Grund dafür sind sehr starke Krämpfe, die meine Monatsblutungen begleiten und seit ein paar Jahren ist noch Durchfall hinzugekommen. Die schlimmsten Symptome erstrecken sich über 1 1/2 Tage. In dieser Zeit kann ich nur mit einem Körnerkissen auf dem Bauch im Bett oder auf der Couch liegen, wenn ich nicht gerade auf dem Klo sitze. Danach ist mein Körper immer total erschöpft und ich muss mich richtiggehend davon erholen. Seit ein paar Jahren nehme ich die Pille durch, sodass ich nur noch 1-2 Mal im Jahr das ganze ertragen muss. Ich träume aber davon, auf die Pille nicht mehr angewiesen zu sein, da ich immer mehr merke, wie sie meinen Hormonhaushalt negativ beeinflusst. 1. Habt Ihr vielleicht noch den ultimativen Tipp gegen Menstruationsbeschwerden? Die üblichen Vitaminempfehlungen sowie Magnesium sind bei mir alle nicht hilfreich. Was ich noch nicht ausprobiert habe, ist Nachtkerzenöl. Hat damit jemand positive Erfahrungen gemacht? 2. Bin ich auf der Suche nach einem Buch (eine fundierte Internetseite würde es auch tun) mit einer umfassenden und detailierten Darstellung der Auswirkungen der Pille auf den Hormonhaushalt, auch unter Berücksichtigung der verschiedenen Pillenarten. Eine Darstellung der Auswirkungen auf die körpereigenen Nährstoffe wäre auch nicht schlecht. 3. Bin ich auch am überlegen, ob man mit natürlichen Hormonen (oder anderen Stoffen) die negativen Auswirkungen der Pille etwas abfangen kann. Hat da schon mal jemand etwas probiert?

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