Reh im Walde

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Thema Reh im Walde

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 11.12.2009

Nein Michaela, das ist keine primitive(tsts) Wortklauberei, sondern ein anderer Blickwinkel und -Tatsache! Es gibt genügend Menschen die das Unglück suchen um damit bedauert und bemitleidet werden zu können. Nicht meins, aber auch eine Möglichkeit sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. Gruß Erich

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 10.12.2009

Hallo Erich, mit primitiver Wortklauberei kannst Du natürlich jede gutgemeinte Aussage ins negative verkehren. So gesehen hast Du absolut recht: Du kannst Dir Schmerz und Sorgen auch aktiv selbst bereiten, wenn Du das möchtest. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Wolfgang B.
Beiträge: 819
Angemeldet am: 09.12.2008
Veröffentlicht am: 09.12.2009

Hallo, aufgrund meiner innerlich verlaufenden Lähmung, die keiner sah und um die keiner so recht wusste, habe ich auf viel Zuraten zuviel Sport gemacht. Erst als ich mit meinen Energieübungen (meine, weil ich diese verinnerlicht habe) kam ich zu der Erkenntnis, dass ich ganz zurück muss. Ich mache und machte kleine Schritte und kurze Schläge / Tritte. Mein Chi geht noch nicht bis zum Ende meiner Extremitäten. Aber nun geht es immer weiter aufwärts, millimeterweise. Clemens Kuby ist vom Dach gefallen und war vom 2. Wirbel abwärts gelähmt, war - jetzt geht er wieder. Mit freundlichem Gruß an alle,

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 09.12.2009

Dochdoch Michaela, verstanden hab ich die Metaphern schon, sind ja nicht allzu komplex..., aber ist halt nicht mein Stil. Ich schau mir auch "Die Rückseite des Spiegels"(K. Lorenz) an. Und in einem möchte ich dir widersprechen: Auch Schmerz und Unglück kommen nicht immer von selbst. Gruß Erich

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 09.12.2009

Ich denke mal, dass der Dr. da aus eigener Erfahrung spricht und trotz aller pessimistischer Einschätzungen der anderen Ärzte seine Selbstheilungskräfte aktiviert hat, so dass er heute statt mit amputiertem Bein im Rollstuhl zu sitzen, eben wieder laufen kann. Da dies möglich ist - er hat es ja selbst erfahren, dass es geht - soll das auch uns Mut machen. Egal in welcher Situation wir sind. Schon die Story mit dem Nobelpreisträger, der mit einem Schlag gesund war, ist sowas in der Richtung gewesen. Dass das geht habe ich in den 80er Jahren schon bei meinem Opa gemerkt. Er lag damals im Krankenhaus und es sah äußerst schlecht für ihn aus. Dann stand sein 80. Geburtstag bevor und den wollte er unbedingt noch erleben und zwar zu Hause. Also wurde er kurzerhand gesund für eine etwas längere Zeit. Danach ging es ihm wieder sehr schlecht - Krankenhaus, Operationen u.s.w. Dann kam die Goldene Hochzeit - wollte er auch noch mitnehmen, wurde also wieder gesund. Allerdings nur bis kurz nach dem Fest und bald darauf ist er mit 83 auch gestorben. Mir hat das gezeigt, dass wenn ein unbedingter Lebenswille da ist, auch schwere Krankheiten überwunden werden können. Fand ich damals schon faszinierend.

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 08.12.2009

Dass der Körper Unfallschäden ziemlich lange kompensieren kann, hat mir neulich gerade erst ein Osteopathin erklärt. Jetzt lese ich es auch in den News... na sowas ;-) Der Körper ist tatsächlich ein Wunder an Anpassungsfähigkeit! Eine Aufforderung zum Handeln, nicht zum Ausruhen! Schöne Grüße Karel

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 08.12.2009

Tja, Erich, ich denke Du hast wohl weder die Metapher vom Reh noch die vom Pferd verstanden. Ich werde es mal so ausdrücken: Schmerz und Unglück kommen von selbst zu Dir. Das bringt der Prozess mit sich, den man Leben nennt. Für Dein Glück hingegen musst Du etwas tun! Nicht abwarten, nicht rummeckern, sondern tun. Weiterlaufen! Wieder aufsteigen auf’s Pferd! LG, Michaela

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 07.12.2009

Was auch als eine Verhöhnung der Menschen interpretiert werden kann, die gleich wieder vom Pferd fallen, weil diese keinen Halt finden. Auch "tolle" Sprüche sind für manchen nichts anderes als: Sprüche! Und die Mär vom Reh ist nicht toll, sondern entbehrt jeglicher Realität. Mit gebrochenen Beinen laufen, "einfach" weitermachen, mußt nur fressen, dann wirds schon wieder,... -auch bei minus 20°? -dies als Metapher für andere Möglichkeiten, die dem "positiven Denken" im Weg stehen könnten. Verdrängung nennt man es, die Wirklichkeit durch die rosarote Brille zu sehen. Funktioniert nur solange, wie die Brille auf der Nase hängt. Ich bevorzuge es, mir den Blick auf die Realität nicht zu verstellen, indem ich mich mit der Realität auseinandersetze. Habe ich mich damit arrangiert, kann ich trotzdem das Leben positiv sehen. -Außer ich habe Zahnschmerzen, und da geht es schon los... Völlig fertig!

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 05.12.2009

Die Geschichte von dem Reh ist doch toll! Die sagt eigentlich alles. Weiterlaufen!!! Auch wenn man vielleicht keinen Marathon mehr gewinnt. Das ist egal, einfach weitermachen. Mir ist im Leben schon so vieles zugestoßen. Ich habe gelernt, dass nicht Doktor XY mich letztendlich gesund machen kann, sondern nur ich selbst. Vor 20 Jahren hat mal ein Arzt zu mir gesagt: "Ich kann sie nur auf's Pferd setzen, reiten müssen Sie schon selbst!" Der Spruch ist hängengeblieben.

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 03.12.2009

Hallo Peter, sofern vorhanden. Vielleicht hat es ja auch Glück. Mir ist jedenfalls die Version mit dem Krankenwagen auch lieber. Aber ich glaube der Dr. wollte damit nur sagen, dass wir immense Selbstheilungskräfte haben, die wir nur arbeiten lassen müssen. Mit den richtigen Rohstoffen :)

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Veröffentlicht von: Peter M.
Beiträge: 16
Angemeldet am: 25.06.2007
Veröffentlicht am: 02.12.2009

Frage: Ein Reh im Walde tritt in ein Maulwurfsloch und bricht sich das Bein. Was passiert? Antwort: Festessen für den "Großen Bösen Wolf".

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