Rentenalter - Relikt einer anderen Zeit?

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 14.06.2010

Ja Erich, es gibt Leute die dazu lernen, doch, es gibt sie. Unglaublich, was? Haaallooo Michaela, ich komme nicht mehr mit, bitte warte auf mich. ;-)))

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 13.06.2010

Hallo Christel, danke, Du bist ein Schatz! :-) LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Sandra C.
Beiträge: 445
Angemeldet am: 08.07.2009
Veröffentlicht am: 11.06.2010

Hallo Michaela, ich glaube, Du hast mich mit Absicht falsch verstanden... ??? Ansonsten kann mich mir Deine Antwort nicht erklären.

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 10.06.2010

Heute früh hab ich an den Veilchen in meinem Garten gerochen, und es stank fürchterlich! Ah, dachte ich, das funktioniert auch umgekehrt. -Ein Blick seitwärts offenbarte mir, das mein Hund möglicherweise auch dieses Forum liest und sich daran erfreut mich auf die Pfote zu nehmen... Nein Michaela, ich beschäftige mich nicht mit Gülle und hab kein Problem damit, weiß aber trotzdem wie diese riecht, möchte auch nicht den Veilchenduft üben, weil es erstens primäre Freuden gibt die ich mir nicht erst zurecht biegen muß, und ich mir zweitens die Welt nicht schön üben muß damit diese für mich lebenswert erscheint. Gruß Erich

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Veröffentlicht von: Sandra C.
Beiträge: 445
Angemeldet am: 08.07.2009
Veröffentlicht am: 10.06.2010

Michaela, ich wohne auf dem Land und muß mich übrigends zwangsläufig mehr oder weniger mit Gülle befassen... Sie wird ein paar Meter weiter auf den Feldern abgelassen. Ausserdem ist nichts abwertendes daran, sich mit Gülle zu befassen. Die Milchlandwirte müssen dies tun, es ist ihr Job und sie haben keinen schlechten Job. Im Gegenteil. Ich halte nichts davon sich jede Zitrone zum Pfirsich schönzudenken, weil man im Leben auch manchmal einfach die Zitrone akzeptieren muß. Das kann negativ wie positiv bewertet werden. Aber aus Zitronen, also aus negativen Dingen/Situationen, lernen wir leider am meisten. Fängt im Kleinkindalter schon an. Immer nur Pfirsiche würden wir gar nicht mehr bemerken und nicht zu schätzen wissen. Das Leben ist bunt... geht auf und ab... und was wäre eine gefüllte Obstschale ohne Zitronen? :)

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 10.06.2010

Hallo Sandra, es kann passieren, dass ich mal zu Hause nur eine Zitrone habe, obwohl ich lieber einen süßen Pfirsich hätte. Ärgerlich! Ich versuche es in diesem Fall weder mit Hypnose (so wie Du) noch setze ich mich hin und denke grimmig an Kuhfladen (wie Erich). Wenn ich einen Pfirsich will, dann gehe ich in einen Laden und kaufe mir einen. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Christel B.
Beiträge: 184
Angemeldet am: 12.10.2003
Veröffentlicht am: 10.06.2010

Hi Michaela, ein ehrlicher und sehr kluger Beitrag. Deine Beiträge lese ich mit großem Vergnügen und Interesse, und ja, ich lerne von Dir... und von anderen in diesem Forum. Für mich ist es ein Geschenk den Doc "kennengelernt" zu haben, denn so hat sich mein Leben sehr verändert. Offen zu sein ist wohl das Wichtigste im Leben, Du hast es sehr gut beschrieben, Michaela, danke dafür. LG Christel

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 09.06.2010

Hallo Erich, Du beschäftigst Dich mit Gülle? Dein Problem, nicht meins. Ich arbeite daran, mich zu verändern und weiterzuentwickeln. In den letzten beiden Jahren ist viel passiert in meinem Leben, und ich bin gerade dabei, zu erkennen, was ich alles erreichen kann. Dinge funktionieren, von denen ich das nicht erwartet habe. Ich sehe auch, dass ich sehr stark von diesem Forum und von Dr. Strunz beeinflusst werde. Ein solch reger geistiger Austausch geht nicht spurlos an mir vorüber. Am meisten habe ich von den Leuten gelernt, deren Meinung ich am Anfang überhaupt nicht teilte. Das ist ein sehr effektiver Ansatz, wenn man im Leben weiterkommen möchte. Du denkst im ersten Moment über jemanden: oh Mann was für ein Depp! Im zweiten Moment fragst Du Dich: aber was kann ich denn lernen von diesem Idioten? Am Schluss erkennst Du, dass Du selbst der Idiot warst, weil Du nicht von Anfang an erkannt hast, was Du von diesem Menschen alles neues erfahren kannst. Das geht nicht von heute auf morgen. Darum bin ich für’s üben. Üben, Fehler machen, aus den Fehlern lernen, kreativ sein, neue Standpunkte und Perspektiven einnehmen, weiter üben … LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Sandra C.
Beiträge: 445
Angemeldet am: 08.07.2009
Veröffentlicht am: 09.06.2010

Hallo Erich, klar, Güllegeruch wird dann zu Veilchenduft... :) Ich arbeite seit Jahren mit Hypnose, habe täglich Klienten. Auf Fortbildungsseminaren probieren wir auch mal Dinge aus, die im Alltage niemals Anwendung finden würden. U.a. Elemente der Showhypnose (von der ich nichts halte). Kennst jeder: der Proband hält eine Zitrone und ihm wird suggeriert, es sein ein saftig, süßer Pfirsich. Der Proband beißt hinein u. verzieht keine Miene. Im Selbsttest habe ich festgestellt, dass ich zwar spürte, "dies ist eine Zitrone", aber dennoch saftige Süße schmeckte. Nur, ist es Sinn der Sache, alles im Leben, was nicht richtig oder gut läuft, mir schön zu meditieren? Aus jeder Zitrone eine Pfirsich im Leben zu machen? Ich denke doch NEIN! Mit Hypnose, Meditation - toll im heutigen Bericht über das UB zu lesen, kann ich unglaublich viel positives erreichen, wenn ich es für mich nutze. Das bedeutet aber nicht, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen. Nicht für mich. Das muß aber jeder für sich entscheiden.

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 09.06.2010

Hallo Sandra, was Dein eigenes Leben angeht, bist Du ziemlich kurz angebunden. Schade. Ich sehe es so, dass ich nicht das Recht habe, über das Leben anderer zu bestimmen. Daher war meine Aussage, dass ich die Rente überflüssig finde nicht politisch gemeint, sondern persönlich. Hauptsächlich auf meinen Lebensplan bezogen. Aber ich dachte mir schon, dass ich vielen damit Angst einjagen würde. Wir Deutschen haben ja immer Panik, dass wir etwas weggenommen bekommen. Meine Meinung war vor wenigen Jahren noch genauso wie Deine, und hat sich erst nach und nach geändert. Teilweise dadurch, dass ich in meinem Leben Veränderungen bewirkt habe, von denen ich selbst nicht dachte, dass sie funktionieren würden. Teilweise auch durch das Vorbild einer Mitarbeiterin in meinem Büro. Annemarie macht einen sehr stressigen Job bei uns in der Spedition. Sie ist siebzig, und arbeitet 20-30 Stunden die Woche. Die Personalabteilung fragt regelmäßig nach, wann sie nun endlich aufhören will. Darüber ist sie ziemlich sauer. Sie wird niemals freiwillig aufhören. In meiner Firma wird sie für ihre Kompetenz, Erfahrung und Besonnenheit geschätzt. In dreißig Stunden kriegt sie mehr zustande als andere in 40. Der Abteilungsleiter will sie um jeden Preis behalten, weil man ihr die anspruchsvollsten und schwierigsten Aufgaben geben kann. Was ich besonders an ihr bewundere: ihre Flexibilität im Denken! Wenn Systeme und Prozesse reorganisiert und modernisiert werden, ist sie die erste die den ganzen Wust beherrscht. Ist das nicht toll! Ich muss da immer an meine eigene Mutter denken, die im gleichen Alter ist, und sich nicht zutraut, Geld von der Bank abzuheben, weil ihr das alles zu kompliziert ist. Vor diesem Hintergrund sind meine Ansichten zu verstehen. Ich suche mir meine Vorbilder selbst. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 08.06.2010

Hallo Michaela, seit einiger Zeit muß ich mich mehrfach vergewissern, dass dein Name mit den Inhalten deiner Beiträge übereinstimmt, -du bist kaum noch wiederzuerkennen. Was ist da passiert? Sandra schreibt nicht von der schlechten Welt und beklagt sich auch nicht, sondern sieht die Welt so wie sie ist und halt nicht durch die Ultrarosabrille. Realismus ist nicht gleichbedeutend mit Pessimismus! PS: Wenn nur lange genug geübt wird, riecht dann Gülle auch gut?

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 08.06.2010

Soso Reinhard, nach 5 Wochen Häusle bauen jetzt die Metapher mit 1 Jahr Einzelhaft im Verlies. und dem bösen Deutschen der nur das Schlechte daran finden kann. Hier tickt es langsam komplett aus, und Michaela applaudiert zu deinen "Weisheiten".

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Veröffentlicht von: Sandra C.
Beiträge: 445
Angemeldet am: 08.07.2009
Veröffentlicht am: 08.06.2010

Im Grunde erzählt hier niemand von sich selber. Ich habe auch nicht von meiner Rente gesprochen. Lies doch nocheinmal. Ich selber bin freiberuflich tätig und hoffe das ewig machen zu können.

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 07.06.2010

Hallo Reinhard, das hast Du wirklich super geschrieben! So wie Deine Ex-Frau war ich früher auch mal. So sind viele. Man kann sein Denken und damit sein Leben verändern. Das muss man üben, üben üben, und irgendwann klappt es. Du hast es eindeutig kapiert, das merkt man! @Sandra Schreib doch mal über Dich selbst, das würde mich viel mehr interessieren. Bist Du glücklich bei Deiner Arbeit? Würdest Du gern aufhören und etwas anderes machen? Wenn ja, was wäre das? Es ist Dein gutes Recht, Dich auf die Rente zu freuen, falls Du das tust. Ich würde nur gern mal etwas positives von Dir hören, nicht immer nur: ach, die Welt ist so schlecht, da kann man eh nichts dran ändern. Erzähl doch mal! LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 07.06.2010

Hallo Sandra, in biblischen Worten: Such das Gute und dir wird gegeben werden. Das gilt übrigens auch für deinen Mann. Mit deinem Gehirn schaffst du dir deine eigene Realität. Wie deine Realität aussieht bestimmst du. An was man Freude hat ist eine Frage der Ansprüche und Erwartungen. Einer der ein Jahr bei Wasser und Brot im dunklen Verlies war, wird sich danach sehr über eine warme Dusche und was schönes zu Essen freuen. Na ja, obwohl das heutzutage auch nicht mehr sicher ist. Der typisch Deutsche sucht zuerst mal nach den Verantwortlichen und versaut sich sein Leben anschließend mit Prozessen. Ausserdem geniesst er das Mitleid der anderen und leidet am Schluss selber mit (=Selbstmitleid).

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Veröffentlicht von: Wolfgang B.
Beiträge: 819
Angemeldet am: 09.12.2008
Veröffentlicht am: 07.06.2010

Lisa, das Wichtigste ist die bewusste Atmung. Eine Übung dazu: im Sitzen, Liegen die Ausatmungen bis 120 zählen. Schau mal im Internet unter Energieübungen, Chi Gong. Mit freundlichem Gruß

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Veröffentlicht von: Sandra C.
Beiträge: 445
Angemeldet am: 08.07.2009
Veröffentlicht am: 04.06.2010

Hallo Reinhard, was willst Du mir nun sagen? Dass ich mir meinen Mann nicht fit und schön genug sehe und die Realität nicht verdränge??? Ich rede hier von Männern, die schwer arbeiten. Nicht von Hochglanzmagazinen oder den unterirdischen RTL Sendungen. Ich meine auch keine gebotoxten und chirurgisch gestylten Frauen aus irgendwelchen Promizeitungen... Ich schreibe von dem, was tatsächlich um mich herum passiert.

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Veröffentlicht von: Lisa B.
Beiträge: 546
Angemeldet am: 02.08.2008
Veröffentlicht am: 04.06.2010

Hallo Wolfgang, welche energieübungen sind das. Kannst Du die mal konkret benennen? lg Lisa

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Veröffentlicht von: Martin K.
Beiträge: 178
Angemeldet am: 15.05.2009
Veröffentlicht am: 02.06.2010

... und weil Bundeskanzler a.D. Schmidt mit 90 Jahren noch fit ist (so lala), obwohl er 40 Kippen am Tag qualmt, können wir jetzt auch alle rauchen, oder was?. Einzelschicksale sind irrelevant.

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Veröffentlicht von: Sandra C.
Beiträge: 445
Angemeldet am: 08.07.2009
Veröffentlicht am: 01.06.2010

Michaela, ich hab kein falsches Bild im Kopf... was für ein Unsinn. Ich lebe mit einem Mann, der schwer arbeitet Tag für Tag... Es ist, wie es ist. Nicht, wie Du es Dir aus Deiner Perspektive wünscht. Ich bin ehrlich ein bissi sprachlos, was hier so geschrieben wird. Im Übrigen sehe ich in diesem Lande und unserer Gesellschaft u. wie sich das alles entwickelt nicht den Sinn darin 120 Jahre alt zu werden. Aber da ich eh so alt wie meine Oma werde, sie lebt noch und ist 90, bleibt mir kaum erspart, alles mitzuerleben. Meine Oma, die weniger wiegen könnte, die Hungersnot, Krieg, Vertreibung und Wohlstand erlebt hat. Niemals sportlich war. Sie hat kein Diabetes, nix Bluthochdruck... Nix mit Meditation und beten. Aber sie besitzt Humor und verbreitet diesesen mit Charme. Sie sieht klasse aus, hat schöne silbernes, dickes Haar. Ohne Vitaminzusatzpräparate, ohne Eiweiß in Mengen... Und ich freu mich für sie, dass sie ihren Lebensabend mit einer guten Pension erleben darf, dass sie nicht noch irgendwo schuften muß. Ich würde es mir für mein Alter auch so wünschen, weiß aber, das wird mir nicht beschieden sein.

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