Schilddrüsenunterfunktion - HILFE

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Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 659
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 01.03.2018
 

Ulli, kannst du mal versuchen, relativ hochdosiert Vitamin C einzunehmen? Also so im Bereich 5-10g pro Tag.

Vitamin C sollte auf jeden Fall antientzündlich wirken, bei mir funktioniert das immer sofort wenn z.B. das Zahnfleisch ein bisschen sensibel wird.

Schaden wird es wohl nicht, und wenn du Glück hast wirkt es sich positiv auf die Schmerzen aus. Und wie gesagt, unbedingt das Buch von Kyra Hoffmann besorgen und vielleicht gehst du damit am besten zu einem guten Heilpraktiker!

Du kannst auch versuchen Jod direkt einzunehmen. Auch bei Hashimoto geht das, laut Buch. Das hängt von deiner Risikobereitschaft ab - es wäre evtl. einen Versuch wert, aber besser wäre es du informierst dich erst mit dem Buch. Darin wird empfohlen, das auf keinen Fall selber durchzuführen sondern begleiten zu lassen.

Kopf hoch und viel Erfolg!

Veröffentlicht von : Jean S.
Beiträge: 358
Angemeldet am : 12.03.2016
Veröffentlicht am : 28.02.2018
 

Hallo,

Im Bericht steht jedenfalls dass Jodrestriktion nicht notwendig ist, sollte dann eigentlich Hashimoto ausschliessen.

Liebe Grüße,

Veröffentlicht von : Ulli H.
Beiträge: 2
Angemeldet am : 26.02.2018
Veröffentlicht am : 28.02.2018
 

Ich habe L-Throxin jetzt bis auf Weiteres abgesetzt (1-2 Tage) und versuche nun, die Nährstoffe durch die Nahrung einzunehmen. Dennoch habe ich starke Schmerzen am Hals, dort wo die Schilddrüse liegt. Alle Symptome sind immer noch da, aber nicht so doll wie mit den Tabletten.

Die Nuklearmedizinierin hat als ich dort war von Hashimoto (allgemein) gesprochen, aber keinen direkten Bezug auf meine Diagnose genommen. Muss auf der Diagnose vom Nuklearmediziner nicht direkt der "Name" meiner "Krankheit" stehen?

Dankeschön für eure Antworten!

Falls euch noch etwas einfällt, was mir helfen könnte, bitte ich euch mir zu schreiben.

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 659
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 27.02.2018
 

Hallo Ulli,

wenn die Beschwerden bei den 50mg nicht auftraten - kannst du die Dosis erstmal wieder auf 50mg reduzieren? Egal was wirklich mit deiner Schilddrüse ist, damit solltest du ja diese unangenehmen Nebenwirkungen wieder loswerden können, als Sofortmaßnahme.

Danach musst du auf jeden Fall gucken, was bei dir systemisch falsch läuft! Unser Körper ist sehr intelligent und hält immer die wichtigsten Funktionen aufrecht, wenn z.B. Nährstoffe fehlen oder sonstwas in Schieflage ist. Er kompensiert das, indem er Teilbereiche runterfährt, und dann hat man "eine Krankheit", die einen Namen hat, weil wir uns nun mal bisher nicht besser zu helfen wussten.

Wenn du aber Nährstoffe auffüllst und vielleicht deine Ernährung und deinen Lebensstil änderst, dann kann sich das alles wieder regenerieren!

Lies mal das Buch zur Schilddrüse von Kyra Hoffmann. Und vielleicht mal das Proteinbuch oder mehr oder weniger irgendein anderes Buch von Dr. Strunz. Auf jeden Fall eins in dem Ernährung und Sport besprochen werden.

Gute Besserung, du schaffst das!!

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 388
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 27.02.2018
 

Hallo Ulli,

bei einer Schilddrüsenunterfunktion einfach die Hormone als Medikament zuführen, ist leider klassische Schulmedizin.

Was Du beschreibst sieht tatsächlich nach Überdosierung (Medikamentös s(t)imulierte Überfunktion) aus.

Du solltest besser Deiner Schilddrüse die Grundstoffe liefern, damit diese das Tyroxin selber herstellen kann.

Also Iod, Selen und eventuell noch Tyrosin. Chris Michalk von Edunbily hat damit sein Schilddrüsenproblem selbst gelöst.

Ich bin kein Arzt, unterstelle aber, dass die Unterfunktion durch einen Mineralstoffmangel entstanden ist. Beseitige den Mangel und die Schildrüse kann wieder funktionieren.

Auf jeden Fall vorher prüfen lassen ob eventl. Hashimoto vorliegt.

Grüße

 

Martin

 

Veröffentlicht von : Ulli H.
Beiträge: 2
Angemeldet am : 26.02.2018
Veröffentlicht am : 26.02.2018
 

Ich bitte um Ihre Hilfe bezüglich meiner Schilddrüse.
Ich habe vor 2,5 Jahren die Diagnose "Schilddrüsenunterfunktion" bekommen.
Als ich meiner Ärztin von Schluckbeschwerden, sowie einer unklaren gelegentlichen Aufregung mit Gefühl einer schweren Atmung berichtet habe, verschrieb sie mir anfangs ohne Diagnose eines Facharztes L-Thyroxin Henning 25, die ich aber nur zur Hälfte einnehmen sollte. Diese nahm ich 1 Woche ein bis zum nächsten Termin, wo sie die Dosis dann auf 25 erhöht hat. Am selben Tag gab sie mir eine Überweisung zum Nuklearmediziner mit. Erst dort wurde meine Schilddrüse untersucht und mir Blut abgenommen. Der Nuklearmediziner sagte mir meine Schilddrüse sei auf der linken Seite leicht verändert, aber es sei "alles okay".
Daraufhin schickte der Facharzt den Bericht zu meiner Hausärztin. Beim nächsten Termin erzählte ich ihr, dass meine Beschwerden weiterhin bestehen. Sie verschrieb mir daraufhin 50mg. Diese Tabletten nahm ich dann ein, wodurch es mir etwas besser ging. 
Im Sommer 2017 musste ich dann zu einem Vertretungsarzt um meine Tabletten zu holen, da meine Hausärztin Urlaub hatte. Da ich mir nicht sicher über meine Dosis war, gab mir der Vertretungsarzt ein Rezept für L-Thyroxin 75 mit, welche ich auch bis dato eingenommen habe. Als ich meiner Hausärztin von den 75mg berichtete, meinte sie ich soll sie einfach einnehmen, wenn ich es eh schon tue. Zwischen 50 auf 75 gab es keine Gespräche zwischen ihr und mir (wenn dann hat sie nur kurz an der Rezeption gefragt, wie es mir geht).
Ab der Einnahme der 75mg konnte ich bei mir Beschwerden erkennen, die ich vorher noch nicht kannte. Innere Unruhe, Zittern, Herzklopfen, hoher Blutdruck, Atemprobleme, Kopfschmerzen (sehr anhaltender heißer Kopf mehrmals am Tag), Schwitzen bei Kälte, bei Wärme ist mir kalt, bis hin zu depressiver Verstimmung, Überempfindlichkeit, Ungeduld, Gedankenschübe, sowie schnelles Reden. All diese Beschwerden habe ich dann bei den Nebenwirkungen im Beipackzettel der Medikamente gefunden und bin der Meinung, dass ich an einer Überdosis leide.

Ich bitte Sie ganz herzlich sich meine Diagnosen anzuschauen und Stellung zu nehmen.
Ich bin sehr verzweifelt und weiß nicht was ich tun soll.

Die Fotos der Diagnosen finden Sie jeweils hier:

Bericht 2015:
1. https://ibb.co/kjhmax
2. https://ibb.co/gMX8oH

Bericht 2016:
1. https://ibb.co/dfEM8H
2. https://ibb.co/gKbCFx


Vielen lieben Dank im Voraus!

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