Schmerzen in den Unterschenkeln

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Thema Schmerzen in den Unterschenkeln

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Veröffentlicht von: Rolf W.
Beiträge: 166
Angemeldet am: 09.06.2009
Veröffentlicht am: 26.08.2014

Entweder sind das Shin splints (mediales Stress-Schienbeinkantensyndrom) = Entzündungen der Muskel- und/oder Sehnenansätze im Unterschenkel durch Überlastung (Stress) oder ein Muskellogen- bzw. Kompartmentsyndrom = der wachsende, sich ausdehnende Muskel hat innerhalb der derb-unelastischen Muskelfaszie zu wenig Platz und wird komprimiert. Ursache: Überlastung. Bitte googeln.

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 578
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 14.08.2014

Moin miteinander. Vielleicht hilft ja meine persönliche Beobachtung dem Einen oder Andern. Ich habe vergleichsweise selten das Problem, dass ich während bzw. nach dem Laufen leichte Schmerzen im unteren Wadenansatz habe. Ich habe das mittlerweile auf die wahl der Laufsocken zurückführen können. Bei extrem weichen "echten" Laufsocken habe ich keinerlei Probleme / Beschwerden. Bei 0-8/15 Socken, die durchaus nicht eng sitzen, kommte es dagegen vermehrt zu den beschriebenen Beschwerden. Ich werde weiter Beobachten und von Zeit zu Zeit berichten (wenn bedarf besteht) :-)

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Veröffentlicht von: Gretchen B.
Beiträge: 89
Angemeldet am: 23.02.2012
Veröffentlicht am: 23.01.2013

Hallo Beate, du schreibst an der einen Stelle "Doch es fällt mir immer schwerer. Am Anfang taten mir schon die Muskeln der Waden weh (in Richtung Muskelkater)." Gleiches habe ich beim Laufen mit Eisenmangel gehabt und seit Auffüllung der Speicher nie wieder. Wenn du deinen Wert noch nicht kennst, dann lass unbedingt dein Ferritin messen. Auf dem Schienbein hatte ich anfangs auch gelegentlich Schmerzen, fast das ganze erste Jahr lang, einmal auch mit 2 wöchiger Unterbrechung, weil es so schlimm war. Ging meiner Mutter ähnlich. Ein Jahr nachdem ich mit Laufen angefangen habe, ging es weg. Vielleicht ist es Überbelastung? Auf der Vorderseite des Beins entspringen auch Muskeln. Das du das vom Arzt abklären lassen musst, wenn es nicht besser wird, ist ja klar. Ein kleiner Tipp vielleicht noch: hochwertiges Carnitin hilft bei mir gegen Wehwehchen jeglicher Art ;). Liebe Grüße, Gretchen

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Veröffentlicht von: Ulrich R.
Beiträge: 74
Angemeldet am: 13.04.2008
Veröffentlicht am: 05.01.2013

Hallo Beate, mach' dich nicht - und lass dich nicht! - verrückt machen. Geh zum Arzt, nimm ggf. vorübergehend entzündungshemmende Pillen und suche dir eine gute Physiotherapeutin, die Erfahrung mit Sportlern hat. Und lass das Experimentieren mit Laufstil und Laufschuhen. Manfred bringt es m.E. diesbezüglich auf dem Punkt. Übrigens: Bin Läufer und Wehwehchen und langwierige Verletzungen sind mir leider nicht fremd!Aber Ferndiagnosen - nein danke! Gute Besserung Ulrich

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Veröffentlicht von: Monika L.
Beiträge: 383
Angemeldet am: 07.02.2010
Veröffentlicht am: 03.01.2013

Hallo Beate, da bisher noch niemand auf deine eigentliche Frage geantwortet hat, will ich es versuchen. Für mich, kein Doc oder Ähnliches, sondern nur Sportlehrerin, hört sich das nach Schienbeinkantensyndrom oder Shinsplint an. Das ist eine recht schmerzhafte Entzündung im Bereich des Schienbeins, die vermutlich davon kommt, dass es bei zu wenig Kraft beim Laufen zu einer zu starken Längsdrehung des Schienbeins kommt, was dann zum genannten Problem führt. So zumindest die Theorie. Typischerweise tritt dieses Problem bei jungen Sportlern auf (passt ja dann bei Dir, zumindest gefühlsmäßig ;-)). Häufig ist auch der Wechsel auf ungewohnt harten Untergrund der Auslöser, z.B. bei Jungs Fußballtraining auf gefrorenem Boden oder Laufen auf der Straße, wenn bisher nur Waldboden oder Rasen gelaufen wurde. Peter Greif warnt eher vor zu weichen Untergründen wie Sand oder (tieferen) Schnee, weil es danach gerne zu Verletzungen kommt. Bei Dir mit dem Einstieg ins Laufen in vorgerückterem Alter bedeutet ja ähnliche Voraussetzungen. Bleibt die Frage was tun. Vermutlich wirst du nicht drum rum kommen, eine Weile mit dem Laufen zu pausieren, wobei 2-3 Wochen nicht reichen werden. Du könntest vielleicht auf Schwimmen oder idealerweise Aquajogging ausweichen. Das fördert die Durchblutung und damit die Heilung und hält Muskeln und Herz-Kreislauf-System fit. Radfahren ist ja momentan nicht so der Hit. Gute Laufschuhe könnten danach den Wiedereinstieg möglicherweise erleichtern, aber sie sind keinesfalls eine Möglichkeit, das Problem ohne anderweitige Maßnahmen in den Griff zu bekommen. V.a. Schuhe mit starker Sprengung erweisen sich ja als nicht so gut. Daher mein Tipp: Entzündung raus bringen, dann spezielle Kraft aufbauen (s. z.B. Christian Larson, Fußgesund ein Leben lang dürfte da der passende Titel sein) und dann langsam wieder mit dem Laufen anfangen. Ich selbst (Leichtgewicht), würde dann auf hartem Untergrund anfangen, lieber dafür nur ganz kurze Streckenabschnitte im Wechsel mit Gehen. Aber das musst du deinen Bedingungen entsprechend für dich selbst entscheiden. Viel Erfolg Monika

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Veröffentlicht von: Manfred A.
Beiträge: 900
Angemeldet am: 04.01.2010
Veröffentlicht am: 03.01.2013

Hallo Beate..... vielleicht lag ein Hauptursache in deinen "Uralt-Leder-Turnschuhen???! *Kopfschüttel!! Ich würde einen Cut machen; 2 Wochen Voltaren-Tabletten und Laufpause; neue geeignete Laufschuhe kaufen--gute Qualität bitte, gelgedämpft,...nach vorhergehender Laufbandanalyse!!( ich habe Asics ). Und wenn du es dir irgendwie leisten kannst, mache das Bluttuning beim Doc. ER zeigt dir deine Defizite... NEM`s nach dem Gießkannenprinzip ist suboptimal... hilft, aber nie so gezielt wie Messen und gezielt ergänzen..zumal da dann ganz andere Dosen erforderlich sind als im "Gießkannenprinzip" Und an alle Laufanfänger der Hinweis--wie bei jeder Tätiglkeit kommt es auf`s richtige Handwerkszeug an.... Vernünftige Laufkleidung!!, die richtige passend zur Witterung!!, und das A ud O sind vernünftge Schuhe ... Ich bin kein Barfußläufer---- und ich denke auch das es für den Anfänger suboptomal ist..... Laufende Grüße Manfred

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 02.01.2013

Hallo Beate, du musst auf deinen Körper Rücksicht nehmen. Du bist nicht Dr. Strunz. Fehler der Vergangenheit kann man nicht von heute auf morgen ausgleichen. Es gibt mind. 47 Stoffe, die der Körper unbedingt braucht. Welche bei dir fehlen kann man nur durch Messung heraus finden. Du solltest also überlegen, ob du nicht mal 1500 € locker machen kannst und zu Dr. Strunz fährst. Ich glaube, es rentiert sich noch.

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Veröffentlicht von: Beate .
Beiträge: 10
Angemeldet am: 18.10.2012
Veröffentlicht am: 28.12.2012

Bin seit einiger Zeit hier im Forum unterwegs, da ich mich für eine gesunde Lebensweise entschieden habe. Inzwischen habe ich einen BMI von 23 (seit Februar 2012 bis heute ca. 14 kg abgenommen und nehme reichlich NEM seit einem dreiviertel Jahr). Seit Ende August laufe ich nun, habe ganz langsam angefangen und immer geguckt, dass ich beim Laufen "noch sprechen konnte" Ganz so, wie Dr. Strunz es empfiehlt. Jetzt schaffe ich es von der Kondition und auch von der Zeit her vier Mal/Woche meistens 10 km auf relativ weichem Waldboden (Joggingpfad) zu laufen. Doch es fällt mir immer schwerer. Am Anfang taten mir schon die Muskeln der Waden weh (in Richtung Muskelkater). Doch eigentlich bin ich hart im nehmen und bin nach einem Tag Pause einfach weitergejoggt. Selbstverständlich glaubte ich nicht, dass ich als 51-jährige ohne Komplikationen und Quittungen ein schmerzfreies Laufen geschenkt bekommt. War und bin bereit, Muskelkater und ein gewissen „sich plagen“ zu akzeptieren. Doch es wird immer schlimmer. Gestern musste ich mein sogar Laufen abbrechen, weil mir so granatenmäßig links bzw. rechts (Innenseite) ausstrahlend vom Schienbein ungefähr ab Knöchelhöhe meine Beine weh taten (oder sind es die Adern?) Glaube eigentlich nicht, dass es die Muskeln sind (kenne ich doch Muskelkater und das hier ist anders). Habe auch keinen Krampf oder so und sobald ich beim Joggen stehen bleibe oder nur gehe, ist der Schmerz größtenteils weg. Bisher war es immer so, dass ich mich eingelaufen habe nach so 3 km. Jetzt ist bereits der erste Laufschritt schon schmerzhaft und es läuft sich nicht mehr ein. (Jetzt beim Schreiben linke Wade Innenseite immer noch so ein Ziehen, Stechen und Drücken. Ich bin soooo enttäuscht von meinem Körper, dass ich fast heulen könnte. Als jüngeres Ding (fühle ich allerdings heute auch noch jung - jedenfalls im Kopf) habe ich gelegentlich gejoggt, was mir allerdings keinen Spaß machte. Damals schnaufte ich wie eine Dampfwalze und hatte ständig Seitenstechen. Heute habe ich all das nicht mehr - kein Seitenstechen und atme auch nicht übermäßig, denn ich habe ja begriffen, dass ich einfach langsamer joggen muss. Ach, ich könnte so glücklich heute sein mit meiner Einstellung und meinem Willen! Leider haben mir die Schmerzen beim Joggen in den Waden/Schienbeinen die Lust aufs Laufen völlig genommen und fürchte mich schon vor dem Lauf vor dem Schmerzen. Würde trotzdem gerne dabei bleiben (weil ich sicher weiß, dass es für Jedermann gut ist, den Kreislauf und einen großen Teil der Muskeln trainiert). Ein wenig stolz auf mich bin ich schon, dass ich laufe. Auch weil es mir so überhaupt keinen Spaß macht und sich leider leider leider kein Glücksgefühl einstellen will. Wenn ich mir allerdings vorstelle, aufhören zu müssen, macht mich das trotzdem traurig und würde es aus vielen Gründen bedauern. Möchte auch nicht weniger als 10 km am Stück laufen, weil ich dafür 70 Minuten brauche und Dr. Strunz ein Laufen unter 60 Minuten (besser 90 min) kaum für sinnvoll hält. Auch habe ich mich mit dem Laufstil auseinandergesetzt. Lief am Anfang (nur einige Male) sogar mit Leguanos (seit neuestem meine Hausschuhe), inzwischen nur noch mit Sportschuhen, weil dadurch wohl die Sehnen, Bänder, Muskeln nicht so sehr in Anspruch genommen werden. Mir leuchtet völlig ein, dass der Laufstil auf dem Vorfuß der richtige Laufstil ist (kann eigentlich auch gar nicht anders), aber wenn ich gedanklich dies im Kopf nachvollziehe (das Abrollen, Aufkommen und Abdrücken alles auf dem Vorfuß), sehe ich schon eine starke Belastung der Wade, Knochen, Sehnen und Bänder. Wahrscheinlich bin ich nicht stark genug. Bei mir hat sich sogar eine Arthrose laut Röntgenbilder im Bereich vom Ballen und Zehen und weiter richtig Druckschmerzen im ganzen oberen Fußbereich eingeschlichen, die mir noch vor einiger Zeit bei jedem Schritt Schmerzen im Fußsohlenbereich bescherten (wollte mich nicht mehr viel bewegen weil ich ständig das Gefühl hatte, meine „Fußknochen drücken auf den Boden und brechen durch die Haut“ und bin wahrscheinlich auch deshalb ziemlich dick und unbeweglich geworden). Durch mein Abnehmen, Barfußlaufen/Leguanos und keine Absätze mehr tragen habe ich schon gute Erfolge erzielt im Kampf gegen die Schmerzen und Degenerierung). Sollte ich doch lieber: - mein Laufen auf lächerliche 30min reduzieren und das nur 2-3 Mal die Woche? - gedämpfte Joggingschuhe kaufen und damit laufen? Jedenfalls so lang, bis ich gekräftigt bin? (Zurzeit benutze ich noch meine Uralt-Lederturnschuhe für den Allround-Betrieb). - ich meinem Alter Rechnung tragen und akzeptieren, dass ich in jungen Jahren nie großartig Sport getrieben habe und mir deshalb „Gutes tun“ sollte und halt mit gedämpften Laufschuhen durch die Wälder laufen? (Auch wenn meine Einsicht/Verstand in Richtung Barfußlaufen äugelt. (Wollte mir zu Weihnachten eigentlich „Five Fingers“ oder „Barfußschuhe“ kaufen.) - vorübergehend entzündungshemmende (oder gegen was auch immer) Tabletten / Salbe nehmen? Hat jemand ähnliche Probleme (gehabt)?

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