Selen, täglich

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Thema Selen, täglich

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Veröffentlicht von: Karin J.
Beiträge: 331
Angemeldet am: 05.02.2008
Veröffentlicht am: 10.10.2009

hallo, ich nehme seit ca. 3 Jahren täglich 200 mikrogramm Selenmethionin ein. Die sind in meiner Vitamin-Mineralstoffmischung drin und ich erfreue mich bester Gesundheit! Die sichere Obergrenze liegt bei 900 mikrogramm pro Tag! ... soviel zur Giftigkeit! Für alle, die kein Selen zusätzlich einnehmen möchten ein Tip: täglich einige Stücke frische Kokosnuß knabbern, 100 gramm enthalten 810 mikrogramm Selen! gruß

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 05.10.2009

Hallo Karin, ich nehme Selen nicht einzeln ein, es ist aber in den Vitaminmischungen drin, die ich regelmäßig nehme. z.B. Vitamineral da nehm ich 1 bis 2 Päckchen am Tag, je nach Situation - zum Fußball-Training oder Spiel z.B. immer ein Liter Wasser mit 1 Beutel + 1 Beutel Vitamag. Dann nehm ich im Laufe des Vormittags oder am Mittag, wenn ich sonst nicht dazu kam einen Beutel im Wechsel Vitamineral, orthomolar, orthoarthro, orthomental oder auch orthomol cardio oder audio, was ich grad da hab. Da sind glaub ich durchweg 50 µg drin. So komplizierte Rechnerei mag ich da aber nicht. Vor zwei Jahren war mein Wert schon ok nachdem ich etwa 1 Jahr so verfahren hatte. Solang das Ergebnis stimmt, reicht mir die einfache Variante - bei Sachen, bei denen ich tiefe Werte habe (z.B. Zink, Methionin, Threonin, Arginin...) ist das was anderes. Da achte ich dann schon auf die tägliche Dosis. Und beim Magnesium (trotz guter Werte), weil ich da sofort Auswirkungen merke, wenn ich zu wenig nehm. Sicher kannst du nur gehen, wenn du misst. Selen messen lassen ist aber auch nicht sooo teuer.

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Veröffentlicht von: Karin S.
Beiträge: 31
Angemeldet am: 17.07.2009
Veröffentlicht am: 03.10.2009

Hallo Monika, bitte sage doch, welche MENGE an Selen Du täglich zu dir nimmst und welche FORM von Selen, also Selenhefe oder etwas anderes. Für genaue Angaben wäre ich dir sehr verbunden. Grüße Karin

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 02.10.2009

Hallo Monika, "giftig" wird Selen bei einer täglichen Dosis ab 800 Mikrogramm. Hab ich was gelesen.. Aber wenn Du die genauen Höchstgrenzen von überhaupt so ziemlich allen Nährstoffen wissen willst (also die sicheren Obergrenzen), dann bedien Dich bei Lothar Burgerstein "Handbuch Nährstoffe" für läppische 39,90 €. Ein wahrer Schatz die Schwarte! Gruß M.

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 02.10.2009

Hallo Monika, kann ich voll unterchreiben.

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 01.10.2009

Als ich vor ca. 3 oder 4 Jahren zu meinem Hausarzt (das Buch Frohmedizin unter dem Arm) ging und unter anderem meinen Selenwert messen lassen wollte, hat der nur gesagt "Sparen Sie sich das Geld, einen Mangel haben Sie sowieso, nehmen Sie stattdessen für das Geld ein Selenpräparat". Ich hab trotzdem messen lassen, weil ich wissen wollte woran ich bin. Nach der Tabelle im Mineralienbuch von Strunz Seite 125 kriegt man da auch einen reichlichen Schock, was die Zufuhr in Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten ausmacht. Da Selen das Krebsrisiko erheblich senkt und Schadstoffe aus dem Körper ausleiten kann, ist das auch eine Art Gesundheitsversicherung, auf die ICH nicht verzichten möchte. Krebspatienten bekommen es mittlerweile auch, weil man festgestellt hat, dass es auch dann noch nützt. Es hellt außerdem extrem die Stimmung auf - einfach mal ausprobieren und ein paar Paranüsse mehr essen... Was diese "Giftigkeit" bei höherer Dosierung angeht, habe ich noch keine zuverlässige Quelle gefunden. Was passiert da genau? Es heißt immer nur, es wäre giftig und das bei den Quellen, die generell vor Selen warnen. Die Zeitschrift Ökotest wertet Produkte grundsätzlich ab, wenn Selen drin ist. Die Begründung ist da, dass keine gesicherten Erkenntnisse über die Unbedenklichkeit vorliegen. Mehr aber auch nicht!

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Veröffentlicht von: Andrea H.
Beiträge: 122
Angemeldet am: 26.06.2006
Veröffentlicht am: 30.09.2009

Liegt bei dir denn ein Selen-Mangel vor? Selen ist doch z.B. auch in Käse,Eiern, Getreideprodukten etc. enthalten - im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sollte doch grundsätzlich kein Mangel entstehen. Hast du denn Beschwerden, die auf einen solchen Selenbedarf hinweisen? Mit den ganzen Nahrungsergänzungsmitteln sollte man vorsichtig sein und nicht wahllos schlucken.... Magnesium, Eisen, Zink - OK ....aber Selen ist doch in höherer Dosierung giftig - oder täusche ich mich da???? Andrea

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Veröffentlicht von: Andreas R.
Beiträge: 9
Angemeldet am: 27.08.2009
Veröffentlicht am: 30.09.2009

Hallo Marie-Luise, hier einmal folgendes Zitat von einer Untersuchung der John Hopkins Universität: "Schon seit längerem versuchen Forscher herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Diabetes einerseits und Selenaufnahme und -speicherung andererseits gibt. Bisherige Untersuchungen kamen zu widersprüchlichen Ergebnissen. Selen wird eine antioxidative und zellschützende Wirkung zugeschrieben und in Experimenten konnte ein insulinähnlicher und antidiabetischer Effekt gezeigt werden. Das würde bedeuten, dass Selen möglicherweise eine protektive Wirkung für die Entwicklung eines Diabetes mellitus haben kann. Von dieser Annahme gingen auch die Forscher vom Welch-Zentrum für Prävention, Epidemiologie und Klinische Forschung an der Johns Hopkins Universität in Baltimore aus, als sie einen Zusammenhang zwischen Selen und Diabetes erneut untersuchten. Sie testeten ihre Hypothese mit einer Querschnittsanalyse der Umfrage-und Untersuchungsergebnisse von über 8.876 erwachsenen Teilnehmern des dritten amerikanischen Gesundheits- und Ernährungssurveys (Third National Health and Nutrition Examination Survey). Das Ergebnis war überraschend: Nach Korrektur für Alter, Geschlecht, Rasse und Gewicht (Body Mass Index) hatten Personen mit Diabetes einen geringfügig höheren Selenspiegel als Personen ohne Diabetes. Diabetes wurde definiert durch eine Nüchternblutglukose von 126 mg/dl oder darüber, eine vorausgegangene ärztliche Diagnosestellung oder die Einnahme von oralen Antidiabetika bzw. Gabe von Insulin. Wenn man alle untersuchten Personen je nach den im Blut gemessenen Selenwerten in fünf Gruppen (Quintilen) einteilt und die Diabeteshäufigkeit vergleicht, ergibt sich folgendes Bild: In der Quintile mit den höchsten Selenwerten hatten signifikant mehr Personen Diabetes (erhöht um den Faktor 1,57) als in der Gruppe mit den niedrigsten Werten. Beim Blick auf die mittleren Quintilen zeigt sich allerdings, dass der Zusammenhang zwischen Höhe des Selenwertes und Diabeteshäufigkeit nicht geradlinig ist. Es lässt sich nicht einmal ein bestimmter Trend erkennen." Gruß Andreas

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Veröffentlicht von: Dirk S.
Beiträge: 48
Angemeldet am: 29.09.2008
Veröffentlicht am: 30.09.2009

Hallo Marie Luise, ich sag nur "messen" und das was fehlt auffüllen. Hatte selbst neben Zink und Omega-3 einen niederen Selenwert, also wusste ich was ich auffüllen werde und dann lasse ich nachmessen. :-). Ansonsten sind keine konkreten Studien genannt nur allgemeines Bla-Bla ... Viele Grüße Dirk

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 30.09.2009

Hallo Marie-Luise, was hast du denn für einen Selenspiegel im Blut? Da gibt es nämlich Referenzwerte. Wenn du zu wenig hast, musst du Selen zuführen. Selen gehört zu den essentiellen Stoffen. Das wars. Halt noch eins: "Wenn Sie sich ausgewogen und natürlich ernähren, brauchen Sie sich darüber allerdings keine Gedanken zu machen." So es darf gelacht werden. Was ist ausgewogen, was ist natürlich? Also, ausgewogen kommt von wiegen. Also alle Stoffe, die der Körper braucht, müssen im richtigen Verhältnis und in der richtigen Menge zugeführt werden. Das geht natürlich nicht. Was die meinen ist, quer Beet zu fressen in der Hoffnung, dass dann schon irgendwie alles dabei ist. Jetzt soll es aber vorkommen, dass man sich im Laufe des Lebens einen oder zwei Mängel erwirtschaftet hat. Z.B. Zinkmangel. Den kriegst du mit normaler Ernährung nie mehr weg. Da hilft nur substituieren. Natürlich ernähren. Was ist das? Alles roh und frisch aus der Natur essen? Wenn das gemeint wäre, würde ich sagen ja, könnte funktionieren. Wer weiss, dass "frisches Gemüse" vom Großmarkt bereits 50 - 80% seiner Vitamine und Mineralien verloren hat, kann da wirklich nur lachen. Aber dann verkochen wir das Ganze auch noch und machen es praktisch vitaminfrei. Von Fertiggerichten ganz zu schweigen. Damit die ein paar Vitamine als Inhaltsstoffe drauf schreiben dürfen, müssen sie wieder zusetzen. Womit wir wieder bei den Vitaminpräparaten sind, die ja sooo schädlich sein sollen. Ausgewogene und natürliche Ernährung, es darf gelacht werden.

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Veröffentlicht von: Cornelia D.
Beiträge: 62
Angemeldet am: 23.09.2009
Veröffentlicht am: 30.09.2009

Hm, was ich davon halte? Was haben denn die Probanden die ganzen Jahre sonst so außer Selen gegessen? KH satt? Ohne Details zu wissen, halte ich nichts davon. Gruß, Conny

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Veröffentlicht von: Marie-Luise L.
Beiträge: 33
Angemeldet am: 08.12.2002
Veröffentlicht am: 29.09.2009

Laut Dr.Strunz ist die Einnahme von Selen sehr wichtig. Ich wollte in Kürze damit beginnen. Nun hat mich folgende Meldung verunsichert. Was haltet Ihr davon? Marie-Luise "Vorsicht mit Vitaminpräparaten Helmut Erb, Fit in 8 Minuten vom 26.08.2009 05:00 Nicht wenige Sportbegeisterte schlucken täglich Vitamin- und Mineralstoffpräparate in dem festen Glauben, sich etwas Gutes damit zu tun. Die meisten neigen dabei zu denken, „Viel hilft viel". Das ist gefährlicher Irrtum, wie amerikanische Forscher vom Nationalen Krebsinstitut feststellten. Damit bestätigten sie die Ergebnisse von etlichen anderen Untersuchungen. Die Forscher gaben ihren Versuchspersonen - ausschließlich Männer - über Jahre hinweg das Spurenelement Selen als Nahrungsergänzungsmittel. Das sollte sie vor Prostatakrebs schützen. Ungewöhnlich viele Teilnehmer entwickelten jedoch einen Diabetes. Die Studie wurde deshalb abgebrochen. Fazit: 200 Mikrogramm Selen schaden mehr als sie nützen. Dass durch die zusätzliche Gabe von Selen das Diabetes-Risiko steigt, hatten bereits zwei frühere Studien ergeben. Selen galt bislang als günstig, weil es freie Radikale bindet, die sonst Entzündungen oder Krebs verursachen können. Ein positiver Effekt von zusätzlichen Vitamingaben ist bis jetzt nicht wirklich bewiesen, die Gefahr der Überdosierung hingegen schon - darauf habe ich Sie ja wiederholt schon hingewiesen. Wenn Sie sich ausgewogen und natürlich ernähren, brauchen Sie sich darüber allerdings keine Gedanken zu machen."

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