Sieger denken vorher nach - News 21.10.2016

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Veröffentlicht von : Lukas N.
Beiträge: 7
Angemeldet am : 10.11.2016
Veröffentlicht am : 23.11.2016
 

So siehts aus ne :D

Veröffentlicht von : Stephan S.
Beiträge: 56
Angemeldet am : 18.05.2016
Veröffentlicht am : 26.10.2016
 

Ich meine Dr. Strunz hätte in der Vergangenheit schon klar gemacht, dass er Extreme benutzt, damit man wenigstens einen Teil davon übernimmt.

Ich bin sehr froh über seine Hinweise zu den Vorteilen der ketogenen Diät. Ganz offensichtlich gibt es eine Reihe Krankheitsbilder, die davon sehr profitieren die Kohlehydrate weg zu lassen. Glaube ich, dass deswegen alle Kohlehydrate ein Problem sind? Eher nein, sondern eher die verarbeiteten Kohlehydrate und darauf reagiert jeder Mensch unterschiedlich im Lauf der Zeit.

Ich bin jedenfalls animiert dieses Thema wesentilch bewusster zu sehen, Kohlehydrate gegenüber früher deutlich einzuschränken, bewusster zu essen und besonders bei den stark verarbeiteten vorsichtig zu sein und dafür zu sorgen, dass ich sie verbrenne.

Es sollte klar sein, dass auch ein kompletter Kohleyhydratverzicht bei dem einen oder anderen eher zu Problemen führt, m.E. ist das für den Körper keine erwünschte Dauerlösung, aber durchaus eine, die er tolerieren kann und die sehr empfehlenswert ist, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.

Um die Aufklärung von Dr. Strunz zu schätzen muss icht nicht alles genaus so sehen wie er, ich darf meinen Verstand behalten und evtl mal zu anderen Schlüssen kommen. Sollte aber immer berücksichtigen, dass Dr. Strunz der Arzt mit der langjährigen Erfahrung ist, nicht ich.

Definitiv hat er mein Denken in diesem Jahr massgeblich verändert und deswegen höre ich da immer erst mal hin.

 

 

Veröffentlicht von : Michael M.
Beiträge: 52
Angemeldet am : 21.05.2016
Veröffentlicht am : 26.10.2016
 

Wüsste nicht, wo ich das Forum dominiere. Manche, so scheint es mir, können es nicht abhaben, wenn widersprochen wird. So ist es nun einmal. Ich glaube, wir sind uns alle einige, dass die Kernbotschaft (von Dr. Strunz) richtig und gut ist.

Aber genau hier setzt das große Missverständnis an: Wenn ich von Monika lese, die ihre Heilung nun als "Beweis" nimmt, um die Thesen hier zu verteidigen, dann weiß ich, dass wir auf völlig anderen Ebenen diskutieren. 

Glauben viele Leser hier wirklich, ketogene Diät etc. wären der einzige Zugang? Es gibt seit Jahrzehnten tolle Menschen, die anderen mit vielen verschiedenen Zugängen geholfen haben, ein großes (gesundheitliches) Ziel zu erreichen. Die Kernbotschaft hierbei war immer: Gesundes Essen, positives Denken und Bewegung, meinetwegen auch Ergänzungsmittel. 

Wenn aber Herr Strunz beginnt, in seinen Ansichten immer stärke in Richtung eines Extrems zu tendieren und das auch noch bestätigen will mit Wissenschaft, dann muss doch klar sein, dass es Menschen gibt, die dem widersprechen werden. Wer perfektionistisch und engagiert an eine Sache geht, mit Studien argumentiert und selbst gerne andere Studien (und entsprechende Anhänger) zerlegt, der muss erwarten, dass Leser genau die gleiche Qualität auch von demjenigen selbst erwarten.

Außerdem finde ich es eigenartig, dass man hier nicht über tiefergehende Aspekte diskutieren darf. Seit wann ist es verwerflich, wenn man mehr zum Thema wissen will, sich mehr Gedanken machen will. Es gibt nicht nur den Laien, der halt 10 kg Fett verlieren will, sich gut fühlen will etc. 

Wenn es anderen keinen Spaß macht hier mitzulesen ... Meine Güte, es zwingt doch niemanden! Wer sich hier nicht beteiligen will, der muss nicht lesen, der kann Thorsten etc. und mich fachsimpeln lassen. Was ist das für ein Kindergarten? 

Hast du, Martin, meine Beiträge hier überhaupt gelesen? Wie oft noch soll ich sagen, dass es durchaus stimmt. Wieso darf man aber nicht auf Differenzierung eingehen? Wieso muss alles als Wunderlösung geschluckt werden? Tut das dem Befinden gut oder was ist da los? 

Wie du mich zitierst ist auch falsch. So habe ich das weder hingeschrieben, noch gemeint. Aber genau das ist entlarvend. Du zitierst mich falsch, legst meine Aussagen aus wie es dir passt und willst die dann mit deinen eigenen Argumenten widerlegen, obwohl ich dir schon mehrfach (inhaltich) zugestimmt habe. 

Wem dann nichts mehr einfällt, der kommt mit dem Praxis-Bezug. Ich glaube nicht, dass irgendwer hier im Forum mit seinen ach so tollen Zeiten prahlen muss. Zu den genannten Zeiten will ich aus Höflichkeit mal nichts sagen. Außerdem: Seit wann kann ein Trainer nur dann gut sein, wenn er selbst Bundesliga gespielt hat? 

Was mir überhaupt nicht passt, ist dieses Vermengen von vielen Flüssen. Hier wird nicht mehr unterschieden zwischen Wissenschaft, Ideologie, Emotion, eigene Wahrnehmung ... 

Dass das Ganze jetzt wieder so ins Emotionale abgedriftet ist (Monika, das war nix!) zeigt das Grundproblem. Man muss NICHTS auf diese Weise verteidigen, schon gar nicht dadurch, dass man anderen Nutzern hier übers Maul fährt. 

Viele Leser hier haben ihre eigene Wahrheit (gefunden) - das ist schön. Sobald aber die Bereitschaft flöten geht, darüber zu quatschen oder sich kritisch damit auseinanderzusetzen, wirds gefährlich. Daher, Martin, ist mir die Like-Anzahl unter den Beiträgen ziemlich egal, denn viele Leser hier werden einfach nur ihre Wahrheit verteidigen wollen.

Dass es unendliche viele Abstufungen gibt und eben nicht nur Schwarz/Weiß, das wird nicht beachtet, will aus Ökonomie-Gründen auch gar nicht beachtet werden, solange man mit Low-Carb seine 10 kg Fett los wird.

Schade aber, dass man hier so beschnitten wird, weil einem genau das vorgeworfen wird, was andere hier selbst ganz prächtig machen.  

 

Veröffentlicht von : Martin G.
Beiträge: 43
Angemeldet am : 17.04.2014
Veröffentlicht am : 26.10.2016
 

Hallo Michael, Hallo Thorsten,

die Monika hat leider nicht so ganz unrecht.Mir erscheint es langsam auch so.

Als einer der sich mehr als Beobachter versteht. Denn bis ich mir Zeit (20h-Tag) nehmen kann, eine Antwort zu verfassen ist „Eure Karawane“ schon weiter gezogen. Ihr habt vielleicht die Zeit, sogleich original Studientexte zu recherchieren, um zeitgleich, sofort kritisch Stellung zu nehmen und dabei gnadenlos die Finger in die scheinbar erkannte Wunde zu legen. Natürlich in die der anderen. Ist ja ganz nett.

Sowie aber auf einer anderen Ebene argumentiert wird, wird „gekniffen“ (z.B."Praxis"). Ihr dominiert hier das Forum schon recht konsequent. Und wenn das nicht greift, kommt die Polemik, man greift auch gerne mal unter die „Gürtelllinie“. Ich denke nur an ein anderes Thema „Alkohol“. Da kam ich mit klaren „wissenschaftlich“ belegbaren Erkenntnissen, und du hast mich letztendlich als „engstirnigen Dogmatiger“ abgetan. So schnell, ändern sich die Perspektiven.

Monika, mischt sich ein und zeigt ein ganz richtiges Problem auf. „Elitäres Denken“ muss nicht immer zu „gebildeten Verhalten“ führen. „Vermutete Arroganz“ in einer Diskusion kommt nicht gut, Überheblichkeit schreckt sicherlich ab. Thomas, dass hat oft nichts mehr mit sachlicher Auseinandersetzung zu tun. Michaels und Dein Wissenstand in Ehren, aber so ist dies kaum noch konstruktiv und macht keinen Spass mehr. Aber vielleicht ist dies auch Eure Intension.

Es macht den Eindruck auf eine Anti-Strunz-Allianz zu treffen.

Für Monikas Einwand, wenn auch emotional, kann man ihr nur danken. Die Empörung ist unverkennbar.

Michael, man muß gerade nicht Weltmeister werden, Vize reicht zur Erkenntnis völlig aus, um zu wissen, zu „spüren“, was im Wettkampf 4min sind. Ganz einfach, beim Laufen sind das gute 1000m, ein KM Abstand! Das ist eine Welt.

Du sagst, auf beiden Gebieten firn zu sein. Dann wundert mich schon, du behauptest, …“ein bisschen Fettstoffwechsel schön, bei low-carb kann ja sein, entscheidend ist jedoch die Möglichkeit des Carb-Loading. Alles andere ist „Humbug und Illusion“.

Der eigentliche Vorteil in Ketose und Ausdauertraining, ist doch die Trainingsmethotik im Bereich der „Mitochondrien-Anpassung“. „Effizient“ (Ich denke ich muss nicht ins Detail gehen). Absolute Trainingszeit-Verringerung längere Regeneration. Einfach vergessen, Lapsus, Absicht oder „keine Ahnung“? Michael, bei Letzterem verstehe ich, warum Du Dich bei Deinen Praxisergebnissen bedeckt halten willst.

Ich "fahre" mit „Humbug“ verdammt gut.

Zu Jean

Ich denke ich habe schon vor Jahren in diesem Forum, bis ins „Detail“, meine Erfahrungen mit der Ernährungsform low-carb und Ausdauersport erörtert. Als Athlet und Trainer.

Aber hier ein Beispiel, Test: Stundenschwimmen nach 6 Wochen low-carb-carb um 330m weiter!!! 1500m Test um 1:55 min schneller. Hat mich überzeugt.

 

Nix für ungut

Veröffentlicht von : kartik s.
Beiträge: 1
Angemeldet am : 26.10.2016
Veröffentlicht am : 26.10.2016
 

Best doctor in Draganesti for Pityriasis Rosea?

 

I am on the lookout for some treatment agains my pityria rosea (as i belive it is).

Can anyone recommend a good doctor in draganesti (ro) to help me?

Veröffentlicht von : Jean S.
Beiträge: 292
Angemeldet am : 12.03.2016
Veröffentlicht am : 25.10.2016
 

Wenn ihr nur einen Funken verstanden hättet,  wäre ihr viel gelassener und auch im Kopf gesünder. 

 

 Für einen Newbee im Forum finde ich das schon ein starkes Stück....

 

Liebe Grüße,

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1378
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 25.10.2016
 

"Thorsten, ich will auch nicht mit Privatnachrichten von dir belästigt werden."

"Wünsche ein paar schöne Hobbys und ein privates Umfeld,  das zuhört, dann wärst du vielleicht nicht so verbissen. "

"Wenn ihr nur einen Funken verstanden hättet,  wäre ihr viel gelassener und auch im Kopf gesünder. "

 

Wie wäre es, wenn du, Monika, mal etwas weniger beleidigend und anmaßend wärst?!?

 

Hier noch mal meine "belästigende" PN (möge sich jeder selber seine Gedanken machen....):

Liebe Monika,

zuerst einmal herzlich willkommen im Forum.

Da meine folgenden Gedanken/Ausführungen im entsprechenden Foren-Thread Off-Topic wären, hier als PN.

Wenn du eine Diskussion über die kontetxtbezogene Darstellung von Ergebnissen wissenschaftlicher Arbeiten als "Selbstdarstellung, Besserwisserei, dümmliche Beweihräucherung" siehst, müssen wir das als deine Sichtweise der Thematik wohl akzeptieren.

Ich bitte dich aber, zu beachten, dass es bei der vorliegenden Thematik um gut (aus)trainierte (Hochleistungs)Ausdauersportler geht und nicht um Leute, die sich einfach nur einfach ernähren und laufen wollen. Jede (!) Intervention, egal ob Ernährung, Sport oder sonst etwas hat Möglichkeiten, Risiken und Grenzen. Diese Möglichkeiten, Risiken und Grenzen zu kennen und in den eignenen Kontext einordnen zu können, kann eine Intervention erst erfolgreich machen.

Wer einfach nur einfach, simpel, drauf los macht, kann(!) auch Erfolg haben. Aber spätestens wenn es nicht funktioniert oder hakt, findet simpel und einfach seine Grenze und mündet oft in Frustration.

Biochemie ist zu komplex für einfache Lösungen. Menschen sind zu verschieden für ein "One Size Fits All". Und ein "Work-Around" ist keine Heilung. (Meine Meinung)

Jeder hat für sich bestimmte Vorstellungen und Ziele. Manche wollen leichter, oder gesünder werden, andere wollen stärker/muskulöser oder schneller oder ausdauernder werden. Nichte alle Ziele lassen sich gleichermaßen maximieren und unter einen Hut bringen. Nicht nur "Sieger denken vorher nach", jeder sollte vor einer Intervention nachdenken ("Wo stehe ich?", "Wo will ich hin?", "Was bin ich bereit dafür zu tun?", "Was kann ich dafür tun?") und nicht einfach machen.

Wer sich evtl. von weiter ins Detail gehenden Diskussionen hier im Forum abgeschreckt fühlt, kann sich ja auf die News und die Bücher beschränken.

Manch Anderer findet aber eine tiefer gehende Diskussion, mit durchaus konträren Sichtweisen, aber erhellend und hilfreich für seine eigene persönliche Meinungsbildung und Bewertung.

Ich empfinde es als befremdlich, wenn du pauschal mangelnden Verstand und mentale Defizite unterstellst ("Wenn ihr nur einen Funken verstanden hättet, wäre ihr viel gelassener und auch im Kopf gesünder").

Aber es ist schön, dass du es "Vom Fast-Pflegefall [...] zu[m] hüpfenden Menschen." geschafft hast.

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Mona72
Beiträge: 2
Angemeldet am : 25.10.2016
Veröffentlicht am : 25.10.2016
 

Thorsten, ich will auch nicht mit Privatnachrichten von dir belästigt werden.

Darum schreiben wohl immer nur die selben. Ständig und über alles.  

Wünsche ein paar schöne Hobbys und ein privates Umfeld,  das zuhört, dann wärst du vielleicht nicht so verbissen. 

Veröffentlicht von : Michael M.
Beiträge: 52
Angemeldet am : 21.05.2016
Veröffentlicht am : 25.10.2016
 

Darum, liebe Monika, ging es hier niemandem. 

 

Veröffentlicht von : Mona72
Beiträge: 2
Angemeldet am : 25.10.2016
Veröffentlicht am : 25.10.2016
 

Merkt hier eigentlich noch jemand,  was los ist? Es geht nur noch um Selbstdarstellung,  Besserwisserei,  dümmliche Beweihräucherung.

Wisst ihr eigentlich,  wie viele durch euch abgeschreckt werden,  weil ihr verdeutlichen wollt, wie kompliziert es sei, sich EINFACH zu ernähren und einfach zu laufen. Es gibt doch sicher genügend andere Plattformen,  wo solche Hahnenkämpfe ausgetragen werden können. 

Wenn ihr nur einen Funken verstanden hättet,  wäre ihr viel gelassener und auch im Kopf gesünder. 

Man braucht weder ein Chemie--,Biologiestudium  oder sonst was um zu erkennen,  um was es geht bei Dr. Strunz. 

Einfach umsetzen. Dann kann man das Leben genießen und gesund werden. Z. B . Vom Fast--Pflegefall wie ich zu hüpfenden Menschen. 

 

 

Veröffentlicht von : Michael M.
Beiträge: 52
Angemeldet am : 21.05.2016
Veröffentlicht am : 25.10.2016
 

Unglaublich. 

Das hat doch nicht einer hier in Frage gestellt. 

Darum geht es doch überhaupt nicht. 

Zuletzt möchte ich noch anmerken: Die Enzyme der ß-Oxidation können genauso hochreguliert werden wie die Anzahl der Mitochondrien, um eine optimale Fettverbrennung bei einer fettreichen, kohlenhydratarmen Kost zu gewährleisten. Die Mitochondrien-Zahl wird aus einem Grund angehoben: Fett-Oxidation braucht mehr Mitochondrien für die gleiche Leistung. Nur darum verhält sich die ökonomische Zelle so. 

Das resultiert darin, dass mit Glukose oder mit Fett die gleiche Leistung erbracht werden kann, aber mit Zusatz-Glukose (!) kann die Leistung bei fettadaptierten Athleten gesteigert werden. Das bedeutet auch, dass es dieses schmale Fenster ist, indem eine Leistungssteigerung, wie hier beschrieben wird, funktioniert. 

Nicht mehr, nicht weniger. 

Veröffentlicht von : Martin G.
Beiträge: 43
Angemeldet am : 17.04.2014
Veröffentlicht am : 25.10.2016
 

--Danke Herr Dr. Strunz---

 

Vielleicht wird dem einen oder anderen endlich klar, dass man seine Marathonzeit

nicht mit "sektiererischen Glaubensbekenntnisse" um 35min verbessert.

 

Nix für ungut

 

Martin

 
Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1378
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 25.10.2016
 

Strike! Phantastisch, sensationell, ich bin völlig hin und weg; geflasht, wie heute wohl sagt. {#emotions_dlg.cool}
Ich fühle mich geadelt und geehrt; und das meine ich völlig ernst.

Finde ich doch namentliche Erwähnung in der heutigen News vom Doc. {#emotions_dlg.laughing}

Und natürlich hat Dr. Strunz völlig recht, wenn er schreibt:
"Meine Güte: Nach 10 Stunden auf der Piste sind Kohlenhydratvorräte in der Muskulatur bei jedem erschöpft. Ob die nun vorher Kohlenhydrate gebunkert haben oder ob die in der Ketose trainiert haben. Leer ist leer. Der Unterschied nur: Wenn Sie jetzt, wie Sie das ja immer tun, Power-gel zu sich nehmen (das tun beide Sorten Sportler), dann wird der Keto-adaptierte Sportler (das war ich) immer noch einen größeren Anteil der Energie aus den Fettvorräten, einen kleineren (0,13 mmol/kg/min!) aus dem Powergel tanken. Also hatte ich im Endeffekt auf den letzten Kilometern 1 bis 2 Powergel Vorsprung."

Ich habe ja auch nicht den Sinn und Zweck eines LowCarb Trainings für den Ausdauersport an sich in Frage gestellt, sondern ganz speziell die Schlußfolgerungen des Doc bezogen auf eine ganz spezielle Studie kritisiert.
Und diese Kritik hat nach wie vor uneingeschränkt Bestand. Da muss ich nichts zurück nehmen, revidieren oder sonst wie einschränken.
Die von mir kritisierten Schlußfolgerungen des Doc ergeben sich eben nicht aus dieser Studie; möglicher Weise aber aus anderen Studien bzw. aus der Erfahrung.
Aber das hatte ich ja bereits ausgeführt!

Interessant der Einwand in der heutigen News:
"Haben also die Autoren ihre eigene Studie nicht verstanden? Wenn sie resümieren (im Abstract): „… a dramatic physiologic adaptation that conserved limited carbohydrate stores (both glucose and muscle glycogen)…”. Conserved ist das Wort!"
Für mich sind es die Wörter "conserved limited carbohydrate stores". Es wurden also ein Mindestmaß an Glucose /Glykogen vom Körper zurück behalten (ungefähr gleich viel bei Keto wie bei Carb Diät).
Die Schlußfolgerung für mich ist, dass der Körper auch unter Ausbelastung immer noch eine eiserne (Not)Reserve für sich zurück hält.


Die Schlußfolgerung "Bei gleicher Leistungsfähigkeit in einem Dauerversuch über 2 ½ Stunden haben sich die Ketose-Athleten dreimal mehr Muskel-Glykogen aufbewahrt." ist nach wie vor schlicht falsch und aus den Ergebnissen der bezogenen Studie nicht abzuleiten.

"Für die entscheidenden Sekunden hätten die einfach mehr Power, eine größere Geschwindigkeit."
Wenn man stillschweigend(!) unterstellt und voraussetzt, dass sie erst noch ein paar PowerGels tanken: JA.
Wenn man den in der Studie beschrieben Zustand nach den ca. 2 ½ Stunden zugrunde legt: Nein, wohl eher nicht.

Ich wiederhole meine Aussage:
Wenn Dr. Strunz ein ums andere Mal (Schrott)Studien zu Recht [!] kritisiert und in Methodik und Schlußfolgerung zerpflückt und selektive, tendenziöse Berichterstattung kritisiert, dann muss[/sollte] er sich diesen /seinen Ansprüchen auch selbst stellen.

Ich würde es sehr bedauern, wenn die Reputation von Dr. Strunz aufgrund leichtfertiger wissensachaftlicher Ungenauigkeit schaden nehmen würde.

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Jean S.
Beiträge: 292
Angemeldet am : 12.03.2016
Veröffentlicht am : 24.10.2016
 

@Michael M

 

Ein Ironman über 8 Stunden ist dann wieder was komplett anderes als die 150 Minuten in der Studie. Da man pro Stunde nur ca 60 Gramm KH aufnehmen kann bekommt der Fettstoffwechsel da eine andere Dimension.

Veröffentlicht von : Michael M.
Beiträge: 52
Angemeldet am : 21.05.2016
Veröffentlicht am : 24.10.2016
 

Es dürfte sicher auch eine Sache der Körpermasse bzw. der Ziel-Körpermasse sein. Triathleten sind von Haus aus häufig eher schmal. Entsprechend kommen diese Athleten mit weniger "Anabolismus" aus. Das fürte für Kraftsportler etc. ganz anders sein - einmal abgesehen vom Energie-Substrat bei der jeweiligen Sportart. 

Veröffentlicht von : Stephan S.
Beiträge: 56
Angemeldet am : 18.05.2016
Veröffentlicht am : 24.10.2016
 

Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, dass Ketose zwar bei einigen Sportarten von Vorteil ist, aber sicher  nicht bei allen. 

Es gibt im Indoor Rowing offizielle Distanzen von 100 m bis 100 km, von 15 Sekunden bis zig Stunden. 

Aber auch die üblichen Strecken von 2.000 m bis 16 km in 60 Minuten stellen sehr hohe Anforderungen an die Kraftausdauer. 

Ich sehe da kaum Möglichkeiten mir Ketose sich Vorteile zu verschaffen, das sind Strecken, die ohne weiteres mit der Kohlehydratzufuhr zu schaffen sind und somit der Ketose von der Leistung her überlegen sind. 

Und auch im Training wird häufig in Intervallen oder noch stärkeren Belastungen als im Wettkampf (mehr Watt pro Ruderzug) gearbeitet, da ist Ketose auch von Nachteil. 

Man sollte nicht so tun, als ob Ketose immer von Vorteil wäre. 

Veröffentlicht von : Jean S.
Beiträge: 292
Angemeldet am : 12.03.2016
Veröffentlicht am : 24.10.2016
 

Wenn man über praxisbezogene Beispiele reden will dann sollte man auch mal einen Blick auf die Zeiten UND Ernährung der Kenianischen Marathonläufer werfen.

 

Liebe Grüße,

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1378
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 24.10.2016
 

Es ist schon bemerkenswert und bezeichnend, wie manche Jünger gleich in einen Beißreflex verfallen, wenn jemand die Lehre oder auch nur Argumentation ihres Gurus hinterfragt oder in Frage stellt.

Greg, was hat mein Training oder meine Wettkampfvorbereitung mit meiner Kritik an der Argumentationskette von Dr. Strunz in der zugrunde liegenden News zu tun?
(Dass ich  persönlich nicht auf Marathon aus bin, hatten wir ja schon an anderer Stelle: https://www.strunz.com/de/forum/new-v.-02.09.2016---und-jetzt-die-sportmediziner/?p=1)
Martin, was hat meine Marathonzeit damit zu tun?

Wenn ich eine Fußgängerampel untersuche und feststelle, dass sie oben rot und unten grün leuchtet, kann ich daraus auch nicht schlußfolgern, dass eine Straßenbahn/Bus Ampel weiß leuchtet; auch wenn es bekanntermaßen so ist. Und ich brauche auch keinen Führerschein um zu erkennen, dass eine derartige Schlußfolgerung unzulässig wäre.

Eigene Erfahrungen und die Ergebnisse anderer Studien mögen ja zeigen, dass man mit Keto-Training eine Leistugnssteigerung erfahren kann. Die der News zugrunde liegende Studie zeigt das aber nicht.
Falls ihr, Greg und Martin, anderer Ansicht seid, zeigt mir bitte dezidiert anhand der Studie, wo sie das angeblich doch macht.

Und nein, ich muss keinen Marathon, Triathlon oder Radrennen machen um zu wissen, was die Studie erzählt. Ich muss auch nicht aus meinen "Praxis-Erfahrungsschatz" berichten und ich bin auch nicht "am Zug". Ich muss nur lesen können und ein Mindestmaß an Textverständnis aufbringen können.

Wenn Dr. Strunz ein ums andere Mal (Schrott)Studien zu Recht kritisiert und in Methodik und Schlußfolgerung zerpflückt und selektive, tendenziöse Berichterstattung kritisiert, dann muss er sich diesen /seinen Ansprüchen auch selbst stellen.

Vielleicht lest ihr meinen initialen Thread-Beitrag einfach noch einmal und beachtet dabei auch die Kontextabhängigkeit meiner Aussagen. Zeigt mir anhand der Studie und meines Beitrages, wo ich einem Irrtum unterliege und wir könne darüber diskutieren.

Was die 147 vs 151 Minunten betrifft, so heißt es in der Studie:
"As shown in Table 1, three of the subjects rode the ergometer longer at EKD-4 [nach 4Wo. Keto] than at EBD-I [Balanced/Carb Diät] , while two stopped sooner after four weeks of the EKD. The mean exercise times for the five subjects of 147 minutes at EBD- I and 151 minutes at EKD-4 are insignificantly different."

Selbst Dr. Strunz schrieb in seinewr News:
"Mit Kohlenhydraten brauchten die 147 Minuten, ohne Kohlenhydrate 151 Minuten, also die gleiche Zeit" Also kein signifikanter Unterschied (damit auch Vor-/Nachteil für die eine oder andere Gruppe).

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Michael M.
Beiträge: 52
Angemeldet am : 21.05.2016
Veröffentlicht am : 24.10.2016
 

Greg, 

mit Verlaub: Wieso bist du noch nicht Weltmeister? 

Siehst du, das ist das Problem. Strunz wäre auch ohne Ketose ein sehr guter Triathlet gewesen. Jemand, der da oben mitspielt, der bringt mehr mit als das wissen über Ernährung. 

Manche, so mein Eindruck, sehnen sich nach einer Wunderwelt mit Wunderlösungen. 

Auf der einen Seite wird hier "knallhart" wissenschaftlich argumentiert, Strunz ist ja Physiker, er "misst". Dort beruft man sich auf Wissenschaft und entsprechende Gesetzmäßigkeiten. Geht es aber um solche Diskussionen werden Studien abgestempelt. Ich, der Praktiker, du, der Theoretiker. 

Es gibt tatsächlich Menschen, die beides sind. 

Veröffentlicht von : GregP
Beiträge: 116
Angemeldet am : 23.10.2013
Veröffentlicht am : 24.10.2016
 

...die heutigen News: Unerschöpfliche Energie.

Da lebt jemand in Ketose und wiederlegt alle Schulbücher. Die machen einfach und gewinnen im Leben.

Andere wiederum setzen sich mit Studien auseinander, zerlegen die in nach Ihren Wunschträumen und erkennen nicht, dass Ketose nun mal die Leistung steiger. 

147min zu 151min.

Praxis, kein wissenschaftliches Bla Bla....

Schöne Woche -:)

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