Strunz-Onlineshop versus Amazon und Co

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Veröffentlicht von : Martin K.
Beiträge: 179
Angemeldet am : 15.05.2009
Veröffentlicht am : 18.01.2018
 

100% Vollzugriff...90 Tage rückwirkend

Na was denn nun? VOLL oder begrenzt auf 90 Tage?

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Veröffentlicht von : Martin K.
Beiträge: 179
Angemeldet am : 15.05.2009
Veröffentlicht am : 18.01.2018
 

Das funktioniert nur, wenn man als Kunde dem Anbieter die Login-Daten mitteilt.

Also z.B. Kontonummer und Passwort.

Warum sollte das jemand tun? Man kann per Lastschrift, per CC, per Paypal bezahlen, da braucht keiner Zugriff auf meine Kontodaten. Sowas wie Sofortüberweisung etc. ist davon "betroffen", die dürfen dann direkt nachsehen (denen gibt man ja seine Daten incl. TAN).

Klingt für mich nach Panikmache...

Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 483
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 17.01.2018
 

weiteres Zitat aus der angeführten Webseite:

….Der Kunde muss zustimmen, dass ein Unternehmen auf die Daten zugreifen darf. Jedoch ist abzusehen, dass viele Dienstleistungen wie Kreditkarten oder Online-Dienste nicht mehr ohne Zugriff aufs Konto angeboten werden…

….So sollten Verbraucher sehr vorsichtig sein, wenn es um neue oder überarbeitete Geschäftsbedingungen bei Internetfirmen geht, erklärt Finanzprofessor Schiereck von der TU Darmstadt. Gerade jetzt sollten die AGBs tatsächlich gelesen werden…..

Ich werde bei nächst bester Gelegenheit meine eigene Bank um genauere Details erfragen.

Denn das Lesen der neuen AGB’s (bei mir am 07.01.18 und 13 pdf-Seiten) macht keinen Spaß nach „Zugriff“ und „Drittrechte“ und „Drittbegünstige“ zu scannen, da dass eher missverständlich formuliert ist.

Veröffentlicht von : Nils
Beiträge: 361
Angemeldet am : 30.11.2016
Veröffentlicht am : 17.01.2018
 

Ich glaube nicht, dass amazon jetzt um Zustimmung bitten muss ...

Veröffentlicht von : Nils
Beiträge: 361
Angemeldet am : 30.11.2016
Veröffentlicht am : 17.01.2018
 

dss ist heavy

aber nie wieder bei amazon bestellen dürfen?

Veröffentlicht von : chris790
Beiträge: 72
Angemeldet am : 16.09.2017
Veröffentlicht am : 17.01.2018
 

Der Kunde muss zustimmen.

Weisst du, ob z.B. Amazon die Zustimmung des Kunden verpflichtend macht? Mich würde das sehr wundern. Das hiesse auch die Abschaffung der Bezahlung mit Kreditkarte. Ich denke eher, dass Amazon Rabatte o.ä. anbietet, wenn der Kunde zustimmt und wenn er nicht zustimmt, kann er wie bisher bestellen.

Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 483
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 17.01.2018
 

… um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Das Bankgeheimnis hier in Deutschland ist genaugenommen schon seit 2005 nicht mehr existent und mit 300.000 Konto-Abfragen (2016) reichlich in Anspruch genommen worden. Ganz klar 100% gläserner Kunde.

Trotzdem gewöhnungsbedürftig, dass jetzt (seit 13.01.2018) Amazon, Ebay, Zalando, Alibaba, Google … 100% Vollzugriff auf das eigene Konto haben.
Umstellungsfrist bei allen Banken: bis 18 Monate

Vollzugriff heißt: bis 90 Tage rückwirkend, alle aber wirklich alle möglichen Zahlungseingänge auch woher, inkl. ev. Schuldenhöhe und derzeitiges Saldo.

….Ab Samstag dem 13. Januar könnten Unternehmen wie Ebay, Google, Amazon und viele andere Firmen alle Kontodaten eines Kunden der letzten 90 Tage abrufen, schreibt die „Morgenpost“. Das heißt, Amazon und Ebay wüssten künftig, wie viel Miete ein Kunde zahlt, von wem sein Gehalt kommt und wo er was einkauft, wenn er mit Karte bezahlte. Die Unternehmen wissen auch, wieviel Bargeld auf dem Girokonto liegt oder ob es im Minus ist. Auch Google, Alibaba oder Zalando wäre dies möglich.
Hintergrund ist eine neue Richtlinie der EU, nach der Banken ihre Technik so ändern müssen, dass ein Zugriff von außen möglich ist…..

 Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/amazon-und-co-koennten-wissen-wie-hoch-ihre-miete-ist-a2318583.html

Kleinere Shop-Betreiber wie der Strunz-Shop könnten einen Umsatz-Aufwind erwarten, ebenso der lokale Einzelhandel (sofern noch vorhanden). Denn nicht jeder ist gewillt schon bei allerkleinsten Amazon-Rechnungen einen 90 Tage-Vollzugriff auf das eigene Girokonto zu gestatten. Gleichzeitig ist das die Bedingung um überhaupt noch bei Amazon und weitere einkaufen zu können. 

Als Shop-Betreiber würde ich dies klar und überdeutlich dem Kunden gegenüber artikulieren, schriftlich als übergroße Überschrift nicht erst beim Bezahlvorgang, sondern schon über SEO beim Suchen über Google.

Beispiel: „Ihr Bankgeheimnis bleibt bei Ihnen, wir Vertrauen Ihnen.“

Oder alternativ: „Kontoabfrage? Nein, wir vertrauen Ihnen“.

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