Studie zu Lebensmitteln in Supermärkten, schlimmer geht's nimmer

1 bis 20 von 33
   
Ältester
pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2
  Sie haben  Lesezeichen
Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 634
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 17.12.2018
 

Die Summe globaler menschlicher Intelligenz ist eine Konstante. Und die Weltbevölkerung wächst.

Billiant. Dem kann ich mich nur anschließen.

Ist aber kein Problem: Die Welt braucht eben nicht nur Häuptlinge, sondern in erster Linie Indianer.

Deswegen ist Tryptophan ja auch so selten.

und jettz noch eine kleine Abhandlung an alle Freunde der Thermodynamik:

Ist die Hölle exotherm oder endotherm?

Nachfolgend lesen Sie eine Prüfungsfrage aus der aktuellen Zwischenprüfung im Fach Chemie an der Universität von Washington. Die Antwort eines Teilnehmers war "so profund", dass der Professor Sie via Internet mit Kollegen in der ganzen Welt teilen wollte. Und darum haben auch wir die Freude, daran teilhaben zu dürfen: 

Bonus-Frage:  Ist die Hölle exotherm (Wärme abgebend) oder endotherm (Wärme aufnehmend)? 

Die meisten Studenten untermauerten Ihre Antwort, indem Sie das Boyle-Mariotte-Gesetz heranzogen ("Das Volumen und der Druck eines geschlossenen Systems sind voneinander abhängig", d.h. Gas kühlt sich ab, wenn es sich ausdehnt und erwärmt sich bei Kompression). 

Einer aber schrieb folgendes: 

Zuerst müssen wir feststellen, wie sich die Masse der Hölle über die Zeit ändert. Dazu benötigen wir die Rate der Seelen, die "zur Hölle fahren" und die Rate derjenigen, die sie verlassen. Ich denke, wir sind uns darüber einig, dass eine Seele, einmal in der Hölle, diese nicht wieder verlässt. 

Wir stellen also fest: Es gibt keine Seelen, die die Hölle verlassen.  Um festzustellen, wie viele Seelen hinzu kommen, sehen wir uns doch einmal die verschiedenen Religionen auf der Welt heute an. Einige dieser Religionen sagen, dass, wenn man nicht dieser Religion angehört, man in die Hölle kommt. Da es auf der Welt mehr als eine Religion mit dieser Überzeugung gibt, und da niemand mehr als einer Religion angehört, kommen wir zu dem Schluss, dass alle Seelen in der Hölle enden. Auf der Basis der weltweiten Geburten- und Sterberaten können wir davon ausgehen, dass die Anzahl der Seelen in der Hölle exponentiell ansteigt. 

Betrachten wir nun die Veränderung des Volumens der Hölle, da nach dem Boyle-Mariotte-Gesetz bei gleichbleibender Temperatur und Druck das Volumen proportional zur Anzahl der hinzukommenden Seelen ansteigen muss. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten: 

  1. Expandiert die Hölle langsamer als die Anzahl der hinzukommenden Seelen, dann steigen Temperatur und Druck in der Hölle an, bis sie explodiert.
  2. Expandiert die Hölle schneller als die Anzahl der hinzukommenden Seelen, dann sinken Temperatur und Druck in der Hölle, bis sie gefriert.

Zur Lösung... führt uns der Ausspruch meiner Kommilitonin Teresa: "Eher friert die Hölle ein, bevor ich mit dir ins Bett gehe..." 

Da ich bis heute nicht dieses Vergnügen mit Teresa hatte (und wohl auch nie haben werde), muss Aussage 2 falsch sein, was uns zur Lösung  bringt: 

"Die Hölle ist exotherm und wird nie einfrieren." 

Der Student bekam als einziger Prüfungsteilnehmer die volle Punktzahl.

Quelle: Diese Prüfungsfrage findet sich auf diversen Internetseiten. Die ursprüngliche Quelle ist von der Autorin nicht eruierbar.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 634
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 17.12.2018
 

Einstein hat übrigens wirklich gesagt:

Wahnsinn ist: immer wieder das gleiche zu tun, aber ein anderes Ergebnis zu erwarten!!

Deswegen bleibt experimentierfreudig!!

LG

Martin

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1573
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 17.12.2018
 

Hmm, stimmt. Ist gar nicht von Einstein...sorry. Hätte ich drauf gewettet...aber irgendwo hatte ich das her. Anscheinend aus den Gesetzen nach Murphy ;-)

Und von dem Blickwinkel, dass viele auf der Strecke bleiben, jedoch ein Mensch entsteht, der besser mit Giften, Gluten usw umgehen kann, verstehe ich Deinen Gedanken! Ich glaube nicht, dass es so kommt. Aber denkbar ist es. Ich würde sagen: Der Mensch/Symbiont wird nie damit klar kommen, dass ihm der Teppich unter dem Hintern weggezogen wird (Thema Vitamine, gute Mineralien, Gifte, Schwermetalle,...)

Ganz subjektiv + egoistisch aufs eigene Leben betrachtet ist das auch wenig hilfreich ;-)

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1674
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 17.12.2018
 

"Du weißt aber, von wem das Zitat mit der Intelligenz ist, wa? Albert Einstein."

Da wäre ich mir nicht so sicher wink

Einstein hat (angeblich) gesagt:
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

 

"Der Mensch wird diese degenerativen "Anpassungen" nicht kompensieren. Wer das nicht glaubt, der sollte man im Krankenhaus spazieren gehen und 18 Jährige fragen, wie glücklich sie mit künstlichem Darmausgang sind. Oder krebskranke Kinder im Hospitz (Endstation) besuchen und fragen, ob sie glücklich sind."

Ich habe ja nicht behauptet, dass alle diese Anpassungen (gleich gut) bewältigen könnten oder würden. Wie bei jeder erzwungenen oder notwendigen evolutionären Anpassung  werden viele auf der Strecke bleiben. Ich bin aber überzeugt, dass es unter 8Mrd. Menschen einige geben wird, die mit den veränderten Bedingungen gut klar kommen können/werden; und das muss/wird nicht die große Mehrheit sein.

Und wer nicht dazugehört, der muss halt "strunzen" wink (willkommen im Club).

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1573
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 17.12.2018
 

Hallo Thorsten,

Du weißt aber, von wem das Zitat mit der Intelligenz ist, wa? Albert Einstein.

Ich stimme hier im Übrigen gar nicht mit Dir überein, dass wir Gesundheitsjunkies "auf dem Abstellgleis" sind. Das werden "wir" in den nächsten 40 Jahren auch noch sehen. Thema Fettleibigkeit, Herzinfakt, Krebs, ...

Es gibt so gewisse Spielregeln, die der Mensch nicht annehmen kann. Mehr KH verstoffwechseln ist eine Sache...aber mit der Kombination an Schadstoffen klarzukommen, plus Bewegungsmangel usw. ist einfach viel zu viel.

Meine Meinung: Der Mensch wird diese degenerativen "Anpassungen" nicht kompensieren. Wer das nicht glaubt, der sollte man im Krankenhaus spazieren gehen und 18 Jährige fragen, wie glücklich sie mit künstlichem Darmausgang sind. Oder krebskranke Kinder im Hospitz (Endstation) besuchen und fragen, ob sie glücklich sind.

Nein...der Mensch ist total auf Abwegen und klar, genetisch extrem Gesunde (Entgiftungssystem...kann man übrigens messen+analysieren...kostet ca. 600-1000 Euro) können das besser wegstecken.

Aber wer hatte beim Würfeln schon soviel Glück? Ick wes, ich habe ungefähr eine 7-8 gewürfelt. Was ok ist, immerhin keine 2..aber auch keine 12. Wenn man 2 Würfel ansetzt und sagt: 2=sehr schlecht, 12=sehr gut.

VG,

Robert

 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1674
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 17.12.2018
 

"Kann man uns denn verübeln, dass das uns das individuelle Wohlergehen näher ist, als der aktuelle Evolutionsdruck der Menschheit?"

Meine Gedanken diesbezüglich waren nicht wertend gemeint.

 

"Zudem gewinne ich den (subjektiven) Eindruck, dass die Natur uns Menschen derzeit den Intellekt wieder wegnimmt, die Menschen also allgemein wieder dümmer werden. Kann mich aber auch diesbezgl. täuschen. :D"

Dazu habe ich seit Ende der 80er meine eigene Theorie:
Die Summe globaler menschlicher Intelligenz ist eine Konstante. Und die Weltbevölkerung wächst.

Kürzlich habe ich eine Reprotage zum Thema Intelligenz gesehe. Da hieß es, dass der Geburtsjahrgang 1975 der Jahrgang mit dem höchsten Durchschnitts-IQ ist. Davor war er geringer und seit dem ist er wieder auf dem Rückgang.

Ich kann deinen Gedanken daher gut nachvollziehen.

LG,
Thorsten

 

Veröffentlicht von : Huland
Beiträge: 197
Angemeldet am : 26.02.2018
Veröffentlicht am : 17.12.2018
 

Vielleicht sind wir, die wir uns hier im Gesundheitsinternet herumtreiben und alten, archaischen Lebensweisen nacheifern (Stichwort: "genetisch korrekt") und versuchen, uns mit optimalen Nähr- und Vitalstoffwerten versorgen zu wollen, ja das evolutionäre Auslaufmodell, das versucht, sich dem Anpassungsdruck zu entziehen.

Kann man uns denn verübeln, dass das uns das individuelle Wohlergehen näher ist, als der aktuelle Evolutionsdruck der Menschheit? Mir ist da der Spatz in der Hand lieber, als die Taube auf dem Dach.
Wie es den anderen Auslaufmodellen die ihre Abstammung nahezu komplett ignorieren sieht man ja oft genug. Un diese sind doch noch in der Überzahl.

Zudem gewinne ich den (subjektiven) Eindruck, dass die Natur uns Menschen derzeit den Intellekt wieder wegnimmt, die Menschen also allgemein wieder dümmer werden. Kann mich aber auch diesbezgl. täuschen. :D

 

LG

H

 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1674
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 16.12.2018
 

Hallo Huland,


danke für deine interessante Sichtweise und Gedanken.

Ich darf meine Gedanken hinzufügen.

Der evolutionäre Packt mit den Mitochondrien ist ja schon "etwas" älteren Datums; lange bevor übehaupt eine Menschwerdung abzusehen war. Ich vermute mal, aus der Not(wendigkeit) eines besseren, gemeinsamen (Über)Lebens in den damals vorherrschenden bzw. sich ändernden Umwletbedingungen.

Evolution ist ja kein zielgerichterter Prozess, in der Absicht eine möglichst komplexe Lebensform zu erschaffen. Evolution sehe ich als Prozess der Anpassung an sich ändernde Umwelt- und Lebensbedingungen.

Ein Prozess, den ich für uns Menschen auch heute noch intakt sehe. Nur haben sich die Prämisssen geändert. Statt sich an eine (von außen) ändernde Umwelt anzupassen, sind wir es selber, die unsere Umwelt und Lebensbedingungen ändern, an die wir uns wiedrum anpassen müssen.

So wie unser allseits geliebter Haushund im wesentlichen noch (genetisch) Wolf ist, sich aber z.B. in Bezug auf Amylase-Aktivität (die Fähigkeit KH/Stärke zu verstoffwechseln) stark von diesem unterscheidet (der Hund kann deutlch besser KHs vertragen/verwerten, als der Wolfe; ohne das KHs jetzt gleich zu seiner bevorzugten Nahrungsquelle werden) und damit in relativ kurzer Zeit an das Zusammenleben mit dem Menschen angepasst hat, hat sich auch der Mensch von seinen Primaten-Vorfahren zu dem entwickelt, was er heute ist.

Evolution ist dabei nicht unbedingt ein kleinschrittiger, fließender Prozesss, sondern erfolgt oft genug in Schüben. Gut zu beobachten an sich neu bildenden Inseln vulkanischen Ursprungs, die von bekannten Arten besiedelt werden, welche sich innerhalb weniger Generationen auf faszinierende Art und in einzigartiger Weise (evolutionär) apassen.

Auch den Menschen sehe ich nach wie vor in solch einem Prozess. Fähigkeiten und Eigenschaften, die für das Überleben und Vermehren sekundär geworden sind, stellen kein Selektionsmerkmal mehr dar, da sie technisch, medizinisch oder intellektuell kompensiert werden können; z.B. Fehlsichtigkeit mit einer Brille.

Wer kennt nicht einen Bekannten, der futtern kann, was er will, ohne dick und fett zu werden und dabei noch nicht mal Sport treibt? Dann sind da noch alte Säufer oder Raucher? Oder Menschen, die mit Umweltverschmutzung bessser klar kommen als andere? Menschen, die vielleicht resistent gegen AIDS sind? Viellecht sind das die neuen, erfolgreichen Zweige der Menschlichen Evolution?

Vielleicht sind wir, die wir uns hier im Gesundheitsinternet herumtreiben und alten, archaischen Lebensweisen nacheifern (Stichwort: "genetisch korrekt") und versuchen, uns mit optimalen Nähr- und Vitalstoffwerten versorgen zu wollen, ja das evolutionäre Auslaufmodell, das versucht, sich dem Anpassungsdruck zu entziehen. Da wird sich an "Paleo-Ernährung" orientiert. Bewegung, Sport und Anstrengung wie bei Frühmenschen praktiziert; teils exzessiv. Dabei sind wir es möglicherweise, die sich von der Evolution abkoppeln, da wir egoistisch (und "eigenverantwortlich") einer unseren Genen vermeintlich genehmen Lebensweise frönen wollen. Vielleicht sind wir es, die der Entwicklung der Spezies Mensch damit einen Bärendienst erweisen, indem wir den Anpassungsdruck an die menschveränderten Umweltbedingungen für uns auszuschalten versuchen?

Ich denke, wenn wir uns bereits forgepflanzt haben und unseren Beitrag an der Arterhaltung geleistet haben, ist das sogar i.O. und für die Menschheit als solche sogar egal (vielleicht sogar von Vorteil, da wir als Gesündere weniger Ressourcen des Sozialsystems verbrauchen). Aber vielleicht sollten wir diese/unsere Lebensweise nicht 1:1 auf unsere Kinder übertragen zu wollen?

Nachdenkliche Grüße,
Thorsten

 

Veröffentlicht von : Huland
Beiträge: 197
Angemeldet am : 26.02.2018
Veröffentlicht am : 16.12.2018
 

Ich möchte das Ganze auch mal durch die evolutionäre Brille beschreiben (meine Meinung):

Durch den Konsum von nicht-natürlichen Dingen brechen wir den "evolutionären Pakt" (meine Wortschöpfung) aus dem wir Menschen hervorgegangen sind. Eigentlich sind es viele evolutionäre Pakte.

Ich meine damit, dass wir Menschen Supersymbionten sind, angefangen bei Mitochondrien, welche anscheinend ursprünglich mal separate kleine Einzeller waren, die sich in größeren Einzeller eingenistet haben. Der "Deal" war, dass die Wirtszelle das Mitochondrium mit allem versorgt, was es braucht (Nährstoffe, Schutz, Bewegung oder sonstwas), und umgekehrt die Wirtszelle mit ATP versorgt wird. Vielleicht auch zusätzlich noch Schutz, Bewegung oder sonstwas.

Diese Duo - Einzeller konnten dann in gebildeten Zell-Gesellschaften weitere Vorteile ausspielen, bis irgendwie dann am Ende der Mensch stand. :D

 

Da sich unsere Gesellschaft sich so schlecht ernährt, können halt weniger Mitochondrien versorgt werden und die Vorteile die sich ursprünglich durch die Bildung des Supersymbionten Mensch ergaben, treten nicht ein.

Versprechen, den Organismus mit genug Vitamen zu versorgen, da dies irgendwann outgesourced wurde: gebrochen.

Versprechen, den Organismus mit genug Magnesium zu versorgen: gebrochen.

Versprechen, den Organismus mit genug O3 Fettsäuren zu versorgen, damit ordentliche Zellmembranen gebaut werden können: gebrochen.

Versprechen, den gewährten ausgebildeten Intellekt zum Vorteil des Gesamtorganismus einzusetzen: gebrochen.

Versprechen der Haut eine eingeschränkt durchgängige Trennung von Organismus und Umwelt: sabotiert durch Cremes, Makeup, Sonnenblockern

Verhüllen des Körpers mt Kleidung (Scham) wo doch extra die meisten Haare abgeworfen wurden (Vitamin D). Ausser dem Haupthaar gibt es ja nur noch an bestimmten Stellen gibts noch aus 2 guten Gründen eine nennenswerte Menge an Haaren: Tägermaterial und Diffuser für Hormone sowie als "Schmierstoff" für Bewegungen ála Stapellauf beim Schiff wo ansonsten Haut auf Haut scheuern würde.

 

und so weiter und so weiter

Rauchen, Alkohol, giftige Chemikalien, Schwermetalle, Auswirkungen von Gier und Angst mal nicht mit betrachtet.

 

Wundert es da einen, dass ein derartig agierender Mensch "krank" wird? Eigentlich könnte er aus evolutionärer Sicht auch einfach wieder in seine Einzelzellen auseinanderfallen, da er sich nicht bewährt hat, nur sind die alleine nicht mehr überlebensfähig. Als Mensch überlebt man immerhin irgendwie, ganz gesund ist man aber auch nicht.

 

Eindeutig schuld an dieser Misere ist meiner Meinung nach das gewährte menschliche Bewusstsein. Früher mal evolutionär vorteilhaft ist es heuer eher schädlich: Man hält sich für schlau, gebildet und belesen und nutzt deswegen Sonnenblocker, verzichtet auf Fett, futtert Graskörner, bzw verarbeitete Produkte daraus (Weizen) und im unterdurchschnittlich ausgeprägten Oberstübchen glaubt man schlau zu sein und alles richtig zu machen.

(Sind wir Strunzianer da eigentlich anders?)

Wie sagt es Prof. Spitz immer so extrem passend? Wie haben keine Bauartzulassung für die Art wie wir leben! Aber so leben wie es die Natur vorsieht (Australopithecus) will ich ehrlich gesagt auch nicht. Was also tun?

 

LG

H

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1573
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 16.12.2018
 

Hallo Nina,

ich teile Deine Einstellung. Ich lebe ähnlich und rege mich nun auch nicht mehr wirklich über die Gesellschaft auf.

Nur wie viele "leben" so wie wir? Maximal 5%, denn so hoch ist der Anteil von Bio am Markt. Und auch im Bio-Sektor wird dann viel Schrott angeboten, ich sage nur glutenfrei :-/ ...oder Frühstücks-Abteilung.

Tja...also sind es am Ende weit unter 1%, die sich wirklich gesund ernähren...macht schon ein wenig Angst. Angst vor den Kosten...

Aber man soll sich nur mit Problemen beschäftigen, die man auch lösen kann...sagt Buddha ;-) ..Recht hat er.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Blackdove1977
Beiträge: 37
Angemeldet am : 06.10.2018
Veröffentlicht am : 16.12.2018
 

Hallo zusammen!

ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß die Leute früher nach dem Krieg gesünder waren als heute. Vor 20-30 Jahren war es "normal" mit 60-70 das Zeitliche zu segnen. Zumindest in meiner näheren Umgebung. Heute sind die Leute mit 70 zwar nicht mehr fit, aber dafür auch nicht tot. Das fängt dann so ab 80 an. Viele meiner Verwandten haben die Früherkennungsuntersuchungen und bessere Behandlungsmethoden bei Krebs und Herzerkrankungen nochmal gerettet. Früher vor 30 Jahren wären die einfach gestorben. Früher wurde auch vielmehr geraucht und Alkohol getrunken, das ist heute auch nicht mehr so. Wir ernähren uns auch fast nur von Bio-Lebensmittel und ich sogar Low carb und seit 4 stolzen Tagen no carb, aber wirklich den Durchbruch hat es jetzt nicht gegeben. Mein Ziel ist es, ohne größere Probleme wenigstens meine Rente noch zu erleben und meine Kinder aufwachsen zu sehen und vielleicht meine Enkel noch einigermaßen fit zu erleben. Extrem alt zu werden ohne Partner im Altenheim und mit großen Einschränkungen ist für mich jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei.

Ich glaube, unser Essen wenn es denn Bio ist, ist nicht schlechter als früher. Vielleicht ist unser Essen niemals optimal gewesen. So eine Mangelernährung wie es sie früher zu Hungerszeiten gegeben hat, ist bestimmt auch nicht positiv für die Lebenserwartung. Ich denke, besser als heute ist es uns nie gegangen. Man sollte sich zuckerarm ernähren, so wenig wie möglich Industriezeugs essen, nicht rauchen, nicht trinken, Sport machen, zufrieden sein und vielleicht ab und an beim Doc Bluttuning machen. Alles andere hat man nicht wirklich in der Hand.

 

Liebe Grüße, Nina

Veröffentlicht von : Simone
Beiträge: 41
Angemeldet am : 21.11.2018
Veröffentlicht am : 04.12.2018
 

@Robert und @all

Die Diskussionen kenne ich... wobei dieses plötzliche Bio schon sehr skeptisch, kritsch zu betrachten ist... Wo soll das denn alles herkommen, wenn die Böden und Co. ... ...

"Denn da schließt sich die spannende Frage an: SInd wir Verbraucher Schuld daran, dass es diesen Müll gibt? Oder die Industrie?"

Dass es diesen Müll, jedenfalls an Anfang, gibt, nicht unbedingt - wir haben ihn ja nicht eingefordert. Rüberbeschwappt aus den USA? Die Industrie und Co. ist nur auf Gewinn aus. Alles andere interessiert nicht. Auf jeden Fall tragen wir (End)Verbraucher - da kommt eine völlig irre Bedeutung dem Wort EndVerbraucher zu - dazu bei, dass diese Gesellschaft so läuft wie sie es tut, denn wir müssen ja nicht alles konsumieren und mitmachen... ... 

Thema Eigenverantwortung! Denken! Hinterfragen! Gegen diese unsinnigen gesellschaftlichen Abläufe, Zwänge, kämpfe ich mein Leben lang... rege mich auf... wurde nie verstanden. Weder als Kind, noch heute. Wir sollten für unsere wirkliche Freitheit, Selbstbestimmung kämpfen und einfordern... damit meine ich insbesondere so leben zu können, dürfen, Leben gestalten können, wie es einem gut tut... ... Die Meisten da draußen leben völlig fremdbestimmt und lassen sich lenken, leiten, manipulieren... ... Wie traurig der Mensch doch ist. Die Masse versteht sich... es gibt einige Ausnahmen...

Ich wünschte mir wäre das alles egal und würde mich nicht so oft aufregen... ... Cortisol läßt in hohem Maße grüßen... frisst mich auf... gar nicht gut... gefühlt wird es besser... Dank Mr. Strunz! Mercí! Hoffentlich auch mein Kieferknochen!!

 

 

Veröffentlicht von : Nils
Beiträge: 492
Angemeldet am : 30.11.2016
Veröffentlicht am : 24.05.2018
 

Auch bevor ich dies gelesen habe, habe ich es mir schon gedacht.

Geht nur einmal durch einen E...-Laden.

Reihenweise Alkohol, reihenweise Zuckerprodukte - ohne Zucker gibt es fast nichts. 

Aber in der Obstabteilung gibt es teilweise gesunde Produkte.

Veröffentlicht von : Stefanie B.
Beiträge: 15
Angemeldet am : 02.06.2017
Veröffentlicht am : 24.05.2018
 

Ja, schlimmer geht’s immer! Da stehen ja einen schon die Haare zu Berge.

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 660
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 18.05.2018
 

Ach weißt du, ich denke es tut sich ja schon viel..... es dauert bloß immer, bis die Informationen wirklich überall angekommen sind und die Leute dann auch was ändern.

Wenn ich sehe, was heute schon alles für Bienen gemacht wird, dann bin ich eigentlich überzeugt, dass wir das Problem in 1-2 Jahren im Griff haben.

Menschen ändern ihre Gewohnheiten aber deutlich langsamer. Ich selber habe etwa 20 Jahre gebraucht von der Erkenntnis, dass ich täglich Sport machen muss, bis zur Umsetzung. Und auch mit Ernährung habe ich mich nur befasst weil jemand nahes sehr krank geworden ist.

Auch andere Leute werden krank. Die ältere Generation wird vielleicht endgültig abgehängt, aber die Jüngeren zumindest wissen das Internet zu bemühen.

Sogar bei meinen Eltern tut sich langsam was - mein Vater mag kein Brot mehr essen, hat bei seinem letzten Besuch bei den Eiern und Erdbeeren ordentlich zugeschlagen und spricht ganz wichtig über Epigenetik. :-)

Und auch wenn es kurzfristig manchmal frustrierend ist - wir hier reden uns ja sicherlich alle im Umfeld den Mund fusselig, und über kurz oder lang werden sich Dinge ändern.

 

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 634
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 18.05.2018
 

Hallo Christine,

ja, grundsätzlich seh ich das genauso. Nur das mit dem Ändern würd ich eher so formulieren:

Wenn die Leute sich bezüglich ihrer Ernährungsgewohnheiten deutlich mehr disziplinieren würden, hätte dies eine größeren Effekt - auch mit AldiLidletc - als wenn man versucht die Ereuger zu zwingen dem Verbraucher bessere Produkte anzubieten.

Man kann das Volk eben nicht zu seinem Glück zwingen. Und die, die sich jettz schon im Griff haben, finden auch jetzt schon einen Weg.

Das mit dem Diziplinieren klappt aber vermutlich am besten bei den Kindern. Je früher desto besser. Und hier seh ich auch den Staat in der Pflicht, dieses Thema umfangreicher über die Erziehung in den Schulen zu vermitteln.

Wenn ich mal vergleiche, wie das zu meiner Shculzeit war und was man damals an Informationsmöglichkeiten hatte, dann ist das heute zwar besser, im Verhältnis aber immer noch ein Armutszeugnis.

Der Lebensmittelindustrie in den Arsch zutreten und die Faulheit des Verbrauchers damit zu unterstützen, halte ich nicht für Zielführen. Dafür ich bin eben zu sehr Darwinist.coolcool

Jeder finde seinen eigenen Weg.

LG

Martin

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 660
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 17.05.2018
 

"Schaut euch mal die Lebensmittelversorgung in Bangladesh oder im Kongo an....geht in Euch....und erkennt demütig auf welch hohem Niveau wir hier alle jammern."

Absolut richtig, sehe ich genauso! Und genau das hat sich die Kriegs-/Nachkriegsgeneration auch gedacht und deswegen haben wir heute die Probleme die wir haben.

Nebenan bei mir wohnt eine alte Frau, die schon in diesem Dorf geboren ist und den Krieg erlebt hat. Sie ist Kind einer armen Bauernfamilie.

Was macht die Frau also im hohen Alter? Sie ist total froh über ihre Freiheit, auch wenn sie ihren verstorbenen Mann vermisst und jeden Tag auf den Friedhof geht. Sie ist froh, dass da niemand mehr ist, den sie bekochen muss. Sie ist sehr aktiv, gerne unterwegs, und ihr Essen besteht überwiegend aus Brot und Kuchen.

Nun ja, und den Rest kannst du dir denken. 120 wird sie wohl nicht mehr, den ersten Schlaganfall hatte sie vor kurzem - und das als relativ fitte Alte (78), die immerhin jeden Tag bestimmt mindestens 20km Fahrrad fuhr....

Ich weiß was du meinst, und du hast schon Recht damit. Deswegen können wir aber trotzdem nicht alles so lassen wie es ist!

Ich erinnere mich da an die verzweifelte Aussage eines Arztes: "Nach dem Krieg waren alle gesund! (anders als heute)" - Sie waren es wohl vor allem deswegen, weil sie zwar wenig zu essen hatten, aber das Wenige wird wohl direkt vom Feld gekommen sein.

Nach dem Krieg hatten nämlich alle ihren kleinen Garten. Und weil das Mühe macht und weil man in der schönen neuen Welt keine Mühe mehr haben wollte war man froh, ab sofort alles kaufen zu können.....

Die alte Dame nebenan hat immerhin noch ihre eigenen Tomaten und Bohnen. Ihr Bruder, wohnt ein Haus weiter: "Ach lass das doch, das kannst du doch alles im Supermarkt kaufen!"

Sic.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 634
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 17.05.2018
 

ach ja, einen hab ich noch.

Direkt zum Thema dieses Threads: Schlimmer gehts nimmer.....

Geht es doch!!!!!!!

Schaut euch mal die Lebensmittelversorgung in Bangladesh oder im Kongo an....geht in Euch....und erkennt demütig auf welch hohem Niveau wir hier alle jammern.

Ich glaube fest daran: die dort würden sich mit maximaler Begeisterung "die Kugel geben", sich "von Freunden ein Küsschen" geben lassen und "Piemont Kirschen" (auch mein Lieblingsobst) in sich reinschaufeln. Zumindest wenn die Alternative Verhungern ist!

So, das waren jetzt mindestens 20€ ins "Phrasenschwein" (klimper).coolcool

LG

Martin

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 634
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 15.05.2018
 

Ich versuche mal meine ursprüngliche Aussage zu entschärfen und streiche das Wort "Schuld".

Unser aktueller Lebensmittelangebot/Verbraucherzustand ist schließlich schleichend entstanden. Möglicherweise besonders getriggert durch den Mangel in der Nachkriegszeit, Wirtschaftskrise, etc.

Damals hat man eben versucht schnellstmöglich die Bevölkerung am verhungern zu hindern und dafür nach Lösungen gesucht. Ergebnis:

Industriealisierte Landwirtschaft, Massentierhaltung, haltbare Lebensmittelkonserven, usw.

Sind wir mal realistisch: 7Mrd Menschen mit Bio zu füttern geht nicht. da haben wirs wieder. Der Darwinismus findet einen Weg, genau wie die Natur bzw. das Leben (Jeff Goldblum in Jurrasic Park).

Schuld ist also eigentlich niemand oder alle...so jetzt wirds mir zu philosophisch. Jetzt hör ich auf.

LG

Martin

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 344
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 15.05.2018
 

https://www.youtube.com/watch?v=jcnd3usdNxo

1 bis 20 von 33
   
Ältester
pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2
  Sie haben  Lesezeichen