Tipps zum Einkaufen / Gourmet-Tipps

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Veröffentlicht von : chris790
Beiträge: 211
Angemeldet am : 16.09.2017
Veröffentlicht am : 24.12.2019
 

In Köln gibt es jeden Samstag einen Flohmarkt am Autokino. Insgesamt gibt es dort viele Stände mit Obst und Gemüse zu unschlagbaren Preisen (z.B. zuletzt ein Kilo Himbeeren für 1,30 EUR). Mein Lieblings-Stand ist dort beim Eingang ein Gang nach links und dann immer gerade aus: Demeter-Ware, die leichte Mängel hat. Die Kilopreise ca.: Äpfel 1 Euro, Porree 50 Cent, Salat 2 Euro. Insgesamt habe ich jeweils für einen komplett gefüllten Rucksack ca. 7 Euro gezahlt (war jetzt dreimal da). Die Mängel sind wirklich leicht, z.B. ein schwarzer Punkt am Apfel. Man kann ihn mitessen oder wegschneiden.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 17.12.2018
 

Wahnsinn. Ich hatte aber auch noch nie Japanisches (Wa) Rind (Gyu)...das schmeckt wie eine Praline...wegen dem genialen Fettdurchzug im ganzen Fleisch.

Hallo Robert,

na, das klingt aber auch nach Entertainment.cool

lG

Martin

Veröffentlicht von : Verena F.
Beiträge: 23
Angemeldet am : 17.11.2018
Veröffentlicht am : 16.12.2018
 

Für alle Schoko Liebhaber kann ich das hier empfehlen:

edelmond-shop.de

Hier kann man relativ günstig Low Carb Zutaten bestellen:

www.l-carb-shop.de

Leider liefern die nicht nach Österreich yell

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 2711
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 15.12.2018
 

"Das beste Bio Siegel allein ist für mich wertlos, wenn im Bio Supermarkt der Staudensellerie schon gummiartige Konstistenz hat. Da vergeht mir jeglicher Genuss."

Absolut. In Berlin hat man einen Vorteil: Es gibt wahnsinnig viele Bioläden (ich würde schätzen über 100). Somit Konkurrenz...und die beiden, wo ich einkaufe gehe, haben "eigentlich" sehr sehr gutes Gemüse.

Und ich würde auch lieber labbriges Bioland Gemüse essen als ein "Superfrisches" konventionelles, welches mit über 100 Giften behandelt werden darf und wo kein Mensch weiß, welchen Schaden diese Gifte in Kombination anrichten. Weil das nie untersucht wurde (und wahrscheinlich auch keiner will).

;-)

Beim Fleisch bin ich bei Dir...wenn man so eine Chance hat und den Bauern/Schlachter kennt, braucht man kein Siegel.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Frau XY
Beiträge: 19
Angemeldet am : 29.09.2018
Veröffentlicht am : 15.12.2018
 

Für mich bedeutet gutes Einkaufen vor allen Dingen regional und frisch. 

Das beste Bio Siegel allein ist für mich wertlos, wenn im Bio Supermarkt der Staudensellerie schon gummiartige Konstistenz hat. Da vergeht mir jeglicher Genuss.

Auch bei den besten Bio Lieferdiensten war meine Erfahrung bislang mäßig, weil gerade bei den gebrachten Kisten oft viel durch Zukauf aufgefüllt wird. Wenn man auch beim Obst etwas Abwechslung wünscht ja kaum zu umgehen und gelegentliche Ergänzungen durch Importware finde auch ich abwechslungsreich, aber Gemüse & blättriges haben wir selbst ausreichend. 

Ich fahre 2x wöchentlich am Bioland Hofladen rum, die ernten insbesondere die frischen Salate am gleichen morgen und öffnen daher auch erst spät. Für mich ein Hochgenuss, wenn Feldsalat & Postelein noch so knackig frisch auf unseren Tellern landen. Da lagere ich dann auch die Portionen für den nächsten Tag mit gutem Gewissen. 

Mein Rind beziehe ich direkt vom Erzeuger. Weidehaltung, keinerlei Kraftfutter. Familienbetrieb und ebenfalls Selbstvermarkter. Darf man sich alles mit ansehen, wer möchte. Das ist für mich wichtiger als ein Bio Siegel. 

@ Timo: Das Olivenöl werde ich gerne bald testen, danke für den Tipp. Hier bin ich immer auf der Suche und unser Konsum ist recht hoch :-)

 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 2711
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 15.12.2018
 

Hallo Martin,

>Essen ist eben nicht nur Ernährung, sondern auch sehr viel Entertainment.

So wird es aktuell von der Gesellschaft gewünscht. Korrekt...Entertainment ohne Hirn und Verstand. Oder anders ausgesprochen: Alles Fake! Da wird einem mit tollem Silberbesteck und Stoffserviette ein Stück "Massenzuchtabfall" mit einem "Gift-Gemüse-Cocktail" und einem selbstgebackenen Brot aus Aldi-Mehl serviert.

Aber hey...das Ambiente im Restaurant ist super...

Ich habe überhaupt keinen Bock mehr, auswärts zu essen. Manchmal eklige ich mich regelrecht. Das ist die bittere Wahrheit. Meistens esse ich auch nur eine Kleinigkeit bzw. bringe mir mein Essen zur Arbeit mit oder esse vorher zu Hause ...und trinke dann nur ein Glas Leitungswasser.

Aber es ist nicht alles schlecht im Leben: Gestern kam das Weihnachtspezial von kaufnekuh ...ein Paket Wagyu Rind. Ich habe gestern ein Hüftsteak gemacht und heute morgen einen Hamburger. Fast schon dekadent...aber eben nur fast.

Was soll ich sagen: Das ist das beste Fleisch, was ich in meinem Leben gegessen habe. Und ich habe schon über 20 Michelinpunkte wie auch über 400 GM-Punkte ausprobiert/genossen...das Fleisch ist der absolute Hammer. Wahnsinn. Ich hatte aber auch noch nie Japanisches (Wa) Rind (Gyu)...das schmeckt wie eine Praline...wegen dem genialen Fettdurchzug im ganzen Fleisch.

Nächstes Jahr werde ich mir die Kühltruhe damit vollrammeln :-D

VG,

Robert

PS: Noch ein schöner Tipp für Euch: La Vialla, ein it. Demeterbetrieb (ja sowas gibt es ;-) )...die haben sehr sehr gute Produkte. Leider auch viel Korn, was für mich tabu ist...aber eben auch geniales Olivenöl, Tomaten, ... und eben alles biodynamisch.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 14.12.2018
 

Um nochmal auf die Überschrift hinzuweisen: da steht auch Gourmet-Tipps.

Ich unterstelle mal, dass sich das auchin Zukunft nicht mit synthetischer Nahrung vereinbaren wird.

Essen ist eben nicht nur Ernährung, sondern auch sehr viel Entertainment.

Ich hab vor vielen Jahren mal ne Science Fiction Geschichte gelesen wo es um eine Gesellschaft ging, die sich nur synthetisch ernährte und bei dem Gedanke an natürliche Nahrung Brechreiz bekam.

Bis wir mal soweit sind, wird noch viel Wasser bergab fließen...

LG

Martin

Veröffentlicht von : Timo H.
Beiträge: 28
Angemeldet am : 10.10.2018
Veröffentlicht am : 14.12.2018
 

Hallo zusammen,

 

Ich habe leider Probleme große Kapseln etc. zu schlucken. Die bleiben mir dann weiter unten im Hals stecken, sodass auch mit viel Wasser nix mehr geht. Das Problem habe ich ebenfalls schon immer bei nicht gut zerkauter Nahrung. Dementsprechend habe ich mal das Fischöl ausprobiert. Nicht ganz günstig, aber zumindest entgegen meiner Befürchtung recht "lecker". Schmeckt nicht nach Fisch und vor allem auch nicht nachträglich. Ich muss dazu sagen, ich mag leider keinen Fisch.

Ein großer Vorteil - wie ich finde - ist die Möglichkeit die Dosierung selbst bestimmen zu können.

 

Beste Grüße

Timo

 

P.S. Ich habe immer noch nen Ekel vor Gundulas Vorschlaghammergeschichte! surprised

Veröffentlicht von : Gundula K.
Beiträge: 365
Angemeldet am : 22.12.2016
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

Und noch eine abschließende Antwort von mir zu diesem Thema:

 

Da weltweit viele Bestrebungen theoretischer Art (evt. auch praktische Tests) im Gange sind, Mensch und Roboter zu vernetzen, brauchen wir uns um die Ernährung der Zukunft "keine Sorgen" zu machen. Sie wird auf jedem Fall zum großen Teil synthetisch sein.

Und wenn wir die vielen NEM, EW-Pulver usw. in nähere Betrachtung ziehen, dann sind diese auch schon hoch verarbeitet und zum guten Teil synthetisch. Wir alle sind der Zukunft schon ziemlich nahe gerückt.  ;-)

 

Gruß Gundula

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

Hallo Gundula,

ja, Alternativen gibt es eigentlich jetzt schon in großer Zahl.

Nur sind Insekten für mich kein Fleisch sondern einfach eine Proteinquelle. Das sind Quorn, Tempeh, Süßlupinenprodukte und was es sonst noch alles gibt auch. Der industrielle Verarbeitungsgrad ist aber so hoch, dass ich davon nichts wissen will.

Fleisch hat eben auch typische Struktur und Geschmack. Diesen synthetisch aus anderen Proteinquellen zu erzwingen ist nicht mein Ding.

Extrembeispiel: Steak Tartar geht halt nur aus Fleisch. Aus Lupinen hätte das mehjr was mit Big Pharma zu tun.

Wem das egal ist, der kann eigentlich gleich Soylent Green essen. Womit wir wieder beim Thema wärencool

ich kann zwar ethnische Bedenken der Fleischproduktion verstehen, aber für mich gibts da keine Alternative.

Evolutionär sind wir das geworden was wir sind als wir angefangen haben Fleisch zu essen.

Aber wie gesagt, ich hab kein Problem mit homöopatischen Mengen an Morphium im Fleisch.

Da find ich die Steroide im US-Rindfleisch schon bedenklicher. Betrachtet man die Zunahme des weltweiten Fleischkonsums, ist Memphis Meat vermutlich die einzige Lösung. Hoffentlich kann ich mir in Zukunft noch was besseres leisten.

LG

Martin

Veröffentlicht von : Gundula K.
Beiträge: 365
Angemeldet am : 22.12.2016
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

Hallo Martin F.,

 

1) ich habe auch schon gefriergetrocknete Heuschrecken gegessen. Der Genuss ist o.k., aber die Heuschrecken "schauen" einen mit ihren großen schwarzen Augen an, und das ist sehr unangenehm. Deshalb gibt es keine Kühe/Schweine/Hühner usw. mit Augen als Braten zu kaufen - jedenfalls nicht im Normalfall.

Daher bin ich umgeschwenkt auf sog. "Buffalo-Würmer", auch Mehlwürmer genannt. Diese Tiere sind laut Hersteller-/Verwender-Aussagen sehr gesellig und leben gerne eng zusammen. Wenn sie alt genug sind, werden sie gefriergetrocknet und fallen dabei in eine Art Winterstarre/Winterschlaf wie auch in der Natur, nur viel schneller.

Natürlich haben sie auch ein Nervengeflecht, aber das ist mit denen von Großtieren in keinem Fall vergleichbar, auch nicht in der Schmerzempfindlichkeit.

Weil die "deutschen" Verbraucher sehr empfindsam und ekelig sind, werden die Tiere entweder später vermahlen oder für die Mutigen als ganze (getrocknete) Würmer im Beutel verkauft. Ich empfinde die Tiere als Nahrung der Zukunft und habe überhaupt keine Berührungsängste. Nur lebend wie im Dschungelcamp möchte ich sie nicht essen müssen, und dann auch noch unter Zeitzwang, das ist für Mensch und Tier widerwärtig/gefühllos.

 

2) Einschläfern (Mittel im Futter) fände ich total in Ordnung.

3) Wenn ich durch "Memphis Meat" Tieren ein (langes) Leiden ersparen könnte, wäre "Memphis Meat" meine Wahl. Ob aktuell Bio oder nicht, die Zukunft wird sehr vermutlich auf synthetische Erzeugung hinauslaufen müssen!

4) Mein EW-Shake ist schon synthetisch, da aus Aminosäuren direkt hergestellt. Die üblichen EW-Shakes jeder Art und Hersteller ekeln mich nach einiger Zeit an ...

5) Und irgendetwas muss ich richtig gemacht haben mit meiner Ernährung: gesund, fit, alt - nein, ich bin keine junge Frau mit 70 Jahren wie Dr. Strunz gern immer wieder anführt, ich fühle mich trotz meiner 70 Jahre viel jünger. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

 

Gruß Gundula

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

Die Geschoßreste sollst Du auch nicht mitessen.

Schmecken sowieso nichtcool

Veröffentlicht von : chris790
Beiträge: 211
Angemeldet am : 16.09.2017
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

Ich habe mit meiner Freundin kürzlich darüber gewitzelt, dass bereits ein Bild des Tieres auf der Verpackung, wie es vorher hauptsächlich gelebt hat und was es hauptsächlich gefressen hat, das Kaufverhalten beeinflussen würde. Quasi wie bei den Zigarettenpackungen.

"Dieses Mastschwein lebte mit seinen 44 Freunden in einem 34 Quadratmeter-Zimmer mit angenehmen künstlichem Licht, ernährte sich von Kraftfutter mit optimiertem Gen-Soja und wurde in den 6 Monaten Lebenszeit 105 kg schwer."

Drunter ein Bild vom Stall mit den 45 Tieren...Ich wäre gespannt, wer das dann aufs Kassenband legt.

Kürzlich in der Werbung gelesen:
"Testen Sie doch mal unser zartes Rinderfilet und herzhaftes Roastbeef aus Uruguay, Brasilien oder Argentinien. Die Tiere grasen dort auf weitläufigen Weiden und garantieren somit höchsten Fleischgenuss. Unsere Premium-Marke ist xyz. Dieses argentinische Rindfleisch ist speziell auf die gehobene Gastronomie ausgerichtet."

Hin zum Laden, gesehen, dass es Stallhaltung ist und die Tiere mit Getreide gefüttert werden und gefragt, wo sie das Rind von der Weide haben. Antwort: Hier ist alles Massentierhaltung (ausser bestimmtes Schweinefleisch). Dafür besteht keine Nachfrage und bei der Masse ist Weidenhaltung nicht mehr machbar. Nach eigener Aussage verkaufen die 1.000 Tonnen Fleisch pro Monat. Früher dachte ich, ich tue (meiner Ernährung) etwas gutes, wenn ich dort einkaufe.

Veröffentlicht von : Nils
Beiträge: 578
Angemeldet am : 30.11.2016
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

"von einem Bauern gehört, der Bisons züchtet und auf der Weide erschießt" -

dann ist das Fleisch belastet mit Blei, das ist ebenfalls ungesund.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

Liebe Gundula,

zum Teil1:

Es ist eine Schande, das gute Ideen an der deutschen Bürokratie scheitern. Ich hatte so etwas schon vermutet. Danke für diese Informationen. Ich hätte z.B. auch vorgeschlagen, die Tiere bei Mozartmusik(oder was auch immer gefällt. Koberinder hören das ja auch den ganzen Tag) mittels eines Betäubungsmittels im Futter eijnzuschläfern.

Aber da würde sich das Volk über Rückstände im Fleisch das "Maul zereissen". Ich bin da wesentlch felxibler, denn ich akzeptiere derartige "Rückstände". Die "psychoaktiven Stoffe" im Rotwein, Bier und Kaffee oder Tee werden ja auch akzeptiert. Mohn und Hanf kann man auch Bio anbauen. Du weißt was ich meine.

Aber dass das nicht durch die deutsche Bürokratie durchgeht ist klar.

Teil 2, Insekten:

hier endet meine Flexibilität. Spinnen gerne, wenn sie aus dem Meer kommen. Dann ist aber auch schon Schluß.

Und ich würde jetzt schon Wetten, dasss das Thema "Leidensfähigkeit" bei Heuschrecken, etc. ganz schnell ein Thema wird sobald entsprechende Mengen angeboten werden. (Artgerechte Haltung....)

Mal abgesehen davon, dass Essen auch was mit Genuss zu tun hat und mit angelerntem Ekel. Da sind Insekten doch erst mal noch schwierig.

Aus meiner Sicht führt da langfristig kein Weg an "Memphis Meat" vorbei. Bzw. synthetisches Protein. Das ist dann garantiert nicht Bio, denn das wäre ein Wiederspruch.

LG

Martin

Veröffentlicht von : Gundula K.
Beiträge: 365
Angemeldet am : 22.12.2016
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 
Veröffentlicht am : 13.12.2018

Lieber Martin F, liebe Foristen und Interessenten,

 

ja, es gibt es, das möglichst leidensarme zu-Tode-kommen. Ich schrieb darüber vor kurzem auch hier im Forum, aber es hat wohl kaum jemand interessiert. Jedenfalls hat nicht einer nur ein Wort darüber verloren, sondern es ging immer wieder um Gourmet-Angelegenheiten.

 

Vorgeschichte:

Der Bauer Ernst Hermann Maier mit Empathie für seine Tiere (Weiderinder) hatte vor Jahren ein schreckliches Erlebnis mit einem seiner Kühe/Ochsen. Er hatte dieses Tier wie viele vor ihm persönlich zum kleinen Schlachthof im Nebenort gebracht. Später erfuhr er, dass ausgerechnet dieses Tier ganz schrecklich mit großen Qualen in diesem Schlachthof zu Tode gekommen ist.

Daraufhin war es für ihn klar, dass so etwas nie wieder mit seinen Tieren geschehen sollte. Er tüfftelte und ersann eine Maschine, die direkt auf der Weide inmitten der anderen Tiere stehen sollte. Diese Maschine diente dazu, ein Schlachttier schnell, stresslos, schmerzarm zu Tode kommen zu lassen mit seiner mobilen Schlachtbox. - Und da griff ganz unbarmherzig der deutsche Amtsschimmel ein und bescherte Herrn Maier jahrelange Querelen mit zig Aktenordnern.

Herr Maier ließ sich aber nicht einschüchtern und gründete den Verein URIA e.V. zur Förderung einer neuen Tierhaltung mit Sitz in Balingen.

Bitte lest Euch selbst ein, gegen welche Windmühlenflügel Herr Maier sich zur Wehr setzen musste und muss und zieht Eure eigenen Schlüsse.

Und auch die gefährlichen Ohrmarken wollte Herr Maier bei seinen Tieren gegen ungefährliche Chips wie bei Hunden/Katzen ersetzen lassen. Oftmals hatte er bemerkt, dass sich die Tiere die Ohrmarken beim Weiden herausreißen (Gestrüpp/Bäume/Zäune). Auch hier hat er zahlreiche Prozesse geführt und führt sie noch, weil Deutschland so etwas Neumodisches nicht dulden kann. Und wenn das 1000 Mal durch Bilder belegt ist, dass das Herausreißen eben öfters vorkommt, auch bei anderen Bauern ...

 

Bitte macht Euch die Mühe und lest und diskutiert darüber wie Ihr es mit LC/Keto usw. ausführlichst und immer wieder und wieder macht.

 

Und nein, lieber Martin F,

"... Will man das Thema Ethik und Schlachten vermeiden, bleibt nur das Vegetariertum. ...".

Das ist zu kurz gedacht. Denn in vielen Ländern werden Insekten gegessen. Man muss es nicht unbedingt so nachmachen wie es dort oftmals gehandhabt wird, also lebendig in die Pfanne ... -

Dazu gibt es zum Beispiel im Internet deutsche Firmen, die sich mit dem Thema "Insekten" schon seit Jahren auseinandergesetzt und eine gute Lösung gefunden haben. Bitte auch hier z.B. die Website von Fa. isaac genauestens durchlesen.

Wir Deutschen sind nur diejenigen, die "bäh" sagen, weil unsere Köpfe nicht mitmachen wollen.

 

Danke.

 

Gruß Gundula

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

ergänzend:

"Konkret bedeutet das: Die EU und alle drei Anbauverbände erlauben pro Hektar die Tierhaltung von 2 Milchkühen oder 5 Mastkälbern."

(https://utopia.de/ratgeber/bio-siegel-haben-die-tiere-davon/)

 

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

Schlachtung streßfrei, habe mich direkt überzeugt davon

und wie genau sieht das aus?

Veröffentlicht von : gipsy
Beiträge: 26
Angemeldet am : 28.05.2014
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

Hallo,

ich esse Fleisch und möchte das auch so beibehalten.

Heute früh konnte ich beim Hundespatziergang wieder beobachten wie Bullen zur Fahrt zum Schlachthof verladen wurden.

Ich kann diesen Zustand fast nicht mehr ertragen. Die Tiere sind im Bullenmaststall aufgewachsen, haben noch nie die Sonne gesehen, außer heute.

Ich selbst kaufe mein Fleisch im Biohof im Nachbarort. Ist ein Familienbetrieb mit Selbstvermarktung und Selbstschlachtung vor Ort.

Biolandwirtschaft und gleichzeitig Fleischer. Schlachterei am Hof.

Kein Streß und kein Transport. Schlachtung streßfrei, habe mich direkt überzeugt davon.

Das ist meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit noch Fleisch und Wurst zu kaufen. Der Preis ist dementsprechend und ich esse das gesunde Fleisch nicht in Massen.

Bitte denkt darüber nach.

Gipsy

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

Will man das Thema Ethik und Schlachten vermeiden, bleibt nur das Vegetariertum.

Bzw. konkrete Vorschläge, wie die Tiere denn "Leidensfrei" geschlachtet werden können. Zumindest theoretisch.

Was wäre denn das?

Ich hab vor längerer Zeit mal von einem Bauern gehört, der Bisons züchtet und auf der Weide erschießt....würde sich das ethisch vertreten lassen?

Sterben tun wir ja alle, welchen Tod kann/darf man einem Tier zumuten??

Was muten sich Tiere denn untereinander so zu?

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